Rheinland-Pfalz

  • Sexueller Missbrauch – Bistum Trier stellt Präventionsbericht vor

    Sexueller Missbrauch – Bistum Trier stellt Präventionsbericht vor

    Immer wieder haben in den letzten Jahren Enthüllungen zu sexuellem Missbrauch die Kirchen in Deutschland erschüttert – so auch in Trier. Eine unabhängige Aufarbeitungskommission spricht von mindestens 500 Opfern in den letzten 75 Jahren. Das Bistum hat sich deshalb verpflichtet jedes Jahr über die Schritte zu informieren, die Missbrauch vorbeugen sollen und hat das heute erneut getan. Prävention, Intervention, Aufarbeitung – kurz PIA. So heißt der Bericht, den der Trierer Bischof Stephan Ackermann heute vorstellt. Er zeigt, wie sich das Bistum im vergangenen Jahr bemühte, neue Fälle von sexuellem Missbrauch zu verhindern. Stephan Ackermann, Bischof von Trier „Wenn man einen solchen Bericht erstellt, Jahr um Jahr, ist das natürlich eine Möglichkeit auch der Selbstkontrolle. Weil man schaut ja: Was haben wir letztes Jahr geschrieben, was war da verzeichnet, wo stehen wir in diesem Jahr? Insofern ist das, glaube ich, ein gutes Instrument, auch der Weiterentwicklung für den eigenen Bereich.“ Im Bereich Prävention spricht der Bericht von 637 Personen, die im vergangenen Jahr entsprechend geschult worden seien. Außerdem haben inzwischen fast alle Pfarreien im Bistum ein individuelles Schutzkonzept entwickelt und geschulte Ansprechpersonen installiert. Im Bereich der Intervention hat sich der Krisenstab des Bistums im vergangenen Jahr mit insgesamt zehn neuen Vorwurfsfällen beschäftigt, die sich gegen noch lebende Kirchenmitarbeiter richten. Sechs Fälle wurden an die Staatsanwaltschaft übergeben. Um sich in der Zukunft verbessern zu können, wünscht sich der Bischof auch Feedback aus der Bevölkerung. Stephan Ackermann, Bischof von Trier „Hilft dieser Bericht? Klärt er Dinge? Macht er Dinge transparent? Gibt es Punkte, wo diejenigen, die den Bericht lesen sagen: ‚Das würde mich interessieren aber das fehlt hier in dem Bericht oder das wird nicht deutlich.‘? Also insofern sind wir wirklich dankbar, wenn es auch kritische Rückmeldungen dazu gibt.“ Fast eine halbe Million Euro an Personalkosten hat das Bistum im vergangenen Jahr alleine […]

  • Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere Nachrichten im Überblick

    Rheinland-Pfalz bekommt Landesjugendbeirat — Deutscher Buchmarkt wächst — Frankfurt: Verkehrsberuhigung im Oeder Weg bleibt Anmoderation: Wir hatten gestern bei uns in der Sendung einen Fahndungsaufruf. Die Polizei suchte nach einem Mann, der ein sechsjähriges Mädchen in Speicher in der Eifel missbraucht haben soll. Gestern Abend konnten die Ermittler den mutmaßlichen Täter dann festnehmen. Der Jugendliche sitzt jetzt in Untersuchungshaft. Er soll das Mädchen am Dienstag mit Süßigkeiten hinter ein Haus in Speicher gelockt haben und sie dort dann sexuell missbraucht haben. Und damit kommen wir jetzt zu weiteren kurzen Nachrichten des Tages. Rheinland-Pfalz bekommt Landesjugendbeirat Das rheinland-pfälzische Familienministerium hat heute in Mainz den bundesweit ersten Landesjugendbeirat ins Leben gerufen. Er soll Kindern und Jugendlichen in Rheinland-Pfalz die Möglichkeit geben, sich in der Politik einzubringen. Der Beirat soll zukünftig die Landesregierung in kinder- und jugendpolitischen Fragen beraten und kann auch eigene Themen vorschlagen. Außerdem soll er das Demokratiebewusstsein der Jugendlichen stärken. Deutscher Buchmarkt wächst Im vergangenen Jahr ist der Umsatz des Deutschen Buchmarktes im Vergleich zum Vorjahr um 2,8 Prozent auf 9,71 Milliarden Euro gestiegen. Das hat heute der Börsenverein des Buchhandels in Frankfurt mitgeteilt. Für das Wachstum seien vor allem junge Leser verantwortlich, die sich auf den Sozialen Medien austauschten. Besonders gefragt seien Kinder- und Jugendbücher sowie Romane. Auch Hörbücher würden immer beliebter. Verkehrsberuhigung im Oeder Weg bleibt Das Projekt der fahrradfreundlichen Straße im Frankfurter Oeder Weg soll dauerhaft fortgeführt werden. Das hat der zuständige Ortsbeirat entschieden. Durch die Umgestaltung gäbe es in der Straße weniger Autoverkehr, dafür mehr Radfahrer und Aufenthaltsmöglichkeiten für Fußgänger. Die Stadt will jetzt die Einrichtung weiterer fahrradfreundlicher Straßen prüfen. Händler im Oeder Weg kritisieren aber, dass weniger Kunden kämen, weil es weniger Autoparkplätze gäbe.

  • Der 0-Euro-Samstag

    Der 0-Euro-Samstag

    Das 49-Euro-Ticket – eigentlich sollte es mehr Menschen von den Autos in Busse und Bahnen locken. Tatsächlich kaufen es aber viele, die eh schon ein Abo für den öffentlichen Nahverkehr hatten. Die Mainzer Mobilität muss aber trotzdem neue Kunden gewinnen und geht deswegen einen Schritt weiter – mit dem 0-Euro-Samstag. Ab morgen sind am ersten Samstag im Monat die Busse und Bahnen in Mainz kostenlos. Und das nicht nur zur Freude der Fahrgäste. Kleidung, Schmuck, kleine Geschenke: Im Ohlala in der Mainzer Innenstadt gibt es einiges zu entdecken. Seit sechs Generationen ist die Familie von Laura Schué im Einzelhandel aktiv. Derzeit seien die Mainzer kauffreudig. Laura Schué, Einzelhändlerin aus Mainz „Ich würde sagen, das Einkaufsverhalten ist eigentlich relativ gut. Gerade jetzt auch Richtung Sommerferien. Die Samstage sind natürlich der umsatzstärkste Tag. Und da ist auch die Frequenz viel, viel höher.“ Und darf ihrer Meinung nach auch noch höher werden. Laura Schué freut sich auf den ersten 0-Euro-Samstag. Laura Schué, Einzelhändlerin aus Mainz „Wir erhoffen uns, dass mehr Kunden aus den umliegenden Gebieten in Mainz den Bus benutzen, um eher in die Stadt zu kommen. Um die Möglichkeit zu nehmen, vielleicht auch mit der ganzen Familie zu kommen. Ich sage mal, vier Personen, ein Auto, vielleicht kommt man so ja doch mal mit Oma und Opa her und macht einen Ausflug.“ Auch bei den Mainzern selbst kommt das neue Angebot gut an. Tomke Frey, aus Mainz „Ich finde das eine ziemlich gute Aktion, dass man das gemacht hat. Damit einfach mehrere Leute die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen können. Und somit können ja zum Beispiel auch Familien, die nicht so viel Geld haben, die Ausflugsplanung immer auf den ersten Samstag des Monats legen.“ Renate Wendel, aus Mainz „Das finde ich grandios. Das ist einfach gut, damit die Menschen nicht mit Autos in die […]

  • Pinguin-Nachwuchs im Landauer Zoo

    Pinguin-Nachwuchs im Landauer Zoo

    Bei den Pinguinen im Landauer Zoo gab es gleich sieben Mal süßen Nachwuchs. Vom Küken zum prächtigen Profitaucher geht es bei den Kleinen nun ganz schnell. Elf Wochen ist sie alt, bereits eine begeisterte Schwimmerin und Taucherin. Einen Namen hat die Kleine aber noch nicht. Noch hält sie sich gern an Mama Spring, doch auch ihr Papa Flöte hier rechts hat seine Tochter sehr beeinflusst. Doreen Balzereit, Tierpflegerin Zoo Landau „Sie kommt so ein bisschen nach Flöte, also sie ist auch sehr gesprächig. Wenn man in die Höhle guckt, wird man sofort angemöpt. Da sind wir schon am überlegen, ob’s vielleicht irgendwie eine ‚Pfeife‘ oder sowas wird.“ Dann nennen wir sie doch einfach Pfeife. Bei der Fütterung hält sie sich wie alle Jungtiere noch abseits. Pfeife verlässt sich ganz darauf, von ihren Eltern etwas abzubekommen. Erst in ein paar Wochen wird sie sich ihr Futter selbst holen. Als junges Küken war ihr Federkleid noch grau, vor einer Woche hat sie ihr jugendliches Aussehen angenommen. Zum Erwachsenwerden fehlt ihr jetzt noch der dunkle Querstreifen auf der Brust, der wächst ihr aber erst in einem Jahr. Eine kleine Fangemeinde hat Pfeife schon jetzt, manche sind extra aus England gekommen. Lesslie und Terry Armstrong, aus Northhampton „Sie sind lustig anzusehen, überbringen aber auch eine wichtige Botschaft: Dass wir unsere Umwelt schützen müssen.“ Der Humboldt-Pinguin ist vom Aussterben bedroht, der Zoo Landau unterstützt Schutzprojekte und Zuchtprogramme. Für Biologin Christina Schubert ist es spannend, jede Entwicklungsstufe der kleinen Pfeife mitzuerleben. Dr. Christina Schubert, Biologin Zoo Landau „Jetzt dieses Betteln zu beobachten, einfach auch mitzukriegen, wie sie sich entwickeln. Wie sich auch die Charaktere entwickeln, wie die Tierpfleger zu den Namen kommen. Das ist jedes Jahr aufs Neue wieder schön.“ Mit dem Nachwuchs leben nun über 30 Pinguine in Landau. Für Pfeife heißt das: viele Spielgefährten […]

  • Wie geht es weiter mit dem 49-Euro-Ticket?

    Wie geht es weiter mit dem 49-Euro-Ticket?

    Seit mehr als einem Jahr gibt es jetzt das sogenannte Deutschland-Ticket. Für 49 Euro pro Monat ohne Tarifgrenzen mit dem öffentlichen Nahverkehr fahren. Lange wurde um die Einführung des Tickets gerungen und auch jetzt gibt es immer wieder Diskussionen darum. Vor kurzem auch beim Parteitag der hessischen CDU in Wetzlar. Die Junge Union hat dort ein Ende des ÖPNV-Tickets gefordert – mit Erfolg. Sebastian Willsch, Junge Union Hessen, am 22.6.2024 „Und wenn Sie die Leute vor Ort fragen: ‚Was ist das Problem mit dem ÖPNV?‘, dann sagen die nicht: ‚Es ist zu teuer‘. Dann sagen die Ihnen auch nicht: ‚Das kann ich mir nicht leisten, muss ich ein Auto für abschaffen. Das geht alles nicht.‘ Dann sagen die: ‚Der Zug ist voll, der Zug kommt nicht, die Kinder bleiben vor dem vollen Zug stehen.’“ Deshalb sei es falsch, das Deutschland-Ticket mit rund 4 Milliarden Euro aus Steuergeldern zu subventionieren. Das Geld solle genutzt werden, um die Schieneninfrastruktur auszubauen und mehr Busse und Bahnen einzusetzen. Diese Argumentation der Jungen Union überzeugt die meisten Delegierten. „Wer für die Annahme des Antrags A16 ist, den bitte ich jetzt um sein Kartenzeichen. Danke schön. Wer ist dagegen? Ersteres war die Mehrheit. Damit ist der Antrag A16 angenommen.“ Und schwups wird der Koalititionsvertrag zwischen CDU und SPD mal eben ignoriert. Die hessische Landesregierung soll sich nun also im Bund für ein Ende des Deutschland-Tickets aussprechen. Der Koalitionspartner SPD zeigt sich irritiert, allen voran Verkehrsminister Kaweh Mansoori. Kaweh Mansoori (SPD), Verkehrsminister Hessen „Ich bin überzeugt, das ist eine der größten Innovationen, die es im öffentlichen Personennahverkehr in den letzten Jahrzehnten gegeben hat, weil es endlich mal das Ticket aus der Perspektive der Nutzerinnen und Nutzer denkt. Die müssen nämlich nicht mehr gucken: ‚Wo ist hier die Grenze einer Tarifgrenze, gilt mein Ticket oder gilt es nicht?‘, […]

  • Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere Nachrichten im Überblick

    Mainz: Bombe erfolgreich entschärft — Wiesbaden: Schäden größer als angenommen — GIZ verlässt Afghanistan Anmoderation: Und jetzt geht es bei uns weiter mit einem Fahndungsaufruf der Polizei: Die Ermittler suchen diesen Mann. Eine Familie eines 6-jährigen Mädchens aus Speicher bei Bitburg hat am Dienstag Abend Anzeige wegen des sexuellen Missbrauchs ihrer Tochter gestellt. Der Mann soll nach der Tat mit dem Fahrrad im Bereich der Ringstraße in Speicher umher gefahren sein. Sollten Sie Hinweise haben, melden Sie sich bitte bei der Polizei. Und damit kommen wir zu weiteren kurzen Nachrichten des Tages. Bombe erfolgreich entschärft Weil am Dienstag in Mainz bei Bauarbeiten in der Nähe des alten Jüdischen Friedhofs eine 500 Kilogramm schwere Weltkriegsbombe gefunden wurde, mussten heute in Mainz rund 10.000 Menschen ihre Häuser verlassen. Weil auch das Stellwerk der deutschen Bahn im Evakuierungsradius lag, musste der Fernverkehr in Mainz eingestellt werden. Heute Mittag gelang es dem Kampfmittelräumdienst den Blindgänger zu entschärfen. Schäden größer als angenommen Der Wasserrohrbruch in der Nähe des Wiesbadener Hauptbahnhofs vor rund einer Woche hat nicht nur die Fahrbahn stark unterspült, sondern auch die Rohrschachtanlage im Bereich der Ampel am Bahnhofsvorplatz massiv beschädigt. Das haben Sachverständige jetzt festgestellt. Die Anlage müsse komplett erneuert werden. Dadurch würden die Bauarbeiten sich um eine weitere Woche verlängern. Derzeit werde untersucht, ob noch andere Schachtanlagen bei dem Vorfall beschädigt wurden. Ein Teil des stark befahrenen ersten Rings in der Innenstadt bleibt mindestens bis zum 22. Juli voll gesperrt. GIZ verlässt Afghanistan Damit folgt die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit mit Sitz in Eschborn einer Entscheidung der Bundesregierung. Die Entwicklungsorganisation erklärte, sie werde ab dem kommenden Jahr in Afghanistan keine eigenen Mitarbeiter mehr beschäftigen. Noch bestehende Projekte in dem Land werde sie dann mit lokalen Partnern von Deutschland aus steuern. Alle deutschen Mitarbeiter seien bereits seit der Machtübernahme der islamistischen […]

  • Trainingsauftakt von Mainz 05

    Trainingsauftakt von Mainz 05

    Wir kommen zum Fußball, allerdings geht es jetzt nicht um die aktuell laufende Europameisterschaft, sondern um die Bundesliga. Denn parallel zur EM sind die Profis von Mainz 05 gestern mit ihrem ersten Training in die Vorbereitung für die neue Saison gestartet. Mit dabei ein paar neue Gesichter auf Spielerseite und natürlich auch der Trainer und Nicht-Abstiegs-Held Bo Henriksen. Mit gewohnt guter Laune betritt Bo Henriksen gestern den Platz beim Trainingsauftakt der Mainzer im Bruchwegstadion. Mit seiner offenherzigen und leidenschaftlichen Art hat sich der Däne in der vergangenen Saison schnell zum Publikumsliebling entwickelt. Aber er konnte auch sportlich überzeugen. Der 49-Jährige holte in 13 Spielen satte 23 Punkte. In den 21 Spielen zuvor brachten es die Mainzer gerade mal auf mickrige zwölf Zähler. Und geht es nach den Fans der 05er, macht das Team in der kommenden Saison direkt so weiter. Ernst Rehbein, Fan aus Essenheim „Letztes Jahr hab ich gesagt wir können Europa erreichen. Da hatten wir halt die Riesen-Verletztenmisere. Dieses Jahr gehe ich wieder mit dem Gefühl hin, wir können ab Platz zehn bis Platz acht, sieben, alles erreichen.“ Ditmar Werner, Fan aus Flonheim „Insgesamt sehe ich hoffentlich diese Runde positiv, dass wir unter den ersten Zehn hoffentlich mitspielen.“ Und auch der Trainer geht nach dem am Ende positiven Erlebnis Klassenerhalt mit einem guten Gefühl in die neue Saison und will den bisherigen Kurs beibehalten. Bo Henriksen, Trainer 1. FSV Mainz 05 „Ich will dasselbe machen wie letztes Jahr. Und ich hoffe, dass wir dieselbe Energie haben können für die ganze Saison, nicht nur für 13 Spiele, aber für die ganze Saison. Natürlich wollen wir jedes Spiel gewinnen, aber wir wissen, es ist wichtig, dass wir 100 Prozent in jedem Spiel geben. Bayern München, Dortmund oder Leipzig können vielleicht mit 98 spielen, aber wir müssen 100 Prozent machen in […]

  • Dörte Schall soll neue Sozialministerin in Rheinland-Pfalz werden

    Dörte Schall soll neue Sozialministerin in Rheinland-Pfalz werden

    Nächste Woche ist es soweit, dann wird Alexander Schweitzer der neue Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz. Bisher ist der Pfälzer Minister für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung. Um die entstehende Lücke im Ministerium zu schließen, hat Schweitzer heute seine Nachfolgerin vorgestellt. Die beiden kennen sich seit 30 Jahren, in Rheinland-Pfalz ist sie dagegen unbekannt. Eine faustdicke Überraschung. „Ich möchte gerne vorschlagen, dass Frau Dörte Schall neue Ministerin wird. Dörte Schall ist zur Zeit Stadtdirektorin in Mönchengladbach.“ Und sie wohnt in Bonn. Damit holt der designierte Ministerpräsident eine SPD-Frau aus Nordrhein-Westfalen. Eine Personalie, mit der so niemand gerechnet hat. Und warum sie? Alexander Schweitzer (SPD), Sozialminister Rheinland-Pfalz „Ach, weil sie die beste ist. Weil sie einfach viel Erfahrung hat, ihr persönliches Profil passt zum Ministerium wie gemalt.“ Was Alexander Schweitzer damit meint; Dörte Schall hat in ihrer Karriere schon als Gewerkschaftssekretärin gearbeitet und ist mit 37 Jahren Sozialdezernentin einer Großstadt geworden, bringt also eine gute Expertise für das Amt als Arbeits- und Sozialministerin mit. Dörte Schall (SPD), designierte Sozialministerin Rheinland-Pfalz „Für mich ist das Thema Arbeit und auch Entwicklung von Arbeit aus Sicht der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wichtig. Aber natürlich geht das auch nicht, wenn es keine Arbeit gibt und deswegen ist der Zusammenhang zu Arbeit und Wirtschaft auch nie zu trennen.“ Dörte Schall hat das Angebot von Alexander Schweitzer kurzfristig angenommen. Drei Tage Bedenkzeit, mehr brauchte sie nicht. Rheinland-Pfalz fühlt sie sich verbunden, denn hier hat die 46-Jährige ihre Wurzeln. Dörte Schall (SPD), designierte Sozialministerin Rheinland-Pfalz „Ich bin geboren in der Pfalz. Meine Schwiegereltern kommen aus dem Westerwald, also mein Mann damit natürlich auch. Und unsere beiden Familien leben auch nach wie vor dort, sodass wir die auch immer gerne besuchen und dort auch Urlaube und Zeit verbringen.“ Für Stippvisiten bei Eltern und Geschwistern wird die gebürtige Ludwigshafenerin demnächst aber wohl nicht […]

  • Zu Gast im Studio: Stefanie Loth, Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei

    Zu Gast im Studio: Stefanie Loth, Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei

    Seit dem 01. April sind die Herstellung, der Besitz und der Konsum von Cannabis in Deutschland in gewissem Rahmen legal. Auch in Hessen und Rheinland-Pfalz darf also grundsätzlich gekifft werden. Dabei gelten allerdings strenge Regeln: Vor allem beim Jugendschutz, bei den erlaubten Mengen und für die Orte, an denen Cannabis konsumiert werden darf oder nicht. Die Polizei stellt das vor neue Herausforderungen. Darüber spricht Eva Dieterle mit Stefanie Loth von der Gewerkschaft der Polizei Rheinland-Pfalz. Gut drei Monate nach dem Startschuss ist die Teillegalisierung von Cannabis auch in Rheinland-Pfalz in die nächste Phase getreten: Seit Montag können sogenannte „Cannabis Social Clubs“ eine Lizenz zum legalen Gras-Anbau beantragen. Eingetragene Mitglieder sollen hier künftig eine festgelegte Menge an Gras oder Hasch erhalten, wenn sie sich im Gegenzug in die Vereinsarbeit einbringen – etwa, indem sie sich an der Pflanzenpflege beteiligen. Wie das in der Praxis funktionieren soll, weiß allerdings noch niemand. Wer das alles überprüfen soll, noch viel weniger. Für die Landesregierung ist die Sache klar: Das ist in erster Linie eine Aufgabe der Behörden vor Ort. Sprich: Der Ordnungsämter beziehungsweise die Ordnungspolizei in den einzelnen Städten und Gemeinden. „Auf gar keinen Fall“, sagen die Kommunen – und drohen bereits mit Klage: Sie sehen das Land und die Landespolizei in der Pflicht. Man sei dafür nicht zuständig und verfüge auch gar nicht über genügend Personal, diese Aufgabe auch noch zu übernehmen, heißt es von beiden Seiten unisono. Viel Ärger gibt es nach wie vor beim Thema „Kiffen und Autofahren“. Bislang galt hier eine Art Null-Toleranz-Strategie. Vergangene Woche hat die Ampelregierung in Berlin nun erstmals einen Grenzwert festgelegt: Wer künftig mit mehr als 3,5 Nanogramm THC im Blut hinterm Steuer erwischt wird, muss mit 500 Euro Strafe sowie einem Monat Fahrverbot rechnen. Manche Verkehrsexperten sprechen von einem „schwarzen Tag für die Verkehrssicherheit“: Im […]

  • „Wir in Paris“ – Trampolinturner Fabian Vogel

    „Wir in Paris“ – Trampolinturner Fabian Vogel

    Bei den Olympischen Spiele in Paris in dreieinhalb Wochen sind einige Sportarten dabei, von denen man sonst eher selten hört. Eine davon ist das Trampolin-Turnen. Ein Leistungssport, der traditionell hier bei uns in der Region sehr stark vertreten ist. Vor zwanzig Jahren hat die Bad Kreuznacherin Anna Dogonadze als erste und bisher einzige Deutsche Olympia-Gold in dieser Disziplin gewonnen. In diesem Jahr ist wieder ein Athlet aus der rheinland-pfälzischen Trampolin-Hochburg am Start. Teil Zwei unserer 17:30-Olympia-Serie. Fabian Vogel – 29 Jahre – Bad Kreuznach. Seine Leidenschaft ist das Fliegen. Je mehr Salti und Schrauben, desto besser. Gerade ist er zum fünften Mal Deutscher Meister geworden. Ein anderer Erfolg aber überstrahlt in diesem Jahr alles: Die Qualifikation zu seinen ersten Olympischen Spielen. Damit geht für Fabian Vogel ein Lebenstraum in Erfüllung. Fabian Vogel, Olympiateilnehmer Trampolin „Ich habe mit meinem Synchronpartner auch Gold geholt bei dem Weltcup in Cottbus. Und dann kamen schon alle – weil ich hatte das selber noch gar nicht realisiert gehabt – es kamen alle auf mich zu und haben mir schon gratuliert. Und ich wusste gar nicht wieso und alle so: ‚Du hast die Olympia-Quali, du hast es geschafft!‘ Das war ein unbeschreibliches Gefühl, ich hab mich riesig gefreut darüber.“ Zehn Sprünge hat seine Übung, die Hälfte davon sind Dreifachsalti. Damit gehört der 29-jährige Sportsoldat zur erweiterten Weltspitze. Was ihn besonders stark macht: Seine konstanten Leistungen. Fabian Vogel, Olympiateilnehmer Trampolin „Ich glaube, ich bin sehr sehr nervenstark tatsächlich. Es ist selten, dass ich mal eine Übung abbreche, also ich kriege meine zehn Sprünge zu, ich würde mal sagen, 95 Prozent durch. Von daher ist das glaube ich meine Stärke.“ Und die wird er bei seinem Olympia-Debut gegen die starke Konkurrenz aus aller Welt ausspielen müssen. Insgesamt 16 Sportler haben sich für den Wettkampf bei den Männern qualifiziert. […]

  • Rheinland-Pfalz leidet unter Mückenplage

    Rheinland-Pfalz leidet unter Mückenplage

    Wenn ihr Arm aktuell auch so verstochen aussieht wie meiner, dann sind dafür wahrscheinlich diese Plagegeister verantwortlich, die aktuell wieder ihr Unwesen treiben. Experten sprechen von der extrensten Mückensaison seit Jahrzehnten. Ob nachts im Schlafzimmer oder draußen in Natur, gefühlt sind Stechmücken und Schnaken gerade überall. Wir haben in Rheinland-Pfalz nachgefragt woran das liegt. Und so viel sei verraten: Die Stechmücken werden uns diesen Sommer noch eine Weile begleiten. Viel Regen und Hochwasser in den vergangenen Wochen – die Gründe für die kommende Mückenplage. So ein Mückenjahr habe er in 35 Jahren noch nicht erlebt, sagt Dirk Reichle, von der kommunalen Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage, kurz KABS. Dirk Reichle, Kommunale Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage „Es ist vom Frühjahr an bis heute ein absolutes Stechmückenjahr, weil wir hatten einen extrem feuchten Winter und dann kamen da zwei sehr große Hochwasserspitzen hinzu. Das hat dazu geführt, dass der gesamte Vordeichbereich, also die Fläche vor dem Rheinhauptdamm, komplett bis heute überflutet ist. Wir haben heute noch in einigen Bereichen keinen Zugang zu den Brutstätten im Vordeichbereich.“ Weil die stark betroffenen Bereiche entlang des Rheins teils schwer zu erreichen sind, konnten in Akkordarbeit zwar 90 Prozent der Larven getötet werden. Der Rest reiche aber für eine ungewöhnlich starke Mückenplage aus. Über 90 Kommunen haben sich in der KABS im Kampf gegen die Mücken zusammengeschlossen. Dieser kostet in diesem Jahr 6,5 Millionen Euro, im Schnitt jährlich 1,30 Euro pro Einwohner. Doch in diesem Jahr komme man mit der Bekämpfung nicht hinterher. Dirk Reichle, Kommunale Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage „Wir sind eigentlich seit Mitte Mai, seit der ersten großen Welle sieben Tage die Woche im Dauereinsatz, 70, 80, 90-Stunden-Wochen haben wir hinter uns von Kontrolle, der Handbekämpfung, bis zum Beladen des Helikopters und das eigentlich mehr oder weniger pausenlos.“ Ohne die Einsätze der […]

  • IHK lädt zum Sommerabend der Wirtschaft

    IHK lädt zum Sommerabend der Wirtschaft

    Rheinland-Pfalz ist Schlusslicht. Denn in keinem anderen Bundesland ist die Wirtschaftsleistung zuletzt so stark gesunken. Kein Wunder, dass die Stimmung bei den Unternehmen derzeit nicht die Beste ist. Gerade deshalb ist es wichtig, miteinander im Gespräch zu bleiben. Gelegenheit dazu bietet der jährliche Sommerabend der Wirtschaft in Mainz. Die Industrie- und Handelskammer für Rheinhessen, das Medienunternehmen Verlagsgruppe Rhein-Main und die Handwerkskammer Rheinhessen hatten in Mainz zum Austausch geladen. Unüberhörbar waren trotz musikalischer Untermalung die Sorgen der Wirtschaft. Der Präsident der Industrie- und Handelskammer wünscht sich verlässliche Rahmenbedingungen etwa im Energiebereich, stimmt jedoch auch positive Klänge an. Marcus Walden, Präsident IHK Rheinhessen „Heute Abend ist die Stimmung schon besser, als allgemein in der Wirtschaft. Wir sehen eine zunehmende Anzahl an Gründungen auch in der letzten Zeit, sehr schön und positiv, mit so die höchsten Quoten seit den letzten zehn Jahren auch im Gastgewerbe. Ich denke, so den ein oder anderen Silberstreif kann man schon erkennen, wenn man genau mal nachschaut.“ Neben versöhnlichen Abschiedsworten macht auch die scheidende Ministerpräsidentin nochmal Hoffnung, was das Dauerbrennerthema Bürokratieabbau angeht. Hier sei viel auf den Weg gebracht. Auch die Wirtschaftsministerin gibt sich angesichts schwacher Konjunktur lösungsorientiert. Daniela Schmitt (FDP), Wirtschaftsministerin Rheinland-Pfalz „Wir werden in Kürze mit einem Entlastungspaket auch an die Öffentlichkeit gehen, wo wir wirklich in der Bürokratie schauen: Wo können wir auf Dinge verzichten? Wo können wir auch den Unternehmen eine Hilfe geben, dass Dinge nur noch einmal erfasst werden müssen? Es sind viele Punkte, die im Moment im Fluss sind. Und deswegen bin ich zuversichtlich, dass wir mit einer starken, resilienten Wirtschaft auch in die Zukunft gehen werden“ Doch bei den Handwerkern überwiegt die Skepsis. Hans-Jörg Friese, Präsident Handwerkskammer Rheinhessen „Seit 15 Jahren hat sich nach meinem Empfinden nichts verändert. Es hat sich sogar noch verschärft. Uns da rumschlagen mit irgendwelchen Behördenauflagen mit […]

  • Tag der Offenen Kanäle der Medienanstalt Rheinland-Pfalz

    Tag der Offenen Kanäle der Medienanstalt Rheinland-Pfalz

    Rund 1,5 Millionen Rheinland-Pfälzer engagieren sich in einem Ehrenamt: bei der Freiwilligen Feuerwehr, im Schwimmverein oder auch bei den Offenen Kanälen. Dort entsteht Fernsehen von Bürgern für Bürger. Am Wochenende wurden einige Beiträge der Offenen Kanäle mit dem Bürgermedienpreis 2024 ausgezeichnet. Unter anderem der Film, in den wir jetzt mal reinschauen. Ben ist 13 Jahre alt und hat ein Ziel: Auf den großen Bühnen dieses Landes Ballett zu tanzen. Dafür trainiert er hart in einem Mainzer Ballettstudio. Das zeigt das Portrait „Im Tanz mit der Leidenschaft“ von Felix von Horstig. Felix von Horstig, Preisträger Bürgermedienpreis 2024 „In dem Film geht es darum, dass ein Junge oder ein junger Mensch ein ganz klares Ziel vor Augen hat. Und das schon in einem sehr frühen Alter, sag‘ ich mal, wo viele noch gar nicht wissen, wo es hingeht. Und mit einem auch sehr starken Selbstbewusstsein da drangeht und versucht, seinen Traum zu erfüllen.“ Ein kleiner Traum geht an diesem Tag auch für Felix von Horstig in Erfüllung: Er ist einer der Preisträger des Bürgermedienpreises 2024. Verliehen wird der auf dem 40. Geburtstag der Offenen Kanäle Rheinland-Pfalz in Ludwigshafen. Dr. Marc Jan Eumann, Direktor Medienanstalt Rheinland-Pfalz: „Bürgermedien heißt, jeder und jede kann mit Unterstützung der Medienanstalt Rheinland-Pfalz sich eine Kamera ausleihen, sich die Technik ausleihen und sich selbst auf Spurensuche machen. Das kann mal was Historisches sein, das kann was ganz Aktuelles sein, Natur oder auch Kochen. Die Kochsendung im Offenen Kanal in Rheinland-Pfalz, der Hammer. Guten Appetit, kann ich nur sagen.“ Während sich in den letzten 40 Jahren in Sachen Technik und Know-how viel getan hat, ist das Wichtigste aber geblieben: Den Menschen die Möglichkeit geben, sich in Filmen und Beiträgen auszuprobieren, um so die Medienkompetenz zu stärken. Albrecht Bähr, Versammlungsvorsitzender Medienanstalt Rheinland-Pfalz „Unsere Aufgabe ist eigentlich nichts anderes als die Grundlage […]

  • U 17 verlässt Speyer

    U 17 verlässt Speyer

    Vor über einem Jahr hat das ausrangierte Marine-U-Boot U17 Kiel verlassen. Seitdem wurde es im Technik Museum Speyer für den Weitertransport nach Sinsheim vorbereitet. Dort soll es dann das neue Highlight des Sinsheimer Technik Museums werden. Und gestern ging es endlich auf die letzte Etappe. Sehr langsam schiebt sich das 50 Meter lange U-Boot durch die Speyerer Straßen. Auf 30 Achsen manövrieren die Fahrer die U17 durch Kreuzungen und Hindernisse. Bei dem Transport der hunderte Tonnen schweren Ladung darf nichts schiefgehen. Michael Einkörn, Projektleiter Technik Museum „Wir haben eine recht feuchte Witterung durch den Regen heute Nacht und durch das Gewitter. Das heiß,t an manchen Stellen brauchen wir ein, zwei LKW mehr, dass wir mehr Traktion haben. Deswegen sind heute auch vier LKW im Einsatz und nicht wie üblich zwei.“ Im Mai vergangenen Jahres kommt die U17 per Wassertransport über den Rhein nach Speyer. Dort wird es leichter gemacht. Hunderte Tonnen Batterien und Blei werden entfernt. Außerdem entwickelt das Mechanikerteam des Museums eine Konstruktion, mit der es möglich ist, das U-Boot um73 Grad zu kippen. Das ist nötig um bei dem Weitertransport auf dem Neckar unter den tiefen Brücken durchzukommen. Die Reise der U17 lockt immer wieder Schaulustige an. Auch bei dem Straßentransport gestern sind Hunderte Menschen dabei. „Einfach mal was Einzigartiges zu sehen, was nur sehr selten zu sehen ist – so ein Megatransport.“ „Das ist schon sehr spektakulär, wenn so ein großes Objekt bewegt wird durch die Stadt, in der Enge. Das interessiert mich vom Technischen her.“ Dass das U-Boot die Domstadt jetzt verlässt, sieht das Team aus dem Technik Museum Speyer mit einem lachendem und einem weinenden Auge. Nach so langer Zeit hatte man sich schon an die U17 auf dem Museumsparkplatz gewöhnt. Michael Einkörn, Projektleiter Technik Museum „Das Boot war ja von vornherein für Sinsheim vorgesehen […]

  • Helge Schwab neuer Fraktionschef der Freien Wähler

    Helge Schwab neuer Fraktionschef der Freien Wähler

    Am 9. Juni wurde Joachim Streit von den Freien Wählern ins Europaparlament gewählt. Seitdem fragt sich sein rheinland-pfälzischer Landesverband: Wird Streit sein Landtagsmandat niederlegen? Und falls ja: Wer wird dann der neue Vorsitzende der Landtagsfraktion? Heute gab es Antworten, Geschäftiges Treiben heute Morgen bei den Freien Wählern in Mainz. Aber: Sie wollen unter sich sein, lassen sich nicht in die Karten schauen. Die Wahl des neuen Vorsitzenden der Landtagsfraktion – hinter verschlossenen Türen. Erst nach einer Stunde steht fest: Der frisch gewählte Europaabgeordnete Joachim Streit legt sein Landtagsmandat nieder. Joachim Streit (Freie Wähler), ehem. Fraktionsvorsitzender Landtag Rheinland-Pfalz „Die Plenarwochen des Europaparlamentes liegen fast identisch auf unseren Plenarwochen hier in Rheinland-Pfalz. Das heißt, von vier Sitzungen sind drei parallel und das funktioniert einfach nicht. Man hätte gesagt: ‚Der ist gewählt und bringt nicht die volle Leistung.‘ Und diesem Vorwurf will ich mich nicht aussetzen. Wir sehen, man stellt sich vollkommen neu auf und von daher: Ich bin guten Mutes und will meins dazu beitragen, was ich aus Brüssel beitragen kann.“ Damit sind alle Spekulationen um ein mögliches Doppelmandat von Joachim Streit vom Tisch. Denn vor der Wahl herrschte parteiintern Uneinigkeit. Während die Freien Wähler in der Vulkaneifel forderten, dass Streit Fraktionsvorsitzender in Mainz bleibt, sprach sich Bürgermeister Bernhard Alscher von den Freien Wählern in Birkenfeld gegen ein Doppelmandat aus. Das sei zeitlich nicht zu bewältigen und ein falsches Signal an die Wähler. Nach dem Rückzug von Streit ist der Weg frei für Helge Schwab. Er wird zum neuen Vorsitzenden der Landtagsfraktion gewählt und setzt sich dabei gegen den parlamentarischen Geschäftsführer Stephan Wefelscheid durch, der eigentlich als Favorit ins Rennen ging. Helge Schwab (Freie Wähler), neuer Fraktionsvorsitzender Landtag Rheinland-Pfalz „Im Zuge dieser Sitzung gab es eben eine Entwicklung und dann wurde mein Hut in den Ring geworfen. Ich wurde vorgeschlagen, um das […]