Hessen

  • Endometriose – die unbekannte Volkskrankheit

    Endometriose – die unbekannte Volkskrankheit

    Es ist eine weit verbreitete Krankheit. Jede zehnte Frau in Deutschland leidet darunter. Die Rede ist von Endometriose. Eine Krankheit, die häufig erst nach vielen Jahren diagnostiziert wird. Die Gründe sind vielfältig. Für die betroffenen Frauen bedeutet Endometriose oft höllische Schmerzen und Probleme, die den Alltag auf den Kopf stellen. Wir haben mit einer Betroffenen aus Hahnstätten, in der Nähe von Diez, gesprochen. Lena Schnetzer hat mit Endometriose zu kämpfen. Die Schmerzen zeigen sich besonders während der Periode. Lena Schnetzer, Endometriose-Patientin „Es ist krampfartig. Es ist ein stechender Schmerz, es zieht in den Oberschenkel, in den Bauch nach oben, man hat Hitzewallungen, da kommt alles auf einmal. Es ist nicht nur der Periodeschmerz, sondern auch die Symptome sind verstärkt. Übelkeit. Krämpfe. Manchmal hat man Durchfall. Dann kommt alles auf einmal.“ Dadurch wird der Alltag für die Betroffenen unmöglich. Lena Schnetzer, Endometriose-Patientin „Man plant sein Leben ganz anders, wenn man weiß, es geht Richtung Periode, dann nimmt man sich gar nichts vor, weil man weiß, dass man es absagen muss. Dann ist alles kompliziert. Also auf Toilette gehen ist ein Akt für sich. Nur im Bett umdrehen ist schon sehr anstrengend.“ Aber was ist der Grund für diese Krankheit? Einfach gesagt: Endometriose entsteht durch Zellen, die nicht da sind, wo sie sein sollten. In der Gebärmutterschleimhaut gibt es eine besondere Form von Zellen. Diese sind für die Regelblutung verantwortlich. Diese Zellen produzieren die roten Blutkörperchen. Es kann passieren, dass diese Zellen an anderen Stellen vorkommen. Im Bauchraum zum Beispiel. Dann produzieren sie auch an Ort und Stelle Blut. Das führt zu Abwehrreaktionen des Körpers: Reizungen. Entzündungen. Schmerzen. Dr. Resmiye Ermis, Chefärztin Gynäkologie Rot-Kreuz-Klinik Frankfurt „Wenn diese Zellen an den Eierstöcken vorkommen kann es zu großen Zystenbildungen kommen. Endometriose-Zysten. Oder, wenn diese Zellen an den Eileitern vorkommen, dann können sie zu Verschlüssen […]

  • Räumung des Fechenheimer Waldes steht bevor

    Räumung des Fechenheimer Waldes steht bevor

    Eigentlich hätte die Lücke zwischen zwei Autobahnen im Osten von Frankfurt bereits in den 60er Jahren geschlossen werden sollen. Daraus wurde in den letzten Jahrzehnten nichts. Nach aktuellen Planungen heißt es: 2031 ist der Riederwaldtunnel fertig – voraussichtlich. Denn nun regt sich Widerstand dagegen, dass der Fechenheimer Wald gerodet wird. Demonstranten marschieren durch die Stadt, Autobahngegner besetzen den Wald. „Fecher bleibt“. Mit diesem Slogan demonstrieren Hunderte Tunnelgegner für den Erhalt des Fechenheimer Waldes. So wie hier in der Frankfurter Innenstadt am Wochenende oder heute vor dem Polizeipräsidium. Schon seit Jahren zieht sich der genehmigte Tunnelbau hin, der die A661 und die A66 verbinden soll. Zwischen beiden Autobahnen drängen sich jeden Tag rund 20.000 Autos und LKW durch den Stadtteil Riederwald. Nun sollen im Fechenheimer Wald auf zwei Hektar rund 1.000 Bäumen gefällt werden. Das sorgt bei den Autobahngegnern für Unmut. Viola Rüdele, Initiative „Fecher bleibt“ „Es ist so ein symbolischer Wald, der auch noch artenschutztechnisch total relevant und wichtig ist. Und außerdem ist es einer der wenigen, die in Frankfurt überhaupt noch gesund sind.“ Ein Gutachten hatte im Fechenheimer Wald auf einigen Bäumen eine geschützte Käferart nachgewiesen, die Autobahn GmbH des Bundes darf trotzdem roden. Noch herrscht im „Fecher“ die Ruhe vor dem Sturm: Ein Dutzend Waldbesetzer haben sich dort über das vergangene Jahr einquartiert, mit Baumhäusern, Kletterseilen und provisorisch errichteten Barrikaden. Ihre richtigen Namen wollen sie nicht preisgeben, unser Ansprechpartner möchte einfach „Mensch“ genannt werden. Dass die Autobahn GmbH einige Bäume für die Käfer nicht fällen will und eine weitere Studie in Auftrag gegeben hat, ist für die Aktivisten kein Kompromiss. „Mensch“, Autobahngegner „Was jetzt passiert, ist, dass ein paar Bäume stehen gelassen werden, schon mal gerodet wird, damit die Autobahn GmbH eine Baustraße zur Bauvorbereitung bauen kann. Wir stellen uns aber auch dieser Teilrodung natürlich in den Weg.“ […]

  • Empörung über Social-Media-Post der SPD

    Empörung über Social-Media-Post der SPD

    „Mehr als 15 Jahren des innenpolitischen Versagens“ – so war ein Post der hessischen SPD in den sozialen Medien überschrieben, der für Empörung gesorgt hat. Denn die Hessen SPD wollte wohl suggerieren, dass die hessischen Innenminister von der CDU eine Mitschuld am Tod des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke hätten. Nicht nur die CDU zeigte sich fassungslos. „Hätte der Mord an Dr. Walter Lübcke verhindert werden können?“, fragen die hessischen Sozialdemokraten in diesem Social-Media-Post. Die SPD sieht ein „innenpolitisches Versagen“ des aktuellen und der früheren hessischen Innenminister von der CDU. Dazu gehören der frühere Ministerpräsident Volker Bouffier und der aktuelle Regierungschef Boris Rhein. Sie alle seien mit der Führung des Landesamts für Verfassungsschutz überfordert gewesen. Der CDU-Politiker Walter Lübcke wurde 2019 vom Rechtsextremisten Stephan E. erschossen. Viele CDU-Abgeordnete kritisieren den Post der SPD. Generalsekretär Mario Czaja schreibt auf Twitter, die Aktion mache betroffen und traurig. Die Fraktionsvorsitzende im hessischen Landtag Ines Claus sagt, sie sei fassungslos. Ines Claus, CDU, Fraktionsvorsitzende Landtag Hessen „Wir haben einen Kollegen und Freund in unseren Reihen gehabt, der ermordet wurde. Und eine Mitschuld, eine mittelbare Mitschuld an dessen Mord unseren Innenministern und Staatssekretären zu geben, ist verwerflich. Und das in einem Wahlkampfstil, auf einem Posting und einer Pressemitteilung zu verschriftlichen, das ist ne Dimension, die geschmacklos ist.“ Auch Vertreter anderer Fraktionen reagieren empört. Wissenschaftsministerin Angela Dorn von den Grünen twittert, mit diesem Thema Wahlkampf zu machen, sei eine „brutale Überschreitung der Grenzen des Anstands.“ Mittlerweile hat die SPD den Post gelöscht. Mit der Begründung, er sei vom politischen Gegner missbraucht worden. Günther Rudolph, SPD, Fraktionsvorsitzender Landtag Hessen „Es ist eine aufgesetzte Kampagne der CDU, die genau das Gegenteil macht. Hier wird der SPD irgendwas unterstellt, was unredlich ist, sondern wir wollen Aufklärung und wir wollen, dass Menschen, die mal politische Verantwortung getragen haben, wie Herr Beuth, […]

  • Missglückter Start – Wasserstoffzüge im Taunus fahren nicht

    Missglückter Start – Wasserstoffzüge im Taunus fahren nicht

    Vor wenigen Wochen war die Freude beim Rhein-Main-Verkehrsverbund noch groß: Im Taunus sollten schon bald 27 neue Wasserstoffzüge auf die Schiene gehen – und damit die größte Wasserstoff-Flotte der Welt. Doch dann kam alles ganz anders. 19 Züge wurden gar nicht erst wie versprochen geliefert und die, die da sind, stehen mehr in der Werkstatt, als dass sie fahren. Statt alternativer Technologie heißt es im Taunus deshalb jetzt erst mal: Dieselloks und Schienenersatzverkehr. Die gute Nachricht mal vorweg: Trotz zahlreicher Zugausfälle und eines stark ausgedünnten Fahrplans ist das ganz große Chaos am ersten Tag nach den Ferien ausgeblieben. Viele Pendler sind trotzdem genervt. Zwar funktioniert der Schienenersatzverkehr weitgehend reibungslos, Beeinträchtigungen für die Fahrgäste bleiben trotzdem nicht aus. Niklas Bodenröder, Fitnesstrainer „Ja, das beeinträchtigt mich so, dass ich halt jetzt zu spät zur Arbeit komme und ich halt deswegen auch ein bisschen Überstunden machen müsste.“ Corinna Kohr, Kauffrau für Büromanagement „Ja, also ich muss halt immer um 9 Uhr auf der Arbeit sein. Und da würde eigentlich eine Bahn von mir um 7:59 Uhr in Richtung Bad Homburg kommen. Und da fallen halt oft auch Züge aus. Und jetzt auch. Um 9:30 Uhr ist auch wieder wine Bahn ausgefallen. Aber jetzt passt es halt. Jetzt komme ich halt eine Stunde zu spät zur Arbeit. Aber ist halt jetzt so, ne …“ Die Fahrgäste im Taunus werden sich wohl daran gewöhnen müssen, künftig etwas früher aufzustehen, um pünktlich zur Arbeit zu kommen. Denn wann der Rhein-Main-Verkehrsverbund und der Wasserstoffzug-Hersteller Alstom die Probleme in den Griff bekommen, steht in den Sternen. Warum die bestellten Züge nicht fristgerecht geliefert wurden und welche technischen Probleme die bereits gelieferten Züge ausbremsen, kann oder will uns Alstom nicht sagen. Nur so viel: Man arbeite mit Hochdruck daran, dem RMV so schnell wie möglich eine vollständige und einsatzbereite […]

  • Streit um „Grünes Band“ an hessisch-thüringer Grenze

    Streit um „Grünes Band“ an hessisch-thüringer Grenze

    Haben Sie schon mal etwas vom „Grünen Band“ gehört? Das ist der ehemalige innerdeutschen Grenzstreifen, der nun zu einem „Nationalen Naturmonument“ erklärt werden soll. Dadurch soll der Naturschutz vorangetrieben werden, sagt die schwarz/grüne Landesregierung. Waldbesitzer und Bauern sehen das ganz anders. Sie befürchten erhebliche wirtschaftliche Einschränkungen. Michael von der Tann ist besorgt. Der private Waldbesitzer aus Tann in der Rhön bewirtschaftet rund 1.200 Hektar Waldfläche mit überwiegend Fichten- und Buchenbestand. Nach Trockenheit, Borkenkäferbefall und gesunkenen Holzpreisen sieht er nun die nächste Gefahr – im Gesetzentwurf zum Grünen Band Hessen. Durch strenge Auflagen seien der Bau neuer Anlagen, der Einsatz von Dünger und Spritzmitteln oder das Anpflanzen anderer Baumarten dann kaum mehr möglich, so seine Befürchtung. Michael von der Tann, privater Waldbesitzer aus Tann „Es bedeutet einfac wieder eine Einschränkung, wieder Anträge für Genehmigungen, weitere Bürokratie für mich und die Gefahr, dass diese Fläche oder Gebietskulisse für zukünftige weitere Beschränkungen genutzt wird.“ Rund 20 Prozent seiner Waldfläche lägen künftig im 8.250 Hektar großen Schutzgebiet des Grünen Bandes, zwischen Friedland im Norden und Ehrenberg im Süden, entlang der 260 Kilometer langen Landesgrenze zu Thüringen. Hunderte Waldbesitzer könnten dann nicht mehr in der Lage sein, ihre Wälder klimagerecht anzupassen und wirtschaftliche Erträge zu erzielen, mahnt der Hessische Waldbesitzerverband. In das Gesetzgebungsverfahren sei man nicht ausreichend einbezogen worden. Carl Anton Prinz zu Waldeck und Pyrmont, Präsident Hessischer Waldbesitzerverband „Wir brauchen das Vertrauen, dass wir uns darauf verlassen können, dass das Land zu seinen Verträgen steht. Dass das Verfahren angepasst wird. Dass die Einsprüche und Stellungnahmen, die wir eingebracht haben in das Verfahren, respektiert werden. Wir stehen dazu, wir wollen dieses Vorhaben umsetzen. Nur eben bitte mit Methoden, die erträglich sind für die Eigentümer und nicht über Quasi-Enteignungsverfahren.“ Die Waldbesitzer fordern, dass private und kommunale Waldflächen aus dem Grünen Band herausgenommen werden. Sorgen seien unbegründet, […]

  • Was bringt das neue Bürgergeld?

    Was bringt das neue Bürgergeld?

    Seit dem 1. Januar gibt es statt Hartz IV das neue Bürgergeld. Damit erhalten die rund 5,4 Millionen Empfangsberechtigten in Deutschland jetzt gut 50 Euro mehr im Monat. Der eigentliche Kern der Sozialreform der Bundes-Regierung ist aber ein anderer: weg vom Fordern, hin zum Fördern. Heißt konkret: Bürgergeld-Empfängern drohen künftig weniger Sanktionen. Sie sollen stattdessen besser bei der Jobsuche unterstützt werden. Wie wichtig die passende Unterstützung bei dem Weg raus aus der Arbeitslosigkeit sein kann, zeigt ein Beispiel aus Frankfurt. Tessa Hemzal und Sarina Aslamyar haben geschafft, wovon andere nur träumen: Raus aus Hartz IV – rein in den ersten Arbeitsmarkt. Ihre Geschichte ist ähnlich. Schon im Teenageralter schwanger, alleinerziehend, arbeitslos. Doch beiden war schnell klar: So wollen wir nicht für immer leben. Tessa Hemzal „Es gibt natürlich auch Leute die sagen: ‚Nein. Warum soll ich arbeiten gehen, wenn ich das Geld bekomme?‘. Aber zu sehen – okay, später hin auf die Rente oder selbst Vorbild für sein Kind zu sein. Zu sagen: ‚Guck mal, ich gehe arbeiten‘. Ich gebe das nicht weiter an die nächste Generation. Ich sitze nur zu Hause und mein Kind sieht das. ‚Ah, okay. Meine Mama arbeitet auch nicht. Dann muss ich auch nicht arbeiten gehen‘.“ Sarina Aslamyar „Ich dachte mir: ‚Okay, ich bekomme Geld vom Amt, das war’s‘. Beziehungsweise noch Kindergeld, weil ich noch unter 25 war und arbeitssuchend. Aber wenn man es so betrachtet: Es war nicht viel. Und auch unsere Ausbildung, die wir dann gemacht haben, war auch nicht gerade viel, was wir da bekommen haben. Aber wir haben es geschafft. Wir haben die Hürden hinter uns.“ Geklappt hat es letztlich mit viel Fleiß, etwas Glück und dank der Unterstützung durch den Frankfurter Verein zur beruflichen Förderung von Frauen. Der hat Tessa und Sarina eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement ermöglicht und […]

  • Wirtschaftsausblick für 2023

    Wirtschaftsausblick für 2023

    Hinter der deutschen Wirtschaft liegt ein schwieriges Jahr: Hohe Inflation, steigende Zinsen und Angst vor einer Rezession. Und die Probleme sind mit ins neue Jahr gewandert. Die Unsicherheit bleibt – an der Börse, bei den Verbrauchern und in der Industrie. Wir haben deshalb bei einem Experten im Frankfurter Bankenviertel nachgefragt. Der Euro ist nicht mehr so viel wert wie vor einem Jahr. Sein Kurs stürzte im Vorjahr auf unter einen Dollar, ein 20-Jahres-Tief. Zugleich stiegen die Verbraucherpreise. Das Statistische Bundesamt teilt diese Woche mit, dass die Inflationsrate 2022 bei 7,9 Prozent lag, die höchste in der Geschichte der Bundesrepublik. Die Wirtschaftsleistung wird diesen Winter rückläufig sein. Die Industrie leidet, insbesondere bei den energieintensiven Produkten. Doch es gibt Hoffnung. Betriebswirt Benjardin Gärtner von Union Investment in Frankfurt sagt: Das Schlimmste liegt hinter uns. Benjardin Gärtner, Leiter Portfoliomanagement Aktien Union Investment „Wir sind jetzt quasi über den Höhepunkt hinaus, es kommt jetzt runter. Und wir denken, dass wir auf das gesamte Jahr wohl nochmal knapp sieben Prozent Inflation haben werden. Aber Ende des Jahres kann das sein, so November, Dezember, dass wir bei vier Prozent Inflation uns bewegen werden. Mit der Annahme, dass nicht nochmal irgendwelche Schocks von außen kommen.“ Die Dezember-Nothilfe als erster Schritt der Gaspreisbremse drückte die Inflation. Und aktuell sind auch die Energiepreise rückläufig. Die Bundesnetzagentur gibt vorsichtig Entwarnung. Ihr Präsident Klaus Müller hält eine Gasmangellage für unwahrscheinlich. Das könnte die Wirtschaft entlasten. Benjardin Gärtner, Leiter Portfoliomanagement Aktien Union Investment „Die Industrie wird wahrscheinlich schneller auch in den Genuss von rückläufigen Preisen kommen. Bei den Verbrauchern ist es so, es kommt immer auf ihren lokalen Energielieferanten an. Die haben eine Mischkalkulation. Die kaufen auch auf längere Sicht Gas und Strom ein und geben das dann an die Kunden weiter. Das wird ein bisschen dauern, aber von der Richtung her: […]

  • E-Scooter-Ärger in Frankfurt

    E-Scooter-Ärger in Frankfurt

    Vom Bahnhof oder von der S-Bahn schneller nach Hause oder fix zur Post. Man schnappt sich einfach einen E-Roller und los geht’s. Praktisch – wenn die Fahrer sie danach auch ordentlich parken. In Frankfurt liegen die Scooter so viel im Weg rum, dass die Stadt die erlaubte Zahl nun von 18.000 auf 12.000 beschränkt hat. Geändert hat das bisher wenig. Eigentlich sind sie ja zum Fahren gedacht. Eigentlich. Stattdessen wird drum herumgelaufen. Ausgewichen. Sich im Slalom geübt. Frankfurt hat ein E-Scooter-Problem. Und wer aus oder nach Frankfurt kommt, findet das nicht lustig. Monika „Katastrophal. Für Fußgänger, für Leute mit Kinderwagen, für Behinderte eine Katastrophe.“ Sebastian Thurnherr „Es ist mir aufgefallen schon oben als wir aus dem Hotel rauskamen, sind da schon zwei, drei Roller gestanden. Man sollte das irgendwie regulieren, dass die ihren Platz haben, wo die hingestellt werden können und nicht einfach wild irgendwo geparkt werden.“ Wildes Parken ist in Sperrzonen wie Spielplätzen oder Fußgängerzonen nicht erlaubt. Außerdem hat die Stadt im vergangenen Jahr 23 Parkflächen mit Platz für knapp 700 Scooter im Innenstadtbereich eingerichtet. Im Umkreis von 100 Metern um diese Flächen darf kein Roller abgestellt werden. Dadurch ist die Situation zwar besser geworden, in den äußeren Bezirken ändert das die Lage aber nicht. Und auch dort, wo es Parkflächen gibt, werden die Roller nicht immer richtig abgestellt. Die Stadt ist unzufrieden. Mobilitätsdezernat Stadt Frankfurt „Eine ordnungsgemäße Rückgabe kann durch ein hochgeladenes Handyfoto der Nutzer nachgewiesen werden. Bisher haben nicht alle Anbieter diese Option freigeschaltet. Wir prüfen derzeit, ob dies für den nächsten Genehmigungszeitraum ab dem 01.04.2023 obligatorisch verlangt werden kann.“ Nicht nur lästig, sondern auch gefährlich: Hannes Heiler von der Frankfurter Behinderten Arbeitsgemeinschaft sieht noch ein weiteres Problem. Hannes Heiler, Sprecher Frankfurter BehindertenArbeitsGemeinschaft „Und wenn die Dinger mitten auf einem Blindenleitstreifen an einer Haltestelle stehen, dann wird’s […]

  • Weihnachtsbäume für Zootiere

    Weihnachtsbäume für Zootiere

    Noch bis heute, dem Dreikönigstag, stehen sie geschmückt in den deutschen Wohnzimmern: die Weihnachtsbäume. Doch jetzt landen die meisten der 30 Millionen verkauften Bäume auf dem Müll. Einige unverkäufliche Exemplare machen allerdings eine zweite Karriere – im Frankfurter Zoo. „Huch…ist denn schon wieder Weihnachten?“, denken sich die beiden Brillenbärenmännchen Chimbo und Manu und stürzen sich auf die Tannenbäume im Gehege. Geschmückt mit Apfelscheiben werden die Nadelbäume zur echten Delikatesse. Es wird geschlemmt und gemampft. Ja und auch mit dem Essen gespielt. Keine Manieren, diese Bären… Anni Fuchs, Revierleiterin Ukumari-Land Frankfurt „Erst mal wird geschnuffelt und dann wird mal getestet, ob irgendeiner von uns was zu Fressen drangehängt hat – was wir nicht immer machen. Also, es soll nicht immer die Erwartungshaltung sein, im Baum ist immer was zu Fressen. Mal ist was drin, mal ist nix drin.“ Hauptsächlich ernähren sich Chimbo und Manu von Früchten, Pflanzen und Insekten. Aber die Weihnachtsbäume bieten trotzdem eine willkommene Abwechslung. Neugierig sind die Brillenbären und machen gerne alles kaputt, was sie in die Tatzen kriegen. Die Tannenbäume benutzen die beiden um sich ein gemütliches Nest zu bauen. Anni Fuchs, Revierleiterin Ukumari-Land Frankfurt „Gestern hat sogar der Chimbo die Tannebäume hier in seine Schaukel reingelegt und hat die dann als Unterlage in seiner Schaukel benutzt und lag dann drauf und hat auf den Tannenbäumen als Unterlage geschaukelt. Also, da mussten selbst wir schmunzeln.“ Gelernt ist eben gelernt. Heute darf sogar Kollege Manu mit im Schaukelnest Platz nehmen. Und auch im Tiererlebnispark Bell im Hunsrück gibt’s eine verspätete Bescherung. Die Kamele sind zwar zunächst noch etwas skeptisch beim Anblick des kopfüber hängenden Tannenbaums – dann aber überzeugt der verführerische Duft der ätherischen Öle. Mhmmm. Leckerschmecker. Aber – moment mal – piksen die Nadeln nicht im Bauch? Christian Schiffmann, Zoologischer Leiter Tiererlebnisparks Bell „Die Tierarten, die wir […]

  • Fernwärme-Chaos lässt Menschen frieren

    Fernwärme-Chaos lässt Menschen frieren

    Schon seit Monaten herrscht im mittelhessischen Wetzlar eine ganz besondere Energiekrise. Dabei geht es nicht um die allgemein hohen Energiepreise, sondern um kalte Wohnungen, ein marodes Fernwärmenetz und einen insolventen Energieversorger. Schon seit August müssen 26 Häuser ohne warmes Wasser und ohne Heizung auskommen. Jetzt beginnt in Alsfeld das gleiche Chaos. Kaltes Wasser, kalte Halle. Die Gebäude des Hessischen Turnverbands in Alsfeld können seit heute nicht mehr geheizt werden. Die Energieanlagen Betriebsgesellschaft ist insolvent und liefert kein Gas mehr. Eine schwierige Situation für den Verband, aber keine Überraschung. Elena Möller, Vizepräsidentin Hessischer Turnverband „Wir hatten aber schon die Situation, dass wir auch in dem vergangenen Jahr schon zwei Ausfälle hatten und das war für uns auch quasi die Ausgangslange, dass wir gesagt haben: Wir gucken eben schon und machen einen Plan B.“ Eine mobile Heizzentrale soll das Sportzentrum mit warmen Wasser und warmer Luft versorgen. Neben der Sportanlage sind aber auch 20 Haushalte betroffen. Für die Bewohner könnten mit Hilfe der Stadt bald mobile Heizungen angeboten werden. Jedoch zu hohen Kosten. Finanzielle Hilfe können sie von der Stadt nicht erwarten. Stephan Paule, CDU, Bürgermeister Alsfeld „Es gibt einfach rechtliche Gründe, dass die Stadt nicht als Energieversorger auftreten kann und es logischerweise im Januar auch noch keinen genehmigten Haushalt gibt. Selbst wenn es erlaubt wäre, hätten wir gar nicht das Geld dazu, aber grundsätzlich gilt, man kann ja nicht für die einen Bürger die Heizkosten übernehmen, für die anderen nicht.“ Mit dem Problem ist Alsfeld nicht alleine. In Wetzlar sind seit Monaten zahlreiche Kunden der EAG ohne Fernwärme. Auch für Familie Ploscariu spielt der Winter eine traurige Melodie. Seit August hat die Familie aus Wetzlar keine Heizung mehr. Nach monatelangem Bangen ist jetzt erst klar: ihr Fernwärme-Anbieter ist insolvent. Gabriel Ploscariu, Anwohner „Mir fehlen gerade die Worte. Ich kann mir nicht […]

  • Trainingsauftakt bei Darmstadt 98

    Trainingsauftakt bei Darmstadt 98

    Der Tabellenführer der zweiten Fußball-Bundesliga, Darmstadt 98. Trotz der guten Ausgangslage hält man bei den Lilien vor dem Rückrundenstart Ende Januar den Ball flach. Doch die erste Saisonhälfte hat Begehrlichkeiten geweckt, das merkte man auch beim Trainingsauftakt am Böllenfalltor. Es hat vieles ziemlich gut gepasst bei Darmstadt 98 in der abgelaufenen Hinrunde. Mit drei Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz und komfortablen sieben Zählern auf Platz vier ging es in die Winterpause. Trotzdem sprechen die Verantwortlichen nur ungern über das Thema Aufstieg. Viele Fans sind da auskunftsfreudiger. Gisela Krause „Ich hoffe schon, dass sie direkt aufsteigen. Das würde mir sehr gut gefallen. Sollte dem nicht so sein, bleiben’s trotzdem meine Lilien.“ Bernd Link „Ist klar, dass die Jungs hoch wollen. Und ich glaube, der Verein wird sich dagegen auch nicht wehren.“ Hans-Joachim Sinner „Davon träumt man schon mal ab und zu. Ich zumindest. Einige Spieler auch, aber man hält den Ball flach und das ist genau richtig. Dafür sorgt unser Trainer schon.“ Torsten Lieberknecht bleibt entspannt. Das Wort „Aufstieg“ vermeidet der Lilien-Coach. Er weiß: Im Gegensatz zu einigen anderen Clubs in der Liga müssen die Darmstädter nicht aufsteigen und überwintern in der Tabelle trotzdem ganz oben. Eine komfortable Situation. Torsten Lieberknecht, Trainer SV Darmstadt 98 „Die Erwartung ist, glaube ich, eher freudig, dass es wieder losgeht und dass wir uns spielen sehen. Und alles andere ist … natürlich spricht man immer vom großen Traum. Ist aber auch was, wenn du Fußballer bist, was du auch … Du willst immer maximalen Erfolg und das wollen wir auch. Aber bisher ist es so, dass wir ganz easy das so handhaben, wie wir es bisher gemacht haben.“ Das heißt: Schritt für Schritt denken und aufkommende Lücken schließen. Die größte im Kader hat der Trainer im Sturm ausgemacht. Top-Torjäger Phillip Tietz stand diese Saison fast […]

  • Ausblick auf die Politik in Hessen 2023

    Ausblick auf die Politik in Hessen 2023

    In Hessen steht in diesem Herbst wieder eine Landtagswahl an. Dann stellt sich die schwarz-grüne Koalition der Wiederwahl. Während die CDU ihre Weichen dafür bereits gestellt hat, hat die SPD sich nicht geäußert, wer sie in die Landtagswahl führen soll. Unser Ausblick auf die hessische Politik 2023. Der Wechsel gelingt am 31. Mai 2022 glatt. Mit mehr Stimmen als CDU und Grüne Abgeordnete haben wird Boris Rhein zum Ministerpräsidenten gewählt. Der Übergang von Volker Bouffier zu Boris Rhein klappt und die Union hat damit keine Führungsdiskussion vor der Landtagswahl. Der neue Mann hat genug Zeit, sein Profil zu schärfen und sich bei den Wählern bekannt zu machen. Mit dem Ende der Personaldiskussion bei der CDU beginnt sie bei der SPD. Die hat zwar mit Nancy Faeser eine unumstrittene Landesvorsitzende, die auch landesweit bekannt ist – doch sie hat eben auch ein verantwortungsvolles Amt in Berlin als Bundesinnenministern. Und so richtet sich zu Beginn dieses Jahres der Fokus auf die SPD und die Frage, ob Nancy Faeser für eine Spitzenkandidatur in Hessen zur Verfügung steht. Denn die wäre mit der Gefahr verbunden, am Ende in der Opposition zu landen. Macht auf der großen Berliner Bühne oder Machtlosigkeit in der Provinz? Es wird sich zeigen, ob Nancy Faeser dieses Risiko eingehen will. Personelle Alternativen hat die Partei zwar, aber keine, die sich aufdrängen. Und jeder Spitzenkandidat, der nicht Nancy Faeser heißt, muss mit dem Ruf leben, nur zweite Wahl zu sein. Anfang Februar will die SPD sich entscheiden. Nur Formsache dürfte dagegen die Spitzenkandidatur bei den Grünen werden. Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir wird für sie den Angriff auf die Staatskanzlei versuchen – wahrscheinlich als Spitzenkandidat zusammen mit Wissenschaftsministerin Angela Dorn. Die Landesregierung wird also in diesem Jahr von zwei Männern geführt, die beide gegeneinander um den Ministerpräsidentenposten konkurrieren. Die Landtagswahl wird auf jeden […]

  • Insolvenzwelle bei Kliniken befürchtet

    Insolvenzwelle bei Kliniken befürchtet

    Stellen Sie sich vor, die Feuerwehr würde nur bezahlt werden, wenn es brennt; die Polizei nur, wenn es eine Schießerei gibt. Blieben Brände und Einsätze aus, würde so manche Polizeiwache oder Feuerwehr pleitegehen. Doch genau so finanzieren sich in Deutschland Krankenhäuser – sie müssen wirtschaften. Patienten müssen auch behandelt werden, um damit Geld zu verdienen. Doch immer mehr Kliniken machen Verlust. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft fürchtet, über die deutschen Kliniken könnte eine Insolvenzwelle rollen. An dieser Patientin wird die Kreisklinik Groß-Gerau wohl kein Geld verdienen. Denn je nach Krankheit der Patienten erhält sie unterschiedlich viel Geld von den Krankenkassen. Lange Aufenthaltsdauer bedeutet meist ein finanzielles Minus. Das System nennt sich Fallpauschale. Für die Geschäftsführerin Erika Raab ist dieser Spagat zwischen Gesundheit und Ökonomie Alltag. Erika Raab, Geschäftsführung Kreisklinik Groß-Gerau „Hier sieht man das Prinzip einer Fallpauschale. Der Patient kommt ins Krankenhaus und liegt seine Zeit. Wir haben eine sogenannte mittlere Verweildauer: An diesem Tag sind Kosten und Erlöse so, dass man auf null ist. Ist der Patient kürzer da, macht man Gewinn, je länger er liegt, desto mehr Verlust mache ich.“ Gerade Covid-Patienten in der Pandemie hätten besonders lange Betten belegt – aus Angst vor einer Infektion hätten viele Menschen Operationen verschoben, die nach den Fallpauschalen für das Krankenhaus lukrativ gewesen wären. Auch Kinderkliniken, die zuletzt durch Atemwegserkrankungen überfüllt waren, rechnen sich oft nicht. Erika Raab, Geschäftsführung Kreisklinik Groß-Gerau „Das Prinzip der Fallpauschalen ist im Prinzip ausgelutscht. Wenn man mehr Geld haben möchte, muss man mehr Fälle haben. Mehr Fälle bedeutet, mit dem gleichen Personal mehr Patienten betreuen.“ Personal, dass nach drei Jahren Pandemie ausgelaugt ist. Mehr Geld, durch mehr Operationen zu verdienen, sei da nicht möglich. Und die nächste Krise ist schon da: gestiegene Energiekosten. Die können Krankenhäuser aber nicht einfach an Kunden weitergeben wie Unternehmen. Unterm Strich rechnet die […]

  • Brandgefahr durch falsch entsorgte Batterien

    Brandgefahr durch falsch entsorgte Batterien

    Fast jede Woche brennt es irgendwo in Deutschland in einer Müllentsorgungs- oder Müllsortieranlage. Teilweise verheerend. Dass die Zahl der Brände kontinuierlich zunimmt, hat einen einfach Grund: falsch entsorgte Akkus und Batterien. Die Entsorger schlagen jetzt Alarm – unter anderem in Frankfurt. Benutzte Feuerlöscher, alle kamen in den letzten vier Wochen zum Einsatz. Stefan Röttele und Andreas Spandau inspizieren die Brandmeldezentrale der Sortieranlage für Sperrmüll in Frankfurt. 65.000 Liter Wasser halten sie hier ständig vor, um Brände sofort bekämpfen zu können – und Brände haben sie hier immer häufiger. Zwei sind es in einer durchschnittlichen Woche. Schuld daran sind fast ausschließlich einfach im Hausmüll entsorgte Lithium-Ionen-Akkus und Batterien. 150 Tonnen Sperrmüll kommen hier jeden Tag an, ein händisches Heraussuchen der gefährlichen kleinen Energiespeicher – völlig unmöglich. Andreas Spandau, Betriebsleiter Gewerbeabfallsortieranlage Frankfurt „Das sind unterschiedliche Dinge. Das ist einmal Kinderspielzeug, dass ganz, ganz häufig Batterien oder Akkus enthält. Das sind diese E-Zigaretten oder E-Shishas, die man leider Gottes für kleines Geld an jeder Tankstelle kaufen kann. Das können aber auch ganz normale Akkus oder Batterien von Handys oder sonstigem sein. Man kann es nicht sagen, was es ist, aber es ist einfach viel zu viel.“ Die falsch entsorgten Akkus geraten in Pressen oder Schredder. Wird ihre Hülle beschädigt, mischen sich die brennbaren Chemikalien im Inneren und der Akku fängt Feuer. Das kann gerade in der Kombination mit dem tonnenweise vorhandenen, trockenen Müll verheerende Folgen haben, wie im Oktober hier in Frankfurt. Ein Akku löst einen Großbrand aus, die Feuerwehr und die Mitarbeiter kämpfen fünf Stunden lang gegen die Flammen. Eine Erfahrung, die nicht spurlos an den Arbeitern vorübergegangen ist. Andreas Spandau, Betriebsleiter Gewerbeabfallsortieranlage Frankfurt „Wir sind wachsamer. Ängstlicher würde ich nicht sagen, aber definitiv wachsamer. Wir reagieren viel schneller, auch bei Nichtigkeiten, aber ich denke das ist einfach nur ganz normaler Selbstschutz […]

  • Trainingsauftakt bei Eintracht Frankfurt

    Trainingsauftakt bei Eintracht Frankfurt

    Nach Mainz 05 ist auch unser anderer Erstligist Eintracht Frankfurt in die Wintervorbereitung gestartet. Neben dem Trainingsprogramm ist diese Phase der Saison aber vor allem für zwei Dinge bekannt: Spielertransfers und eine brodelnde Gerüchteküche. Es schien der Schocker zum Jahresauftakt: Kevin Trapp und die Wechselgerüchte. Angeblich soll der FC Bayern beim Eintracht-Torwart und WM-Teilnehmer angeklopft haben, auf der Suche nach einem Ersatz für den verletzten Manuel Neuer. Aber: Alles halb so wild, die Fans wollten dem Ganzen ohnehin von Anfang an keinen Glauben schenken. Thomas Roman, Eintracht-Fan „Weil ich glaube, das ist einfach nur, um die Zeitungen voll zu kriegen. Realistisch gesehen glaube ich, er hat aus Paris gelernt. Er ist in einem Alter, wo er weiß, was er an Frankfurt hat. Und deshalb glaube ich da gar nichts.“ Samuel und Noel, 10 und 9 Jahre alt „Deswegen sage ich auch gleich zu ihm, dass er hier bleiben soll.“ „Warum?“ „Weil er cool ist. Und gut hält. Und der beste Bundesliga-Torhüter ist.“ Auch Eintracht-Trainer Oliver Glasner gibt nichts auf die Gerüchte um seinen Torwart, ohnehin haben die Bayern statt Kevin Trapp inzwischen Gladbachs Yann Sommer im Visier. Doch die Münchner sollen auch Interesse an Frankfurts Vize-Weltmeister Randal Kolo Muani haben, Manchester United soll für den Franzosen 60 Millionen Euro geboten haben. Oliver Glasner bereitet das aber keine schlaflosen Nächte. Oliver Glasner, Trainer Eintracht Frankfurt „Wenn ich jetzt jeden Tag alle Gerüchte über jeden unserer Spieler kommentiere, dann reden wir eigentlich über nichts anderes mehr. Ich bin sehr ruhig, weil auf der einen Seite der Verein ganz klar bekundet hat, dass wir keinen Spieler abgeben wollen. Und was mir auch ganz wichtig ist, dass die Spieler uns und mir gegenüber bekunden, dass sie bei uns bleiben wollen.“ Die Eintracht ist aber auch selbst auf dem Transfermarkt aktiv geworden: Der US-Amerikaner Paxten […]