Natur

  • Zoll setzt beschlagnahmte Glasaale aus

    Zoll setzt beschlagnahmte Glasaale aus

    Es ist ein Fund, den auch die erfahrenen Zollbeamten am Frankfurter Flughafen noch nie gemacht haben. In einem Koffer fanden sie rund 5000 lebende Glasaale, also junge Aaale, die nach Vietnam geschmuggelt werden sollten. In Asien gelten sie als Delikatesse, aber die Tiere sind besonders geschützt. Heute kamen die Aale wieder da hin, wo sie hingehören – ins Wasser.

  • Neues Kontrollzentrum für Eumetsat in Darmstadt

    Neues Kontrollzentrum für Eumetsat in Darmstadt

    Es geht Ihnen wahrscheinlich wie mir: Wenn man raus geht kuckt man kurz auf die Wetterapp auf dem Handy. So sieht es in Mainz gerade aus. Regen. Aber haben Sie sich schon mal gefragt, woher unser Handy all das weiß? Wir haben nachgefragt. Und zwar in Darmstadt. Denn von hier wird Europas Wetter kontrolliert – mit einem neuen, hochmodernen Satellitenkontrollzentrum. Damit wir morgens schon wissen, ob wir einen Regenschirm mitnehmen müssen oder nicht.

  • Wilde Hauskatzen werden in der Eifel zum Problem

    Wilde Hauskatzen werden in der Eifel zum Problem

    Auf dem Land sind sie eigentlich nicht mehr wegzudenken: Hauskatzen. Viele von ihnen leben wild, haben also keinen Besitzer mehr und sind auf sich alleine gestellt. Doch das hat Folgen. Eine Katze kann bis zu 14 Junge pro Jahr in die Welt setzen. Mittlerweile gibt es so viele von ihnen, dass Tierschützer in Bernkastel-Wittlich jetzt Alarm schlagen.

  • Sonnenschutz durch Weintrauben

    Sonnenschutz durch Weintrauben

    Noch reift der Wein in den Fässern, doch die Winzer sprechen schon jetzt von einem Rekord-Jahrgang – der Hitzewelle im Sommer sei Dank. Die Sonne hat es in diesem Jahr mit unseren Trauben gut gemeint. Sie waren besonders süß. Doch sie können noch mehr als nur gut zu schmecken, diese These stellen jetzt jedenfalls Wissenschaftler der Hochschule Trier auf.

  • Fähre Altrip muss baggern um fahren zu können

    Fähre Altrip muss baggern um fahren zu können

    Von den Dieselfahrverboten zu Fähren, die nicht fahren. Hier ist der Grund aber das anhaltende Niedrigwasser auf dem Rhein. In Altrip bei Speyer rollt jetzt der Bagger, damit bald die Fähre ihren Betrieb wieder aufnehmen kann.

  • Rhein-Hunsrück-Kreis ist Energie-Kommune des Jahrzehnts

    Rhein-Hunsrück-Kreis ist Energie-Kommune des Jahrzehnts

    Trotz Energiewende ist klar, ohne Atomkraftwerke und Kohlekraftwerke würden bei uns noch immer die Lichter ausgehen. Die 40 Prozent Ökostrom in unseren Steckdosen reichen noch nicht, um unseren Energiehunger zu stillen. Dass es auch anders geht, zeigt der Rhein-Hunsrück-Kreis. Die Energiewende ist hier schon geschafft. Die Hunsrücker produzieren mehr Ökostrom als sie verbrauchen.

  • Verletztes Rehkitz gerettet

    Verletztes Rehkitz gerettet

    Vermutlich von einem Hund gehetzt verfängt sich ein kleiner Rehbock in einem Weidezaun in Südhessen. Der Hund einer Spaziergängerin entdeckt das schwer verletzte Tier zufällig und die Frau handelt sofort. Bis heute pflegt sie den kleinen Rehbock, mit Hilfe einer Tierärztin. Wir haben die drei in Hünstetten im Rheingau-Taunus-Kreis besucht.

  • Die neuen Stars im Tier-Erlebnispark Bell

    Die neuen Stars im Tier-Erlebnispark Bell

    Die Geschwister Newa und Aslan sind die jüngsten Neuzugänge im Tier-Erlebnispark Bell im Hunsrück. Die beiden Pumakinder haben in Tschechien das Licht der Welt erblickt. Doch ihre Mama bekam fünf Kinder auf einmal und kümmerte sich nicht um die beiden. Daher hat der Tierpark Bell Newa und Aslan jetzt in den Hunsrück geholt.

  • Exoten verdrängen einheimische Tierarten

    Exoten verdrängen einheimische Tierarten

    Der Luchs war früher einmal in Rheinland-Pfalz heimisch. Doch im 20sten Jahrhundert ist er ausgerottet worden. Mittlerweile werden Luchse im Pfälzer Wald wieder ausgewildert. Mit Erfolg. Doch es gibt auch viele Tierarten, die sich bei uns zuhause fühlen und eigentlich gar nicht hier hin gehören. Zum Leidwesen vieler heimischer Arten.

  • Rheinfähre muss Mitarbeiter entlassen wegen Niedrigwasser

    Rheinfähre muss Mitarbeiter entlassen wegen Niedrigwasser

    Das extrem trockene Wetter der letzten Wochen und Monate entzieht dem Rhein das Wasser und einem fast 126 Jahre alten Fährbetrieb die Grundlage. Und das obwohl es zahlreiche Pendler gibt, die auf die Mittelrheinfähre angewiesen sind. Doch seit Anfang November kann sie zwischen dem rheinland-pfälzischen Niederheimbach und dem hessischen Lorch nicht mehr fahren. Die Pendler müssen auf andere Fähren ausweichen. Ein Mitarbeiter im kleinen Familienbetrieb muss entlassen werden. Weitere könnten folgen.

  • Basalt-Höhlen werden in Mendig zum Problem

    Basalt-Höhlen werden in Mendig zum Problem

    Mendig in der Vulkan-Eifel. Seit der Römerzeit wurde in der Bergbaustadt Basalt abgebaut, um daraus Mühlsteine zu machen. Die daraus entstandenen Hohlräume in den Steinbrüchen wurden später zur Lagerung von Bier genutzt. Der Basaltabbau brachte wirtschaftlichen Erfolge und führten dazu, dass die Höhlensysteme unter der Stadt immer größer wurden. Und das bereitet jetzt Probleme.

  • Zu Fuß zum Mäuseturm im Rhein

    Zu Fuß zum Mäuseturm im Rhein

    Der milde Herbst ist deutlich spür- und sichtbar. Wir waren in Bingen unterwegs, denn dort gibt es derzeit einen einmaligen Spazierweg zu einem alterwürdigen Gemäuer.

  • Kunst im Gehege

    Kunst im Gehege

    Bei den frischeren Temperaturen haben sich viele Tiere in ihren Ställen verkrochen. Ein Glück, dass Zebras, Affen und Co. es dort besonders gemütlich haben. Denn der Frankfurter Zoo hat etwas deutschlandweit einmaliges: Einen Zoo-Inneneinrichter, der sich um die kahlen Wände kümmert.

  • Erdbeeren im November

    Erdbeeren im November

    Das ist eine kleine Sensation. Diese Erdbeere ist heute geerntet worden. Nicht in Ägypten, sondern in Riedstadt-Wolfskehlen. Gut sechs Wochen vor Weihnachten ist auf einigen Feldern in Südhessen der Frühling ausgebrochen. Das sind keine Treibhauserdbeeren, sondern richtige südhessische Freilanderdbeeren.

  • ESA schickt dritten Wettersatelliten in den Orbit

    ESA schickt dritten Wettersatelliten in den Orbit

    Ein historisch niedriger Rhein-Pegelstand, extreme Dürre – das Wetter hatte uns in diesem Rekordsommer ganz schön im Griff. Klar ist: Wettervorhersagen werden wichtiger denn je – auch für die Wirtschaft. Unvorhergesehene Wetterphänomene wie Hurricanes kosten jährlich Milliarden. Heute am frühen Morgen hat die Europäische Raumfahrtorganisation ESA einen neuen Wettersatelliten ins All geschickt. „MetOp-C“ soll uns noch bessere Vorhersagen liefern.