Aus Frankfurt ins Kino: Soldaten des Lichts
Zwei Jahre lang arbeiten zwei Frankfurter an ihrem Film. Aus 120 Stunden Videomaterial – teilweise auch in Frankfurt gedreht – wurde jetzt der Dokumentarfilm „Soldaten des Lichts“. Dieser gibt seltene Einblicke in die Szene der „Reichsbürger“ – Einblicke in das mittlerweile verbotene sogenannte „Königreich Deutschlands“ – und anderen Ideologien. Ausschnitt Filmtrailer „Auf dieser Erde leben auch sehr viele, die sind keine Menschen. Das sind nur künstliche Wesen und die echten Menschen liegen momentan so bei 13%. – So wenig?“ Verschwörungstheorien, Irrglauben. Manchmal wirken die Szenen lustig, weil sie so banal sind. Doch die Dokumentation „Soldaten des Lichts“ zeigt tiefe, ernste Einblicke, wie Menschen sich in Ideologien verlieren können. Ausschnitt Filmtrailer „Wir sind der Staat, sie sind das Besatzungskonstrukt. Wir sind die Wahrheit, das ist die Lüge. Es gibt jetzt schon Landkreise, die mich anschreiben als Peter I, König von Deutschland. Möglich ist das alles. Noch Fragen?“ Alles, was der Film zeigt, ist echt. Kein Schauspiel, keine erfundenen Dialoge. Johannes Büttner & Julian Vogel, Regisseure „Soldaten des Lichts“ „Die Haupterkenntnis ist, dass sogenannte Schwurbler oder sogenannte Reichsbürger oder diese Leute, die so anders sind, dass sie eigentlich nicht so anders sind. Das sind ganz normale Leute in der Mitte unserer Gesellschaft, die eigentlich nur extreme Ausprägungen unserer gesellschaftlichen Tendenzen ausleben.“ Es geht um das Schicksal der Betroffenen. Einerseits derer, die solche Verschwörungen verbreiten und damit Geld verdienen und andererseits derer, die solchen Verschwörungen glauben und ausgebeutet werden. Ausschnitt Filmtrailer „Viele Fragen mich ja, was mache ich eigentlich hier? Eine Sache, die ich mache, ich setze mich für andere Menschen ein, wie Timo. Leute, und seht ihr die Entschlossenheit in seinen Augen? Solche Soldaten des Lichts brauche ich an meiner Seite, weil ich bin genauso.“ Johannes Büttner & Julian Vogel, Regisseure „Soldaten des Lichts“ (00:45, 10 Sekunden) „Menschen, die so einsam sind, […]


