Hessen

  • Jürgen Klopp ist neuer Bundestrainer

    Jürgen Klopp ist neuer Bundestrainer

    Das bittere WM-Aus der deutschen Nationalmannschaft ist gerade mal drei Wochen her. Die Konsequenz ist jetzt schon da: Der Deutsche Fußball Bund stellt heute in Frankfurt den neuen Bundestrainer vor. Niemand geringeren als eine Mainzer Fußballlegende, der seine Teams als Trainer nicht nur zu nationalen Meisterschaften sondern auch zum Champions-League-Sieg geführt hat. Endlich: Auf diesen Moment haben viele lange gewartet. Ab heute hört der neue Bundestrainer auf den Namen Jürgen Klopp. Ein besonderer Moment nicht nur für viele Fans – die sich ihn schon lange wünschen – sondern auch für Jürgen Klopp selbst: Jürgen Klopp, Bundestrainer „Jürgen Klopp hat keine Karriere nach der Nationalmannschaft. Das ist idealerweise der Höhepunkt meiner Karriere, meines Lebens, meines beruflichen Lebens. Ich werde alles da reinlegen, was mir zur Verfügung steht. (…) Ich möchte auch mit der Nationalmannschaft etwas schaffen, dass die Leute nach dem Spiel nach Hause gehen und denken: Wow, das war wirklich cool. Das hätte ich sehr gerne.“ Auffällig heute: Der neue Bundestrainer versucht direkt zu Beginn klare Regeln aufzustellen: Der Neubeginn für Fußball-Deutschland gehe nur gemeinsam. Jürgen Klopp, Bundestrainer „An dem Tag, an dem ihr nicht mehr wollt, sagt ihr das und ich bin weg. Ohne Abfindung. Wenn ihr morgen sagt: Der ist scheiße, bin ich weg.  Wenn der DFB sagt: So machen wir nicht weiter, dann bin ich weg. Wenn ihr euch danebenbenehmt und meine Familie nicht in Ruhe lasst, bin ich weg. Um es klarzumachen.“ Jürgen Klopp erhält einen Vertrag bis 2030 – also einschließlich der Weltmeisterschaft in Marokko, Portugal und Spanien. Für die Verantwortlichen des DFB: Die richtige Wahl. Bernd Neuendorf, Präsident Deutscher Fußball-Bund „Er war von Anfang an unsere Wunschlösung und da waren wir uns auch im Verband sehr einig, dass er eigentlich der Kandidat ist, mit dem wir sprechen müssen.“ Hans-Joachim Watzke, Vizepräsident des DFB „Ich […]

  • Schaltgespräch über den neuen Bundestrainer Jürgen Klopp

    Schaltgespräch über den neuen Bundestrainer Jürgen Klopp

    Auf der Pressekonferenz in der DFB-Zentrale war heute unser Sportreporter Marcel Gassan. Maike Dickhaus, Moderatorin. Marcel, wie würdest du das einschätzen? Ist Jürgen Klopp der Richtige Als Bundestrainer? Marcel Gassan, Sportreporter: Nicht nur der richtige, sondern auch der einzige, dem ich wirklich zutraue, die Stimmung jetzt noch in Fußballdeutschland ins Positive zu wenden. Denn sind wir ehrlich, nach den vergeigten Fußballweltmeisterschaften 2018 und 2022, wo man in der Vorrunde schon ausgeschieden ist, aber auch dieses Jahr 2026 im Sechzehntelfinale ausgeschieden, da ist die Stimmung eben halt schon durchaus negativ. Und das jetzt aber zu wenden, das ist eine sehr, sehr schwierige Aufgabe. Aber wenn das jemand kann, dann wohl Jürgen Klopp. Er hat das schon bewiesen in Mainz, in Dortmund und auch in Liverpool, dass er die Spieler motivieren kann, dass er sie hinter sich bringt, aber auch die Fans motivieren kann. Wir haben heute einige gefragt in Mainz, was sie denn von dem neuen Bundestrainer halten. “Ich finde es toll, weil ich mag den Jürgen Klopp. Er war ja früher auch schon hier Trainer in Mainz. Also von daher: Ich begrüße das. Ich finde es gut.” “Jürgen Klopp hat eine gewisse Eigenschaft, eine charakterliche Eigenschaft, die, sage ich mal, vielleicht das Team besser zusammenschweißen kann. Auch die Aura, die Jürgen Klopp auf den Tag bringt, könnte genau das Richtige für das für die Nationalmannschaft sein.” “Jürgen Klopp ist wahrscheinlich der beste Mann, den Sie dafür gewinnen konnten. Und ich wünsche ihm für alles Gute, dass er dementsprechend Akzeptanz findet und unsere Mannschaft voranbringt. ” Gassan: Tja, du siehst, Maike, man kann sich wohl auf keinen anderen Namen so gut einigen wie auf den Namen Jürgen Klopp. Dickhaus: Jürgen Klopp hat ja bisher nur in Vereinen trainiert, noch nie einer Nationalmannschaft. Das sind ja doch unterschiedliche Arbeitsweisen. Könnte das die […]

  • Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere Nachrichten im Überblick

    Immer weniger Wasser in Rhein und Mosel – Mehr Abschiebungen nach Afghanistan geplant – EZB plant neue Euro-Noten Anmoderation: Im Rahmen einer Kabinettsumbildung hat Bundeskanzler Friedrich Merz heute bekannt gegeben, dass der hessische Politiker Michael Meister sein Amt als Staatsminister für die Bund-Länder-Beziehungen an Philipp Amthor abgeben wird. Nach Medienberichten soll auch Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder aus Rheinland-Pfalz sein Amt verlieren. Dazu äußerte sich der Bundeskanzler heute aber nicht. Mehr News gibt’s jetzt in unserem Kurznachrichtenblock. Immer weniger Wasser in Rhein und Mosel Die Pegelstände der Flüsse in Rheinland-Pfalz sinken weiter. So liegt etwa der Rheinpegel bei Kaub nur noch bei 55 Zentimetern. Die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung geht davon aus, dass der Wasserstand in den kommenden Tagen noch weiter sinken wird. Inzwischen ist auch die Mosel-Schifffahrt vom Niedrigwasser betroffen. Nach Angaben des Geschäftsführers des Trierer Hafens können Frachtschiffe derzeit nicht voll beladen werden. Damit steigen die Kosten für Transporte. Das Niedrigwasser komme in diesem Jahr ungewöhnlich früh – schon im Juli statt wie oft erst im Spätsommer. Mehr Abschiebungen nach Afghanistan geplant Rheinland-Pfalz will von den veränderten Vorgaben für Abschiebungen nach Afghanistan Gebrauch machen. Die kommunalen Ausländerbehörden seien gebeten worden, die vom Bund eröffneten erweiterten Möglichkeiten zur Vorbereitung von Rückführungen umzusetzen, teilt das Innenministerium heute in Mainz mit. Die gesetzliche Ausreisepflicht beschränke sich nicht mehr nur auf Straftäter und Gefährder. Sie gelte nun grundsätzlich für alle Personen aus Afghanistan, die nach Abschluss eines rechtsstaatlichen Verfahrens kein Bleiberecht besäßen und vollziehbar ausreisepflichtig seien. EZB plant neue Euro-Noten Ab sofort können rund 350 Millionen EU-Bürger mitentscheiden, wie die künftigen Euro-Banknoten aussehen sollen. Auf der Internetseite der Europäischen Zentralbank werden dazu mögliche Motivserien veröffentlicht. Wählen können Bürger dabei zwischen den Themen „Flüsse und Vögel“ oder „Europäische Kultur“. Diese hatten sich bereits zuvor in einer Online-Umfrage unter EU-Bürgern durchgesetzt.

  • Liebesbetrug im Internet

    Liebesbetrug im Internet

    Es ist der Heiratsschwindel 2.0: Lovescamming – eine Online-Betrugsmasche, der immer mehr Menschen zum Opfer fallen: Love steht für Liebe, Scam für Betrug. Denn die Täter suchen nicht die große Liebe, sondern das große Geld. Und sie setzen darauf, dass Liebe manchmal blind macht. Das zeigt auch ein Fall aus Riedstadt – dort haben sich die romantischen Träume eines Mannes plötzlich in Luft aufgelöst. Christian Löffler lernt Salomé auf Tinder kennen. Sie verstehen sich gut. Schnell wechseln zu sie WhatsApp, schreiben sich täglich, oft stundenlang. Christian Löffler, Scamming-Opfer „Es war seltsam, mich dann drauf einzulassen und auch zu sagen: Ups, da sind ja Gefühle da. Dass dann auch zu kommunizieren und auch zu sagen: Du, ich glaube aus Freundschaft könnte mehr werden.“ Und Salomé erwidert Christians Gefühle. „Nichts und niemand kann Dich in meinem Herzen ersetzen.“ Die große Liebe vortäuschen – das ist die immer gleiche Masche beim Love Scamming. Oft geben die Täter vor, im Ausland zu wohnen. Deshalb könne man sich auch nicht treffen, nur schreiben. Sie nehmen sich Zeit, bauen über Wochen eine Beziehung zu ihrem Opfer auf. Planen die angeblich gemeinsame Zukunft. Irgendwann bitten die Betrüger dann unter einem Vorwand nach Geld. Oft erfinden sie einen Notfall, zum Beispiel eine dringende Operation. Oder – bei einer anderen Variante des Betrugs – raten sie ihren Opfern, Geld auf bestimmten Plattformen für Kryptowährung zu investieren. So war es auch bei Christian Löffler. Irgendwann ist diese Plattform dann nicht mehr erreichbar, genauso wenig wie Salomé. Alles war ein großer Fake. Der finanzielle Schaden: Rund 50.000 Euro. Christian Löffler, Scamming-Opfer „Ich war paradoxerweise nicht wütend auf die Betrüger, sondern auf mich selbst. Dass ich so blind, blauäugig, dumm gewesen bin.“ Was bleibt, ist Scham. Trotzdem hat der Krankenpfleger den Schritt in die Öffentlichkeit gewagt, um aufzuklären. Damit in Zukunft weniger […]

  • Absurder Eidechsenzaun

    Absurder Eidechsenzaun

    Ein kleiner grüner Zaun sorgt in Reiskirchen im Landkreis Gießen für einen erstaunlich großen Streit. Rund um einen Zauneidechsen-Schutzzaun stehen inzwischen Metallzäune und sogar Stacheldraht. Alles videoüberwacht. Und wofür das Ganze? Die heiße Spur führt zu einem umstrittenen Straßenbauprojekt. Hohe Türme mit Überwachungskameras, kilometerlanger hoher Stacheldrahtzaun und die Patrouille eines Sicherheitsdienstes – 24 Stunden am Tag. Was nach Gefängnis aussieht, soll hier eigentlich nur eine Sache schützen – diesen unscheinbaren grünen Plastikzaun, der Zauneidechsen davon abhalten soll, auf eine Baustelle zu gelangen. Doch der unscheinbare Zaun wird immer wieder mutwillig zerstört. Die Folge: Eine erhöhte Sicherung. Für den Schutz eines Eidechsenzauns entsteht so ein Konzept, das die Gemeinde nach eigenen Angaben einen unteren sechsstelligen Betrag kostet. Tobias Breidenbach (CDU), Bürgermeister Reiskirchen „Wir sind mittlerweile bei fünf Mal Zaunzerstörung im Zeitraum von ich glaube mittlerweile sechs bis acht Wochen. Es ist erschreckend, dass quasi durch Vandalismus einiger weniger der Steuerzahler hier mit noch mehr Kosten, als er das ohnehin schon tun muss, dann konfrontiert wird.“ Hintergrund ist der Bau einer Umgehungsstraße. Sie soll den Durchgangsverkehr aus dem Ort holen und die Anwohner entlasten. Aber es wird noch kurioser. Tobias Breidenbach (CDU), Bürgermeister Reiskirchen „Wir haben jetzt drei verschiedene Zäune in drei verschiedenen Stufen, einen 24 Stunden sieben Tage die Woche Wachdienst, jetzt eine 24/7 Überwachung über Überwachungstürme für bisher keine gefundene Eidechse an dieser Stelle.“ Ein Zaun für einen Zaun, der einen Eidechsenzaun schützt – an einem Ort, an dem bislang offenbar gar keine Eidechsen gefunden wurden. Und wer denkt, dass es das schon war – Die Geschichte hat noch eine weitere Pointe: Die Umgehungsstraße, um die sich der ganze Streit dreht, wird nach Angaben von Anwohnern und Bürgermeister bereits seit mehr als 50 Jahren diskutiert. Viele bezweifeln inzwischen sogar, dass sie überhaupt noch gebraucht wird. Kirsten Elett, Anwohnerin „In der Zwischenzeit ist so viel […]

  • Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere Galeria-Filialen vor dem Aus? – Schweitzer kritisiert Bund und Mineralölkonzerne Ende für Frankfurter Obdachlosen-Zeltlager Anmoderation: Geht im Hunsrück ein Feuerteufel um? Das fragt sich die Polizei. Gestern Mittag wurde die Feuerwehr nämlich zu einem Brand von etwa 200 Heuballen in Tiefenbach gerufen. Fast zeitgleich brannten in unmittelbarer Nähe zwei Grünflächen. Ersten Erkenntnissen nach handelt es sich um mutwillige Brandstiftung. Die Polizei in Simmern bittet nun um Hinweise von Zeugen. Weitere Nachrichten von diesem Donnerstag gibt’s jetzt. Weitere Galeria-Filialen vor dem Aus? Die Warenhauskette Galeria prüft zurzeit 33 ihrer Filialen auf deren Rentabilität. Auch der Standort in Mainz steht laut Medienberichten auf der Liste und könnte von einer Schließung betroffen sein. Neben Mainz stehen in Rheinland-Pfalz demnach auch die Standorte in Bad Kreuznach, Koblenz und Speyer auf der Kippe. Die Warenhauskette, die rund 12.000 Menschen beschäftigt, hatte Anfang 2024 zum dritten Mal innerhalb von vier Jahren Insolvenz angemeldet. Kurz darauf war Galeria von einer US-Investmentgesellschaft sowie einer Beteiligungsfirma übernommen worden. Schweitzer kritisiert Bund und Mineralölkonzerne Der rheinland-pfälzische SPD-Fraktionschef Alexander Schweitzer fordert die Bundesregierung dazu auf, entschlossen gegen hohe Benzinpreise vorzugehen und dafür auch einen Spritpreisdeckel nach dem Vorbild von Luxemburg und Belgien zu prüfen. Die Mineralölkonzerne hätten den steuerlichen Tankrabatt nicht vollständig an die Kunden weitergegeben. Das sei nicht hinnehmbar. Das Kartellamt müsse den Mineralölkonzernen künftig genauer auf die Finger schauen. Ende für Obdachlosen-Zeltlager Die Stadt Frankfurt hat angekündigt, das Obdachlosen-Zeltlager auf einer Grünfläche in der Innenstadt ab August wieder zurückzubauen. Die dort untergebrachten Menschen sollen auf vier bestehende feste Unterkünfte verteilt werden. Die Stadt hatte das provisorische Zeltlager errichtet, weil die bisherige Notunterkunft in der U-Bahn-Station Eschenheimer Tor aus Brandschutzgründen kurzfristig geschlossen werden musste.

  • Bahn untersucht Fischbestände

    Bahn untersucht Fischbestände

    In Frankfurt wird gerade ein milliardenschweres Infrakstrukturprojekt umgesetzt. Die nordmainische S-Bahn soll die Mainmetropole an Hanau anbinden. Die riesige Baustelle wirkt sich auch auf die umgebende Natur aus. Die Deutsche Bahn untersucht deshalb den ökologischen Zustand eines Sees entlang der geplanten Strecke. Ein Motorboot schippert über den großen Weiher im Frankfurter Ostpark. Mit einem Köcher, um Fische für Untersuchungen einzufangen. Das Besondere: Der Köcher kann leicht unter Strom gesetzt werden – Elektrofischen nennt sich das. Klingt etwas martialisch, ist aber eine gängige Methode. Alexander Schmitt, Projektingenieur Deutsche Bahn „Sobald die Fische in Richtung Köcher kommen oder eben andersrum, werden die kurz betäubt. Und können dann mit dem Köcher aufgenommen werden. Diese Betäubung dauert in der Regel wirklich nur wenige Sekunden. Die tragen da keine Beeinträchtigung davon, die verkraften das ziemlich gut.“ Kurz darauf wuseln die Fische im Behälter auch schon wieder umher. Hintergrund des ganzen ist eine geplante Bahnstrecke in der Nähe: Mit der „nordmainischen S-Bahn“ soll die Verbindung zwischen Frankfurt und dem Hanauer Hauptbahnhof in den kommenden Jahren ausgebaut werden. Ein möglicher Knackpunkt: Vom Ostparkweiher 800 Meter entfernt liegt der ehemalige Ostbahnhof. Dort am Danziger Platz wird eine neue S-Bahn-Station gebaut. Damit in den Tiefbau kein Wasser eintritt, muss das Grundwasser abgesenkt werden. Das könnte sich auf den benachbarten Weiher auswirken. Sollte auch hier das Grundwasser sinken, könnte das abgepumpte Wasser von der Baustelle in den Weiher umgeleitet werden. Zuvor muss aber der ökologische Zustand des Gewässers untersucht werden. Alexander Schmitt, Projektingenieur Deutsche Bahn „Eine extrem wichtige Grundlage ist zu wissen: Was für Fische leben hier eigentlich, wie ist die Fischfauna in diesem Weiher aufgebaut? Sind das jetzt Arten, die wirklich hoch angepasst sind hier auf so einen Lebensraum? Oder sind das eher Arten, die überall einfach gut zurecht kommen.“ An diesem Vormittag gehen vor allem Karpfen ins Netz, nichts Ungewöhnliches. […]

  • Eintracht-Frauen bereiten sich auf neue Saison vor

    Eintracht-Frauen bereiten sich auf neue Saison vor

    Bei den Fußballerinnen von Eintracht Frankfurt heißt es wieder mal Umbruch: Stammspielerinnen wie Elisa Senß, Geraldine Reuteler und Nadine Riesen sind gegangen. Sie haben den Verein jahrelang getragen. Jetzt sollen es neue Gesichter richten. Neue Gesichter bei Eintracht Frankfurt. Ganz vorne mit dabei: Larissa Mühlhaus. Mit 17 Toren für Werder Bremen wurde sie Torschützenkönigin der vergangenen Bundesliga-Saison. Jetzt soll sie hier in Frankfurt für Tore sorgen. Larissa Mühlhaus, Stürmerin Eintracht Frankfurt „Ich komme eher mit dem Spiel mit dem Ball. Kreativität, fühle mich einfach frei aufm Spielfeld. Will einfach zeigen, was ich kann, so bisschen bolzplatzartig.“ Mit ihren 1,79 Metern gehört sie jetzt zu den größten Spielerinnen der Eintracht. Viele sind jetzt schon Fans von ihr. Larissa Mühlhaus, Stürmerin Eintracht Frankfurt „Ich habe schon im letzten Testspiel gesehen, dass manche schon ein Trikot mit meinem Namen haben. Nichtmal ich hatte ein Trikot mit meinem Namen hinten drauf, deshalb war schon cool zu sehen und ich fühle mich natürlich geehrt und freue mich auf die nächste Zeit.“ Weiterer Neuzugang: Die schwedische Nationalspielerin Hanna Bennison. Sie soll im Mittelfeld für Struktur sorgen. Die 23-Jährige kommt von den Königlichen – Real Madrid. Hat dort zwei Jahren lang gespielt. Eine schwere Zeit für sie. Hanna Bennison, Mittelfeldspielerin Eintracht Frankfurt „Es war hart, weil ich nicht oft gespielt habe. Bei meinen vorherigen Vereinen war ich es gewohnt mehr zu spielen. Das war eine Herausforderung für mich: Nur auf der Bank zu sitzen und im Training ständig zu versuchen mein Bestes zu geben und mich weiterzuentwickeln. Das war das schwierigste Jahr für mich, würde ich sagen.“ Wichtigste Spielerin ist und bleibt Kapitänin Laura Freigang. Doch ob sie spielen darf, ist momentan offen: Sie soll drei Doping-Tests verpasst haben, der Deutsche Fußball Bund prüft den Fall gerade. Trotzdem: Für Trainer Niko Arnautis kein Grund zur Aufregung: Niko […]

  • Dreharbeiten für "Max und die wilde 7" - Teil 3

    Dreharbeiten für „Max und die wilde 7“ – Teil 3

    Schloss Braunfels hessischen Lahn-Dill-Kreis lockt als schönes Ausflugsziel mit Weitblick regelmäßig viele Besucher anlockt, ist aktuell aber auch ein Filmset. Bereits zum dritten Mal werden hier Teile der Kinderbuchreihe „Max und die Wilde 7“ verfilmt – und wir waren hautnah dabei. Diese Kulisse kann sich sehen lassen. Schloss Braunfels geht wohl als einer DER Stars von „Max und die Wilde 7“ durch. Als fiktive Seniorenresidenz „Burg Geroldseck“ Schauplatz der mittlerweile dritten Kinderbuchverfilmung. Was sich hier abspielt ist für Lucas Herzog, den 15-jährigen Hauptdarsteller aus Frankfurt, weitaus mehr als eine Abenteuergeschichte. Lucas Herzog, Darsteller „Max“ „Im Film geht’s ja auch darum, dass der Vater weggelaufen ist oder weggegangen ist. Und so hat halt Max nur seine Mutter. Und so sucht er halt Schutz auch bei den Alten. Weil er halt sonst niemanden hat. Und es geht halt auch darum, loszulassen. Und es könnte vielleicht auch Kindern weiterhelfen, wenn sie eben sehen, wie man damit umgehen kann.“ So tankt Max Mut und Selbstvertrauen im Kreise der Rentner Vera, Horst und Kilian, besser bekannt als die „Wilde 7“. Ging es im zweiten Teil noch darum, das Rätsel der spukenden „Geister-Oma“ zu lösen, wartet nun ein neuer Fall auf die ungewöhnliche Detektivbande: Max’ geliebter Kater Motzkopf wird entführt und droht Opfer geheimer Laborexperimente zu werden. Da ist jede Hilfe gefragt – und so stößt Max Freundin Laura dazu. Klara Nölle, Darstellerin „Laura“ „Ich find einfach die ganze Geschichte total cool. Mit diesen verschiedenen Generationen, mit den Älteren, mit uns. Und ich mag vor allem die Geschichte von diesem Film, also mit der Entführung, das ist richtig spannend. Ja… Es ist auch lustig teilweise, zwischendurch sind viele Witze drin. Aber eben auch Ernst. Also, es ist auch eine gute Mischung.“ Es ist genau diese Mischung, an der Regisseur Winfried Oelsner Gefallen gefunden hat – im […]

  • Verteidigungsminister besucht Rüstungskonzern KNDS in Kassel

    Verteidigungsminister besucht Rüstungskonzern KNDS in Kassel

    Der Krieg in der Ukraine, die Eskalation im Nahen Osten und eine zunehmend unsichere Weltlage haben die deutsche Rüstungsindustrie grundlegend verändert. Was viele Jahre als ungeliebte Nischenbranche galt, zählt heute zu den Wachstumsmotoren der Industrie – und soll dabei helfen, die Bundeswehr besser auszustatten und die europäische Souveränität zu stärken. Bundes-Verteidigungsminister Boris Pistorius war deshalb heute zu Besuch beim Rüstungsbauer KNDS in Kassel. Zufrieden sieht der Bundesverteidigungsminister heute auf seinem Rundgang in der Produktion bei KNDS aus. Schließlich ist die Bundesregierung bereit, mehr als 8 Milliarden Euro für 40 Prozent der Anteile des deutsch-französischen Unternehmens zu bezahlen, ebenso, wie die französische Regierung. Boris Pistorius (SPD), Bundesverteidigungsminister „Unser Interesse ist klar: Wir wollen diese deutsche Schlüsseltechnologie im deutschen Zugriff behalten, in Augenhöhe mit den Partnern aus Frankreich. In welcher Form das geschieht, das werden die Gespräche und Entscheidungen der nächsten Wochen zeigen.“ Am Standort Kassel produziert KNDS vor allem Schützen- und Kampfpanzer wie den Leopard 2. Mit mehr als 2.400 Mitarbeitern ist der Rüstungskonzern hier auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Florian Hohenwarter, Geschäftsführer KNDS „Der Kasseler Standort hat für uns eine zentrale Bedeutung. Hier sitzt ein Großteil der Entwicklung, neben München. Hier haben wir die technologischen Produktionsstätten für unsere Türme. Wir werden weiterhin im großen Maße in Kassel investieren.“ Außerdem soll bis zum Ende des Jahrzehnts die Gesamtzahl der Mitarbeiter im Konzern verdoppelt werden. Das allerdings geht nicht nur durch Neueinstellungen, Florian Hohenwarter, Geschäftsführer KNDS „Wir haben dazu im letzten Jahr einen Bahnhersteller, einen Bahnstandort übernommen in Sachsen. Wir haben dieses Jahr kommuniziert, dass wir mit einem Automotive-Lieferanten Dräxlmaier in Bayern kooperieren werden. Und ich habe auch immer gesagt, dass wir noch weitere Standorte benötigen.“ Auch der Minister kann sich gut vorstellen, dass zukünftig weitere Automobilwerke auf Rüstung umgestellt werden. Das sei eine gute Idee, um die Fachkräfte in den Regionen zu behalten, so […]

  • Neues Lagebild über Sexualstraftaten gegen Minderjährige

    Neues Lagebild über Sexualstraftaten gegen Minderjährige

    Es sind erschreckende Zahlen, die Bundesinnenminister Alexander Dobrindt heute gemeinsam mit dem Chef des Bundeskriminalamts Wiesbaden, Holger Münch, vorgestellt hat. In Deutschland hat es im Jahr 2025 über 17.000 Fälle sexualisierter Gewalt an Kindern und Jugendlichen gegeben. Und das sind nur die offiziellen Zahlen. Das wahre Ausmaß im Dunkelfeld ist wohl noch weitaus größer. Am Landgericht Frankfurt wird ein ehemaliger Fußballtrainer aus Kelkheim zu acht Jahren Haft verurteilt. Er hat mehrere Kinder im Alter zwischen 13 und 16 Jahren über Jahre sexuell missbraucht. Im rheinland-pfälzischen Oberdürenbach wird ein siebenjähriges Mädchen in der Nähe eines Reitplatzes von einem Unbekannten sexuell missbraucht. Die Polizei startet eine aufwendige DNA-Reihentestung, bislang ohne Ermittlungserfolg. An einem Hanauer Gymnasium berührt ein Lehrer seine 13-jährige Schülerin mehrfach im Intimbereich. Er erhält eine Bewährungsstrafe. Fälle die 2025 in Hessen und Rheinland-Pfalz in der Öffentlichkeit stehen. Die Zahlen des BKA zeigen, deutschlandweit haben Fälle von Kindesmissbrauch im vergangenen Jahr um 4,7 Prozent zugenommen. Über 94 Prozent der Täter sind Männer. Besonders drastisch ist der Anstieg im Bereich der Herstellung, Verbreitung und des Besitzes von Jugendpornografie. Die Zahl der polizeibekannten Fälle stieg hier um fast 20 Prozent. Alexander Dobrindt (CSU), Bundesinnenminister „Warum ist dieses Phänomen so steigend? Da gibt es unterschiedliche Auslöser bzw Elemente. Eines dabei ist allerdings das mit der Nutzung von KI, die Veränderung von kinderpornografischen Inhalten, das heißt, die qualitative Weiterveränderung, dass die sehr einfach geworden ist und von Leuten sehr niederschwellig genutzt werden kann und offensichtlich das auch getan wird.“ Online-Delikte – wie das sogenannte Cybergrooming – haben ebenfalls deutlich zugenommen. Dabei werden Kinder zur Anbahnung sexueller Kontakte über Chats auf Instagram oder in Online-Spielen angesprochen. Holger Münch, Präsident Bundeskriminalamt Wiesbaden „Und was dann auch entscheidend ist In zehn Prozent der Fälle kam es anschließend dann auch zu einem Offline-Treffen und in drei von vier Fällen dann auch zu einem […]

  • Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere Nachrichten im Überblick

    Kelkheim: Polizei sucht Videos der Tat – Bundesweites Alkoholverbot an Bahnhöfen – Verkehrssünder zahlen Millionen in Landeskasse Anmoderation: Nur wenige Tage nach dem gewaltsamen Tod eines 22-jährigen Studenten in Trier, ist dort jetzt eine 29-jährige Studentin tot in ihrer Wohnung aufgefunden worden. Nach Angaben der Polizei deuten ihre Verletzungen auf ein Tötungsdelikt hin. Weitere Details nannte sie nicht. Die Universität Trier hat für Donnerstag eine Gedenkveranstaltung geplant. Und damit kommen wir zu weiteren kurzen Meldungen an diesem Dienstag. Kelkheim: Polizei sucht Videos der Tat Nach der Gewalttat in Kelkheim in der vergangen Woche hat die Polizei ein Hinweisportal eingerichtet. Die Ermittler bitten darum, über dieses Portal Videos oder Fotos hochzuladen, die der Polizei dabei helfen könnten, den Ablauf der Tat zu rekonstruieren. Zeugen, die Aufnahmen oder andere Hinweise übermitteln, müssen dabei keine Nachteile oder eigene Strafverfolgung befürchten. Am Dienstag vergangener Woche soll ein 60 Jahre alter Mann in Kelkheim in der Frankfurter Straße seine 58 alte Ehefrau mit mindestens 30 Messerstichen getötet haben. Der Mann sitzt in Untersuchungshaft. Bundesweites Alkoholverbot an Bahnhöfen Die deutsche Bahn plant ein Alkoholverbot an allen deutschen Bahnhöfen. Bis zum 15.Oktober soll die Maßnahme umgesetzt sein. Im Frankfurter Hauptbahnhof gilt ein Verbot bereits seit dem 01. Mai. Die Einhaltung werde von den DB-Sicherheitskräften und der Bundespolizei überwacht. Wer bei illegalem Alkoholkonsum erwischt werde, müsse mit einem sofortigen Platzverweis rechnen. Ein generelles Alkoholverbot in allen DB-Zügen gibt es weiterhin nicht. Die Deutsche Bahn verspricht sich von einem Alkoholverbot mehr Sicherheit und weniger Streitigkeiten unter Alkoholeinfluss Verkehrssünder zahlen Millionen in Landeskasse Rheinland-Pfalz hat im vergangenen Jahr rund 120 Millionen Euro durch Bußgelder eingenommen, die wegen Verkehrsverstö0en verhängt wurden. Das waren rund 10 Millionen Euro mehr als 2024. Das hat heute das Innenministerium in Mainz mitgeteilt. Die Zahl der Bußgeldverfahren stieg im vergangenen Jahr auf 2,6 Millionen. In mehr als 90 Prozent der […]

  • Kampf gegen die Wasserpest in Wiesbaden

    Kampf gegen die Wasserpest in Wiesbaden

    Was erst mal wie eine Krankheit klingt, ist nichts anderes als eine Wasserpflanze. Und trotzdem heißt sie nicht ohne Grund so. Denn sie kann sich rasant ausbreiten, wie gerade im Schiersteiner Hafen in Wiesbaden. Dort legt sie aktuell sogar den Betrieb lahm. Jetzt reicht es den dort ansässigen Vereinen. Auf den ersten Blick sieht es nicht danach aus – Aber im Schiersteiner Hafen wird gerade im großen Stil gemäht. Nur eben unter Wasser. Denn was hier kiloweise aus dem Hafen geholt wird, wuchert in diesem Jahr so stark wie noch nie zuvor: Die kanadische Wasserpest, auch „Elodea“ genannt. Sie breitet sich so stark aus, dass an einen normalen Hafenbetrieb aktuell nicht zu denken ist. Andreas Kummer, Vorstandsmitglied Yachtclub Wiesbaden „So ein Segelboot hat ja ein sogenanntes Schwert unter seinem Kiel, was das Ganze stabilisiert. Jetzt stellt man sich vor, es ist richtig Wind und man möchte losfahren, die Segel sind gesetzt. Dann halten die Pflanzen einen richtig fest, also man kommt da gar nicht mehr durch. Und auf der anderen Seite, beim Motorboot, ist das Problem, da legt sich das Ganze um den Propeller drum. Dann hängt man auch fest, der kann sich nicht mehr drehen, obwohl da ein starker Motor drin ist.“ Zunächst mäht ein Boot die Pflanzen unter Wasser. Anschließend sammelt ein zweites die abgeschnittenen Reste ein. Schubkarre um Schubkarre der fadenartigen und vor allem stabilen Triebe landen im Müll. Dass die Pflanze sich so stark ausbreitet, hat mehrere Gründe. Andreas Kummer, Vorstandsmitglied Yachtclub Wiesbaden „Der Nährstoff-Eintrag aus dem sogenannten Lindenbach, das ist quasi hier der Bach, der bei uns in der Nähe zufließt. Der ist sehr stark, da wird einfach in dem Zulauf von ihm sehr stark gedüngt, da sind viele Nährstoffe mit drin. Das sorgt einfach dafür, dass die Pflanzen wachsen. Das ist das eine Thema. […]

  • Eintracht Frankfurt schnappt sich Noël Aséko

    Eintracht Frankfurt schnappt sich Noël Aséko

    Nach der Fußball-Weltmeisterschaft ist vor der Bundesliga. Für die Frankfurter Eintracht war die letzte Saison eine zum Vergessen: Dauerstreit um Trainer Rierra und zum ersten Mal seit acht Jahren verpasst man die Teilnahme am internationalen Geschäft – also der Champions, der Europa oder Conference League. Jetzt räumt die Eintracht auf: Ein neuer alter Trainer ist gefunden und der erste große Neuzugang auch. Das Transferkarussell bei der Eintracht: Es dreht sich ordentlich. Nach der verkorksten letzten Saison haben einige Spieler den Verein verlassen. Jetzt muss die Eintracht selbst auf dem Transfermarkt zuschlagen. Ihren ersten Wunschspieler haben sie schon verpflichtet: Noël Aséko. Er kommt für 12 Millionen Euro von Bayern München und bringt jede Menge Selbstbewusstsein mit. Noël Aséko, Neuzugang Eintracht Frankfurt „Ich bin so N´Golo Kante like. Ich finde, ich bringe viel Intensität mit, ich bin mutig mit Ball, auch zweikampfstark gegen den Ball, also ich möchte den Ball haben, ich möchte Spiele gewinnen.“ Mit der Eintracht verbindet er vor allem eins: Noël Aséko, Neuzugang Eintracht Frankfurt „Die Fans und der Zusammenhalt, der ist sehr, sehr stark. Und ich habe von anderen Seiten gehört, dass das Stadion auch mal richtig brennen kann.“ Zusammenhalt – genau der ist der Eintracht in der vergangenen Saison komplett abhandengekommen. Doch mit ihm soll alles wieder besser weder: Adi Hütter. Der 56-jährige Österreicher war schon von 2018 bis 2021 Trainer der Hessen. Seine größte Baustelle: die Defensive. Bis auf Routinier Robin Koch bleibt da kaum einer übrig: Brown, Kristensen und Amenda haben den Verein schon verlassen. Theate und Baum könnten noch folgen. Für die Fans ist klar, wer kommen muss. Tiyam Vakori „Auf jeden Fall ein spielstarker Innenverteidiger. Man hat jetzt mit Amenda einen gut spielenden Innenverteidiger verloren. Vielleicht auch mal einen, der die jungen Spieler auch mal packt.“ Marcus Börner „Es fehlen einfach noch gestandene Spieler, […]

  • Taxi-Branche ächzt unter den hohen Spritpreisen

    Taxi-Branche ächzt unter den hohen Spritpreisen

    Drei Wochen ist es jetzt her, dass der Tankrabatt der Bundesregierung ausgelaufen ist. Seitdem haben die Preise an der Zapfsäule wieder ordentlich angezogen. Denn der Krieg im Iran ist nicht beendet, die Straße von Hormus weiter dicht. Die hohen Spritpreise sind nicht nur eine große Belastung für die Pendler, sondern auch für das Taxigewerbe. Kassel hat deshalb bereits im Juni die Fahrpreise von Taxis erhöht. Für viele andere Städte ist das aber keine Option. Birer Kücükgöl – Spitzname: Pitt – ist Taxifahrer aus Frankfurt. Seit über 20 Jahren fährt er seine Fahrgäste durch die Rhein-Main Region. 2015 hat er sich selbstständig gemacht. Die hohen Spritpreise für den 56-Jährigen: Jetzt eine enorme Belastung. Birer Kücükgöl, Taxifahrer in Frankfurt „Also volltanken ist nicht mehr drinnen. Das tut weh. Und mit der Hoffnung, dass es in ein paar Tagen besser wird, da tankt man für 60, 80 Euro und es ist nicht schön nein. Das fehlt dann am Monatsende, das ist ja reines Netto, was wegfällt. Das merkt man schon. Weniger Geld.“ Der Griff zur Zapfsäule tut weh. Besonders durch den Ablauf des Tankrabatts vor drei Wochen spürt er die gestiegenen Spritpreise wieder sehr. Auch die Taxi-Vereinigung Frankfurt am Main klagt über zu hohe Kosten. Svemir Islamčević, Taxi-Vereinigung Frankfurt am Main „Es geht wieder alles nach oben. Wir sind jetzt fast wieder 35 Cent teurer als vor 14 Tagen und das aufzufangen ist schwierig, weil an den Tarifen was zu ändern das geht nicht von heute auf morgen, dass man das an die Leute gleich weitergibt.“ Für die Festlegung der Taxipreise sind die Städte und Landkreise verantwortlich, nicht die Fahrer. Die Stadt Kassel erhöht jetzt die Preise um 30 Prozent. Wer hier Taxi fährt, muss jetzt 2,80 Euro statt 2,10 Euro pro Kilometer zahlen. Während Kassel lange Zeit als eine der günstigsten Taxi-Städte in Hessen galt, sind die Fahrten jetzt teurer als zum […]