Allgemein

  • Doppel-Gold: Kickboxerin Theresa Pekrul siegt bei den German Open

    Doppel-Gold: Kickboxerin Theresa Pekrul siegt bei den German Open

    Wir stellen Ihnen jetzt eine echte Kämpferin vor: Theresa Pekrul aus dem rheinland-pfälzischen Münster-Sarmsheim. Sie ist Kickboxerin und auf dem besten Weg in die obere Riege des Sports aufzusteigen. Mit ihren 15 Jahren hat sie schon jede Menge Turniere gewonnen. Das letzte und auch wichtigste erst vor ein paar Wochen.   Schnelligkeit und Technik. Darauf kommt es beim Kickboxen an. Theresa verfügt über beides und hat deshalb auch keine Probleme, gegen Jungs zu kämpfen. Und das muss sie auch. Denn im Verein gibt es aktuell kein Mädchen, das mit ihrem Niveau mithalten kann. Geeignete Trainingspartner zu finden fällt schwer. Kickboxen ist keine gefährliche Sportart. Theresa Pekrul: „Man denkt immer: Kickboxen – der brutale Sport. Aber so ist es eigentlich gar nicht. Beim Fußball oder so verletzt man sich denke ich eher mehr als bei meiner Sportart, weil es halt immer nur ein Treffer und dann wieder auseinander ist. Und die wird immer für brutal gehalten, aber ist sie eigentlich nicht.“ In der Kampfschule ihres Vaters in Langenlonsheim, trainiert Theresa mehrmals in der Woche. Papa Dirk, der gleichzeitig auch ihr Trainer ist, muss dann ab und zu ein paar Schläge und Tritte von seiner Tochter einstecken. Theresa ist durch ihren Vater zum Kickboxen gekommen. Theresa Pekrul: „Also es wurde mir quasi in die Wiege gelegt, weil mein Vater halt schon den Sport macht und in meiner Familie generell der Sport sehr beliebt ist. Und dann bin ich da halt so reingekommen und es hat mir Riesenspaß gemacht.“ Dieser Spaß führt Theresa Mitte Mai zu zwei angesehenen Titeln. Sie gewinnt die German Open in den Gewichtsklassen bis 55 und bis 60 Kilogramm. Bei dem internationalen Wettbewerb, setzt sich die Kickboxerin teilweise sogar gegen Gegnerinnen durch, die 25 Kilo mehr auf die Waage bringen. Theresa Pekrul: „Ich kam da hin mit einer Angst. […]

  • Chris de Burgh in Fulda: Der Weltstar aus Irland präsentiert sein erstes Musical

    Chris de Burgh in Fulda: Der Weltstar aus Irland präsentiert sein erstes Musical

    „Lady in Red“ und „Don’t pay the ferryman“ sind Pop-Klassiker, die wohl jeder mitsingen kann. Der Mann der sie geschrieben hat – Chris de Burgh – ist zurzeit in Osthessen, denn in Fulda erlebt sein Musical „Robin Hood“ morgen Abend seine Welt-Uraufführung. Wir konnten heute kurz vor der Premiere mit dem Weltstar sprechen.   Was lockt einen Weltstar ins beschauliche Fulda? Chris de Burgh gibt darauf eine ziemlich klare Antwort: Es gefällt ihm hier: Chris de Burgh, Popsänger: „Ich kann sagen, dass ich wahrscheinlich in mehr Orten in Deutschland war als manche deutsche. Was ich an Fulda mag ist die Altstadt, man kann in spazieren, in Restaurants gehen, das ist Geschichte hier. Ich bin auch gerne in der Rhön.“ Vielleicht auch deshalb hat sich Chris de Burgh für die Weltpremiere des Musicals „Robin Hood“ die Domstadt ausgesucht. Morgen Abend wird seine Version der Legende der mittelalterlichen Sage über Liebe, Intrigen, Ritterlichkeit und Gerechtigkeit präsentiert. Dass er Songs schreiben kann, das muss Chris de Burgh niemandem mehr beweisen. Am Robin Hood-Stoff hat ihn besonders ein Aspekt fasziniert: Chris de Burgh: „Er war ein normaler Mann, aber dann wird er aufgefordert, etwas Außergewöhnliches zu machen, nämlich für die Rechte der Armen zu kämpfen und gegen Unterdrückung und Ungerechtigkeit. Ich frage mich, wenn wir in der Situation wären, was würden wir machen?“ Fulda hat sich in den vergangenen Jahren zu einer Musical-Hochburg gemausert. Nach der Corona-Zwangs-Pause gibt es in diesem Sommer im Schlosstheater wieder Gefühle und Musik satt. Das freut auch den Oberbürgermeister, bei dem sich der berühmte Gast heute ins Goldene Buch der Stadt einträgt. Heiko Wingenfeld (CDU), Oberbürgermeister Fulda: „Es ist wirklich etwas Besonderes weil Chris de Burgh seit über 25 Jahren einen engen Bezug zu Fulda hat und weil die Macher des Musicals gemeinsam mit ihm, die kommen hier aus […]

  • Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Die Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen. In der Nacht lockert es zunächst verbreitet auf, bevor sich lokal auch mal Nebel bildet. Zum Morgen werden auch die Wolken von Süden her etwas dichter. Die Temperaturen sinken auf 14 Grad bei Ludwigshafen und  5 Grad in den höheren Lagen. Morgen scheint zunächst noch die Sonne, aber die Wolken werden von Südwesten her immer dichter und ziehen nach Hessen. Am Nachmittag bilden sich dann einige kräftige Gewitter. Die Temperaturen steigen auf 22 bis 27 Grad. Am wärmsten wird es im Rhein-Main-Gebiet, in Ludwigshafen und in Koblenz. Am Samstag gibt es besonders im Süden kräftige Gewitter. Am Pfingstsonntag kommt es lokal zu Unwettern. Wir müssen uns auf  Starkregen, Hagel und Sturmböen einstellen. Am Montag beruhigt sich die Lage dann wieder etwas.

  • 9-Euro-Ticket gilt ab heute

    9-Euro-Ticket gilt ab heute

    Einmal 9 Euro zahlen, einen Monat lang Busse und Bahnen im Nahverkehr nutzen – seit heute ist das in ganz Deutschland möglich. Das 9-Euro-Ticket ist Teil des Entlastungspakets, mit dem die Bundesregierung die finanziellen Folgen der rasant steigenden Energiekosten für die Bürger zumindest etwas abmildern will. Gleichzeitig geht es darum, den Menschen den öffentlichen Personen-Nahverkehr schmackhaft zu machen – als Probier-Angebot sozusagen. Der Andrang auf das 9-Euro-Ticket ist schon seit Verkaufsbeginn vergangene Woche groß. Der Andrang auf Busse und Bahnen hielt sich heute aber –  zumindest im Rhein-Main-Gebiet – erstmal in Grenzen. Heute Morgen am Frankfurter Hauptbahnhof: Viel los wie immer zur Rush Hour – spürbar mehr Andrang als sonst herrscht hier aber nicht. Keine langen Schlangen an den Fahrkartenautomaten – alles weitgehend normal an Tag 1 des 9-Euro-Tickets. Auch am Bahnhof in Maintal-Dörnigheim warten nur die üblichen Pendler auf den Regionalzug von Aschaffenburg nach Frankfurt. In den Abteilen bleiben die meisten Sitze leer. Ein 9-Euro-Ticket hat hier trotzdem fast jeder. Claudia Bödel, Augenoptiker-Meisterin „Grundsätzlich freue ich mich sehr, dass die Öffis günstiger werden, weil ich auch aus Umweltgründen gerne mit den Öffentlichen fahre. Und als Pendlerin ist es jetzt natürlich auch ne Kostenersparnis.“ Daan Loendersloot, Vertriebler „Ich komme aus Wörth am Main. Und mit 9 Euro ist das einfach besser. Und günstiger für mich.“ Lars Löffler, Azubi „Ohne das 9-Euro-Ticket wäre ich gar nicht hier in dem Zug. Weil der Zug kommt ja aus Bayern. Und es gibt keinen Verbundstarif zwischen Bayern und Hessen. Mein Schülerticket gilt nur in Hessen. Jetzt dank dem 9-Euro-Ticket kann ich endlich von zu Hause aus zur Arbeit fahren – und kann das Auto stehen lassen.“ Gerade bei Fahrten zwischen mehreren Bundesländern können die Fahrgäste mit dem 9-Euro-Ticket viel Geld sparen. So kostet die Fahrt vom bayerischen Aschaffenburg ins hessische Frankfurt und zurück normalerweise […]

  • Tankrabatt für Autofahrer

    Tankrabatt für Autofahrer

    Ab heute tritt die Senkung der Energiesteuer in Kraft, die Bürger beim Autofahren entlasten soll. Kritiker hatten im Vorfeld bezweifelt, dass die Spritpreise dadurch abrupt sinken. Doch das war heute tatsächlich der Fall. Spritpreise unter 2 Euro, das gab es schon seit Wochen nicht mehr. 35 Cent weniger Steuern für Benzin, knapp 17 weniger für Diesel – bei einigen Tankstellen kommt das mit Preisen unter 1,90 sogar fast schon 1:1 beim Verbraucher an. Manche Autofahrer würden sich zwar eine noch günstigere Tankfüllung wünschen, aber schon mal besser als nichts. Murat Asaki, Küchenmonteur „Gestern, vorgestern war’s bei 2,23 Euro. Heute sind es weniger als 2 Euro. Das ist besser für mein Portemonnaie, oder?“ Francesco Lunesu, Barkeeper „Ja gut, es könnte wieder eher so wie früher sein, würde ich sagen. So wie es vor zwei Jahren war. Aber es ist schon mal ein Anfang. Der Rabatt ist schon etwas besser auch für die Taschen.“ Uwe Jung, Flughafenmitarbeiter „Ich lasse das Auto auch ganz oft stehen und versuche, anderweitig umzusteigen. Denn ich finde knapp 2 Euro ehrlich gesagt immer noch ziemlich happig für einen Liter. Wenn man das Auto immer braucht und darauf angewiesen ist, um zum Dienst zu kommen – nicht gut!“ Der ganz große Ansturm bleibt heute vielerorts aus, die meisten Autofahrer haben ihren Tank vorsorglich nicht bis zum Stichtag leergefahren. Dass die Spritpreise derart fallen, hatten viele Kritiker im Vorfeld nicht erwartet. Denn das bis heute angelieferte und jetzt vorrätige Benzin war für die Tankstellen noch mit dem höheren Steuersatz belastet. Dass an den meisten Zapfsäulen dennoch bereits die Preise runtergehen, dürfte am starken öffentlichen Fokus und Wettbewerbsdruck liegen. Für den Automobil-Club ADAC gibt es aber noch deutlich Luft nach unten. Oliver Reidegeld, Sprecher ADAC „Also, die volle Senkung der Energiesteuer ist noch nicht beim Verbraucher angekommen. Da werden wir […]

  • Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere telefonische Krankschreibung gefordert — Hessen muss mit DITIB kooperieren — Helferzentren im Ahrtal werden abgebaut Weiter telefonische Krankschreibung gefordert Der rheinland-pfälzische Hausärzteverband kritisiert, dass sich Patienten mit Erkältungsbeschwerden ab heute nicht mehr per Telefon von ihrem Arzt krankschreiben lassen können. Dr. Barbara Römer, Hausärzteverband Rheinland-Pfalz „Die telefonische Krankmeldung war ein wichtiges Instrument für uns, weil wir gerade in den letzten zwei Jahren sehr, sehr viele Infekt-Patienten hatten, natürlich an allererster Stelle Corona. Aber auch alle anderen Infektionskrankheiten haben keine Pause gemacht. Das heißt, die Möglichkeit, Patienten, nicht jeden Patienten mit einer Akuterkrankung in der Praxis sehen zu müssen, sondern mit telefonischer Rücksprache dann krankschreiben zu dürfen für eine Woche, war ein wichtiges Entlastungsmoment, das uns jetzt wegfällt.“ Der gemeinsame Bundesausschuss von Ärzten, Krankenkassen und Krankenhäusern hat die Sonderregelung nicht verlängert. Sie wurde vor rund zwei Jahren wegen der Corona-Pandemie eingeführt. Hessen muss mit DITIB kooperieren Das Land Hessen war nicht berechtigt, den bekenntnisorientierten islamischen Religionsunterricht in Zusammenarbeit mit dem türkischen Moscheeverband DITIB auszusetzen. Das hat heute der Verwaltungsgerichtshof in Kassel entschieden. Hessen hatte diesen Unterricht zum Schuljahr 2013/14 eingerichtet. 2020 setzte das Land den Unterricht aus, weil es Zweifel an der notwendigen Unabhängigkeit des Verbandes vom türkischen Staat hatte. DITIB hatte schon vor dem Verwaltungsgericht Wiesbaden geklagt und sich durchgesetzt. Der Beschluss des Verwaltungsgerichtshofs ist nicht mehr anfechtbar. Helferzentren werden abgebaut Der Kreis Ahrweiler wird das Helferzentrum und das Spendenverteilzentrum in Grafschaft schließen. Das hat der Kreistag beschlossen. Man sei den vielen Helfern sehr dankbar, aber jetzt würden Fachkräfte gebraucht. Zudem sei der finanzielle Aufwand für die einzelnen Einrichtungen zu groß. Spendengüter würden nur noch bis Ende Juli ausgegeben. Zuvor hatte bereits der Helfer-Shuttle erklärt, seine Freiwilligen ab sofort über eine Online-Börse an die Opfer der Flutkatastrophe im Ahrtal zu vermitteln.

  • Genesen, aber nicht gesund: Leben mit dem Post-Covid-Syndrom

    Genesen, aber nicht gesund: Leben mit dem Post-Covid-Syndrom

    26 Millionen: So viele Menschen haben sich in Deutschland nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert. Die meisten von ihnen sind genesen – doch eben nicht alle. Von Post-Covid ist die Rede, wenn Betroffene länger als 3 Monate nach der Infektion an verschiedenen Symptomen wie etwa starker Müdigkeit leiden und ihren Alltag kaum noch bewältigen können. Zu ihnen gehört auch Angela Lohoff aus Hundheim bei Kastellaun. Sie hat die erste Post-Covid-Selbsthilfe-Gruppe in Rheinland-Pfalz gegründet.

  • Auswilderung von Feldhamstern

    Auswilderung von Feldhamstern

    Früher wurde er als Plage in der Landwirtschaft bekämpft, heute ist er in Deutschland vom Aussterben bedroht: Der Europäische Feldhamster. Der Hochtaunus-Kreis will die Nager jetzt wieder ansiedeln, doch das ist gar nicht so einfach. Er ist einer von vierzehn Feldhamstern, die nach etwa einem Jahr auf der Zuchtstation heute in ihren natürlichen Lebensraum umziehen. Ein besonderer Moment für Tierpfleger und Naturschützer, denn dass dieses Feld von nun an vierzehn neue Bewohner hat, ist alles andere als selbstverständlich. Bis ins späte 20. Jahrhundert galt der Feldhamster als Schädling und wurde systematisch gejagt. Dr. Dr. Dieter Selzer, Leiter der Unteren Naturschutzbehörde des Hochtaunuskreises „Es gab Prämien sogar, wenn man entsprechender Weise dann, ich sage mal tote Feldhamster auf Institutionen wie der Bürgermeisterei zum Beispiel abgegeben hat. Zum anderen natürlich ist auch die Struktur im Agrarbereich, in der Feldflurgemarkung so, dass es sich nicht unbedingt feldhamsterfreundlich darstellt.“ Der Einsatz von Pestiziden und die Etablierung von Monokulturen machen es den Nagern zunehmend schwer, in den Feldern zu überleben. Um diesem Trend entgegenzuwirken, hat der Hochtaunuskreis, gemeinsam mit dem Opel-Zoo in Kronberg, vor vier Jahren ein Zuchtprojekt ins Leben gerufen. Eine Herausforderung, denn die Tiere reagieren sehr sensibel auf Geräusche und Stress. Und sie sind durchaus wählerisch, was ihre Partner betrifft. Um Inzucht zu vermeiden, werden die Zuchttiere regelmäßig ausgetauscht. Raphael Kremper, Tierpfleger „Da sind wir auch froh, dass wir dann ab und zu wieder Wildfänge dazubekommen. Das sind dann Tiere, die von Bauvorhaben eingefangen werden, weil sie auf den Baustellen zum Beispiel stören würden.“ Einer dieser Wildfänge ist Olaf. Mit einer stattlichen Größe von 30 Zentimetern und einem Gewicht von 700 Gramm ist er der größte Feldhamster hier im Zoo und der Casanova. Viele der Jungtiere stammen von ihm ab. Jetzt ist es auch für ihn Zeit zu gehen. Raphael Kremper, Tierpfleger „Auf […]

  • Kaderplanung – wie will Mainz 05 in die nächste Saison starten?

    Kaderplanung – wie will Mainz 05 in die nächste Saison starten?

    Vor zwei Wochen wurde die Bundesliga-Spielzeit beendet. Die Spieler sind im Urlaub. Doch auf den Geschäftsstellen laufen die Drähte heiß, denn die Vereinsverantwortlichen basteln schon fleißig am Kader für die kommende Saison. Wie bei Mainz 05. Da stehen für die neue Spielzeit einige Veränderungen an. Vor allem für die Abwehr der Mainzer könnte ein heißer Transfersommer bevorstehen. David Rischke, Sportreporter „Hier hinter mir ist Ruhe eingekehrt. Der grüne Rasen darf sich ausruhen. Aber: Wie wird das Mainz 05-Team für die neue Saison? Vor allem die Abwehr könnte ihr Gesicht verändern. Genauer gesagt: Die Innenverteidigung.“ Denn er ist schon weg: Jeremiah St. Juste, der schnellste Spieler der Bundesliga, hat Mainz 05 verlassen. St. Juste spielt künftig für Sporting Lissabon. Dazu könnte er auch bald weg sein: Moussa Niakhaté. David Rischke, Sportreporter „Niakhaté ist nicht nur Kapitän der 05er, er ist auch von den Fans zum Spieler der Saison gewählt worden. Der 26-Jährige ist seit vier Jahren in Mainz und unangefochtener Leistungsträger und Leader. Das weckt Interesse bei größeren Klubs. Es ist gut möglich, dass Niakhaté diesen Sommer wechselt.“ Mainz-Coach Bo Svensson hat immer betont, wie wichtig Moussa Niakhaté für das Team ist. Sein Verlust würde schwer wiegen. David Rischke, Sportreporter „Immerhin haben die Mainzer schon reagiert und einen neuen Innenverteidiger geholt: Maxim Leitsch. Für drei Millionen Euro Ablöse. Leitsch hat letzte Saison beim VfL Bochum seine Bundesliga-Tauglichkeit gezeigt. Aber: Diese Neuverpflichtung dürfte einem Spieler im aktuellen Kader gar nicht schmecken.“ David Nemeth. Eigentlich sollte der Österreicher nach und nach einen Platz in der Abwehr-Zentrale einnehmen. Aber: Nemeth konnte die Erwartungen wohl nicht erfüllen. Er gilt als Wechselkandidat. David Rischke, Sportreporter „Es gibt noch die Option, das Eigengewächs Niklas Tauer auch auf der Innenverteidiger-Position einzusetzen. Tauer hat in der abgelaufenen Spielzeit positiv auf sich aufmerksam gemacht. Die kommende Saison könnte für den […]

  • Kickers Offenbach stellen neuen Trainer vor

    Kickers Offenbach stellen neuen Trainer vor

    Und Neuigkeiten gibt’s auch vom Fußball-Viertligisten Kickers Offenbach. Der frischgebackene Hessenpokalsieger hat heute seinen neuen Trainer vorgestellt. Ab sofort wird Alexander Schmidt auf der Bank Platz nehmen, der auch schon die Mannschaften von 1860 München und Dynamo Dresden trainiert hatte. Mit den Sachsen schaffte der 53-Jährige im vergangenen Jahr den Aufstieg in die Zweite Bundesliga. Alexander Schmidt, Trainer Kickers Offenbach „Die Entscheidung war nicht so schwer, weil Kickers Offenbach einen sehr guten Namen hat, einen sehr guten Ruf hat, super Fans und ein tolles neues Stadion. Und von daher war die Entscheidung relativ schnell gefällt. Obwohl ich auch die ein oder andere Option gehabt hätte, in der 3. Liga zum Beispiel zu arbeiten. Aber ich habe mich jetzt bewusst für Offenbach entschieden, weil ich glaube, dass man hier wirklich was erreichen kann sportlich. Der Verein ist hungrig, der Verein will unbedingt nach oben und das reizt mich.“ Im ersten Pflichtspiel für den OFC trifft Alexander Schmidt mit seiner neuen Mannschaft Ende Juli in der ersten DFB-Pokal Runde auf Fortuna Düsseldorf.

  • Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Die Temperaturen steigen, aber es wird auch schwüler. In der Nacht lockert es verbreitet auf. Oft ist es dann leicht bewölkt oder sternenklar, lokal bildet sich an Gewässern Nebel. Die Temperaturen sinken auf 10 Grad in Ludwigshafen und 2 Grad in der Eifel. Morgen löst sich der Nebel schnell auf und die Sonne zeigt sich häufig. Der Wind weht dazu meist schwach aus nordöstlichen Richtungen. Die Temperaturen steigen auf 18 bis 25 Grad. Am kühlsten wird es in Kassel und in der Eifel. Am wärmsten im Rhein-Main-Gebiet, in Ludwigshafen und in Trier. In den nächsten Tagen steigen die Temperaturen weiter auf 27 bis 28 Grad. Es wird schwüler. Damit steigt tagsüber die Gewitter- und auch Unwettergefahr. Wir müssen uns auf Starkregen, Hagel und Sturmböen einstellen.

  • Hessischer Landtag wählt Boris Rhein zum Ministerpräsidenten

    Hessischer Landtag wählt Boris Rhein zum Ministerpräsidenten

    Eine Ära geht in Hessen zu Ende. Nach fast zwölf Jahren als Ministerpräsident ist Volker Bouffier heute offiziell zurückgetreten. Sein Nachfolger ist der bisherige Landtagspräsident Boris Rhein. Aufgrund der knappen Ein-Stimmen-Mehrheit der Regierung hatten manche nervös auf die Abstimmung geblickt; umso größer war bei ihnen nachher die Freude. Nach dem Ergebnis, die Erleichterung. Die knappe Mehrheit hat gehalten. Boris Rhein ist der neue Ministerpräsident von Hessen. Über 69 Stimmen verfügen die Regierungsparteien CDU und Grüne im Hessischen Landtag. Rhein erhält 74 Stimmen. Die Befürchtung, bei der geheimen Wahl könnten etwaige Abtrünnige die Wahl von Rhein in letzter Minute vereiteln, hat sich nicht erfüllt. Im Gegenteil, es haben sogar fünf Oppositionspolitiker für Rhein gestimmt. Boris Rhein, CDU, Ministerpräsident Hessen „Deswegen biete ich ihnen allen, natürlich auch den Damen und Herren der Opposition, ein faires Miteinander und eine konstruktive Zusammenarbeit und zwar auf Augenhöhe an. Und dafür ist Vertrauen eine der wichtigsten Grundlagen und so bitte ich natürlich die, die mir heute ihr politisches Vertrauen nicht schenken konnten, mir ihr menschliches Vertrauen zu schenken.“ Ernannt wird Rhein heute von der neuen Landtagspräsidentin Astrid Wallmann, bei deren Wahl sich viele Landtagsabgeordnete der Stimme enthielten. Zuvor hatte Rhein selbst das Amt inne. Einer der ersten Gratulanten ist Volker Bouffier. Der scheidende Ministerpräsident legt nach der Wahl seines Nachfolgers sein Landtagsmandat nieder. Im Plenum wird Bouffier mit minutenlangem Applaus verabschiedet. Der Koalitionspartner in der Regierung freut sich auf eine gute Zusammenarbeit mit Rhein. Mathias Wagner, B’90 / Grüne, Fraktionsvorsitzender Hessen: „Es gibt ja die alte Redewendung: jedem Anfang wohnt ein Zauber inne. Die Grüne Landtagsfraktion will ihren Beitrag dazu leisten, dass es ein guter Anfang mit dem neuen Ministerpräsidenten Boris Rhein wird.“ Von der Opposition gibt es Gratulationen – aber natürlich auch Kritik. René Rock, FDP, Fraktionsvorsitzender Hessen „Boris Rhein hat als Präsident hier einen […]

  • Im Porträt: Boris Rhein

    Im Porträt: Boris Rhein

    Schauen wir doch mal genauer auf den Mann, der künftig an der Spitze des Landes Hessen steht: Boris Rhein. Ein Portrait. „Immer wieder aufstehen.“ Nach diesem Motto lebt und arbeitet Boris Rhein nach eigenen Angaben seit Jahren. Und es passt durchaus zu seiner politischen Karriere. Bereits mit 27 Jahren wird er in den Hessischen Landtag gewählt. Nach sieben Jahren als Abgeordneter wird er 2006 Rechtsdezernent der Stadt Frankfurt. 2009 geht es für ihn dann zurück in die Landespolitik. Als Staatssekretär im Innenministerium unter Volker Bouffier. Als dieser eineinhalb Jahre später Ministerpräsident wird, übernimmt Rhein die Leitung des Ministeriums – und damit die Leitung eines Schlüsselressorts. In seiner dreieinhalbjährigen Amtszeit kommt es zu einem islamistischen Anschlag auf US-Soldaten am Frankfurter Flughafen und zu Diskussionen über die Fehler der hessischen Sicherheitsbehörden nach dem Auffliegen der rechtsextremistischen Terrorgruppe NSU. 2012 verliert Rhein überraschend die Oberbürgermeisterwahl in Frankfurt gegen Peter Feldmann von der SPD und streitet sich jahrelang mit der damaligen Chefin des hessischen Landeskriminalamts Sabine Thurau. Ein Streit, den Rhein schließlich verliert. Zwei herbe Niederlagen, die den Tiefpunkt seiner politischen Karriere markieren. In der Folge muss er nach der Landtagswahl 2014 das Innenministerium verlassen und wird stattdessen zum Wissenschaftsminister ernannt. Fünf Jahre später übernimmt er dann das Amt des Landtagspräsidenten. Boris Rhein ist studierter Jurist. Nach seinem zweiten Staatsexamen arbeitet er einige Jahre als Rechtsanwalt, bevor er hauptamtlich in die Politik wechselt. Der 50-Jährige ist verheiratet und hat zwei Söhne. Jetzt wartet der vorläufige Höhepunkt seiner Karriere: die Zeit als Ministerpräsident. Dazu wird der gebürtige Frankfurter voraussichtlich ab Anfang Juli auch die Führung der hessischen CDU übernehmen. In dieser Funktion möchte er seine Partei, wie er sagt, „jünger, weiblicher und bunter“ machen – und versuchen, die CDU auch bei der Landtagswahl im nächsten Jahr wieder zum Sieg zu führen.

  • Feierlicher Abschied von Volker Bouffier

    Feierlicher Abschied von Volker Bouffier

    Der Neue kommt, der Alte geht. Volker Bouffier, der mit 70 Jahren bis dato dienstälteste Regierungschef Deutschlands, wurde gestern Abend am Wiesbadener Schloss Biebrich feierlich verabschiedet. Wie es einem mehr als zehn Jahre amtierenden Ministerpräsidenten gebührt, mit einer sogenannten Serenade, einer militärischen Ehrenbekundung. „One Moment in Time“. Der einstige Olympia-Hit von Whitney Houston beschwört den Glauben des Menschen an sich selbst – uch in Krisenzeiten. Gespielt vom Kasseler Heeresmusikkorps, zu Ehren eines dankbaren und sichtlich gerührten Volker Bouffier. Volker Bouffier, CDU, ehemaliger Ministerpräsident Hessen „Ich denke an viele Weggefährten. Und heute besonders an die, die nicht mehr unter uns sind. Tja, meine Damen und Herren, Ämter kommen und gehen. Die persönliche Verbundenheit bleibt. Und natürlich auch die Erinnerungen.“ Bittere, aber auch schöne Erinnerungen. Eine teilt Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow. Er und Volker Bouffier haben vor 50 Jahren zusammen in einem Gießener Kaufhaus gejobbt. Viele Jahre später treffen sie sich als Amtskollegen im Bundesrat wieder. Bodo Ramelow, Die Linke, Bundesratspräsident „Und Volker kam, wie er immer kommt. Die Mundwinkel hingen ganz unten. Man dachte jetzt: Oh Gott, muss er es wirklich sein – der erste, der mir begegnet. Und auf einmal erspähte er mich und die Mundwinkel gingen ganz hoch. Und dann kam er mit dem Finger und sagte: ‚Ramelow, hahaha, wir waren bei Karstadt‘. Das Eis war gebrochen.“ Applaus und Standing Ovations für den hessischen Landesvater. Der dankt es seinen mehr als 600 Gästen aus Politik, Wirtschaft, Kirche und Gesellschaft. Mit einem Schwätzchen hier und viel Händeschütteln dort. Für gute Freunde und Nachbarn gibt es sogar ein Küsschen. Malu Dreyer, SPD, Ministerpräsidentin Rheinland-Pfalz „Volker Bouffier ist einfach ein durch und durch sympathischer Mensch. Man kann einfach sehr gut mit ihm reden. Und man kann gut diskutieren.“ Hendrik Wüst, CDU, Ministerpräsident Nordrhein-Westfalen „Meine erste Begegnung mit Volker Bouffier ist viele, viele […]

  • Wechsel an der Spitze der hessischen Landespolitik – ein Kommentar von Richard Kremershof

    Wechsel an der Spitze der hessischen Landespolitik – ein Kommentar von Richard Kremershof

    Boris Rhein folgt auf Volker Bouffier. Zum Wechsel an der Spitze der hessischen Landespolitik – ein Kommentar von Richard Kremershof, dem Chefredakteur von 17:30 Sat.1live. Die Ära des Volker Bouffier – sie ist nun Geschichte. Nun muss sein Nachfolger Boris Rhein zeigen, dass er Ministerpräsident kann. Im nächsten Jahr ist Landtagswahl – bis dahin muss er sich in Hessen  bekannter machen und profilieren. Gar nicht so einfach – denn mit dem grünen Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir sitzt ein umtriebiger und für Boris Rhein gefährlicher Rivale mit am Kabinettstisch. Im Wahlkampf wird jeder für sich kämpfen – Tarek Al-Wazir könnte die Zustimmung, die die Grünen aktuell in Deutschland genießen, nutzen und bei der Hessenwahl die CDU überholen. Bouffier und Al-Wazir, diese beiden konnten menschlich wie politisch gut mit einander. Das kann, muss aber in der neuen Konstellation nicht so bleiben. Ein vorerst letzter Blick auf Volker Bouffier: Es wird seine große politische Leistung bleiben, dass er schon vor vielen Jahren das damals noch Ungewohnte zu denken und machen wagte: Schwarz-Grün. Und zwar, ohne den CDU-Markenkern aufzugeben und die Partei grün einzufärben. Das Beste von Schwarz und Grün zusammengeführt zu haben – das ist sein Verdienst. Seine Basis für dieses politische Neuland hat er so formuliert: „Stellen wir uns einmal vor, der andere könnte auch Recht haben“. Ich würde sagen: Nur mit dieser Einstellung kann es überhaupt gelingen, politisch das Beste für die Menschen und das Land zu gestalten.