Jürgen Klopp ist neuer Bundestrainer
Das bittere WM-Aus der deutschen Nationalmannschaft ist gerade mal drei Wochen her. Die Konsequenz ist jetzt schon da: Der Deutsche Fußball Bund stellt heute in Frankfurt den neuen Bundestrainer vor. Niemand geringeren als eine Mainzer Fußballlegende, der seine Teams als Trainer nicht nur zu nationalen Meisterschaften sondern auch zum Champions-League-Sieg geführt hat. Endlich: Auf diesen Moment haben viele lange gewartet. Ab heute hört der neue Bundestrainer auf den Namen Jürgen Klopp. Ein besonderer Moment nicht nur für viele Fans – die sich ihn schon lange wünschen – sondern auch für Jürgen Klopp selbst: Jürgen Klopp, Bundestrainer „Jürgen Klopp hat keine Karriere nach der Nationalmannschaft. Das ist idealerweise der Höhepunkt meiner Karriere, meines Lebens, meines beruflichen Lebens. Ich werde alles da reinlegen, was mir zur Verfügung steht. (…) Ich möchte auch mit der Nationalmannschaft etwas schaffen, dass die Leute nach dem Spiel nach Hause gehen und denken: Wow, das war wirklich cool. Das hätte ich sehr gerne.“ Auffällig heute: Der neue Bundestrainer versucht direkt zu Beginn klare Regeln aufzustellen: Der Neubeginn für Fußball-Deutschland gehe nur gemeinsam. Jürgen Klopp, Bundestrainer „An dem Tag, an dem ihr nicht mehr wollt, sagt ihr das und ich bin weg. Ohne Abfindung. Wenn ihr morgen sagt: Der ist scheiße, bin ich weg. Wenn der DFB sagt: So machen wir nicht weiter, dann bin ich weg. Wenn ihr euch danebenbenehmt und meine Familie nicht in Ruhe lasst, bin ich weg. Um es klarzumachen.“ Jürgen Klopp erhält einen Vertrag bis 2030 – also einschließlich der Weltmeisterschaft in Marokko, Portugal und Spanien. Für die Verantwortlichen des DFB: Die richtige Wahl. Bernd Neuendorf, Präsident Deutscher Fußball-Bund „Er war von Anfang an unsere Wunschlösung und da waren wir uns auch im Verband sehr einig, dass er eigentlich der Kandidat ist, mit dem wir sprechen müssen.“ Hans-Joachim Watzke, Vizepräsident des DFB „Ich […]


