Rheinland-Pfalz

  • Gewinneinbruch bei der BASF

    Gewinneinbruch bei der BASF

    Seit Beginn des Kriegs in der Ukraine sind die Energie-Preise nahezu explodiert. Das trifft nicht nur die Verbraucher, sondern auch die Firmen im Land, die viel Energie brauchen. Wie zum Beispiel den größten Chemiekonzern der Welt – die BASF mit Sitz in Ludwigshafen. Bei der heutigen virtuellen Hauptversammlung ging es deshalb weniger um die zuletzt auch in der Krise guten Geschäftszahlen, sondern eher um die Frage: Wie sehr beeinträchtigt der Krieg das Geschäft des Chemiekonzerns? Noch läuft bei der BASF alles relativ normal, doch wie lange noch? Vorstands-Chef Martin Brudermüller warnt heute vor den Folgen eines russischen Erdgas-Embargos. Zwar wolle sein Konzern die Abhängigkeit von russischem Gas verringern, allerdings: Martin Brudermüller, Vorstandsvorsitzender BASF: „Das alles geht nicht auf Knopfdruck. Wenn über Nacht die Erdgaslieferungen aus Russland wegfallen, würde das zu einer irreversiblen Schädigung der Volkswirtschaft führen. Im Extremfall müssten wir die Produktion in Ludwigshafen einstellen.“ Der Konzern beziehe sein Gas zwar nicht direkt aus Russland, dafür aber einige Lieferanten. Bis spätestens Anfang Juli plant die BASF, ihre Geschäfte in Russland und Belarus einzustellen – außer der Nahrungsmittelproduktion. Wegen des Kriegs rechnet man in Ludwigshafen 2022 mit einem Umsatzrückgang. Im ersten Quartal war der Gewinn rund 30 Prozent niedriger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.. Ein Grund: das vorläufige Ende von Nordstream 2. Die BASF-Tochter Wintershall DEA hatte die Gaspipeline mitfinanziert. In der gesamten Chemiebranche herrsche derzeit eine große Unsicherheit, so Brudermüller. Martin Brudermüller, Vorstandsvorsitzender BASF: „Es ist nicht auszuschließen, dass die sehr hohen Energie- und Rohstoffpreise vor allem in Europa das Wachstum der Weltwirtschaft, der Industrie und der Produktion belasten. Es ist auch offen, wie sich die Pandemie und die Wirtschaft in China weiterentwickeln werden.“ Immerhin: Trotz eines stark gesunkenen Aktienkurses bleibt die Dividende bei BASF hoch, Aktionäre erhalten 3 Euro 40 je Aktie, 10 Cent mehr als im Vorjahr. […]

  • Neue Herausforderung: Integration ukrainischer Schüler in rheinland-pfälzischen Schulen

    Neue Herausforderung: Integration ukrainischer Schüler in rheinland-pfälzischen Schulen

    Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine sind schon hunderttausende Kriegsflüchtlinge nach Deutschland gekommen. Vor allem Frauen und Kinder. Mittlerweile dürfen letztere auch zur Schule gehen. In Rheinland-Pfalz sind bereits 5.500 Schüler aus der Ukraine aufgenommen worden. Doch der Neustart ist schwierig. Um ihre Integration zu erleichtern, hat sich eine Schule aus Mainz ein ganz besonderes Konzept überlegt. Gerade mal zwei Monate ist es her, dass Hermann und Oleg nach Deutschland gekommen sind. Hermann kommt eigentlich aus Kiew. Als der Krieg begonnen hat, ist er zusammen mit seinem Bruder und seiner Mutter im Auto geflohen. Er hatte nur ein paar Minuten um seine Sachen zu packen. Jetzt besucht er das Mainzer Schlossgymnasium. Hier hat die Schule das sogenannte Schlosspatenprojekt organisiert. Hermann, Schüler aus Kiew: „Wir haben tolle Lehrer und ein super Programm. Wir haben Partner bekommen, also Paten, die uns helfen können Kontakte zu knüpfen. Und wir können mit denen alles unternehmen was wir wollen, weil sie wie Freunde sind. Wir können in den Park gehen, Basketball spielen, was auch immer. Es ist echt toll.“ Schon bei der letzten Flüchtlingswelle 2015 gab es an der Schule ein Paten Programm. Jetzt hat die Schülersprecherin das Projekt wiederbelebt. Schnell haben sich Schüler bereit erklärt den 22 Geflüchteten zu helfen und sie kennenzulernen. Für Siri Prüßner eine interessante Erfahrung. Einerseits selbst die Fluchtgeschichten zu hören: Siri Prüßner, Organisatorin Projekt Schlosspaten: „Andererseits finde ich es ihnen auch super denen zu helfen sich hier zu integrieren und viele haben auch super viele Interessen und sind super motiviert neue Sachen zu lernen. Das macht dann einfach total viel Spaß mit denen zusammen Projekte zu machen.“ Neben den Freizeitaktivitäten lernen Hermann und Oleg noch vier Stunden pro Tag Deutsch. Jedoch sind die Bedürfnisse der Kinder unterschiedlich. Manche machen nur den Sprachkurs, andere können an Laptops noch online […]

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    Weitere Nachrichten im Überblick

    Ball des Sports kommt nach Frankfurt +++ Grünen-Politiker Braun bleibt im Flut-Ausschuss +++ AWO fordert Millionensumme von Ex-Chef     Ball des Sports kommt nach Frankfurt: Die Stadt Frankfurt wird ab 2023 neuer Gastgeber des „Ball des Sports“. Die Veranstaltung der Stiftung Deutsche Sporthilfe soll demnach bis 2027 in der Mainmetropole gastieren. Das Event war von 2002 bis 2006 schon einmal in Frankfurt beheimatet gewesen, zuletzt hatte es 14-mal nacheinander in Wiesbaden stattgefunden. Da die hessische Landeshauptstadt aber eine weitere Bezuschussung der Sportgala abgelehnt hatte, hatten sich mehrere Städte als neuer Gastgeber beworben. Wann genau der Ball des Sports im kommenden Jahr in Frankfurt steigt steht noch nicht fest. Am 16. Juli findet er zum letzten Mal im Wiesbadener RheinMain CongressCenter statt. Grünen-Politiker Braun bleibt im Flut-Ausschuss: Der Untersuchungsausschuss „Flutkatastrophe“ im rheinland-pfälzischen Landtag hat heute beschlossen, dass der Fraktionsvorsitzende der Grünen, Bernhard Braun, weiterhin als Mitglied an den Sitzungen teilnehmen darf. Die Oppositionsparteien hatten zuvor Brauns Ausschluss aus dem U-Ausschuss beantragt. CDU, AfD und Freie Wähler hatten Braun vorgeworfen, er habe am Abend der Flutkatastrophe mit der damaligen Umweltministerin Anne Spiegel in engem Kontakt gestanden. Er sei daher nicht neutral und müsse den Ausschuss verlassen. Die Regierungsfraktionen aus SPD, Grünen und FDP stellten heute klar, Braun sei an den Vorgängen in der Flutnacht nicht beteiligt gewesen und werde deshalb nicht ausgeschlossen. Der U-Ausschuss hat heute außerdem beschlossen den ehemaligen Landrat des Kreises Ahrweiler, Jürgen Pföhler, als Zeuge zu befragen. Ihm werden schwere Versäumnisse in der Flutnacht zur Last gelegt. Auch die Staatsanwaltschaft ermittelt. AWO fordert Millionensumme von Ex-Chef: Die Frankfurter Arbeiterwohlfahrt AWO hat ihren ehemaligen Geschäftsführer Jürgen Richter auf Schadenersatz in Höhe von 1,2 Millionen Euro verklagt. Das Frankfurter Arbeitsgericht hat den Eingang der Klage heute bestätigt. Auch gegen Richters Ehefrau Hannelore sei Klage eingereicht worden. Sie hatte den AWO-Kreisverband […]

  • Der 17:30-Sporttalk

    Der 17:30-Sporttalk

    Unser Sportreporter David Rischke gibt einen Ausblick auf das Fußball-Wochenende.   Eva Dieterle, Moderatorin: „Wir kommen zum Sport und da gibt es in Fußball-Deutschland nur ein Thema der 2:1- Erfolg von Eintracht Frankfurt in der Europa League gestern Abend Und bei mir ist jetzt David Rischke aus unserer Sportredaktion. David, das war wieder eine magische Nacht, oder?“ David Rischke, Sportreporter: „Ja, richtig. Ganz großes Kino. Wieder einmal von Eintracht Frankfurt. Der Sieg bei West Ham United im Hinspiel des Halbfinals. Und das hat so etwas von immer, wenn das Flutlicht Donnerstag abends angeht und Europa League steht auf dem Plan. Dann sind die Adler-Träger da und liefern ab. Allen voran er hier: Ansgar Knauff. Gestern nach 49 Sekunden direkt das frühe Führungstor für die Eintracht erzielt und damit die Weichen auf Sieg gestellt. Und das Besondere an dem Tor: Knauff traf mit dem Kopf. Dabei ist Kopfball gar nicht seine Stärke.“ Oliver Glasner, Trainer Eintracht Frankfurt: „Wir machen ja immer zum Abschluss-Training noch so ein Flankenspiel und der ist dann immer der Joker, der dann Extrapunkte zählt, weil er eigentlich normal nie ein Kopfballtor macht.“ David Rischke: Ja und dazu gibt es ja auch das Vereins-Lied „Im Herzen von Europa“. Und das wird jetzt so ein bisschen zum neuen Vereins-Motto. Denn immer wenn die Europa League kommt, dann performt die Mannschaft, dann ist sie da und außerdem das ganze Umfeld im Moment von Eintracht Frankfurt ist ja auch völlig euphorisiert. Oliver Glasner, Trainer Eintracht Frankfurt: „Ich glaube, das geht uns allen so, die in Frankfurt leben. Es gibt kein anderes Thema mehr als Europa League. Egal wo du hinkommst, egal, wann du hinkommst. Ich war beim Eishockey-Finalspiel und es gab nur Europa League also von dem her ist das so präsent und es wird gelebt und das ist toll.“ David […]

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    Weitere Nachrichten im Überblick

    Ukraine-Krieg führt zu Milliardenverlust +++ Landesweite Bus- und Kitastreiks +++ Aufnahme von Flüchtlingen wird schwieriger   Ukraine-Krieg führt zu Milliardenverlust: Der Kasseler Öl- und Gaskonzern Wintershall DEA hat für das erste Quartal einen Nettoverlust von 1 Milliarde Euro gemeldet. Hauptgrund ist, dass der Konzern seine Beteiligung an Nordstream 2 abschreiben musste. Die Gas-Pipeline hatte wegen des russischen Angriffs auf die Ukraine keine Genehmigung erhalten. Vorstandschef Mario Mehren stellte heute klar, dass Wintershall DEA keine neuen Energieprojekte mit Russland beginnen werde. Mario Mehren, Hauptgeschäftsführer Wintershall Dea: „Wintershall Dea ist jetzt seit über 30 Jahren in Russland aktiv. Aber auch für langjährige wirtschaftliche Partnerschaften gibt es rote Linien. Russland hat die rote Linie mit diesem Angriffskrieg überschritten.“ Der Konzern, der zu 70 Prozent der BASF in Ludwigshafen gehört, werde sich aber nicht vollständig vom russischen Markt zurückziehen. Sonst bestehe die Gefahr, dass Vermögenswerte in Milliardenhöhe an den russischen Staat fallen. Landesweite Bus- und Kitastreiks: Wegen eines Streiks im privaten Busgewerbe haben heute viele Berufspendler und Schüler in Rheinland-Pfalz vergeblich auf einen Bus gewartet. Mit der Arbeitsniederlegung will die Gewerkschaft verdi in den festgefahrenen Tarifverhandlungen höhere Löhne durchsetzen. Der Streik soll morgen fortgesetzt werden. Dann soll es auch eine Demonstration vor dem Ministerium für Umwelt und Mobilität in Mainz geben. Darüber hinaus bleiben heute und morgen auch viele kommunale Kitas dicht. Auch hier fordert die Gewerkschaft verdi höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen. Aufnahme von Flüchtlingen wird schwieriger: Nach Ansicht des Gemeinden-und Städtebundes Rheinland-Pfalz wird es zunehmend schwieriger, Flüchtlinge unterzubringen. Zwar komme ein Großteil der Geflüchteten aus der Ukraine zurzeit vor allem bei Privatpersonen unter, das sei aber keine langfristige Lösung. Neben Ukrainern suchten weiterhin auch Flüchtlinge aus anderen Ländern wie Syrien nach Wohnungen. Der Kommunalverband sieht bei der Aufnahme von Flüchtlingen aktuell vor allem die Städte stark belastet und fordert deshalb finanzielle Unterstützungen […]

  • Beratung im Ahrtal

    Beratung im Ahrtal

    Schon über neun Monate ist die Flut-Katastrophe im Ahrtal her. Dabei haben 134 Menschen ihr Leben verloren, mehr als 9.000 Gebäude wurden zerstört. Seit Monaten geht der Wiederaufbau voran, doch die Hilfen von Bund und Land werden nur schleppend angenommen. Es wurden erst 2.200 Anträge für die Wiederaufbau-Hilfe gestellt. Im Rahmen des Pilot-Projekts „Aufsuchende Beratung“ laufen nun Helfer durch das Ahrtal, um auf die Angebote Aufmerksam zu machen. Wir haben sie dabei in Altenahr begleitet. Rolf Kelzenberg: „Hallo, guten Morgen. Hast du mal ein paar Minuten für uns?“ Zuhören, fragen und helfen. Rolf Kelzenberg und Daniel Jeske beginnen ihre Tour heute bei Stefanie Nelles im Haus Caspari. Bei der Flutkatastrophe letzten Sommer stand das Haus komplett unter Wasser. Sie erzählt, dass sie gerade an einem neuen Konzept für ihr Gasthaus arbeitet. Erst dann kann sie die Hilfsgelder beantragen. Obwohl sie gerade keine Unterstützung von den Helfern braucht, freut sie sich trotzdem über den Besuch. Stefanie Nelles, Inhaberin Haus Caspari: „Man fühlt sich ja schon manchmal so ein bisschen allein gelassen. Jetzt nicht, dass man unbedingt allein gelassen wird aber man steht halt hier vor so einer Mammutaufgabe und das ist so, man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr, weil man nicht mehr weiß. Und wenn dann einer kommt und einen dann so ein bisschen in die richtige Richtung schubst ist dann auch ganz nett.“ Seit einer Woche sind die Berater in Altenahr unterwegs und haben schon hunderte Gespräche geführt. Dabei wollen sie auch erfahren wo es beim Wiederaufbau noch hakt. Missy Motown, Geschäftsführerin Helfer-Stab: „Und so ist die Idee relativ schnell entstanden eigentlich, da mal ganzheitlich auf die Menschen zuzugehen. Was sind eigentlich deren Sorgen, Ängste und Nöte. Und an welchen Bereichen können wir hilfreich sein.“ So drehen sich die Gespräche nicht nur um Anträge und Formulare. Rudi […]

  • Meteorologen erwarten weiteren Saharastaub in Deutschland

    Meteorologen erwarten weiteren Saharastaub in Deutschland

    Anfang der Woche gab noch gab es viel Regen und  sogar einen kleinen Tornado. In Kandel in der Südpfalz ist er über die Spargelfelder geweht. Während eines Gewitters ist es zu diesem ausgeprägten Bodenwirbel gekommen. Bei uns ein eher seltenes Phänomen.   Und seit gestern dann strahlender Sonnenschein, wie hier im Biebricher Schlosspark am Rhein. Die Schauer haben der Natur gut getan, alles grünt und blüht. Der Frühling gibt gerade so richtig Gas. Bis zu 18 Grad waren heute drin. Und diese Woche geht wetter-technisch spannend weiter. Wie, das erklärt uns jetzt Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wiesbadener Wetterdienst Qmet. Dominik Jung, Diplom-Meteorologe Wetterdienst Qmet: „Zum Freitag kommen neue Staubpartikel bis zu uns nach Rheinland-Pfalz und Hessen gezogen. Also die kommen direkt aus der Sahara. Hier gab es starke Sand- und Staubstürme. Das heißt auf der einen Seite wird hier die Sonne ein bisschen milchig sein, ein bisschen getrübt sein, durch den Sahara-Sand, durch den Sahara-Staub. Aber wir bekommen auch schöne Auf- und Untergänge bei der Sonne, denn die Partikel brechen und streuen das Sonnenlicht. Zum Samstag kann es dann einzelne Schauer geben und dann wird der Staub aus der Atmosphäre ausgewaschen und dann sprechen wir auch vom sogenannten Blutregen, weil eben diese bräunlichen Partikel im Regen auftauchen und uns dann wahrscheinlich mal wieder die Autos verschmutzen.“

  • Gläubigerversammlung am Flughafen Hahn

    Gläubigerversammlung am Flughafen Hahn

    Nach der Insolvenz des Hunsrück-Flughafens Hahn geht der Betrieb auch im Mai zunächst weiter. Nachdem gestern bekannt wurde, dass der Flughafen momentan sogar auf der Suche nach neuem Personal ist, hat der Insolvenzverwalter heute die Gläubiger über den neuesten Stand informiert. Es herrscht wieder Betrieb am Flughafen Hahn. Nach lähmenden Corona-Jahren sind in den letzten Wochen wieder viele Reisende von hier in den Osterurlaub gestartet. Doch während am Airport die Flieger starten, läuft das Insolvenzverfahren im Hintergrund weiter. Heute hat der Insolvenzverwalter Jan Markus Plathner die Gläubiger am Amtsgericht Bad Kreuznach über den aktuellen Entwicklungsstand informiert. Ob Land, Verbandsgemeinde, Unternehmer oder Mitarbeiter, sie alle hoffen vor allem auf eine langfristige Perspektive für den Hahn. Edgar Ziriakus, Betriebsratsmitglied am Hahn: „Man muss Geduld haben, man braucht die Geduld. Irgendwie geht es immer. Wir hoffen alle. Wir brauchen alle unseren Arbeitsplatz, jeder hat Familie, Kinder, ein Haus, wo er abbezahlt. Deswegen: abwarten. Das wird gut.“ Dieser Optimismus ist bei vielen Gläubigern spürbar. Das Vertrauen in den Insolvenzverwalter ist hoch. Auch Michael Willwerth glaubt weiterhin an die Zukunft des Hahns, obwohl er als Caterer auf Rechnungen im fünfstelligen Bereich sitzen geblieben ist. Michael Willwerth, Hahn-Airport-Inn Group: „Wir haben 50 Angestellte direkt am Flughafen, mir ist natürlich die Fortführung des Flugbetriebes das allerallerwichtigste. Im Grunde genommen haben wir unsere Forderungen schon abgeschrieben und hoffen darauf, dass der neue Investor im Endeffekt jemand ist, der dort auch weiterhin den Flugbetrieb aufrechterhalten und gegebenenfalls auch ausbauen will.“  Ein solcher Investor scheint noch nicht gefunden zu sein, aber auch der Insolvenzverwalter gab sich heute vorsichtig optimistisch. Aussichtsreiche Kandidaten hätten bereits ihr Interesse bei ihm hinterlegt. Jan Markus Plathner, Insolvenzverwalter: „Insbesondere haben wir eine Reihe von Investoren, die sich auch für den Flughafenbetrieb interessieren und insofern sind wir da wirklich sehr glücklich drüber, dass wir da so weit gekommen sind. […]

  • Pläne für den Flughafen Bitburg

    Pläne für den Flughafen Bitburg

    Der Flugplatz in Bitburg blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück. Zur Zeit des kalten Krieges war er ein wichtiger NATO-Stützpunkt, bis die Amerikaner dort Mitte der 90er Jahre „Goodbye“ sagten und Bitburg viele Arbeitsplätze verlor. Inzwischen haben sich am Flugplatz wieder über 100 Betriebe angesiedelt – mit rund 1.700 Arbeitsplätzen. Ein neues großes Unternehmen soll nun weitere Arbeitsplätze bringen. Direkt neben dem bislang größten Arbeitgeber der Stadt, lüftete sich gestern Abend in der Stadthalle das Geheimnis, wer der neue größte Arbeitgeber in Bitburg werden will. Die britische Frasers Group, ein börsennotierter Handelskonzern mit umgerechnet 4,3 Milliarden Euro Umsatz, plant in Bitburg ein neues Verteilzentrum. Genauer gesagt am dortigen Flugplatz. Ganze 52 Hektar gehören nun der Frasers Group, die nach eigenen Angaben rund 350 Millionen Euro in Bitburg investieren und dabei bis zu 800 Arbeitsplätze schaffen will. Langfristig könnten es bis zu 2.500 werden. Eifelkreis-Landrat Andreas Kruppert spricht von der größten Ansiedlung von außerhalb, die je in Bitburg realisiert wurde. O-Ton Andreas Kruppert, CDU, Landrat Eifelkreis Bitburg-Prüm „Ich glaube, dass das Portfolio der Mitarbeiter sehr unterschiedlich sein wird. Also von hochqualifizierten technischen Arbeitsplätzen, bis hin aber auch zu normalen Arbeitern, die hier gebraucht werden. Und das wird die spannende Aufgabe sein, in einer Region die eigentlich schon Vollbeschäftigung hat, dann jetzt auch so interessant zu sein, dass Menschen auch den Zuzug in die Eifel dann auch wagen und die heißen wir herzlich willkommen und dafür wollen wir natürlich auch die Rahmenbedingungen stellen.“ Seit über drei Jahren liefen die Planungen hinter den Kulissen, nichts sollte vorher nach außen dringen. Von Bitburg aus sollen künftig 300 Filialen des Unternehmens in Europa mit Mode und Sportartikeln beliefert werden. Der erste Schritt soll dabei ein rund 100.000 Quadratmeter großes Logistikzentrum sein. O-Ton Rupert Visick, Management Frasers Group „Das ist hier eine fantastische zentrale Lage, die […]

  • Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere Nachrichten im Überblick

    Busfahrer und Kita-Kräfte streiken wieder — Zehntausende Impfdosen verfallen — Deutsche Bank macht mehr Gewinn — Mehr US-Soldaten für Baumholder — Bouffier pflanzt Baum des Jahres Busfahrer und Kita-Kräfte streiken wieder Die Gewerkschaft ver.di hat die rund 3.000 Fahrer im privaten Busgewerbe in Rheinland-Pfalz ab heute Nacht um 3.00 Uhr zu einem Streik aufgerufen. Er soll vorläufig bis zum Schichtende am Freitag dauern. Nach Angaben der Gewerkschaft seien weite Teile des Landes betroffen, darunter auch der Schulbusverkehr. Grund für den Streik sei, dass die Arbeitgeberseite den neuen Manteltarifvertrag bislang nicht unterschrieben habe. Außerdem hat ver.di die Beschäftigen im kommunalen Sozial- und Erziehungsdienst des Landes für morgen und übermorgen zu Warnstreiks aufgerufen. Morgen liegt der Schwerpunkt der Ausstände in der Pfalz, am Freitag im Raum Mainz. Die Gewerkschaft fordert in den laufenden Tarifverhandlungen mehr Gehalt und bessere Arbeitsbedingungen. Zehntausende Impfdosen verfallen Seit Beginn der Corona-Impfungen im Dezember 2020 konnten in den Impfzentren in Rheinland-Pfalz rund 50.000 Dosen nicht rechtzeitig vor dem Verfallsdatum verimpft werden. Das hat das Gesundheitsministerium mitgeteilt. Wie viele Impfdosen bei Ärzten, Krankenhäusern und mobilen Impfteams verfallen sind, sei unbekannt. Insgesamt habe es bis jetzt mehr als 8,5 Millionen Impfungen im Land gegeben. Die Impfbereitschaft sei zuletzt deutlich zurückgegangen. Für Hessen liegen die Zahlen noch nicht vor. Deutsche Bank macht mehr Gewinn Die Deutsche Bank in Frankfurt hat im ersten Quartal dieses Jahres einen Gewinn von fast 1,1 Milliarden Euro erzielt. Das waren rund 20 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres und der höchste Quartalsgewinn seit neun Jahren. Wie Deutschlands größtes Geldhaus heute mitteilte, hätten alle Geschäftsbereiche zu dem guten Ergebnis beigetragen. Mehr Soldaten für Baumholder Ab dem Sommer wollen die USA an ihrem Stützpunkt im rheinland-pfälzischen Baumholder etwa 500 weitere Soldaten stationieren. Das hat das US-Kommando Sondereinsatzkräfte Europa mitgeteilt. Danach solle noch mehr Personal folgen. Zudem […]

  • Flößerei soll Weltkulturerbe werden

    Flößerei soll Weltkulturerbe werden

    Schönes Wetter gab es heute auch am Rhein. Dort ist übrigens seit letztem Freitag ein Floß unterwegs. Mit ihrem selbstgebauten Floß schippern die Schiltacher Flößer von Rastatt bis nach Leverkusen. Und legen so 360 Kilometer zurück. Unterwegs halten sie auch in Rheinland-Pfalz und Hessen. So wie heute in Koblenz. Mit der Aktion wollen die Flößer den internationalen Antrag auf Anerkennung der Flößerei als immaterielles Kulturerbe der Menschheit unterstützen. Thomas Kipp, Floßmeister Schiltacher Flößer e.V.: „Da geht’s drum, das Wissen und die Praktiken um die Flößerei zu erhalten und vor allem auch an die nächsten Generationen weiterzugeben. Dieses Floßprojekt ist hier ein sehr gutes Beispiel. Weil man hier sehr viel Handwerkliches beitragen muss. Zum einen. Und zum anderen ist die Flößerei, also der Holztransport auf dem Rhein, ja über Jahrhunderte nachgewiesen.“ Ja, und war einst sogar von großer wirtschaftlicher Bedeutung. Auch für die Entwicklung der Städte entlang des Rheins. Ende diesen Jahres will die Pariser UNESCO-Kommission über den Welterbe-Antrag entscheiden. Wenn alles nach Plan läuft, erreichen die Schiltacher Flößer ihr Ziel in der Nähe von Leverkusen diesen Freitag.

  • Verteidigungsminister beraten in Ramstein über Ukraine-Krieg

    Verteidigungsminister beraten in Ramstein über Ukraine-Krieg

    Seit dem 24. Februar führt Russland einen Angriffskrieg gegen das Nachbarland Ukraine. Ein Krieg, der dort schon mehr als 2.300 zivile Todesopfer gefordert hat, so das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte. Heute haben die USA Vertreter aus mehr als 40 Staaten zu einem Treffen auf die Air Base Ramstein in Rheinland-Pfalz eingeladen. Ein Ziel des Treffens: die dauerhafte Sicherheit und Eigenständigkeit der Ukraine. Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht heute Morgen bei ihrer Ankunft auf der US Air Base Ramstein. Sie und ihre Amtskollegen kommen auf dem größten amerikanischen Luftwaffenstützpunkt außerhalb der Vereinigten Staaten zusammen, um über die Verteidigung der Ukraine zu sprechen. Künftig auch mit Flugabwehrpanzern aus Deutschland. Christine Lambrecht, SPD, Bundesverteidigungsministerin „Wir haben gestern entschieden, dass wir die Ukraine unterstützen werden mit einem Flugabwehrpanzer, mit Geparden. Das ist genau das, was die Ukraine jetzt braucht, um den Flugraum zu sichern vom Boden aus. Das ist hier noch mal deutlich geworden. Deutschland ist dazu bereit.“ Die Gepard-Flugabwehrpanzer, die an die Ukraine geliefert werden sollen, stammen aus Beständen des Rüstungsherstellers Krauss-Maffei-Wegmann. Außerdem kündigt Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht an, ukrainische Soldaten auf deutschem Boden an Artilleriesystemen auszubilden. Christine Lambrecht, SPD, Bundesverteidigungsministerin „Wir haben immer in Abstimmung mit unseren Alliierten unsere Entscheidungen getroffen, das heißt, sobald klar war, andere liefern bestimmte Systeme, unterstützen wir sie dabei, wir liefern ebenfalls. Das ist unser Weg. Keine deutschen Alleingänge.“ Das Treffen auf der Air Base Ramstein wird von einem Interview des russischen Außenministers Lawrows überschattet. Er warnte gestern im russischen Fernsehen vor der Gefahr eines dritten Weltkrieges. Bereits am Sonntag sind der amerikanische Außenminister Blinken und Verteidigungsminister Austin nach Kiew geflogen. Mit dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj sprachen sie darüber, was nötig sei, um die Ukraine weiter zu unterstützen. Dieses Gespräch ist die Grundlage für die heutige internationale Konferenz in Rheinland-Pfalz. Lloyd Austin, US-Verteidigungsminister „Wir haben noch viel zu tun. Die Ukraine […]

  • Rheinland-Pfalz verkürzt Corona-Isolation auf 5 Tage

    Rheinland-Pfalz verkürzt Corona-Isolation auf 5 Tage

    Die Zahl der Corona-Neuinfektionen steigt aktuell wieder an. Heute liegt die bundesweite 7-Tage-Inzidenz bei 909,1. Gleichzeitig hat die rheinland-pfälzische Landesregierung beschlossen, die Dauer der Isolation für Corona-Infizierte ab Mai zu verkürzen. Für Kontaktpersonen von Infizierten entfällt die Quarantäne sogar ganz. Hessen und andere Bundesländer dürften bald nachziehen. Wer sich mit Corona infiziert, muss sich zuhause isolieren. Daran ändert auch die neue Absonderungsverordnung des Landes nichts. Ab Mai kann die Isolation aber bereits nach fünf statt wie bislang sieben Tagen beendet werden. Die Isolation endet nach fünf Tagen automatisch, vorausgesetzt man ist bereits 48 Stunden symptomfrei. Ein negativer Schnelltest wie bisher ist dann nicht mehr nötig. Halten die Symptome aber an, muss die Isolation fortgesetzt werden. Solange bis 48 Stunden lang keine Symptome mehr auftreten. Spätestens nach zehn Tagen ist die Isolation dann aber in jedem Fall beendet. Kontaktpersonen von Infizierten müssen zudem ab Mai überhaupt nicht mehr in Quarantäne. Das soll vor allem den Gesundheitsämtern eine Menge Arbeit ersparen. Aber: Bettina Dickes, CDU, Landrätin Bad Kreuznach „Das tut es nicht, weil die Regeln sich schon seit Monaten verändert haben, das wir Kontaktpersonen nicht mehr informieren. Insofern ist das, was öffentliche Verwaltung macht, schon lange an der Stelle runtergefahren. Insoweit ist das ein Punkt, der uns nicht entlastet, aber in der Gesamtsumme viel macht.“ Denn vor allem die Wirtschaft profitiere davon, wenn Mitarbeiter schnell wieder in ihre Betriebe zurückkehren können. Nach Daten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist das Risiko, andere Menschen mit Coronaviren anzustecken, kurz vor und unmittelbar nach Symptombeginn am höchsten und lässt mit der Zeit stark nach. Studien legen außerdem nahe, dass Menschen, die gegen Covid-19 geimpft sind, – und das sind immerhin rund 75 Prozent der Rheinland-Pfälzer – von vornherein kürzer und insgesamt weniger stark ansteckend sind. Diese Datenlage macht die Verkürzung der Isolationsdauer für den rheinland-pfälzischen […]

  • Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere Nachrichten im Überblick

    Flughafen Hahn im Aufwind — Kritik an Neun-Euro-Ticket — EU-Sanktionen gegen Gerhard Schröder? — Jungaale im Rhein ausgesetzt Hahn im Aufwind Der insolvente Airport Hahn im Hunsrück kann auch im Mai seinen Flugbetrieb fortsetzen. Das hat der Insolvenzverwalter Jan Markus Plathner mitgeteilt. Die Zahl der Fluggäste steige wieder, auch das Frachtgeschäft entwickle sich positiv. Der Flughafen suche mehr Mitarbeiter für die Bodendienste. Die Arbeitsverhältnisse seien unbefristet. Morgen wird es am Insolvenzgericht in Bad Kreuznach insgesamt sechs Gläubigerversammlungen geben. Sie betreffen die Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH und fünf mit ihr verbundene Gesellschaften. Dabei wird Plathner die Gläubiger über die Details des Insolvenzverfahrens informieren. Kritik an Neun-Euro-Ticket Die Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände befürchtet, dass viele Nutzer des Neun-Euro-Tickets von dem Angebot im Nahverkehr enttäuscht sein werden. Die Zahl der Fahrgäste steige schon jetzt wieder an. Wenn ab dem 1. Juni viele Neukunden dazu kämen, seien die Busse und Bahnen schnell überfüllt. Es reiche nicht, nur billige Fahrkarten anzubieten. Um die Menschen dauerhaft zum Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel zu bewegen, müssten die Verbindungen im Nahverkehr verbessert und die Infrastruktur ausgebaut werden. EU-Sanktionen gegen Schröder? Der hessische SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Roth hält es für möglich, dass die EU Sanktionen gegen Altkanzler Gerhard Schröder verhängt. Es sei tragisch, dass ernsthaft über Strafmaßnahmen gegen einen ehemaligen SPD-Bundeskanzler diskutiert werden müsse, der zum Gaslobbyisten geworden sei. Seit dem Angriff Russlands auf die Ukraine steht Schröder in der SPD zunehmend unter Druck. Grund dafür ist seine Nähe zum russischen Präsidenten Wladimir Putin und seine Tätigkeit für russische Staatskonzerne. Jungaale ausgesetzt Zwischen Worms und Mainz wurde heute eine Tonne Jungaale im Rhein ausgesetzt. Nach einer Verordnung der Europäischen Union muss der Bestand der Fische jährlich mit Jungtieren unterstützt werden. Trotzdem geht die Population zurück. Vor allem die jungen Tiere werden für den Verzehr gefangen. Zudem sind viele Flüsse wegen der Schleusen […]

  • Medienanstalten prüfen Verstöße gegen Jugendschutz

    Medienanstalten prüfen Verstöße gegen Jugendschutz

    Am 24. Februar 2022 startete Russland einen großangelegten Überfall auf die Ukraine. Krieg mitten in Europa. Seit Wochen dominieren die schrecklichen Bilder unsere Nachrichten. Nachrichten, die auch Kinder und Jugendliche hier bei uns erreichen. Und darauf haben die Landesmedienanstalten einen besonderen Blick. Denn immer wieder werden der zentralen Aufsichtsstelle, der Kommission für Jugendmedienschutz, Hinweise auf Verstöße im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine gemeldet. Eva Dieterle spricht darüber mit dem Kommissionsvorsitzenden Dr. Marc Jan Eumann. Kinder. Viele von ihnen sind in der Ukraine bei Angriffen ums Leben gekommen. Und noch viel mehr sind auf der Flucht. Es sind diese Bilder aus der Ukraine, die uns seit Wochen beklemmen. Kriegshandlungen mitten in Europa. Und auch die Kinder hier bekommen den Krieg mit. In vielen Kindergärten und Schulklassen wurden erste Flüchtlingskinder aus der Ukraine aufgenommen, Schüler veranstalten Demonstrationen und auch in den Medien ist der Krieg omnipräsent – mit teilweise erschütternden Bildern. Und genau hier beginnt die Arbeit der Kommission für Jugendmedienschutz. Die Experten rufen dringend dazu auf, Kindern vor expliziten Kriegsbildern zu schützen. Auch wir im Ländermagazin „17:30 Sat.1 live“ berichten über die Auswirkungen des Krieges auf Hessen und Rheinland-Pfalz und auch bei uns werden Bilder aus der Ukraine gezeigt. Philipp Stelzner, stellv. Chefredakteur „17:30 Sat.1 live“ „Es ist für uns nicht einfach, mit den Bildern aus dem Ukrainekrieg umzugehen, denn einerseits wollen wir Journalisten die Welt zeigen, wie sie ist – auf der anderen Seite möchten wir die Zuschauer nicht verstören. Und es ist ja auch gar nicht notwendig, den Krieg mit all seinen fürchterlichen Details zu zeigen, um die schreckliche Lage deutlich zu machen.“ Nicht alle Bilder aus den Kriegsgebieten dürfen einfach so gezeigt werden. Werden Kinder oder Jugendliche ungewollt mit Bildern von Leichen und anderen grausamen Kriegsdetails konfrontiert, kann ihnen das einen schweren Schaden zufügen, so die […]