Hessen

  • Die Zukunft des Frachtgeschäfts am Frankfurter Flughafen

    Die Zukunft des Frachtgeschäfts am Frankfurter Flughafen

    Der Frankfurter Flughafen, das ist nicht nur ein Drehkreuz für fast 60 Millionen Passagiere im Jahr, sondern auch Europas größter Standort für Luftfracht. Die wird angesichts globaler Lieferketten immer wichtiger und gleichzeitig aufgrund geopolitischer Krisen immer schwieriger zu planen. Heute hat der Fraport-Konzern vorgestellt, wie man sich für das zukünftige Cargo-Geschäft aufstellen will. Ist die deutsche Wirtschaft überhaupt noch wettbewerbsfähig? Diese Frage stellt Fraports Luftfahrt und Infrastrukturchef Pierre Dominique Prümm gleich zu Beginn und zielt damit vor allem darauf das eigene Unternehmen als Hoffnung in unruhigen Zeiten zu verkaufen. Der Flughafenbetreiber Fraport sei auf dem Luftfrachtmarkt die Nummer Eins in Europa. Pierre Dominique Prümm, Fraport AG Aviation und Infrastruktur „Und das wollen wir bleiben. Wir gehen davon aus, dass der Bedarf nach entsprechenden Dienstleistungen, geflogener Fracht weiter wachsen wird und darauf stellen wir uns ein. Wir haben heute vorgestellt unseren Masterplan und der sieht genau den Pfad vor bis zum Jahr 2040.“ Der Fraport-Masterplan besteht aus drei Säulen. Vorhandene Flächen sollen umgestaltet und so intelligenter genutzt werden. Außerdem sollen auf aktuell stillgelegten 250.000 Quadratmetern neue Speditionsanlagen entstehen. Für den Ausbau der Infrastruktur will Fraport in den nächsten Jahren 500 Millionen Euro investieren. Vor allem aber sollen die Prozesse umfassend digitalisiert werden. Das sei auch nötig, angesichts eines bis zum Jahr 2040 erwarteten Luftfrachtaufkommens von über drei Millionen geflogenen Tonnen und damit rund 50% mehr gegenüber dem bisherigen Höchstwert. Dietmar Focke, Lufthansa Cargo Operations und Arbeitsdirektor „Wir arbeiten heute mit Datenstrukturen die 20, 30 Jahre alt sind und die es uns nicht ermöglichen, diese gigantischen neuen Frachtmengen mit der enormen Anzahl von Shipments und Transferleistungen hier so darzustellen, dass wir hier einen guten Datenfern haben, der schnell, automatisch und zwischen allen Beteiligten perfekt funktioniert.“ Bis zum Ende des Jahrzehnts will die Lufthansa Cargo zudem sieben neue Frachtflugzeuge anschaffen – jedes davon […]

  • Medienanstalt Hessen verleiht „Media Surfer“

    Medienanstalt Hessen verleiht „Media Surfer“

    Die Medienanstalt Hessen hat gestern Abend in Kassel den Medienkompetenzpreis „MediaSurfer“ verliehen. Rund 100 Kita-Gruppen, Schulklassen und Vereine haben dafür selbst produzierte Filme, Fotoprojekte oder Podcasts eingereicht. Für die Gewinnergruppen gab es insgesamt 18.000 Euro Preisgeld. Ziel der Projekte ist es, sich mit digitalen Medien auszuprobieren, aber auch zu lernen, welche Chancen und Risiken sie bergen – das ist Medienkompetenz. Themen waren unter anderem Mobbing im Internet und künstliche Intelligenz. Murad Erdemir, Direktor der Medienanstalt Hessen: „Wenn Kinder und Jugendliche nicht medienkompetent heranwachsen, dann werden sie ähnlich wie auch viele Erwachsene, es geht ja Erwachsenen teilweise genauso, dann werden sie auf Falschmeldungen hereinfallen, dann können sie nicht sicher im Netz umgehen, sie können die Gefahren nicht erkennen, sie können aber, was ganz wichtig ist, sie können die Medien auch nicht in ihrem Sinne nutzen.“

  • Hessische AfD will Corona-Aufarbeitung

    Hessische AfD will Corona-Aufarbeitung

    Testen, impfen, Maskenpflicht und Schulschließungen. Viele Maßnahmen während der Corona-Pandemie waren drastisch und im Nachhinein betrachtet – so die Experten – nicht wirkungsvoll. Die AfD in Hessen will jetzt im Landtag einen Untersuchungsausschuss einsetzen, der eben diese Maßnahmen kritisch aufarbeitet. Die anderen Parteien wiederum befürchten, dass die AfD damit nur eine Show inszenieren will. Höchst umstritten ist bereits der Antrag für den Untersuchungsausschuss, den die AfD ins Plenum einbringen will. Denn eigentlich fehlt ihr genau eine Stimme, um das benötigte Fünftel aller Abgeordneten für den Antrag aufzubringen. Dass der Fraktionsvorsitzende Robert Lambrou heute trotzdem eine Liste mit den verlangten 27 Stimmen präsentieren kann, liegt an ihm: Sascha Herr, dessen Aufnahme die AfD-Fraktion im Oktober wegen dessen Kontakten in die Neonazi-Szene abgelehnt hatte. Auch eine Zusammenarbeit mit Herr in der Zukunft hatte die AfD eigentlich ausgeschlossen. Robert Lambrou (AfD),Fraktionsvorsitzender Landtag Hessen „Wir haben alle 133 Abgeordneten angeschrieben und angeboten, diesen Antrag mit zu unterzeichnen. Am Ende des Tages hat außer den 26 AfD-Abgeordneten dann nur der Abgeordnete Sascha Herr diesen Antrag mit unterzeichnet. Er hat nicht mitgewirkt an der inhaltlichen Erstellung des Antrags. Aus unserer Sicht ist das keine Zusammenarbeit.“ Auch wenn die anderen Fraktionen das anders sehen und von offenem Wortbruch sprechen – der Corona-Untersuchungsausschuss wird kommen. Satte 43 Punkte soll das Gremium untersuchen. Robert Lambrou (AfD),Fraktionsvorsitzender Landtag Hessen „Das Ziel des Corona-Untersuchungsausschusses ist es, aufzuarbeiten, was hier in Hessen während der Corona-Pandemie von der Landesregierung entschieden wurde und ob das angemessen und verhältnismäßig war. Und da wir die Antworten darauf nicht kennen, muss man dann auch die Ergebnisse des Ausschusses abwarten.“ Die FDP teilt heute schriftlich mit, der Ausschuss dürfe nicht zur Bühne für Verschwörungstheoretiker werden. Die CDU verweist auf Landtagsprotokolle aus der Pandemie-Zeit, die alle Fragen zu den damaligen Entscheidungen beantworten könnten. Wenn der Ausschuss zustande kommen sollte, […]

  • Meisterausbildung soll in Hessen kostenfrei werden

    Meisterausbildung soll in Hessen kostenfrei werden

    Fachkräftemangel – ein Wort, das wir sehr oft in der Sendung bewegen. Ob Bäcker, Elektriker oder Lackierer – überall fehlt es an Fachkräften. Daher soll jetzt in Hessen der Nachwuchs besonders gefördert werden: Handwerker sollen ihren Meister in Zukunft – unterm Strich – kostenlos machen. Björn Benner macht hier in Frankfurt seine Meisterausbildung zum Elektrotechniker. Ein großer Schritt für ihn – auch finanziell. Alleine die Kurse kosten rund 15.000 Euro. Björn Benner, Auszubildender zum Elektromeister „Man muss es erst mal finanzieren. Beim Meister steht ja wenigstens danach noch ein Gehaltsplus durch die Weiterbildung, was das dann irgendwann nach einer gewissen Zeit amortisiert, aber das Geld muss auch erst mal da sein.“ Momentan deckt das Aufstiegs-BAföG die Kosten für die Meisterausbildung größtenteils ab. Insgesamt 75% können damit finanziert werden. Der Rest mit der sogenannten Aufstiegsprämie. Die erhöht die hessische Landesregierung jetzt von 1.000 Euro auf 3.500 Euro. Kaweh Mansoori (SPD), Wirtschaftsminister Hessen „Alle, die alle Prüfungsbestandteile für den Meister oder eine vergleichbare Prüfung nach dem ersten Juni abschließen, kriegen also diese nachgelagerte Prämie von 3.500 Euro. Damit wird der Meister für alle kostenfrei. Das ist ein wichtiger Beitrag, um künftige Fachkräfte an diese Region zu binden und damit auch deutlich zu machen: Leistung lohnt sich.“ Ganz kostenfrei wird der Meister für Auszubildende wie Björn Benner jedoch nicht. Denn neben den reinen Kursgebühren kommen auf ihn noch weitere Kosten hinzu. Björn Benner, Auszubildender zum Elektromeister „Wir haben Kursgebühren in Höhe von 15.000 Euro und dann kommen noch jede Menge Lehrgebühren – ein Laptop, Normen, Bücher, das kommt alles noch dazu. Also ansonsten wäre es an die 25.000 Euro. Also auf null kommen wir selbst mit den 3.500 Euro nicht.“ Dennoch: Die Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main findet es gut, dass die Prämie bei einer abgeschlossenen Meisterausbildung erhöht wird. Sie sieht im Meister einen Hebel gegen […]

  • Neue Anlaufstelle für Jobs am Frankfurter Flughafen

    Neue Anlaufstelle für Jobs am Frankfurter Flughafen

    Der Sommer rückt näher und damit die Haupturlaubszeit. Das treibt dem Flughafenbetreiber Fraport so einige Sorgenfalten auf die Stirn. Denn von Deutschlands größtem Airport fliegen wieder fast so viele Menschen ab wie vor der Corona-Pandemie. Deshalb sucht der Flughafenbetreiber händeringend neue Mitarbeiter und will dabei nun ganz neue Wege gehen: Mit einem Job-Terminal direkt in der Abflughalle. Ersan Demir hat sich vor kurzem bei der Fraport beworben. Lange Zeit hat der 32-Jährige aus dem hessischen Usingen in der Gastronomie gearbeitet, sah dort für sich aber keine Entwicklungschancen. Dann hat er von einem Bekannten erfahren, dass es am Frankfurter Flughafen viele offene Stellen gibt. Nun will er in der Flugzeugabfertigung direkt am Rollfeld arbeiten. Ersan Demir, Bewerber „Dann habe ich gesehen, dass man sich da auch weiterbilden kann, dass Fraport Weiterbildungsmöglichkeiten gibt. Da habe ich gesagt: ‚Ja, das ist genau der Ort, wo ich arbeiten will.‘ Wo ich auch die Flugzeuge und Reisen liebe. Die Atmosphäre wird passen, denke ich mal.“ Mit dem neuen Job-Terminal direkt vor Ort sollen Bewerbungen künftig noch einfacher gehen. Hier können potenzielle Interessenten gleich mal an einem Simulator testen, wie man über das Vorfeld zwischen den Flugzeugen rangiert. Auch damit will der Flughafenbetreiber für mehr Aufmerksamkeit sorgen. Julia Kranenberg, Arbeitsdirektorin Fraport „Wir merken, dass viele Menschen diesen persönlichen Kontakt sehr schätzen, wenn es darum geht, sich nachher konkret für einen Arbeitgeber zu entscheiden. Weil ich dann die Atmosphäre schon ein Stückweit mitbekomme und erste Kontakte.“ In der Corona-Krise hatte die Fraport zunächst viele Stellen abgebaut, dann zog der Reiseverkehr wieder an. Für dieses Jahr sucht der Flughafenbetreiber 13.000 neue Mitarbeiter in über 20 verschiedenen Bereichen. Das neue Rekrutierungsbüro soll nicht nur Reisende neugierig machen, sondern auch Besucher oder Angestellte von umliegenden Geschäften. Die Agentur für Arbeit will hier gemeinsame Infoveranstaltungen durchführen und hält das Job-Terminal für […]

  • Streit um Privatisierung des Offenbacher Hafens

    Streit um Privatisierung des Offenbacher Hafens

    Im Gegensatz zur Mainmetropole Frankfurt geht es in in der Nachbarstadt Offenbach deutlich beschaulicher zu. Das gilt auch für den kleinen Hafen, die sogenannten „Marina“. Nach großen Luxusyachten sucht man hier vergeblich. Am Kai liegen nur ein paar kleiner Schiffchen und ein Ausflugsdampfer. Doch jetzt fürchten Bootseigner und Anlieger, dass es mit dem Spaß bald vorbei sein könnte: Die Stadt Offenbach möchte seine Marina nämlich gerne an einen großen, kommerziellen Anbieter verpachten. Die Gaby mag zwar ein alter Kahn sein, doch gerade auf denen lernt man bekanntlich das Segeln: Stolze 104 Jahre hat das Schul- und Ausflugsschiff schon auf dem Buckel, doch der alte Schiffsdiesel tuckert noch so zuverlässig wie am ersten Tag. Und wer auf der Gaby gelernt habe, könne danach so ziemlich jedes Schiff fahren, sagt Annette Lahnstein. Umso trauriger findet es die Skipperin von der Seglervereinigung Rhein-Main, dass Gabys Tage im Offenbacher Hafen schon bald gezählt sein könnten. Seitdem der Plan der Stadt, den Hafen neu zu verpachten, zu den Marina-Anlieger durchgesickert ist, macht sie sich viele Gedanken. Annette Lahnstein, Seglervereinigung Rhein-Main „Das erste war: Das ist das Ende des Vereins. Wohin mit der Gaby? Wir kriegen hier sonst nirgendwo in Frankfurt oder in Offenbach einen Platz für so ein großes Schiff. Und durch die Monopolisierung an einen einzigen Betreiber, der hier Bootsführerscheine anbietet – der macht uns alle platt.“ Vor einigen Wochen hatte die Stadt Offenbach angekündigt, die Marina für 30 Jahre an den professionellen Mainzer Yachthafen-Betreiber „Onwater“ verpachten zu wollen. Wohl, um die ziemlich in die Jahre gekommene Marina optisch aufzuwerten – und natürlich auch, um ein hübsches Sümmchen Geld ins chronisch klamme Stadtsäckerl zu spülen. Für Bootsbesitzer Paul Markus Albert durchaus verständlich – aber der falsche Weg. Schließlich liege der Charme der Offenbacher Marina ja gerade darin, dass diese nach wie vor ein Hafen […]

  • Forschung zu Hasskommentaren

    Forschung zu Hasskommentaren

    BoTox – das ist nicht nur ein Nervengift, sondern auch ein Computerprogramm, das ein Forschungsteam der Hochschule Darmstadt gerade entwickelt. Das Ziel: Die Gefahr durch Hasskommentare im Netz schneller und leichter zu erkennen. Für die Meldestelle „Hessen gegen Hetze“ ist die neue Technologie eine tolle Unterstützung. So könnten Beleidigungen, Hetze und Falschmeldungen viel schneller strafrechtlich verfolgt werden. #Kameltreiber Wegen einer harmlosen #Kameltreiber Aussage soll ein Trainer zurücktreten, während 3 #Vergewaltiger draußen frei herumlaufen. Hat einer dieser schwachsinnigen #Rassismus Sucher dazu was getwittert? Fehlanzeige! #Flüchtlinge Stammt dieser Kommentar von einem Mensch oder von einem Bot, also von einem vollautomatischen Computerprogramm? Auf den ersten Blick ist das auch für das Forschungsteam von Professorin Melanie Siegel an der Hochschule Darmstadt schwer zu erkennen. Deshalb entwickeln die Wissenschaftler das Programm BoTox. Es analysiert unter anderem Schlagwörter, Satzstellung und Emojis. Dadurch findet es heraus, ob der Kommentar von einem Menschen oder einer Maschine stammt. BoTox soll nicht nur den Kampf gegen Hasskommentaren erleichtern. Für Melanie Siegel hat das Projekt eine große gesellschaftspolitische Relevanz. Prof. Melanie Siegel, Hochschule Darmstadt „Ursprünglich war ja mal die Idee, dass Social Media, dass die Leute teilen, dass es auch ein demokratischeres Gremium ist, dass alle Leute auch ihre Meinung äußern können. Und grade durch diese Hasskommentare werden ja Leute beschränkt in ihrer Meinungsäußerung. Die trauen sich ja gar nicht mehr, was zu sagen. Und ich finde, das ist extrem undemokratisch. Also wenn man jemanden bedroht, wenn er seine Meinung äußert. Da müssen wir als Gesellschaft dringend was dagegen tun.“ Das erste Ziel ist schon erreicht: BoTox kann mit großer Sicherheit zwischen Mensch und Bot unterscheiden. Gibt man einen Kommentar in das Programm ein, kann es verschiedene Wahrscheinlichkeiten bestimmen, unter anderem ob Mensch oder Bot den Kommentar verfasst hat. Liegt die Wahrscheinlichkeit für einen Bot im unerheblichen Bereich, stammt der Kommentar […]

  • Schüler aus Hessen bei Busunfall verletzt

    Schüler aus Hessen bei Busunfall verletzt

    Eigentlich sollte es eine tolle Klassenfahrt werden. 67 Schülerinnen und Schüler des Internats Steinmühle aus Marburg sind mit einem Reisebus auf dem Weg nach London. Doch am frühen Sonntagmorgen verunglücken sie auf der Autobahn bei Olpe in Nordrhein-Westfalen. Es gibt zahlreiche Verletzte. Gerade mal eineinhalb Stunden ist die Gruppe aus Marburg unterwegs, da gerät der Doppeldecker gegen 6:30 Uhr auf der Autobahn ins Schlingern, schaukelt sich auf und kippt in den Graben. Der Bus bleibt auf der Seite liegen. Sofort rücken Rettungskräfte an. Niklas Zankowski, Sprecher Polizei Siegen „Ja, die Autobahn ist natürlich dann erst mal gesperrt worden, um auch die Kinder sicher aus dem Bus heraus zu bekommen. Das ist auch geglückt. Die Feuerwehr hat noch unterstützt und auch die Kinder mit einem Rettungsbus von der Unfallstelle wegzufahren.“ Laut Angaben der Lehrer sind alle Personen angeschnallt. Trotzdem werden 27 Schüler verletzt, vier von ihnen schwer. Die Kinder – alle zwischen 14 und 15 Jahren – werden in ein Krankenhaus eingeliefert. Lebensgefahr besteht aber nicht. Auch der Fahrer des Reisebusses kommt mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus. Die Polizei sichert die Spuren am Unfallort und auch die Bergung des Busses nimmt einige Zeit in Anspruch. Markus Greve, Abschleppdienst „Wir brauchen auf jeden Fall einen Autokran und müssen halt gucken, wie können wir den bergen, damit der Verkehr auch nicht gefährdet wird.“ Mithilfe des Krans wird der Bus angehoben und wieder auf die Räder gestellt. Aufblasbare Kissen sorgen dafür, dass der Bus dabei nicht auf die andere Seite kippt. Viele Schüler stehen nach dem Unfall unter Schock. Bis auf die vier schwerverletzten Kinder sind inzwischen aber alle wieder zurück zu Hause oder im Internat in Marburg, berichtet der Schulleiter. Dort werden sie psychologisch betreut. Wie es zu dem Unfall kommen konnte ist unklar. Ein Spezialteam der Polizei ermittelt.

  • Landesregierung stellt Hessengeld für Immobilienkäufe vor

    Landesregierung stellt Hessengeld für Immobilienkäufe vor

    Der Traum vom Eigenheim – für viele droht er gerade zu platzen. Denn die Zinsen sind hoch und die Baukosten kennen auch nur eine Richtung – nach oben. Die hessische Landesregierung will nun helfen und ein Förderprogramm auf die Beine stellen. Bevor wir Ihnen die Eckpunkte des Plans vorstellen, zunächst zu einem Mann, der das neue „Hessengeld“ – so soll die Unterstützung heißen – erhalten könnte. Federico Gaviraghi ist stolz. Vor drei Wochen hat er hier in Wiesbaden sein eigenes Haus gekauft. Doch mit einem neuen Haus geht auch viel Unsicherheit einher. Klappt alles mit dem Bau, welche Kosten kommen noch dazu und wie wird das Haus finanziert? Denn selbst ein Ingenieur zahlt 840.000 Euro nicht mal eben aus der Portokasse. Dass ihm die hessische Landesregierung finanziell unter die Arme greifen will, freut ihn. Federico Gaviraghi, Hausbesitzer „Vor allem als Italiener, für die italienische Familie, ein Haus zu besitzen ist wirklich ein Wert. Und für mich, wenn ich denke, okay, es kann alles passieren, aber diese vier Wände gehören uns. Für meine Kinder ist es ihr sicheres Nest, für mich ist das als Vater, als Italiener das Allerwichtigste.“ Passend dazu beschließt die hessische Landesregierung heute in einem Wiesbadener Neubaugebiet die Eckpunkte für das Hessengeld. Die Förderung soll 10.000 Euro je Käufer und 5.000 Euro für jedes Kind unter 18 Jahren betragen. Maximal können Antragssteller die Summer ihrer gezahlten Grunderwerbssteuer erhalten. Boris Rhein (CDU), Ministerpräsident Hessen „Es ist ein Versprechen für Familien, es ist ein Versprechen für alle, die eben auf Grund steigender Zinsen, die auf Grund steigender Baukosten Sorge haben, sich so einen Wunsch nicht erfüllen zu können.“ Die Förderung erhalten Käufer aber nur für die erste selbstgenutzte Immobilie, auf die auch Grunderwerbssteuer gezahlt worden ist. Hessens Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori sieht in dem Förderprogramm aber nicht nur für Hausbauer ein […]

  • Innenminister Poseck besucht Landeskriminalamt

    Innenminister Poseck besucht Landeskriminalamt

    Über ein Vierteljahr ist Roman Poseck nun als hessischer „Minister für Inneres, Sicherheit und Heimatschutz“ im Amt. Längst überfällig also, dem Hessischen Landeskriminalamt mal den obligatorischen Antrittsbesuch abzustatten. Heute war es nun soweit. Und Minister und LKA-Führung sind sich einig: Es kommen auch in Zukunft schwierige Herausforderungen auf die Behörde zu. Nazi-Devotionalien und Weltkriegswaffen – sichergestellt bei Durchsuchungen in der rechtsextremen Szene. Allein im vergangenen Jahr haben die Ermittler im Bereich Rechtsextremismus 61 Haftbefehle und 134 Durchsuchungsbeschlüsse in Hessen vollstreckt. Roman Poseck (CDU), Innenminister Hessen „Wir sehen leider, dass der Rechtsextremismus stark zunimmt. Wir hatten in Hessen einen deutlichen Anstieg der Straftaten von 1.100 im Jahre 2022 auf mehr als 1.500 im vergangenen Jahr. Das ist eine besorgniserregende Entwicklung. Der Rechtsextremismus ist die größte Gefahr für unsere Demokratie.“ Neben einer konsequenten Strafverfolgung setzen die hessischen Behörden auch auf präventive Maßnahmen, wie zum Beispiel Schulungen und Fortbildungen – nicht zuletzt in den eigenen Reihen. Der Innenminister ließ sich heute beim LKA auch den modernsten Stand der Ermittlungsmethoden präsentieren. Dieses Gerät etwa vermisst an Tatorten per Laser Räume und Umgebungen in 3D. Eine spezielle Software errechnet zum Beispiel aus den Spuren von Blutspritzern an der Wand, aus welcher Richtung genau das Blut gekommen ist und wo das Projektil das Opfer getroffen haben muss. Mittlerweile auch möglich: Die virtuelle Rekonstruktion von Schüssen, hier abgegeben aus fahrenden Autos. Nicht auf der Stelle treten im Kampf gegen Verbrechen und Terrorismus. Andreas Röhrig, Präsident Landeskriminalamt Hessen „Das bedeutet, dass wir unser Know-how ständig weiterentwickeln müssen. Dass wir uns mit neuen technischen Entwicklungen auseinandersetzen, dass wir neue Techniken selber entwickeln müssen und dass wir Schritt halten mit den Straftätern.“ Als große Herausforderung sieht das Landeskriminalamt Hessen die anstehende Fußball-Europameisterschaft auf sich zukommen. Fünf Spiele werden hier im Deutsche Bank Park in Frankfurt ausgetragen. Mittlerweile für alle möglichen […]

  • Mehr Deutschunterricht in Grundschulen

    Mehr Deutschunterricht in Grundschulen

    In der letzten PISA-Studie haben die deutschen Schüler so schlecht abgeschnitten wie noch nie. Vor allem beim Lesen mangele es den Schülern an Kompetenz. Das will die hessische Landesregierung ändern und hat eine große Deutschoffensive an den Schulen gestartet. Das neueste Projekt: mehr Deutschunterricht für Dritt- und Viertklässler. Gemeinsam lesen, auf Geschwindigkeit lesen, sich gegenseitig etwas vorlesen. Durch diese verschiedenen Methoden sollen die Schüler der Freiherr-vom-Stein-Schule in Hünfelden-Dauborn lernen, Texte sprachlich zu erfassen und zu präsentieren. Ab sofort haben hier alle dritten und vierten Klassen sieben statt wie bisher sechs Wochenstunden Deutschunterricht. Diese nutzen die Lehrer, um vor allem die Lesekompetenz der Schüler zu stärken. Judith Lehnert, Leiterin Freiherr-vom-Stein-Schule Hünfelden-Dauborn „Wir können jetzt in dieser siebten Deutschstunde ganz intensiv und sehr differenziert auch nochmal auf die verschiedenen Lesefähigkeiten eingehen. Mit diesen Lesetandems, Lesesportler, Lesefitness die Kinder nochmal erneut motivieren und mit den neuen Materialien nochmal richtig zum Lesen verlocken.“ Die Freiherr-vom-Stein-Schule ist eine von 16 Grundschulen in Hessen, die die Umstellung auf mehr Deutschunterricht testen. Dafür fällt eine der beiden Englischstunden weg. Das aber sei vertretbar, findet der hessische Bildungsminister, früher selbst Englischlehrer. Armin Schwarz (CDU), Bildungsminister Hessen „Deutsch ist die Grundlage für eine erfolgreiche Schulkarriere, Deutsch ist die Grundlage dafür, dass man sich in der Gesellschaft wohlfühlt. Insofern: Bei aller Internationalität, die wir mittlerweile an Schulen erleben, aber auch vor dem Hintergrund der Tatsache, dass innerhalb der letzten zwölf Monate über 50.000 Kinder mit Migrations- und Fluchthintergrund im hessischen Schulsystem aufgenommen worden sind, habe ich die Entscheidung getroffen, dass wir diese ganze Thematik Deutschförderung wirklich voranstellen und hohe Priorität hat.“ Vorerst läuft das Pilotprojekt bis Ende dieses Schuljahres. Judith Lehnert, Leiterin Freiherr-vom-Stein-Schule Hünfelden-Dauborn „Ich könnte mir auch vorstellen, dass wir das in Klasse drei und vier weiter fortführen, wenn sich denn jetzt am Ende dieses Vierteljahres jetzt auch bestätigt, […]

  • Gottesdienst zum Start der Motorradsaison

    Gottesdienst zum Start der Motorradsaison

    Laut knatternde Motorräder und die Kirche – das passt im Kopf irgendwie nicht so richtig zusammen. Das sehen die Teilnehmer des Biker-Gottesdienstes im hessischen Gründau anders. Seit 43 Jahren schon veranstaltet der Verband Christlicher Motorradfahrer einen evangelischen Gottesdienst zum Auftakt der Motorradsaison – dieses Mal, sagen wir mal, bei sehr durchwachsenem Wetter. Sonne, Regen, Schnee – an diesem Sonntag war so ziemlich jedes Wetter dabei. Für die Biker aber kein Hindernis, die Motorrad-Saison einzuläuten. Koblenz, Montabaur oder Darmstadt – sie kommen von überall her. Christine, Bikerin aus Koblenz „Gefährlich war es zu keinem Zeitpunkt, aber es wurde halt etwas schwierig durchs Visier zu gucken, das war hinterher etwas herausfordernd.“ Lothar, Biker aus Darmstadt „Jetzt wie man sieht, es ist trocken, ich denke der Chef da oben, das muss auch ein Biker gewesen sein.“ Wegen dem Chef da oben sind sie nach Gründau gekommen – und wegen ihm: Thorsten Heinrich. Er ist evangelischer Motorrad-Pfarrer für die beiden Landeskirchen Kurhessen-Waldeck und Hessen-Nassau. Zum heutigen Gottesdienst ist er mit seiner E-Harley angereist. Thorsten Heinrich, Pfarrer und Motorradfahrerseelsorger „Die Menschen hier, die wollen Gott feiern. Die wollen einen richtig schönen Gottesdienst miteinander feiern mit geiler Musik und einer ansprechenden Predigt, die ihre Lebenswelt trifft auf dem Motorradfahren, die sie ernst nimmt mit ihren Ängsten und Sorgen und sie wollen natürlich auch anderen begegnen, die das gleiche Hobby ausüben.“ Schon seit 13 Jahren hält Thorsten Heinrich den Biker-Gottesdienst zum „Anlassen“, also dem Start der Motorrad-Saison. Für die Biker hier eine Muss-Veranstaltung. Frank, Biker aus Koblenz „Ohne das Anlassen machen wir keinen Meter auf diesen Straßen, weil einfach so ein bisschen göttlicher Beistand beim Motorradfahren bestimmt keine schlechte Idee ist. Er ist Biker, er weiß, wovon er redet und die Predigten sind nie langweilig.“ Lothar, Biker aus Darmstadt „Ich bin eigentlich aus der Kirche ausgetreten, aber […]

  • Speedmarathon auf der Jagd nach Temposündern

    Speedmarathon auf der Jagd nach Temposündern

    Heute hat es auch in Rheinland-Pfalz und Hessen wieder ordentlich geblitzt. Das lag aber nicht an den dunklen Wolken am Himmel, sondern am letzten Tag des europaweiten „Speedmarathons“ der Polizei. Eine ganze Woche lang haben Beamte die Geschwindigkeit der Verkehrsteilnehmer gemessen, denn Zu-Schnell-Fahren ist weiterhin Unfallursache Nummer 1. Die Botschaft der Polizei heute also: Fuß vom Gas. 107 km/h bei erlaubten 100. Das lassen die Beamten noch einmal durchgehen, die hier bei Großfelden in Mittelhessen auf der Lauer liegen. Viele Menschen sind hier heute schneller unterwegs. Sie werden kurz hinter der Messstelle von Alexander Kaletsch und seinen Kollegen zur Kontrolle gebeten. „Guten Morgen. Eine Verkehrskontrolle. Zuerst einmal Führerschein und Fahrzeugpapiere bräuchte ich.“ Dass die Polizei es heute besonders auf Temposünder abgesehen hat, hat sich noch nicht bis zu jedem herumgesprochen. „Es ist heute der europäische Kontrolltag für Geschwindigkeit. Deshalb wird an verschiedenen Stellen, die auch im Internet veröffentlicht wurden Geschwindigkeiten gemessen. Und sie wurden mit 120 km/h gemessen.“ Heißt in Summe: 60 Euro Bußgeld für den Fahrer. Der gibt zwar an, keine Geschwindigkeitsbeschränkung wahrgenommen zu haben, einen Lerneffekt gibt es aber trotzdem. Gerd Queisser „Zumindest an dem Punkt an dem man dann gefahren ist weiß man in Zukunft, da muss man dann drauf achten, klar. Ich wäre auch nicht so schnell gefahren, wenn mir das bewusst gewesen wäre.“ Diese Frau möchte nicht erkannt werden. Sie war nach Abzug der Toleranz 32 Stundenkilometer zu schnell und muss neben einer Strafe von 200 Euro auch mit einem Monat Fahrverbot rechnen. Während der Kontrolle bricht sie in Tränen aus. Da ist Fingerspitzengefühl gefragt. „Sie sind jetzt aber nicht so traurig, wegen der Geschwindigkeitsüberschreitung, oder?“ – „Nee, ich habe heute einfach nur viel Pech.“ – „Wollen Sie lieber noch einen Moment hier stehenbleiben?“ Stefan Holewa, Leiter Direktion Verkehrssicherheit Polizeipräsidium Mittelhessen „Es gibt natürlich einige, […]

  • Bundesratsinitiative zur Speicherung von IP-Adressen

    Bundesratsinitiative zur Speicherung von IP-Adressen

    Es ist erschreckend: Kinderpornografie und Kriminalität im Netz sind weiter auf dem Vormarsch. Um solche Fälle aufzuklären, sind für die Ermittler Internetverbindungsdaten besonders wichtig. Die dürfen in Deutschland aber nicht langfristig gespeichert werden. Eine hessische Gesetzesinitiative will das nun ändern. Es war der wohl größte Fall der vergangenen Jahre: Im sogenannten „Boystown“-Prozess konnten die Betreiber einer Internetseite für Kinderpornografie zu langen Haftstrafen verurteilt werden. Auf die Spur waren die Ermittler durch Verbindungsdaten, also IP-Adressen, aus dem Ausland gekommen. Hierzulande dürfen die nicht ohne weiteres gespeichert werden. Die hessische Landesregierung will nun einen Gesetzesentwurf im Bundesrat einbringen, um IP-Adressen für einen Monat sichern zu können. Boris Rhein (CDU), Ministerpräsident Hessen „Die IP-Adresse ist so etwas wie der Fingerabdruck. Wenn jemand kinderpornografische Daten verbreitet, hinterlässt er automatisch diesen Fingerabdruck, der ihm zugeordnet werden kann. Und nur, wenn wir den Strafverfolgungsbehörden einen entsprechenden Zeitraum lassen, um diesen Fingerabdruck mit dem Täter zusammenzubringen, dann funktioniert auch die Strafverfolgung.“ 29.500 Fälle von Kinderpornografie mussten in den vergangenen anderthalb Jahren bundesweit laut Ermittlern eingestellt werden. Da Internetanbieter IP-Adressen nicht speichern müssen, laufen Anfragen von Staatsanwälten oft ins Leere. Das neue Gesetz könnte die Ermittlungen deutlich erleichtern. Benjamin Krause, Oberstaatsanwalt Frankfurt „Dann könnten wir wahrscheinlich 90 Prozent der Fälle aufklären und nicht nur 40 Prozent. Das würde uns bei unseren Ermittlungen gerade in diesem sehr sensiblen Bereich Kindesmissbrauch und Kinderpornografie sehr helfen.“ Die Bundesregierung will einen anderen Weg gehen. In begründeten Verdachtsfällen soll ein Richter anordnen können, Kommunikationsdaten vorübergehend einzufrieren. Laut Ermittlern wäre die Spur dann aber längst sprichwörtlich kalt. Benjamin Krause, Oberstaatsanwalt Frankfurt „Die Staatsanwaltschaft muss zu Gericht gehen, einen Beschluss beantragen. Wenn der dann ergeht, geht die Akte zurück zur Staatsanwaltschaft. Die Staatsanwaltschaft schickt es wieder zur Polizei. Es ist mit mehreren Tagen Verzögerung zu rechnen, die wir nicht haben.“ Kritik kommt u.a. von der […]

  • Immobilienbranche in der Krise

    Immobilienbranche in der Krise

    Die Krise im Wohnungsbau spitzt sich immer weiter zu. Statt der von der Bundesregierung anvisierten 400.000 neuen Wohnungen im Jahr wird einer aktuellen Studie zufolge in diesem Jahr wohl weniger als die Hälfte auch wirklich gebaut – Tendenz weiter stark sinkend. In der Folge drohen nun sogar Massenentlassungen am Bau. Woran das liegt und wie sich der Negativtrend vielleicht noch aufhalten lässt – darum ging es bei einem Treffen von Baubranche und Politik in Bad Vilbel. Die Baubranche steckt in der tiefsten Krise seit Jahrzehnten. Allein im Februar ist die Zahl der Bauanträge noch einmal um satte 20 Prozent gegenüber dem Vormonat eingebrochen: Die Branche befindet sich im freien Fall. Dabei würde etwa die Vonovia, mit einem Bestand von rund 620.000 Wohnungen der Platzhirsch am deutschen Wohnungsmarkt, eigentlich gerne bauen, bauen und nochmals bauen: Doch das sei in Deutschland gerade ausgesprochen schwierig. Daniel Riedl, Vorstandsmitglied Vonovia „Wir brauchen günstigere Grundstückspreise. Wir brauchen niedrigere Baukosten. Wir brauchen Förderbedingungen, die tatsächlich stabil sind. Entweder die Zinsen für Investoren attraktiver machen oder Eigentum entsprechend fördern. Diese Rahmenbedingungen bräuchte es, damit wir tatsächlich mehr bauen können.“ Aus Sicht der Bauwirtschaft ist die Sache klar: Die Krise ist hausgemacht – und die Schuldigen sitzen in Berlin. Und so entwickelt sich Daniel Föst ganz nach dem Motto „Mitgehangen, mitgefangen“ zum Buhmann der Diskussionsrunde: Als baupolitscher Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion muss er für die Fehler der Ampelregierung den Kopf hinhalten – schiebt den schwarzen Peter aber lieber weiter. Daniel Föst (FDP`), Baupolitischer Sprecher Bundestagsfraktion „Ich will mich da jetzt nicht rausreden, aber der Bund redet mit beim Bauen, die Länder reden mit beim Bauen, die Kommune genehmigt das Bauen. Es müssen sich alle drei Ebenen des Staates am Riemen reißen. Wir versuchen auf Bundesebene möglich zu machen, was möglich ist.“ Sehr konkret wird er dabei allerdings nicht – […]