Gesellschaft

  • Untersuchungsausschuss zur Flut-Katastrophe: Wer wurde wann gewarnt?

    Untersuchungsausschuss zur Flut-Katastrophe: Wer wurde wann gewarnt?

    Im Untersuchungs-Ausschuss des rheinland-pfälzischen Landtags zur Flut-Katastrophe im vergangenen Juli hat heute die damalige Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Altenahr, Cornelia Weigand, ausgesagt. Sie hatte vor und während der Flut mehrfach vergeblich versucht, mit dem damaligen Landrat Jürgen Pföhler in Kontakt zu treten. Die Vorwürfe gegen Pföhler, gegen den mittlerweile die Staatsanwaltschaft ermittelt, haben sich nach dem heutigen Tag verstärkt. Nicht zuletzt nach den Aussagen seiner Nachfolgerin: Cornelia Weigand, mittlerweile selbst Landrätin des Kreises Ahrweiler, berichtet dem U-Ausschuss heute, dass sie schon am Nachmittag des 14. Juli im Landratsamt gebeten hatte, den Katastrophenfall auszulösen. Weigand lag zu diesem Zeitpunkt eine Pegelprognose von 5 Meter 50 vor, das wäre fast zwei Meter über dem bisherigen Rekord-Hoch gewesen – ein nicht vorstellbares Ausmaß, so die damalige Bürgermeisterin von Altenahr. Cornelia Weigand (parteilos), Landrätin Kreis Ahrweiler: „Das, was dann da passiert, kannte keiner, hat auch dann keine Vorstellung mehr hervorgerufen. Weil dazu gibt es auch keinen optischen Vergleich und das kann man sich… 20 Zentimeter obendrauf könnte man sich ja vorstellen, aber nicht zwei Meter.“ Vom Landratsamt erhielt Weigand die Nachricht, dass es noch mehr Informationen brauche, ehe der Katastrophenfall ausgerufen werde. Erst um 23:15 Uhr, rund sieben Stunden nach Weigands erstem Anruf, hat der Krisenstab den Katastrophenfall ausgelöst. Den damaligen Landrat Jürgen Pföhler habe sie erst danach zum ersten Mal telefonisch erreicht, so Weigand. Cornelia Weigand (parteilos), Landrätin Kreis Ahrweiler: „Er hat erstmal geschildert, dass er selber ja auch sein Haus fluchtartig verlassen musste, dass die auch entsprechend betroffen waren und ich meine mich dann erinnern zu können, dass ich ihn dann irgendwann unterbrochen habe, um ihm zu schildern, wie die aktuelle Situation in Altenahr ist.“ 134 Menschen sterben in der Flutnacht an der Ahr, womöglich, weil viele von ihnen nicht rechtzeitig gewarnt wurden. Pföhler, gegen den die Staatsanwaltschaft ermittelt, soll Anfang Juli gegen […]

  • Islamischer Religionsunterricht: Reaktionen auf DITIB-Urteil

    Islamischer Religionsunterricht: Reaktionen auf DITIB-Urteil

    Es ist eine krachende Niederlage für den hessischen Kultusminister: Der hatte den bekenntnisorientierten islamischen Religionsunterricht ausgesetzt, weil der Moschee-Verband Ditib kein geeigneter Partner mehr dafür sei. Doch das durfte er nicht, hat jetzt der hessische Verwaltungsgerichtshof festgestellt. Der Streit um Ditib und den Islam-Unterricht ist in Hessen damit wieder in vollem Gange. Vor zwei Jahren hat das Land Hessen die Zusammenarbeit mit den türkisch-islamischen Religionsverband Ditib ausgesetzt. Ditib darf seitdem keinen islamischen Religionsunterricht an hessischen Schulen mehr betreiben. Doch diese Aussetzung ist rechtswidrig, sagt der hessische Verwaltungsgerichtshof. Damit hat das Land ein Problem: Denn das Kultusministerium hält Ditib für ungeeignet, Religionsunterricht zu erteilen. Islamwissenschaftler wie Susanne Schröter sehen das auch so. Prof. Susanne Schröter, Islamwissenschaftlerin Universität Frankfurt: „An der Organisation hat sich nichts geändert, das wissen wir. Die ist nach wie vor abhängig von Ankara, weisungsbefugt, die Imame kommen aus Ankara, die werden dort bezahlt. Über die Inhalte brauchen wir uns auch keine Illusionen zu machen. Ich halte die Ditib nicht für geeignet, Partner zu sein für einen Religionsunterricht an staatlichen Schulen. Eine Organisation die so dubios aufgestellt ist, kann das eigentlich nicht machen.“ Regiert der türkische Präsident Erdogan also über die Ditib direkt in die hessischen Klassenzimmer hinein? Das müsse unbedingt verhindert werden, sagt die Opposition. Für die AfD gehört der ganze islamische Religionsunterricht auf den Prüfstand. Heiko Scholz (AfD), Abgeordneter hessischer Landtag: „Wir können mit Ditib nicht arbeiten, wir brauchen keinen bekenntnisorientierten Islamunterricht. Unsere Schüler haben ein Recht auf einen konfessionsfreien Unterricht. in Form eines Ethikunterrichtes zum Beispiel.“ Das Kultusministerium erklärt auf Anfrage von 17:30 Sat 1 live, es prüfe welche Optionen bestehen um Ditib aus den Schulen herauszuhalten. Denn das Gericht habe lediglich entschieden, es sei rechtswidrig, wie das Ministerium vorgegangen sei. Ob Ditib ein geeigneter Partner sei – darüber habe das Gericht gar nicht geurteilt. Die […]

  • Neuer Omikron-Subtyp: Droht im Herbst die nächste Corona-Welle?

    Neuer Omikron-Subtyp: Droht im Herbst die nächste Corona-Welle?

    Wir haben jetzt Sommerreifen drauf und es geht darum, für den Herbst die richtigen Winterreifen bereitzuhaben. Mit diesen Worten fasst Bundeskanzler Olaf Scholz gestern Abend die Beratungen mit den Regierungschefs der Länder zusammen. Denn im Herbst droht eine neue Corona-Welle. Zumal sich ein neuer Subtyp der hochansteckenden Omikron-Variante auf dem Vormarsch befindet. BA.5 – ein besorgniserregender Subtyp der Omikron-Variante. Einer, den man nach Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach nicht haben möchte. Wir fragen den Virologen: Was wissen wir über BA.5? Prof. Bodo Plachter, Virologe Unimedizin Mainz: „Der unterscheidet sich so ein bisschen wieder von den ursprünglichen Omikron-Subtypen auch in diesem Spike-Protein, was dazu führt, dass unter Umständen die Immunantwort diesen Erreger nicht mehr so gut erkennt wie die Vorläufer. Aber es ist jetzt nicht ein Quantensprung, wenn man so möchte, also man hat im Prinzip schon noch mit Omikron zu tun.“ BA.5 macht also nicht wesentlich kränker als die ursprüngliche Omikron-Variante, sie ist aber ansteckender. Selbst wer Omikron schon hatte, ist nach ersten Erkenntnissen nicht davor geschützt, sich nun mit dem neuen Subtyp erneut zu infizieren. Die bisherigen Impfstoffe bieten lediglich Schutz vor einem schweren Krankheitsverlauf. In Portugal ist BA.5 bereits dominant. Die Zahl der täglichen Corona-Neuinfektionen liegt dort aktuell durchschnittlich bei rund 29.000 – und das im Sommer. In Deutschland liegt der Anteil von BA.5 am Infektionsgeschehen aktuell erst bei 5%. Der Rheinland-pfälzische Gesundheitsminister Clemens Hoch teilt auf Anfrage mit, er werde die Lage genau beobachten. Der beste Schutz sei Abstand halten, die Hygieneregeln einhalten und auch mal zur Maske greifen. Auf freiwilliger Basis allerdings, denn es sind kaum noch Corona-Schutzmaßnahmen vorgeschrieben, die eine schnelle Ausbreitung des hochansteckenden Typs abbremsen könnten. Prof. Bodo Plachter, Virologe Unimedizin Mainz: „Wir haben jetzt große Rockkonzerte und und und. All das wird natürlich auch so ein bisschen den Pandemieverlauf verändern, auf der anderen Seite eben: wir […]

  • Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere Nachrichten im Überblick

    Mindestlohn wird erhöht +++ Mehr Geld für Bevölkerungsschutz +++ Kein Abschuss von Saatkrähen   Mindestlohn wird erhöht: Der Deutsche Gewerkschaftsbund in Hessen und Rheinland-Pfalz begrüßt den heutigen Beschluss des Bundestages, den gesetzlichen Mindestlohn ab dem 1. Oktober auf 12 Euro zu erhöhen. Dadurch würden viele Beschäftigte deutlich mehr verdienen. Die Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände kritisiert dagegen, dass die Politik die Erhöhung des Mindestlohns beschlossen habe und dies nicht wie normalerweise durch die Mindestlohn-Kommission aus Arbeitgebern und Gewerkschaften erfolgt sei. Sie halte das für verfassungswidrig. Mehr Geld für Bevölkerungsschutz: Die Länder fordern vom Bund mindestens 10 Milliarden Euro, um  den Zivil- und Katastrophenschutz in den nächsten 10 Jahren zu verbessern. Das hat heute der hessische Innenminister Peter Beuth zum Abschluss der Innenministerkonferenz der Länder mitgeteilt. Angesichts des Kriegs in der Ukraine, Cyberangriffen auf die Infrastruktur und zerstörerischer Naturkatastrophen seien Investitionen in den Schutz der Bevölkerung dringend nötig.  Bereits vereinbart sei, dass  Bund und Länder ein gemeinsames Kompetenzzentrum für den Zivil-und Katastrophenschutz aufbauen würden. Kein Abschuss von Saatkrähen: Die rheinland-pfälzische Umweltministerin Katrin Eder hat ausgeschlossen, dass Saatkrähen im Land künftig zum Abschuss freigegeben werden. Der Bauern- und Winzerverband hatte Anfang der Woche gefordert, die Vögel ins Jagdrecht aufzunehmen. Sie würden enorme Schäden auf den Feldern verursachen und landesweit für Ernteausfälle sorgen. Eder sagte, in der EU seien die Saatkrähen streng schützt. Darüber könne sich Rheinland-Pfalz nicht hinwegsetzen. Sie werde aber prüfen, ob Ausgleichszahlungen für die betroffenen Landwirte möglich seien.

  • Tag der Organspende

    Tag der Organspende

    Einen Tag vor dem Tag der Organspende haben sich Bundes-Gesundheitsminister Karl Lauterbach und der hessische Gesundheitsminister Kai Klose erneut für die sogenannte Widerspruchslösung ausgesprochen. Danach ist jeder Bundesbürger Organspender, der nicht ausdrücklich widersprochen hat. Anfang 2020 hatte der Bundestag die Widerspruchslösung abgelehnt, doch auch viele Ärzte fordern einen neuen Anlauf. Denn jeden Tag sterben in Deutschland Menschen, weil sie vergeblich auf eine Organspende warten. Diagnose Morbus Wilson, auch Kupferspeicherkrankheit genannt. Silvia Peisl ist 19, als sie im Januar 1998 erfährt, dass sie vielleicht nur noch wenige Tage zu leben hat. Einziger Ausweg: Eine Lebertransplantation. Und sie hat Glück im Unglück. Ihr Gesundheitszustand wird als so kritisch eingestuft, dass ihr nur vier Wochen später eine neue Leber transplantiert wird. Für sie, ein zweite Chance. Silvia Peisl, bekam mit 19 Jahren eine neue Leber transplantiert: „Es hat mir neben 24 wundervollen Jahren die Möglichkeit gegeben dann das Abi abzuschließen, weil ich damals kurz vor dem Abitur stand. Eine Lehre zu machen, ein Studium zu absolvieren mit Auslandssemester und Auslandspraktikum. Auslandsemester in den USW, Auslandspraktikum in Russland. Ich durfte bei verschiedenen Banken arbeiten, in verschiedenen Städten Deutschlands. Ich habe eine Familie gründen dürfen und vielleicht das Highlight am Ende. Ich habe drei wundervolle Kinder.“ Viktoria, Carolina und Max – sie sind der ganze Stolz der 43-jährigen Frankfurterin. Ein Familienglück, das ohne die Organspende nicht möglich gewesen wäre. Doch dieses Glück scheint immer seltener: Die Anzahl der nach dem Tod gespendeten Organe ist in Deutschland im ersten Quartal 2022 im Vergleich zum Vorjahr um rund 25% zurückgegangen. Eine Problematik, der sich auch der rheinland-pfälzische Gesundheitsminister Clemens Hoch bewusst ist. Clemens Hoch, SPD, Gesundheitsminister Rheinland-Pfalz: „Wir haben über 8500 Menschen in Deutschland, die dringend auf ein Spenderorgan warten und denen der Tod droht, wenn sie kein Spenderorgan bekommen. Und wir haben viel zu wenig Spenderinnen […]

  • „Media:TOR“ in Speyer öffnet seine Pforten

    „Media:TOR“ in Speyer öffnet seine Pforten

    Heute hat es offiziell seine Türen geöffnet: Das „Media:TOR“ in Speyer. Der rheinland-pfalzweit erste kreative MakerSpace der Landes-Medienanstalt. Ab sofort soll er allen Bürgern als Ort der medialen Teilhabe zur Verfügung stehen. Hier können eigene Projekte umgesetzt und die persönliche Medien-Kompetenz gestärkt werden. Ob die Herstellung von Modellen mit dem 3D-Drucker. Ob grafisches Arbeiten. App-Anwendungen und Programmieren. Oder plotten, löten oder lasern. Im neuen Media:TOR lässt sich in Werkstattatmosphäre von Schmuck- und Textildesign bis hin zu digitalen Video- und Audioproduktionen so einiges kreativ umsetzen. Davon profitiert auch der Offene Kanal Speyer. Statt wie bisher verborgen in einem Schulkeller, wird hier nun ab sofort öffentliches Bürgerfernsehen gemacht. Thomas Schuster, Offener Kanal Speyer: „Wir haben also hier unheimlich schöne Möglichkeiten. Da wir jetzt einen großen multifunktionalen Raum haben. Der sehr gut mit Technik bestückt ist. Gleichzeitig direkt die Hauptstraße vor Ort. Das heißt, wir können direkt rausgehen, können Leute interviewen.“ Nicht nur der Offene Kanal hofft auf großen Zulauf. Das vielfältige Angebot des 200 Quadratmeter großen „Lernspielplatzes“ lädt alle Interessierten zum Entdecken und Mitmachen ein. Ob Jung oder Alt, ob einzeln oder in der Gruppe. Gut erreichbar mitten in der Speyerer Fußgängerzone. Albrecht Bähr, Versammlungsvorsitzender Medienanstalt RLP: „Hier kann man einfach kommen. Kann in den Keller gehen. Kann ausprobieren, was zu machen ist. Kann für sich selbst auch noch mal abwägen, ist das überhaupt was für mich. Wenn ja, dann bleib ich weiter dabei. Belege ich vielleicht ein paar Kurse. Und hier muss sich auch keiner schämen, dass er was nicht kann.“ Medienkompetenz fördern und Demokratie stärken. Das ist auch das Ziel der rheinland-pfälzischen Landesregierung. Für Digitalminister Alexander Schweitzer ist die Eröffnung der öffentlichen Medienwerkstatt ein wichtiger Schritt hin zu mehr gesellschaftlicher Teilhabe. Alexander Schweitzer (SPD), Digitalisierungsminister Rheinland-Pfalz: „Es gibt immer noch viele Menschen, die haben diese Angebote nicht. Und die haben […]

  • Europäische Football-Liga: Frankfurt Galaxy gegen Düsseldorf Rhein Fire

    Europäische Football-Liga: Frankfurt Galaxy gegen Düsseldorf Rhein Fire

    Sommerpause in der Bundesliga, da ist Zeit für andere Sportarten, sich in den Vordergrund zu spielen. Denkt sich auch die Europäische Football-Liga, die am Wochenende in ihre zweite Saison startet. Und der amtierende Meister Frankfurt Galaxy startet daheim mit einem Traditionsduell gegen Düsseldorf Rhein Fire. Ein Duell, das in den 1990ern Tausende Zuschauer anzog und so ist es auch diesmal.   Über 6.000 Tickets sind schon verkauft, mehr als doppelt so viel wie in jedem Galaxy-Heimspiel der Vorsaison. Head Coach Thomas Kösling versucht seine Mannschaft auf diese Kulisse einzustellen. UND auf den Gegner, der sein Debut in der Liga geben wird. Thomas Kösling, Trainer Frankfurt Galaxy: „Wir wissen nichts! Es ist ein ganz neues Team. Wir kennen ein paar Spieler, ja also individuelle Stärken können wir schon ausmachen. Aber wie sie spielen? Wir haben mal 15 oder 20 Plays von ihnen aus dem Training gesehen, aber darauf kann man jetzt keine Taktik oder kein Scheme jetzt aufbauen. (…) Wir haben die Musikboxen ausgepackt gestern schon im Training, das heißt mit richtig lauter Musik Störgeräusche entfacht, damit die Spieler sich nicht unterhalten können, damit sie so gut es geht das simulieren, was sie hier am Sonntag erwartet. Weil nur wenn man das unter Kontrolle hat, wenn man diese Störgeräusche ausblenden kann, dann kann man auch abliefern.“ Kick-Off in der Frankfurter PSD-Bank-Arena ist am Sonntag um 15 Uhr.

  • Nach 2 Jahren Corona-Pause: Rock am Ring ist zurück in der Eifel

    Nach 2 Jahren Corona-Pause: Rock am Ring ist zurück in der Eifel

    Nach 2 Jahren Pause ist es wieder so weit. Am Nürburgring startet ab heute wieder Rock am Ring. Zehntausende Fans sind bereits seit Mittwoch auf dem Festival-Gelände, insgesamt werden 90tausend Besucher erwartet.   Eva Dieterle, Moderatorin: „napp 70 Bands sollen den Besuchern bis zum Pfingstsonntag einheizen. Und einer davon ist mein Kollege Patrick Lorenz, er ist für uns am Nürburgring. Patrick, wichtigste Frage: Wie ist die Stimmung?“ Patrick Lorenz, Reporter: „Ja Eva, natürlich super. Alle sind froh, dass sie nach zwei Jahren Pause endlich wieder feiern können, am Nürburgring. Wo man hinschaut: Glückliche Menschen. Und da hören wir jetzt mal an:“ „Du siehst ja hier keinen, der nicht Bock hat. Normalerweise hast du immer diese Rohrkrepierer, die so ein bisschen rumfallen. Aber hier geht ja wirklich jeder steil.“ „Ich will mal sagen, nach zwei Jahren Pause: Einfach das Leben genießen.“ „Ey, ohne scheiß, es war sowas von nötig jetzt mittlerweile mal wieder.“ „Man musste die letzten zwei Jahre asozial im Garten campen und endlich können wir wieder nach hier.“ „Man kann es gar nicht beschreiben eigentlich. So viele Leute. Es ist schon geil.“ „Mittwochmorgen waren wir um vier Uhr hier und seitdem ist: Feuer, Vollgas.“ „Mama, mir geht’s gut.“ „Es macht so Spaß, alle Leute hier wieder zu sehen. Es ist genial. Alle haben richtig Bock.“ „Ja, mega. Wir haben Bock ne? Jaaaaaa!“ „Rock am Ring!!“ Patrick Lorenz, Reporter: „Ja, da verwundert es natürlich nicht, dass der Veranstalter mit über 90.000 verkauften Tickets einen neuem Rekord vermeldet hat. Man darf ja auch nicht vergessen: Rock am Ring, das ist eine Institution. Seit über 30 Jahren pilgern hier die Rockfans hin. Und wenn man sich hier so umhört, dann heißt es eben auch: Ein Sommer ohne Festivals, ohne Rock am Ring, das ist eigentlich auch gar kein richtiger Sommer. Die ersten […]

  • Cum-Ex-Aktiengeschäfte: Steueranwalt Hanno Berger muss sich vor Gericht verantworten

    Cum-Ex-Aktiengeschäfte: Steueranwalt Hanno Berger muss sich vor Gericht verantworten

    Er war einmal Finanzbeamter und Hessens höchster Bankenprüfer – Hanno Berger. Dann wurde er mutmaßlich zur treibenden Kraft im größten Steuer-Skandal der Bundesrepublik. Durch illegale Steuertricks soll dem deutschen Staat ein Schaden von mehr als 30 Milliarden Euro entstanden sein. Weltweit könnte der Schaden bei rund 150 Milliarden Euro liegen. Berger hat sich 2012 in die Schweiz abgesetzt. Erst im Februar wurde er nach Deutschland ausgeliefert. Seit heute muss er sich vor dem Landgericht Wiesbaden verantworten. Schulen, Polizei, Kitas: Bürger finanzieren das alles mit ihrem Steuergeld. Er soll Banken und Investoren dabei geholfen haben, dem Staat rechtswidrig Steuergeld zu entziehen: Hanno Berger. Die Staatsanwaltschaft wollte dem Steueranwalt schon letztes Jahr den Prozess machen; doch damals war er nicht zur Verhandlung erschienen. Nach seiner Auslieferung aus der Schweiz muss er sich nun wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung vor Gericht verantworten. Der 71-Jährige gilt als Architekt der sogenannten Cum-Ex-Geschäfte. Diese Cum-Ex-Geschäfte werden mit Aktien gemacht. Einmal im Jahr werden Aktionäre am Gewinn eines Unternehmens beteiligt. Sie erhalten eine Dividende. 25 % davon fließen direkt als Steuer an den Staat. Doch Fonds und Banken sind von dieser Steuer befreit. Sie erhalten deshalb eine Steuerbescheinigung und können sich die Steuer zurückerstatten lassen. Ziel der Cum-Ex-Geschäfte ist es, mehr Steuerbescheinigungen zu erhalten, als eigentlich Steuern bezahlt wurden. Dafür braucht man mindestens drei Beteiligte. Diese schieben die Aktien vor und nach der Gewinnausschüttung so schnell hin und her, dass das Finanzamt den Überblick verliert, wer wann die Aktien besaß, Dividende erhalten und Steuern gezahlt hat. Am Ende stellt das Finanzamt mehr Steuerbescheinigungen aus und erstattet mehr Steuern, als überhaupt bezahlt wurden. Die Staatsanwälte brauchen mehr als zwei Stunden, um die fast 1000 Seiten lange Anklage zu verlesen: Konkret werfen sie Berger vor, zwischen 2006 und 2008 mit den Cum-Ex-Aktiengeschäften Steuer-Rückerstattungen von 113 Millionen Euro erschlichen zu […]

  • Die Themen der Ministerpräsidentenkonferenz: Ukraine und Corona

    Die Themen der Ministerpräsidentenkonferenz: Ukraine und Corona

    Zum ersten Mal seit langem treffen sich die Regierungschefs der Länder im Rahmen ihrer Ministerpräsidenten-Konferenz heute wieder persönlich in Berlin mit Bundeskanzler Olaf Scholz. In den aktuell laufenden Beratungen geht es natürlich um den Krieg in der Ukraine und eine gesicherte Energieversorgung in Deutschland. Doch gleichzeitig ist auch die Corona-Pandemie noch nicht vorbei. Und so ist ein wichtiger Schwerpunkt heute: Wie rüsten wir uns gegen eine weitere Corona-Welle im Herbst?   Noch blüht und grünt es, soweit das Auge reicht. Doch wenn der Herbst die Tage trister werden lässt, soll Deutschland vorbereitet sein. Die Ministerpräsidenten der Länder sitzen deshalb zur Stunde mit Bundeskanzler Olaf Scholz zusammen. Es gilt zu debattieren, mit welcher Strategie man dem Corona-Virus im Herbst entgegentreten will. Das aktuelle Infektionsschutzgesetz – das eine Maskenpflicht lediglich in Bus und Bahn, sowie medizinischen Einrichtungen vorschreibt – läuft am 23.September aus.Viele Ministerpräsidenten fordern, nicht erst kurz vor knapp zu entscheiden, wie es danach weitergehen soll. Auch Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach will jetzt Vorbereitungen treffen und die Voraussetzung für schärfere Corona-Schutzmaßnahmen im Herbst schaffen. Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger aus Hessen fordert von der Ministerpräsidentenkonferenz einen verbindlichen Beschluss, künftig keine flächendeckenden Schulschließungen mehr anzuordnen. Generell will die FDP zunächst die Evaluierung der bisherigen Corona-Schutzmaßnahmen abwarten. Erste Ergebnisse dazu, welche Maßnahme konkret was bewirkt hat, sollen aber frühestens Ende Juni vorliegen. Und so gilt es auch im dritten Corona-Jahr als unwahrscheinlich, dass eine Strategie für den Herbst frühzeitig stehen wird.

  • Nach der Flut: Berufsbildende Schule im Ahrtal kann wieder öffnen

    Nach der Flut: Berufsbildende Schule im Ahrtal kann wieder öffnen

    Vor über zehn Monaten hat ein verheerendes Hochwasser im Ahrtal Tausende Gebäude zerstört und beschädigt. Darunter auch die Berufsbildende Schule in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Ihre Sanierung ist noch lange nicht abgeschlossen. Doch so langsam kehrt die Normalität zurück. Der Unterricht findet mittlerweile wieder komplett vor Ort statt. So auch für diese Berufsschüler. Sie alle sind angehende Elektriker. Noch können sie ihr altes Schulgebäude nicht wieder nutzen. Sondern der Unterricht findet in diesen riesigen Zelten davor statt. Doch in den letzten Monaten waren sie und ihre über 2000 Mitschüler auf sechs Schulen im Umkreis von 60 Kilometern verteilt. Jetzt freuen sie sich darüber, alle wieder in Bad Neuenahr-Ahrweiler zu sein. Julian Schmidgen: „Man kannte ja auch hier ein paar Leute und so. Die mal wieder zu sehen. Weil jetzt waren ja wirklich alle verstreut. Also, egal welche Handwerksrichtung das jetzt war. Also, ist schon schön, wieder da zu sein.“ Sandra Lenz: „Die Freude ist schon da. Und auch in eine gewohnte Umgebung zu kommen, ist schon schön, selbst wenn man nicht natürlich den normalen Unterricht hat, in den vorherigen Klassenräumen.“ Yahia Hindeyah: „Es fehlt halt ein normaler Klassenraum, den man halt kennt. Wo man auch sagt: Diese Stunde gehen wir ins Labor und machen das und jenes.“ Die Schule liegt direkt am Ufer der Ahr. Während der Flut steht sie bis zu sechs Meter unter Wasser. Gebäudeteile werden weggeschwemmt oder so stark beschädigt, dass sie abgerissen werden müssen. Eine Spur der Verwüstung zieht sich durch das Erdgeschoss. Viele Werkstätten und Betriebsräume sind unbrauchbar. Die Schäden belaufen sich auf geschätzte 28 Millionen Euro. Und sind auch heute noch sichtbar. Unten Dauerbaustelle, oben Unterricht. Die Schule braucht jeden nutzbaren Quadratmeter. Und noch mehr. Gundi Kontakis, Schulleiterin Berufsbildende Schule Bad Neuenahr-Ahrweiler: „Wir könnten gut noch personelle Unterstützung gebrauchen, das hab ich der Ministerin gesagt. Oder […]

  • Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere Nachrichten im Überblick

    Drittes Urteil wegen Raser-Unfall +++ Gutachten sieht Versäumnisse +++ Steinmeier trifft Sozialmediziner Drittes Urteil wegen Raser-Unfall: Das Landgericht Frankfurt hat heute einen 27jährigen Mann wegen Totschlags und Straßenverkehrsgefährdung zu  fünf Jahren und drei Monaten Haft verurteilt. Er war im April 2015 auf der Uferstraße in Frankfurt-Schwanheim mit Tempo 140 über mehrere rote Ampeln gerast und hatte schließlich ein anderes Fahrzeug gerammt. Dessen Fahrer starb noch an der Unfallstelle. In den beiden vorangegangenen Prozessen wurde der 27jährige zu drei beziehungsweise fünf Jahren Haft verurteilt. Der Bundesgerichtshof hatte die beiden Urteile aufgehoben. Gutachten sieht Versäumnisse: Bei dem mutmaßlich rassistischen Anschlag von Hanau soll es weitere Pannen beim Polizeieinsatz gegeben haben. Das geht aus einem neuen Gutachten einer britischen Recherche-Agentur hervor. Die Polizei habe bei ihren Bemühungen, das Haus des Täters sicher zu umstellen und ihm die Möglichkeit zur Flucht zu nehmen, entscheidend versagt. Außerdem soll die Staatsanwaltschaft bei ihren Ermittlungen Videoaufnahmen nicht berücksichtigt haben. Sie sollen zeigen, dass ein Notausgang an einem Tatort verschlossen war, durch den zwei der Opfer hätten fliehen können. Die Staatsanwaltschaft hatte ihre Ermittlungen dazu eingestellt. Am 19. Februar 2020 hatte ein 43jähriger Deutscher neun Menschen mit Migrationshintergrund erschossen. Danach tötet er seine Mutter und sich selbst. Steinmeier trifft Sozialmediziner: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat sich heute in Mainz über den Verein Gesundheit und Armut des Sozialmediziners Gerhard Trabert informiert. Er leistet medizinische Hilfe für Obdachlose und Menschen ohne Krankenversicherung. Frank-Walter Steinmeier, Bundespräsident: „Heute also geht es bei den Gesprächen, die wir im Verlaufe des Tages haben, nicht so sehr über die Unterkunft, sondern hier geht es darum, wie verbessern wir die Gesundheitsversorgung für Menschen ohne Obdach. Wie verbessern wir die Gesundheitssituation und Versorgung derjenigen, die zu den Ärmsten, zu den Schwächsten, zu den Verwundbarsten gehören. Und ich bin tief beeindruckt von der Arbeit, die hier vom Verein geleistet […]

  • Wertvolles Spinnengift

    Wertvolles Spinnengift

    Haben Sie Angst vor Spinnen? Dann geht es Ihnen wie vielen Ihrer Mitmenschen. Dabei ist diese Angst unbegründet: Nur die wenigsten Achtbeiner sind für uns Menschen gefährlich – denn das Gift, das einige von ihnen besitzen, soll in erster Linie ihrer Beute – nämlich den Insekten – schaden. Doch es gibt genug Gründe, warum wir uns trotzdem für sie interessieren sollten: Forscher sehen in dem Gift großes Potential für die Medizin.   Vogelspinne „Harmony“ und ihre Artgenossen könnten eines Tages Menschenleben retten. Tim Lüddecke vom Fraunhofer Institut Gießen erforscht dafür ihr Gift: woraus es besteht, wie es wirkt und wie wir es zu unserem Vorteil nutzen können. Dr. Tim Lüddecke, Fraunhofer Institut Gießen: „Tiergifte sind evolviert, um andere Organismen zu schädigen, aber diese Schadwirkung entsteht primär durch das komplexe Zusammenspiel aller Moleküle in einem Gift. Und die einzelnen Bestandteile greifen aber mit Organismen mit Molekülen an, die an Krankheiten beteiligt sind und wenn man diese spezifischen Komponenten isoliert, kann man die eben in Therapeutika umwandeln.“ Heißt: Was der Beute schadet, könnte bei Krankheiten nützlich sein. Um das Gift zu erforschen, müssen Tim Lüddecke und sein Team es erst gewinnen. Dafür lässt er die Spinne durch eine Membran beißen. Mit kleinen Elektroschocks stimuliert er ihre Giftdrüsen. Das abgegebene Gift fängt er dann in einem Röhrchen auf. Die Vogelspinnen für unseren Dreh hat Tim Lüddecke von zu Hause mitgebracht. Schon seit seiner Kindheit ist er von den Achtbeinern fasziniert und hält neben weiteren exotischen Tieren insgesamt fünfzig Vogelspinnen als Haustiere. Dr. Tim Lüddecke, Biochemiker: „Spinnengifte sind innerhalb der Tiergifte was ganz besonderes, weil sie die komplexesten Tiergifte sind. Das Gift einer einzigen Spinne kann über 3000 Komponenten haben, wo hingegen die anderen Tiergifte nur einige hundert haben. Also Spinnen sind die wahren Meisterchemiker und entsprechend versprechen wir uns da einfach auch am […]

  • Doppel-Gold: Kickboxerin Theresa Pekrul siegt bei den German Open

    Doppel-Gold: Kickboxerin Theresa Pekrul siegt bei den German Open

    Wir stellen Ihnen jetzt eine echte Kämpferin vor: Theresa Pekrul aus dem rheinland-pfälzischen Münster-Sarmsheim. Sie ist Kickboxerin und auf dem besten Weg in die obere Riege des Sports aufzusteigen. Mit ihren 15 Jahren hat sie schon jede Menge Turniere gewonnen. Das letzte und auch wichtigste erst vor ein paar Wochen.   Schnelligkeit und Technik. Darauf kommt es beim Kickboxen an. Theresa verfügt über beides und hat deshalb auch keine Probleme, gegen Jungs zu kämpfen. Und das muss sie auch. Denn im Verein gibt es aktuell kein Mädchen, das mit ihrem Niveau mithalten kann. Geeignete Trainingspartner zu finden fällt schwer. Kickboxen ist keine gefährliche Sportart. Theresa Pekrul: „Man denkt immer: Kickboxen – der brutale Sport. Aber so ist es eigentlich gar nicht. Beim Fußball oder so verletzt man sich denke ich eher mehr als bei meiner Sportart, weil es halt immer nur ein Treffer und dann wieder auseinander ist. Und die wird immer für brutal gehalten, aber ist sie eigentlich nicht.“ In der Kampfschule ihres Vaters in Langenlonsheim, trainiert Theresa mehrmals in der Woche. Papa Dirk, der gleichzeitig auch ihr Trainer ist, muss dann ab und zu ein paar Schläge und Tritte von seiner Tochter einstecken. Theresa ist durch ihren Vater zum Kickboxen gekommen. Theresa Pekrul: „Also es wurde mir quasi in die Wiege gelegt, weil mein Vater halt schon den Sport macht und in meiner Familie generell der Sport sehr beliebt ist. Und dann bin ich da halt so reingekommen und es hat mir Riesenspaß gemacht.“ Dieser Spaß führt Theresa Mitte Mai zu zwei angesehenen Titeln. Sie gewinnt die German Open in den Gewichtsklassen bis 55 und bis 60 Kilogramm. Bei dem internationalen Wettbewerb, setzt sich die Kickboxerin teilweise sogar gegen Gegnerinnen durch, die 25 Kilo mehr auf die Waage bringen. Theresa Pekrul: „Ich kam da hin mit einer Angst. […]

  • Chris de Burgh in Fulda: Der Weltstar aus Irland präsentiert sein erstes Musical

    Chris de Burgh in Fulda: Der Weltstar aus Irland präsentiert sein erstes Musical

    „Lady in Red“ und „Don’t pay the ferryman“ sind Pop-Klassiker, die wohl jeder mitsingen kann. Der Mann der sie geschrieben hat – Chris de Burgh – ist zurzeit in Osthessen, denn in Fulda erlebt sein Musical „Robin Hood“ morgen Abend seine Welt-Uraufführung. Wir konnten heute kurz vor der Premiere mit dem Weltstar sprechen.   Was lockt einen Weltstar ins beschauliche Fulda? Chris de Burgh gibt darauf eine ziemlich klare Antwort: Es gefällt ihm hier: Chris de Burgh, Popsänger: „Ich kann sagen, dass ich wahrscheinlich in mehr Orten in Deutschland war als manche deutsche. Was ich an Fulda mag ist die Altstadt, man kann in spazieren, in Restaurants gehen, das ist Geschichte hier. Ich bin auch gerne in der Rhön.“ Vielleicht auch deshalb hat sich Chris de Burgh für die Weltpremiere des Musicals „Robin Hood“ die Domstadt ausgesucht. Morgen Abend wird seine Version der Legende der mittelalterlichen Sage über Liebe, Intrigen, Ritterlichkeit und Gerechtigkeit präsentiert. Dass er Songs schreiben kann, das muss Chris de Burgh niemandem mehr beweisen. Am Robin Hood-Stoff hat ihn besonders ein Aspekt fasziniert: Chris de Burgh: „Er war ein normaler Mann, aber dann wird er aufgefordert, etwas Außergewöhnliches zu machen, nämlich für die Rechte der Armen zu kämpfen und gegen Unterdrückung und Ungerechtigkeit. Ich frage mich, wenn wir in der Situation wären, was würden wir machen?“ Fulda hat sich in den vergangenen Jahren zu einer Musical-Hochburg gemausert. Nach der Corona-Zwangs-Pause gibt es in diesem Sommer im Schlosstheater wieder Gefühle und Musik satt. Das freut auch den Oberbürgermeister, bei dem sich der berühmte Gast heute ins Goldene Buch der Stadt einträgt. Heiko Wingenfeld (CDU), Oberbürgermeister Fulda: „Es ist wirklich etwas Besonderes weil Chris de Burgh seit über 25 Jahren einen engen Bezug zu Fulda hat und weil die Macher des Musicals gemeinsam mit ihm, die kommen hier aus […]