Hessen

  • Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere Nachrichten im Überblick

    Weniger Arbeitslose — Gastronomen erhöhen Preise — Entwarnung bei Geflügelpest Weniger Arbeitslose Trotz der Corona-Pandemie und des Ukraine-Kriegs ist die Zahl der Arbeitslosen in Hessen und Rheinland-Pfalz im April weiter gesunken. In Hessen waren am Ende des Monats rund 156.200 Männer und Frauen ohne Job. Die Arbeitslosenquote sank auf 4,5 Prozent. In Rheinland-Pfalz suchten rund 97.700 Menschen eine Stelle. Hier sank die Arbeitslosenquote auf 4,3 Prozent. Bundesweit sank die Quote auf 5 Prozent. Gastronomen erhöhen Preise Wegen der steigenden Inflation heben Restaurantbesitzer und Gastronomen in Hessen die Preise an. Schuld am Preisanstieg sind laut einer Branchenumfrage des Hotel- und Gaststättenverbandes Hessen vor allem höhere Energie- und Lebensmittelkosten. Über die Hälfte der Befragten sah die größte Herausforderung in höheren Personalkosten. Auch die Umsatzverluste durch die Corona-Pandemie setzten den Gastronomen zu. Um die Gäste zu entlasten, soll jedoch nur ein Teil der Kosten an sie weitergegeben werden. Entwarnung bei Geflügelpest In der vergangenen Woche hat es in Hessen keinen Fall der Geflügelpest bei Wildvögeln mehr gegeben. Das hat das Veterinäramt im Main-Kinzig-Kreis mitgeteilt. Die Pflicht, Geflügel in der Region im Stall zu halten, wurde aufgehoben. Die Amtsleitung rief Geflügelhalter jedoch dazu auf, weiterhin jeglichen Kontakt zu Wildvögeln zu meiden. Wegen der Verbreitung des Erregers mussten die Tiere im Risikogebiet im Stall gehalten werden. In einigen hessischen Kreisen gilt diese Regel vorerst weiter.

  • Schaffen es die Lilien zurück in die Erste Bundesliga?

    Schaffen es die Lilien zurück in die Erste Bundesliga?

    Die Lilien blühen auf. Der SV Darmstadt 98 klopft an die Tür zur 1. Bundesliga. Zwei Spieltage vor Schluss steht das Team auf einem direkten Aufstiegsplatz. Für Stürmer Phillip Tietz wäre der Bundesliga-Aufstieg der Höhepunkt seiner bisherigen Karriere. Nächstes Spiel: Freitagabend in Düsseldorf. Dort können sich die Lilien auf die Unterstützung ihrer Fans verlassen. Tickets fürs Spiel werden so langsam knapp. Wenn der Ticket-Shop seine Pforten öffnet, ist die Schlange schon lange da. Die Lilien-Fans sind stolz auf die Leistungen ihrer Mannschaft. Janick Kaul, Darmstadt 98-Fan „Wir spielen schnellen Fußball, stehen nicht nur hinten drin, spielen die Bälle lang raus. Wir setzen den Gegner unter Druck, hohes Pressing. Einfach schön.“ Gisela Krause, Darmstadt 98-Fan „Die Mannschaft ist gut. Jeder kämpft für jeden. Es gibt nicht diesen Egoisten, der eben die Tore machen möchte, sondern da wird auch nochmal quer gespielt, weil ein Spieler sieht, ein anderer ist näher dran.“ Stürmer Philip Tietz stand diese Saison sehr oft näher dran. 15 Mal traf Tietz schon ins Tor. Letzte Saison schnürte er seine Schuhe noch in der 3. Liga. Ab August könnte Tietz dann in der Bundesliga auflaufen. Aber: Zwei Spiele müssen ja noch gespielt werden. Philip Tietz, Stürmer SV Darmstadt 98 „Wir halten uns aufgrund dessen noch ein bisschen zurück, weil wir fokussiert bleiben wollen und die ganzen Medien jetzt halt immer vom Aufstieg reden. Dass wir aber erst mal vom Kopf her bei der Sache bleiben und beim Spiel Düsseldorf bleiben. Und wenn es dann letztlich so sein sollte, dann, glaube ich, sind die Stimmbänder weg.“ Das dürfte bei den Fans am Freitag schon der Fall sein. Mindestens 4.000 wollen ihre Lilien in Düsseldorf zum Sieg schreien. Und eine Woche später gibt es dann die große Chance, den Aufstieg perfekt zu machen.

  • Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Morgen stehen die Zeichen auf Gewitter. In der Nacht fallen die Schauerwolken bei uns in sich zusammen und es lockert auf. Zum Morgen bildet sich dann in der feuchten Luft Nebel, aber es ist dann meist niederschlagsfrei. Die Luft kühlt auf 10 Grad im Rhein-Main Gebiet und auf 3 Grad in einigen Eifeltälern ab. Morgen scheint zunächst die Sonne bevor sich wieder dickere Quellwolken bilden und es dann kräftige Schauer und Gewitter gibt. Im Südwesten ist dann auch mal Starkregen und böiger Wind möglich. Die Höchstwerte liegen tagsüber dann zwischen 14 Grad in den höheren Lagen und 20 Grad an Rhein sowie Main. Am Donnerstag und Freitag beruhigt sich das Wetter wieder und das Schauerrisiko ist gering. Die Sonne zeigt sich zwischen den Wolken wieder häufiger und es wird über 20 Grad warm. Am Samstag zieht dann eine neue Front durch unser Sendegebiet.

  • Ausbau der S6 zwischen Frankfurt und Bad Vilbel

    Ausbau der S6 zwischen Frankfurt und Bad Vilbel

    Es ist eines der größten Bauprojekte im hessischen Nahverkehr: Die S-Bahn 6 bekommt zwischen Frankfurt und Bad Vilbel auf 13 Kilometern eigene Gleise, damit sich Regional- und Fernverkehr nicht mehr in die Quere kommen. Heute hat sich Hessens Verkehrsminister Tarek Al-Wazir ein Bild von dem Ausbau gemacht. Ab Juli muss die Linie für zwei Monate voll gesperrt werden, kommendes Jahr soll der erste Streckenabschnitt fertig sein. Dann geht es an den nächsten Abschnitt bis nach Friedberg in der Wetterau. Insgesamt 570 Millionen Euro kostet das Mammutprojekt die Deutsche Bahn, das Land Hessen und den RMV. Tarek Al-Wazir, Bündnis 90 / Die Grünen, Verkehrsminister Hessen „Ja, es kostet viel Geld. Ja, es ist für die Anwohnerinnen und Anwohner in der Bauphase auch eine Belastung. Und ja, ein drittes und viertes Gleis braucht auch Fläche, die nachher nicht mehr Wiese ist. Aber gleichzeitig wollen wir doch die Verkehrswende. Wir wollen, dass es nicht mehr den Dauerstau auf A5 und A3 gibt. Also brauchen wir auch mehr Schiene, damit am Ende mehr Züge fahren können.“ Die obligatorischen Verspätungen und lange Wartezeiten sollen für die Pendler im Rhein-Main-Gebiet dann der Vergangenheit angehören.

  • Stadtverordnete in Frankfurt beschließen die Ächtung der Worte „Neger“ und „Mohr“

    Stadtverordnete in Frankfurt beschließen die Ächtung der Worte „Neger“ und „Mohr“

    Ob Mohrenkopf, Negerkuss oder Mohren-Apotheke: Es ist noch nicht so lange her, da gehörten diese Wörter wie selbstverständlich zu unserem täglichen Sprachgebrauch. Doch könnten diese Wörter von Menschen mit dunkler Hautfarbe als beleidigend empfunden werden. Die Stadt Frankfurt wird jetzt vorschreiben, dass die beiden Wörter künftig – ganz offiziell – in der Mainmetropole unerwünscht sind. Ob der guten Sache jedoch damit gedient ist, dass die Stadt den Bürgern den Gebrauch der Sprache vorschreibt – darüber gehen die Ansichten auseinander. Mirrianne Mahn hat lange dafür gekämpft, dass die Stadt Frankfurt das N- und das M-Wort auf den Index setzt. Vor kurzem hat die Stadtverordnete der Grünen ihr Ziel endlich erreicht: Fast einstimmig hat das Stadtparlament beschlossen, die beiden Wörter künftig als rassistisch und diskriminierend zu ächten. Mirrianne Mahn, B’90 / Die Grünen, Stadtverordnete Frankfurt „Es ist wichtig, dass die Stadt Frankfurt sich offiziell dazu bekennt, dass diese beiden Wörter rassistisch sind. Das N- und das M-Wort. Weil es immer wieder eine Debatte ist, ob man sie zitieren kann, ob sie historisch irgendwie anders eingeordnet werden können. Und hiermit geben wir vielen Menschen, die von Rassismus betroffen sind und diese Worte als Beleidigung oft hören, ein Zeichen und symbolisieren Ihnen: Wir sehen Euch, wir hören Euch.“ Öffentlich sichtbar ist eines der beiden umstrittenen Wörter in Frankfurt nur noch an einer Stelle: an der historischen Fassade der ehemaligen Mohren-Apotheke in der Innenstadt. Die hat sich zwar inzwischen in Zeil-Apotheke umbenannt – die Steingravur an dem über 120 Jahre alten Haus darf aber aus Denkmalschutz-Gründen nicht entfernt werden. Wir gehen noch einen Schritt weiter zurück – und machen uns auf die Suche nach dem Ursprung des N- und des M-Wortes. Prof. Dr. Helmut Weiß, Sprachwissenschaftler Uni Frankfurt „Die Bezeichnung ‚Neger‘ ist aus dem 18. Jahrhundert aus dem Französischen entlehnt worden. ‚Nègre‘ als Bezeichnung für […]

  • Vor dem Europa League-Rückspiel gegen West Ham: Eintracht Frankfurt trifft auf Leverkusen

    Vor dem Europa League-Rückspiel gegen West Ham: Eintracht Frankfurt trifft auf Leverkusen

    Am Donnerstag steht für die Eintracht eines der wichtigsten Spiele in der Vereinsgeschichte an: das Rückspiel im Europa League Halbfinale gegen West Ham United. Vorher ruft die Frankfurter allerdings noch die Pflicht – und die heißt: Bundesliga. Obwohl es dort für die Eintracht um kaum noch etwas geht, wollen sich die Hessen heute Abend bei Bayer Leverkusen gut aus der Affäre ziehen. Als Eintracht-Trainer Oliver Glasner gestern – am 1. Mai – vor die versammelte Presse tritt, stellt er die Hiobsbotschaft gleich voran. Es geht um Abwehr-Recke Martin Hinteregger. Am Donnerstag in London noch in Bestform und beim anschließenden Jubel-Bad in der Fan-Menge glückselig – hat es ihn nun erwischt. Oliver Glasner, Trainer Eintracht Frankfurt „Es ist so, dass Martin Hinteregger krank ist, fühlt sich nicht ganz so wohl und er wird auch zu Hause bleiben.“ Eine exakte Diagnose teilte der Verein noch nicht mit. Tests auf Corona waren bis gestern negativ. Der Einsatz des Österreichers am Donnerstag – zumindest fraglich. Hinteregger ist längst nicht der Einzige, der heute Abend bei der Eintracht fehlen wird. Auch Mittelfeld-Renner Sebastian Rode tritt die Reise nach Leverkusen nicht an. Aus dem Grund macht Oliver Glasner keinen Hehl: Schonung für das viel wichtigere Spiel am Donnerstag. Oliver Glasner, Trainer Eintracht Frankfurt „Ich denke, da brauche ich jetzt nicht um den heißen Brei reden, dass das Donnerstagsspiel, das Rückspiel gegen West Ham die oberste Priorität hat bei uns jetzt in der Belastungssteuerung. Aber es ist natürlich ein Bundesligaspiel – gegen Bayer Leverkusen. Und wir nehmen das sehr ernst, sehr seriös. Wir haben uns auch wieder mit Leverkusen sehr intensiv beschäftigt.“ Intensiv beschäftigt ist das eine, die beste Mannschaft aufs Feld zu schicken das andere. Und das wird die Eintracht definitiv nicht tun. Dennoch glaubt Leverkusens Trainer Gerardo Seoane nicht, dass die Frankfurter das Spiel einfach […]

  • Kabinettssitzung bei Eumetsat

    Kabinettssitzung bei Eumetsat

    Wer auf dem Smartphone nach dem Wetterbericht schaut oder – zum Beispiel in unserer Sendung – die Wettervorhersage sieht, der sieht letztlich Daten, die aus Darmstadt kommen. Dort sitzt Eumetsat, die Europäische Organisation für die Nutzung meteorologischer Satelliten. Dass Hessen ein Zentrum der Weltraum-Forschung ist, will die Landesregierung sichtbarer machen – mit der hessischen Raumfahrt-Strategie, die heute in Darmstadt vorgestellt wurde. Zehn Satelliten werden zur Zeit aus der Eumetsat-Zentrale in Darmstadt kontrolliert und gesteuert. Sie liefern ganz Europa die Daten für ihre Wettervorhersagen und zur Erforschung des Klimas. Dass Hessen ein Raumfahrt-Land ist, auch wenn nie Raketen von hier aus ins Orbit starten, müsse bekannter werden, sagt die Landesregierung. Sie will Hessen als Raumfahrtstandort international positionieren. Volker Bouffier (CDU), hessischer Ministerpräsident: „Wir haben viele Industrien, die dort bereits tätig sind. Jede Investition dort bringt das Sechsfache wieder zurück. Das schafft Arbeitsplätze und vor allen Dingen stärkt es den Standort. Und deshalb ist das eine Maßnahme, die Zukunft garantiert für uns und zwar eine gute.“ Die Wettersatelliten liefern viel mehr als die Prognose, ob es morgen regnet. Die Folgen des Klimawandels lassen sich nur mit Daten aus dem Weltraum richtig erforschen und vorhersagen. Raumfahrt lohnt sich also und deshalb steht das Land in Konkurrenz zu anderen Standorten. Daher will Hessen Innovation und Kompetenzen fördern. Eine Aufgabe für den Raumfahrtkoordinator des Landes. Johann-Dietrich Wörner, hessischer Raumfahrtkoordinator: „Ganz wichtig ist in Hessen ist erstmal eine Sichtbarkeit der vielen initiativen in Hessen in Firmen, Forschungseinrichtungen, in Hochschulen, was überhaupt schon läuft in der Raumfahrt. Und die zusammenzubringen, damit die sich gegenseitig befruchten können und zusammenarbeiten können. Und dann ist für mich noch ganz wichtig auch den Nicht-Raumfahrt-Bereich aktivieren, denn wir wissen, dass Technologien aus der Raumfahrt im Nicht-Raumfahrt-Bereich ihren Wert haben können.“ Dem hessischen Kabinett ist die Raumfahrtstrategie heute sogar eine Ssitzung in der […]

  • Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere Nachrichten im Überblick

    Ball des Sports kommt nach Frankfurt +++ Grünen-Politiker Braun bleibt im Flut-Ausschuss +++ AWO fordert Millionensumme von Ex-Chef     Ball des Sports kommt nach Frankfurt: Die Stadt Frankfurt wird ab 2023 neuer Gastgeber des „Ball des Sports“. Die Veranstaltung der Stiftung Deutsche Sporthilfe soll demnach bis 2027 in der Mainmetropole gastieren. Das Event war von 2002 bis 2006 schon einmal in Frankfurt beheimatet gewesen, zuletzt hatte es 14-mal nacheinander in Wiesbaden stattgefunden. Da die hessische Landeshauptstadt aber eine weitere Bezuschussung der Sportgala abgelehnt hatte, hatten sich mehrere Städte als neuer Gastgeber beworben. Wann genau der Ball des Sports im kommenden Jahr in Frankfurt steigt steht noch nicht fest. Am 16. Juli findet er zum letzten Mal im Wiesbadener RheinMain CongressCenter statt. Grünen-Politiker Braun bleibt im Flut-Ausschuss: Der Untersuchungsausschuss „Flutkatastrophe“ im rheinland-pfälzischen Landtag hat heute beschlossen, dass der Fraktionsvorsitzende der Grünen, Bernhard Braun, weiterhin als Mitglied an den Sitzungen teilnehmen darf. Die Oppositionsparteien hatten zuvor Brauns Ausschluss aus dem U-Ausschuss beantragt. CDU, AfD und Freie Wähler hatten Braun vorgeworfen, er habe am Abend der Flutkatastrophe mit der damaligen Umweltministerin Anne Spiegel in engem Kontakt gestanden. Er sei daher nicht neutral und müsse den Ausschuss verlassen. Die Regierungsfraktionen aus SPD, Grünen und FDP stellten heute klar, Braun sei an den Vorgängen in der Flutnacht nicht beteiligt gewesen und werde deshalb nicht ausgeschlossen. Der U-Ausschuss hat heute außerdem beschlossen den ehemaligen Landrat des Kreises Ahrweiler, Jürgen Pföhler, als Zeuge zu befragen. Ihm werden schwere Versäumnisse in der Flutnacht zur Last gelegt. Auch die Staatsanwaltschaft ermittelt. AWO fordert Millionensumme von Ex-Chef: Die Frankfurter Arbeiterwohlfahrt AWO hat ihren ehemaligen Geschäftsführer Jürgen Richter auf Schadenersatz in Höhe von 1,2 Millionen Euro verklagt. Das Frankfurter Arbeitsgericht hat den Eingang der Klage heute bestätigt. Auch gegen Richters Ehefrau Hannelore sei Klage eingereicht worden. Sie hatte den AWO-Kreisverband […]

  • Der 17:30-Sporttalk

    Der 17:30-Sporttalk

    Unser Sportreporter David Rischke gibt einen Ausblick auf das Fußball-Wochenende.   Eva Dieterle, Moderatorin: „Wir kommen zum Sport und da gibt es in Fußball-Deutschland nur ein Thema der 2:1- Erfolg von Eintracht Frankfurt in der Europa League gestern Abend Und bei mir ist jetzt David Rischke aus unserer Sportredaktion. David, das war wieder eine magische Nacht, oder?“ David Rischke, Sportreporter: „Ja, richtig. Ganz großes Kino. Wieder einmal von Eintracht Frankfurt. Der Sieg bei West Ham United im Hinspiel des Halbfinals. Und das hat so etwas von immer, wenn das Flutlicht Donnerstag abends angeht und Europa League steht auf dem Plan. Dann sind die Adler-Träger da und liefern ab. Allen voran er hier: Ansgar Knauff. Gestern nach 49 Sekunden direkt das frühe Führungstor für die Eintracht erzielt und damit die Weichen auf Sieg gestellt. Und das Besondere an dem Tor: Knauff traf mit dem Kopf. Dabei ist Kopfball gar nicht seine Stärke.“ Oliver Glasner, Trainer Eintracht Frankfurt: „Wir machen ja immer zum Abschluss-Training noch so ein Flankenspiel und der ist dann immer der Joker, der dann Extrapunkte zählt, weil er eigentlich normal nie ein Kopfballtor macht.“ David Rischke: Ja und dazu gibt es ja auch das Vereins-Lied „Im Herzen von Europa“. Und das wird jetzt so ein bisschen zum neuen Vereins-Motto. Denn immer wenn die Europa League kommt, dann performt die Mannschaft, dann ist sie da und außerdem das ganze Umfeld im Moment von Eintracht Frankfurt ist ja auch völlig euphorisiert. Oliver Glasner, Trainer Eintracht Frankfurt: „Ich glaube, das geht uns allen so, die in Frankfurt leben. Es gibt kein anderes Thema mehr als Europa League. Egal wo du hinkommst, egal, wann du hinkommst. Ich war beim Eishockey-Finalspiel und es gab nur Europa League also von dem her ist das so präsent und es wird gelebt und das ist toll.“ David […]

  • Auf Deutschlandtour: Kyiv Symphonie Orchestra in Wiesbaden

    Auf Deutschlandtour: Kyiv Symphonie Orchestra in Wiesbaden

    Das „Kyiv Symphonie Orchestra“ ist auf Tournee in Deutschland. Eine Tournee, die auf einen Hilferuf des Orchesters entstanden ist. Verschiedene deutsche Konzertveranstalter haben daraufhin die Musiker eingeladen, die männlichen Musiker hätten sonst in der Ukraine an der Front kämpfen müssen. Das Kiew Symphonie Orchester hätte nach 40 Jahren aufgelöst werden müssen. Gestern fand ein Konzert im Wiesbadener Kurhaus statt.   Das Kiew Symphonie Orchester ist auf Tournee in Deutschland. Eine Tournee, die auf einen Hilferuf des Orchesters entstanden ist. Verschiedene deutsche Konzertveranstalter haben daraufhin die Musiker eingeladen, die männlichen Musiker hätten sonst in der Ukraine an der Front  kämpfen müssen. Das Kiew Symphonie Orchester hätte nach 40 Jahren aufgelöst werden müssen. Gestern fand ein Konzert im Wiesbadener Kurhaus statt. Luigi Gaggero, Dirigent Kyiv Symphony Orchestra: „Ich denke, dieser Alptraum macht irgendwie unser Spielen mehr wahr, also mehr wahrhaftig irgendwie. Und ich hoffe, man kann das in unseren Klängen spüren. Also diese Wahrheit, diese menschliche Präsenz. Wir durften in Warschau proben, da sind wir 10 Tage geblieben. Aber schon bei dem allerersten Ton gab es so eine Intensität, die ich kaum in meinem Leben gehört habe.“ Viele Wochen konnten die Musiker nicht zusammen spielen. Erst als klar war, die Deutschland-Tournee klappt, durften alle nach Polen ausreisen und endlich wieder proben.  Das Konzert im Wiesbaden ist das vierte in Deutschland. Der Erlös geht an junge ukrainische Nachwuchsmusiker. Den Auftritt im Kurhaus haben die Macher des Rheingau Musik Festivals arrangiert. Marsilius Graf von Ingelheim, Geschäftsführer Rheingau Musik Festival: „Das Orchester hat eine vierzig Jährige Tradition. Und ich denke, gerade in dieser ganz schwierigen Zeit, ist es wichtig, dass die ukrainische Kultur weiter erhalten bleibt und so ein Klangkörper, der ja schon sehr bemerkenswert auf dem Maidan Platz in Kiew gespielt hat vor kurzem, ist glaube ich ein Aushängeschild für diese Kultur Tradition in […]

  • Eintracht Frankfurt spielt im Europa-League-Halbfinale bei West Ham United

    Eintracht Frankfurt spielt im Europa-League-Halbfinale bei West Ham United

    Nach dem sensationellen Sieg der Frankfurter Eintracht beim FC Barcelona wollen die Hessen in der Fußball Europa League nun auch den ganz großen Wurf landen! Das Ziel ist das Finale in Sevilla! Zwei Spiele sind es nur noch bis dahin, Gegner im Halbfinale ist die Mannschaft von West Ham United. Die Eintracht muss heute Abend zunächst auswärts in London antreten. Und deswegen heisst es für Spieler und Fans: Auf nach England! Achtung an der Bahnsteigkante, nächster Halt: West Ham! Hier im Osten von London macht die Eintracht heute also Station. Beim ehemaligen Werftarbeiter Club. Im Wappen: zwei gekreuzte Hämmer. Und gegen die „Hammers“, wie man sie hier nennt, wollen die Frankfurter heute Abend Großartiges leisten: Oliver Glasner, Trainer Eintracht Frankfurt: „Für mich persönlich ist es das größte Spiel meiner Karriere. Ein Halbfinale ist immer größer als ein Viertelfinale, egal wie der Gegner heißt. Und jetzt geht es darum, in das Finale der Europa League einzuziehen!“ Hier im „London Stadium“, dem Stadion der Olympischen Spiele 2012, soll es gelingen. Nur gut 3000 der insgesamt über 60.000 Tickets gingen offiziell an die Frankfurter Fans. Irgendwie noch an Karten kommen – sich notfalls tarnen. Das planen auch Dennis aus Gießen und Mario aus Lich, die den Eintracht Adler dann verbergen müssten. Mario und Dennis, Eintracht-Fans: „Ja wir fahren vors Stadion, da werden wir schon was kriegen, denke ich. Halt ohne Eintracht-Klamotten, aber Hauptsache dabei sein.“ „Genau, wenn, dann neutral und wir müssen halt gut Geld in die Hand nehmen.“ Geht es nach den Fans von West Ham United, nutzt alles Geld der Welt nichts. Die Tickets bleiben fest in englischer Hand. Dan, Fan von West Ham United: „Keine Chance! Das wird eines der größten Spiele, bei denen ich je war. Egal, wie viel Geld man mir bietet.“ West Ham United gilt als die […]

  • Schaltgespräch mit unserem Reporter zum Europa League-Halbfinale mit Eintracht Frankfurt

    Schaltgespräch mit unserem Reporter zum Europa League-Halbfinale mit Eintracht Frankfurt

    Im Halbfinale der Europa League trifft Eintracht Frankfurt heute auf West Ham United. Unser Reporter Thorsten Arnold ist für uns in London dabei. Eva Dieterle, Moderation: „Thorsten, alle haben noch die Bilder vor Augen. Über 20.000 Eintracht Fans im Stadion in Barcelona. Heute werden es nicht so viele oder?“ Thorsten Arnold, Sportreporter: „Naja, diesmal sind sicher nicht so viele Eintracht Fans im Stadion. Man muss bedenken, das ist ja auch ein Riesenspiel heute Abend hier für West Ham United. Die ganze Region ist hier in Euphorie und da ist der Ticket-Markt einfach leer geräumt. Aber wie ich so die Eintracht-Auswärtsfahrer kenne – ich war ja oft genug europäisch mit unterwegs – ein paar werden es doch irgendwie wieder schaffen, außerhalb des Fanblocks dann ins Stadion zu kommen. Die werden dann irgendwo sitzen. Dann wollen wir mal sehen, was passiert, wenn die Eintracht vielleicht ein Tor schießt und wo dann überall die Leute hochspringen. Und angeblich sollen ja die Ordner dann rigoros eingreifen und die Leute rausschmeißen. Da bin ich mal sehr gespannt.“ Eva Dieterle: „Kommen wir zum Sportlichen: Wie ist die Eintracht denn in Schuss? Sind alle fit?“ Thorsten Arnold: „Ja, es sind tatsächlich alle fit, die für die Europa-League spielberechtigt sind. Zwei müssen trotzdem zuschauen, sind gesperrt. Der eine ist ja Innenverteidiger Evan N´Dicka nach seinem Platzverweis im letzten Spiel. Und Kristijan Jakic, derMittelfeld-Abräumer, drei gelbe Karten, ein Spiel Sperre. Aber Trainer Oliver Glasner, der hat schon gesagt, das ist doch völlig egal, wer dann für die dann aufs Feld kommt, die werden dann wieder ihre Top-Leistung abrufen, sich von der Euphorie der Mannschaft mitreißen lassen. Denn Europa, das ist nun mal die ganz große Bühne. Und da gibt doch jeder automatisch Vollgas.“ Eva Dieterle: „Was sollte denn die Eintracht heute Abend mitnehmen, um fürs Rückspiel nächste Woche gute […]

  • Bouffier informiert über neue Corona-Regeln

    Bouffier informiert über neue Corona-Regeln

    Je näher der Sommer kommt, desto weniger beeinflusst Corona unser Leben. Diese Entwicklung kennen wir aus den vergangenen Jahren. Die Fallzahlen sinken, die Politik lockert die Regeln. In Rheinland-Pfalz ist das schon vorgestern passiert. Hessen zieht jetzt nach. Nur noch fünf Tage Isolation heißt es ab morgen für alle Hessen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Dazu ist kein Freitesten mehr nötig, sondern nur, dass die infizierte Person seit mindestens 48 Stunden symptomfrei ist. Damit setzt die hessische Landesregierung in der Pandemiebekämpfung ab sofort auf deutlich mehr Eigenverantwortung. Volker Bouffier (CDU), Ministerpräsident Hessen: „Der zentrale Gesichtspunkt war und ist die Frage, haben wir eine Überlastung des öffentlichen Gesundheitswesens. Das können wir mit guter Begründung verneinen, darüber freuen wir uns. Wir haben sowohl im Intensivbereich, wie im allgemeinen Bereich der entsprechenden Kliniken und Krankenhäuser eine sehr niedrige Belegung.“ Zurzeit liegen 1070 Corona-Infizierte in hessischen Krankenhäusern. 133 von ihnen sind Intensivpatienten. Zum Vergleich: In den Wintermonaten waren es viermal so viele. Und trotzdem sehen viele die neue Isolationsregel skeptisch. Klaus Drewes, Rentner: „Die Leute nehmen das nicht mehr ernst, die brauchen offensichtlich Vorschriften. Also ich halte das für voll daneben.“ Michael Unteregger, Pflegemanager: „Ich komme jetzt selbst erst aus der Quarantäne und ich war tatsächlich zwölf Tage lang noch positiv und habe aber keine Symptome gehabt, von daher… gerade für Leute, die dann auf die Arbeit gehen, denke ich, ist das dann etwas unvorsichtig.“ Winfried Kretschmer, Lehrer: „Die Leute müssten sich nach wie vor testen lassen, meiner Meinung nach. Das heißt, dass sie dann erst rausgehen, wenn sie das wissen.“ Inge Schmidt, Rentnerin: „Wenn jetzt eben die wissenschaftliche Meinung ist, dass das gerechtfertigt ist das auf fünf Tage zu verkürzen, denke ich, es ist auch okay, weil wir werden nicht dauerhaft ein ganzes Volk bevormunden können.“ Eine Ausnahme gibt es aber: […]

  • Straßenblockaden beschäftigen Innenausschuss

    Straßenblockaden beschäftigen Innenausschuss

    Immer wieder haben sich in den vergangenen Wochen in Frankfurt Aktivisten auf Straßen festgeklebt und so für erhebliche Staus gesorgt. Und sie wollen damit nicht aufhören, bis die Bundesregierung den sofortigen Ausstieg aus allen fossilen Brennstoffen wie Öl, Gas und Kohle beschließt. Ist das legitimer Protest oder gezielter Angriff auf die Infrastruktur? Um diese Frage ging es heute im Innenausschuss des hessischen Landtags.   Wohl selten war man sich im Innenausschuss des hessischen Landtags in einer Sache so einig wie heute: Mitglieder aller Parteien verurteilen die Blockade-Aktionen der so genannten „Letzten Generation“ auf das Schärfste. Stefan Müller, FDP, stellv. Fraktionsvorsitzender Landtag Hessen: „Diese Aktionen sind eben nicht ziviler Ungehorsam. Sondern es sind Straftaten, es sind Ordnungswidrigkeiten. Die die ganze Frankfurter Stadtgesellschaft quasi in Geiselhaft nehmen und über Stunden dann auch blockieren. Und das ist inakzeptabel.“ Peter Beuth, CDU, Innenminister Hessen: „Das was die Aktionen dort hergegeben haben, waren zum großen Teil Nötigungen, strafrechtlich relevante Formen des Protestes, die inakzeptabel sind. Und gegen die die Polizei natürlich auch in Zukunft vorgehen muss, um den rechtschaffenden Bürgern die Infrastruktur zur Verfügung zu stellen. Jeder darf seine Meinung hier bei uns in Deutschland auch in geordneten Demonstrationen und so weiter natürlich offen sagen. Aber die Störung der öffentlichen Ordnung, die ist nicht akzeptabel.“ Nötigung, gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr, Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch: Nach Auskunft des Innenministers seien im Zusammenhang mit den Straßenblockaden in den vergangenen zwei Wochen 225 Aktivisten in Gewahrsam genommen worden. Es habe 184 Platzverweise gegeben, dazu seien 147 Strafverfahren eingeleitet worden. Unter anderem, weil keine der Aktionen vorher ordnungsgemäß angemeldet worden sei. Die Polizei werde auch weiterhin hart durchgreifen und jede Straftat oder Ordnungswidrigkeit konsequent ahnden. Das finden sogar die Grünen im Landtag gut: Denn trotz ihrer legitimen Ziele schadeten die Blockade-Aktivisten der Klimabewegung mehr, als dass sie ihr nützen. […]

  • Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere Nachrichten im Überblick

    Ukraine-Krieg führt zu Milliardenverlust +++ Landesweite Bus- und Kitastreiks +++ Aufnahme von Flüchtlingen wird schwieriger   Ukraine-Krieg führt zu Milliardenverlust: Der Kasseler Öl- und Gaskonzern Wintershall DEA hat für das erste Quartal einen Nettoverlust von 1 Milliarde Euro gemeldet. Hauptgrund ist, dass der Konzern seine Beteiligung an Nordstream 2 abschreiben musste. Die Gas-Pipeline hatte wegen des russischen Angriffs auf die Ukraine keine Genehmigung erhalten. Vorstandschef Mario Mehren stellte heute klar, dass Wintershall DEA keine neuen Energieprojekte mit Russland beginnen werde. Mario Mehren, Hauptgeschäftsführer Wintershall Dea: „Wintershall Dea ist jetzt seit über 30 Jahren in Russland aktiv. Aber auch für langjährige wirtschaftliche Partnerschaften gibt es rote Linien. Russland hat die rote Linie mit diesem Angriffskrieg überschritten.“ Der Konzern, der zu 70 Prozent der BASF in Ludwigshafen gehört, werde sich aber nicht vollständig vom russischen Markt zurückziehen. Sonst bestehe die Gefahr, dass Vermögenswerte in Milliardenhöhe an den russischen Staat fallen. Landesweite Bus- und Kitastreiks: Wegen eines Streiks im privaten Busgewerbe haben heute viele Berufspendler und Schüler in Rheinland-Pfalz vergeblich auf einen Bus gewartet. Mit der Arbeitsniederlegung will die Gewerkschaft verdi in den festgefahrenen Tarifverhandlungen höhere Löhne durchsetzen. Der Streik soll morgen fortgesetzt werden. Dann soll es auch eine Demonstration vor dem Ministerium für Umwelt und Mobilität in Mainz geben. Darüber hinaus bleiben heute und morgen auch viele kommunale Kitas dicht. Auch hier fordert die Gewerkschaft verdi höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen. Aufnahme von Flüchtlingen wird schwieriger: Nach Ansicht des Gemeinden-und Städtebundes Rheinland-Pfalz wird es zunehmend schwieriger, Flüchtlinge unterzubringen. Zwar komme ein Großteil der Geflüchteten aus der Ukraine zurzeit vor allem bei Privatpersonen unter, das sei aber keine langfristige Lösung. Neben Ukrainern suchten weiterhin auch Flüchtlinge aus anderen Ländern wie Syrien nach Wohnungen. Der Kommunalverband sieht bei der Aufnahme von Flüchtlingen aktuell vor allem die Städte stark belastet und fordert deshalb finanzielle Unterstützungen […]