Allgemein

  • Nach 2 Jahren Corona-Pause: Rock am Ring ist zurück in der Eifel

    Nach 2 Jahren Corona-Pause: Rock am Ring ist zurück in der Eifel

    Nach 2 Jahren Pause ist es wieder so weit. Am Nürburgring startet ab heute wieder Rock am Ring. Zehntausende Fans sind bereits seit Mittwoch auf dem Festival-Gelände, insgesamt werden 90tausend Besucher erwartet.   Eva Dieterle, Moderatorin: „napp 70 Bands sollen den Besuchern bis zum Pfingstsonntag einheizen. Und einer davon ist mein Kollege Patrick Lorenz, er ist für uns am Nürburgring. Patrick, wichtigste Frage: Wie ist die Stimmung?“ Patrick Lorenz, Reporter: „Ja Eva, natürlich super. Alle sind froh, dass sie nach zwei Jahren Pause endlich wieder feiern können, am Nürburgring. Wo man hinschaut: Glückliche Menschen. Und da hören wir jetzt mal an:“ „Du siehst ja hier keinen, der nicht Bock hat. Normalerweise hast du immer diese Rohrkrepierer, die so ein bisschen rumfallen. Aber hier geht ja wirklich jeder steil.“ „Ich will mal sagen, nach zwei Jahren Pause: Einfach das Leben genießen.“ „Ey, ohne scheiß, es war sowas von nötig jetzt mittlerweile mal wieder.“ „Man musste die letzten zwei Jahre asozial im Garten campen und endlich können wir wieder nach hier.“ „Man kann es gar nicht beschreiben eigentlich. So viele Leute. Es ist schon geil.“ „Mittwochmorgen waren wir um vier Uhr hier und seitdem ist: Feuer, Vollgas.“ „Mama, mir geht’s gut.“ „Es macht so Spaß, alle Leute hier wieder zu sehen. Es ist genial. Alle haben richtig Bock.“ „Ja, mega. Wir haben Bock ne? Jaaaaaa!“ „Rock am Ring!!“ Patrick Lorenz, Reporter: „Ja, da verwundert es natürlich nicht, dass der Veranstalter mit über 90.000 verkauften Tickets einen neuem Rekord vermeldet hat. Man darf ja auch nicht vergessen: Rock am Ring, das ist eine Institution. Seit über 30 Jahren pilgern hier die Rockfans hin. Und wenn man sich hier so umhört, dann heißt es eben auch: Ein Sommer ohne Festivals, ohne Rock am Ring, das ist eigentlich auch gar kein richtiger Sommer. Die ersten […]

  • Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Die Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen. In der Nacht gibt es noch einige kräftige Gewitter, die über Nordhessen ostwärts abziehen. Dahinter lockert es zaghaft auf und es wird trockener. Die Temperaturen sinken auf 16 bis 10 Grad. Morgen geht es lokal besonders im Süden mit Nebel los, später bilden sich dann immer wieder Quellwolken. Die Temperaturen steigen auf 22 bis 28 Grad. Am kühlsten wird es in der Eifel, am wärmsten in Trier, Ludwigshafen, Frankfurt und Mainz. An Pfingsten überqueren uns dann neue Gewitter mit Unwetterpotential von Südwest nach Nordost! Besonders am Sonntag sind wieder Starkregen, Hagel und Sturmböen möglich. Mit maximal 26 Grad wird es dann etwas kühler. Es bleibt wechselhaft.

  • Cum-Ex-Aktiengeschäfte: Steueranwalt Hanno Berger muss sich vor Gericht verantworten

    Cum-Ex-Aktiengeschäfte: Steueranwalt Hanno Berger muss sich vor Gericht verantworten

    Er war einmal Finanzbeamter und Hessens höchster Bankenprüfer – Hanno Berger. Dann wurde er mutmaßlich zur treibenden Kraft im größten Steuer-Skandal der Bundesrepublik. Durch illegale Steuertricks soll dem deutschen Staat ein Schaden von mehr als 30 Milliarden Euro entstanden sein. Weltweit könnte der Schaden bei rund 150 Milliarden Euro liegen. Berger hat sich 2012 in die Schweiz abgesetzt. Erst im Februar wurde er nach Deutschland ausgeliefert. Seit heute muss er sich vor dem Landgericht Wiesbaden verantworten. Schulen, Polizei, Kitas: Bürger finanzieren das alles mit ihrem Steuergeld. Er soll Banken und Investoren dabei geholfen haben, dem Staat rechtswidrig Steuergeld zu entziehen: Hanno Berger. Die Staatsanwaltschaft wollte dem Steueranwalt schon letztes Jahr den Prozess machen; doch damals war er nicht zur Verhandlung erschienen. Nach seiner Auslieferung aus der Schweiz muss er sich nun wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung vor Gericht verantworten. Der 71-Jährige gilt als Architekt der sogenannten Cum-Ex-Geschäfte. Diese Cum-Ex-Geschäfte werden mit Aktien gemacht. Einmal im Jahr werden Aktionäre am Gewinn eines Unternehmens beteiligt. Sie erhalten eine Dividende. 25 % davon fließen direkt als Steuer an den Staat. Doch Fonds und Banken sind von dieser Steuer befreit. Sie erhalten deshalb eine Steuerbescheinigung und können sich die Steuer zurückerstatten lassen. Ziel der Cum-Ex-Geschäfte ist es, mehr Steuerbescheinigungen zu erhalten, als eigentlich Steuern bezahlt wurden. Dafür braucht man mindestens drei Beteiligte. Diese schieben die Aktien vor und nach der Gewinnausschüttung so schnell hin und her, dass das Finanzamt den Überblick verliert, wer wann die Aktien besaß, Dividende erhalten und Steuern gezahlt hat. Am Ende stellt das Finanzamt mehr Steuerbescheinigungen aus und erstattet mehr Steuern, als überhaupt bezahlt wurden. Die Staatsanwälte brauchen mehr als zwei Stunden, um die fast 1000 Seiten lange Anklage zu verlesen: Konkret werfen sie Berger vor, zwischen 2006 und 2008 mit den Cum-Ex-Aktiengeschäften Steuer-Rückerstattungen von 113 Millionen Euro erschlichen zu […]

  • Die Themen der Ministerpräsidentenkonferenz: Ukraine und Corona

    Die Themen der Ministerpräsidentenkonferenz: Ukraine und Corona

    Zum ersten Mal seit langem treffen sich die Regierungschefs der Länder im Rahmen ihrer Ministerpräsidenten-Konferenz heute wieder persönlich in Berlin mit Bundeskanzler Olaf Scholz. In den aktuell laufenden Beratungen geht es natürlich um den Krieg in der Ukraine und eine gesicherte Energieversorgung in Deutschland. Doch gleichzeitig ist auch die Corona-Pandemie noch nicht vorbei. Und so ist ein wichtiger Schwerpunkt heute: Wie rüsten wir uns gegen eine weitere Corona-Welle im Herbst?   Noch blüht und grünt es, soweit das Auge reicht. Doch wenn der Herbst die Tage trister werden lässt, soll Deutschland vorbereitet sein. Die Ministerpräsidenten der Länder sitzen deshalb zur Stunde mit Bundeskanzler Olaf Scholz zusammen. Es gilt zu debattieren, mit welcher Strategie man dem Corona-Virus im Herbst entgegentreten will. Das aktuelle Infektionsschutzgesetz – das eine Maskenpflicht lediglich in Bus und Bahn, sowie medizinischen Einrichtungen vorschreibt – läuft am 23.September aus.Viele Ministerpräsidenten fordern, nicht erst kurz vor knapp zu entscheiden, wie es danach weitergehen soll. Auch Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach will jetzt Vorbereitungen treffen und die Voraussetzung für schärfere Corona-Schutzmaßnahmen im Herbst schaffen. Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger aus Hessen fordert von der Ministerpräsidentenkonferenz einen verbindlichen Beschluss, künftig keine flächendeckenden Schulschließungen mehr anzuordnen. Generell will die FDP zunächst die Evaluierung der bisherigen Corona-Schutzmaßnahmen abwarten. Erste Ergebnisse dazu, welche Maßnahme konkret was bewirkt hat, sollen aber frühestens Ende Juni vorliegen. Und so gilt es auch im dritten Corona-Jahr als unwahrscheinlich, dass eine Strategie für den Herbst frühzeitig stehen wird.

  • Nach der Flut: Berufsbildende Schule im Ahrtal kann wieder öffnen

    Nach der Flut: Berufsbildende Schule im Ahrtal kann wieder öffnen

    Vor über zehn Monaten hat ein verheerendes Hochwasser im Ahrtal Tausende Gebäude zerstört und beschädigt. Darunter auch die Berufsbildende Schule in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Ihre Sanierung ist noch lange nicht abgeschlossen. Doch so langsam kehrt die Normalität zurück. Der Unterricht findet mittlerweile wieder komplett vor Ort statt. So auch für diese Berufsschüler. Sie alle sind angehende Elektriker. Noch können sie ihr altes Schulgebäude nicht wieder nutzen. Sondern der Unterricht findet in diesen riesigen Zelten davor statt. Doch in den letzten Monaten waren sie und ihre über 2000 Mitschüler auf sechs Schulen im Umkreis von 60 Kilometern verteilt. Jetzt freuen sie sich darüber, alle wieder in Bad Neuenahr-Ahrweiler zu sein. Julian Schmidgen: „Man kannte ja auch hier ein paar Leute und so. Die mal wieder zu sehen. Weil jetzt waren ja wirklich alle verstreut. Also, egal welche Handwerksrichtung das jetzt war. Also, ist schon schön, wieder da zu sein.“ Sandra Lenz: „Die Freude ist schon da. Und auch in eine gewohnte Umgebung zu kommen, ist schon schön, selbst wenn man nicht natürlich den normalen Unterricht hat, in den vorherigen Klassenräumen.“ Yahia Hindeyah: „Es fehlt halt ein normaler Klassenraum, den man halt kennt. Wo man auch sagt: Diese Stunde gehen wir ins Labor und machen das und jenes.“ Die Schule liegt direkt am Ufer der Ahr. Während der Flut steht sie bis zu sechs Meter unter Wasser. Gebäudeteile werden weggeschwemmt oder so stark beschädigt, dass sie abgerissen werden müssen. Eine Spur der Verwüstung zieht sich durch das Erdgeschoss. Viele Werkstätten und Betriebsräume sind unbrauchbar. Die Schäden belaufen sich auf geschätzte 28 Millionen Euro. Und sind auch heute noch sichtbar. Unten Dauerbaustelle, oben Unterricht. Die Schule braucht jeden nutzbaren Quadratmeter. Und noch mehr. Gundi Kontakis, Schulleiterin Berufsbildende Schule Bad Neuenahr-Ahrweiler: „Wir könnten gut noch personelle Unterstützung gebrauchen, das hab ich der Ministerin gesagt. Oder […]

  • Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere Nachrichten im Überblick

    Drittes Urteil wegen Raser-Unfall +++ Gutachten sieht Versäumnisse +++ Steinmeier trifft Sozialmediziner Drittes Urteil wegen Raser-Unfall: Das Landgericht Frankfurt hat heute einen 27jährigen Mann wegen Totschlags und Straßenverkehrsgefährdung zu  fünf Jahren und drei Monaten Haft verurteilt. Er war im April 2015 auf der Uferstraße in Frankfurt-Schwanheim mit Tempo 140 über mehrere rote Ampeln gerast und hatte schließlich ein anderes Fahrzeug gerammt. Dessen Fahrer starb noch an der Unfallstelle. In den beiden vorangegangenen Prozessen wurde der 27jährige zu drei beziehungsweise fünf Jahren Haft verurteilt. Der Bundesgerichtshof hatte die beiden Urteile aufgehoben. Gutachten sieht Versäumnisse: Bei dem mutmaßlich rassistischen Anschlag von Hanau soll es weitere Pannen beim Polizeieinsatz gegeben haben. Das geht aus einem neuen Gutachten einer britischen Recherche-Agentur hervor. Die Polizei habe bei ihren Bemühungen, das Haus des Täters sicher zu umstellen und ihm die Möglichkeit zur Flucht zu nehmen, entscheidend versagt. Außerdem soll die Staatsanwaltschaft bei ihren Ermittlungen Videoaufnahmen nicht berücksichtigt haben. Sie sollen zeigen, dass ein Notausgang an einem Tatort verschlossen war, durch den zwei der Opfer hätten fliehen können. Die Staatsanwaltschaft hatte ihre Ermittlungen dazu eingestellt. Am 19. Februar 2020 hatte ein 43jähriger Deutscher neun Menschen mit Migrationshintergrund erschossen. Danach tötet er seine Mutter und sich selbst. Steinmeier trifft Sozialmediziner: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat sich heute in Mainz über den Verein Gesundheit und Armut des Sozialmediziners Gerhard Trabert informiert. Er leistet medizinische Hilfe für Obdachlose und Menschen ohne Krankenversicherung. Frank-Walter Steinmeier, Bundespräsident: „Heute also geht es bei den Gesprächen, die wir im Verlaufe des Tages haben, nicht so sehr über die Unterkunft, sondern hier geht es darum, wie verbessern wir die Gesundheitsversorgung für Menschen ohne Obdach. Wie verbessern wir die Gesundheitssituation und Versorgung derjenigen, die zu den Ärmsten, zu den Schwächsten, zu den Verwundbarsten gehören. Und ich bin tief beeindruckt von der Arbeit, die hier vom Verein geleistet […]

  • Wertvolles Spinnengift

    Wertvolles Spinnengift

    Haben Sie Angst vor Spinnen? Dann geht es Ihnen wie vielen Ihrer Mitmenschen. Dabei ist diese Angst unbegründet: Nur die wenigsten Achtbeiner sind für uns Menschen gefährlich – denn das Gift, das einige von ihnen besitzen, soll in erster Linie ihrer Beute – nämlich den Insekten – schaden. Doch es gibt genug Gründe, warum wir uns trotzdem für sie interessieren sollten: Forscher sehen in dem Gift großes Potential für die Medizin.   Vogelspinne „Harmony“ und ihre Artgenossen könnten eines Tages Menschenleben retten. Tim Lüddecke vom Fraunhofer Institut Gießen erforscht dafür ihr Gift: woraus es besteht, wie es wirkt und wie wir es zu unserem Vorteil nutzen können. Dr. Tim Lüddecke, Fraunhofer Institut Gießen: „Tiergifte sind evolviert, um andere Organismen zu schädigen, aber diese Schadwirkung entsteht primär durch das komplexe Zusammenspiel aller Moleküle in einem Gift. Und die einzelnen Bestandteile greifen aber mit Organismen mit Molekülen an, die an Krankheiten beteiligt sind und wenn man diese spezifischen Komponenten isoliert, kann man die eben in Therapeutika umwandeln.“ Heißt: Was der Beute schadet, könnte bei Krankheiten nützlich sein. Um das Gift zu erforschen, müssen Tim Lüddecke und sein Team es erst gewinnen. Dafür lässt er die Spinne durch eine Membran beißen. Mit kleinen Elektroschocks stimuliert er ihre Giftdrüsen. Das abgegebene Gift fängt er dann in einem Röhrchen auf. Die Vogelspinnen für unseren Dreh hat Tim Lüddecke von zu Hause mitgebracht. Schon seit seiner Kindheit ist er von den Achtbeinern fasziniert und hält neben weiteren exotischen Tieren insgesamt fünfzig Vogelspinnen als Haustiere. Dr. Tim Lüddecke, Biochemiker: „Spinnengifte sind innerhalb der Tiergifte was ganz besonderes, weil sie die komplexesten Tiergifte sind. Das Gift einer einzigen Spinne kann über 3000 Komponenten haben, wo hingegen die anderen Tiergifte nur einige hundert haben. Also Spinnen sind die wahren Meisterchemiker und entsprechend versprechen wir uns da einfach auch am […]

  • Doppel-Gold: Kickboxerin Theresa Pekrul siegt bei den German Open

    Doppel-Gold: Kickboxerin Theresa Pekrul siegt bei den German Open

    Wir stellen Ihnen jetzt eine echte Kämpferin vor: Theresa Pekrul aus dem rheinland-pfälzischen Münster-Sarmsheim. Sie ist Kickboxerin und auf dem besten Weg in die obere Riege des Sports aufzusteigen. Mit ihren 15 Jahren hat sie schon jede Menge Turniere gewonnen. Das letzte und auch wichtigste erst vor ein paar Wochen.   Schnelligkeit und Technik. Darauf kommt es beim Kickboxen an. Theresa verfügt über beides und hat deshalb auch keine Probleme, gegen Jungs zu kämpfen. Und das muss sie auch. Denn im Verein gibt es aktuell kein Mädchen, das mit ihrem Niveau mithalten kann. Geeignete Trainingspartner zu finden fällt schwer. Kickboxen ist keine gefährliche Sportart. Theresa Pekrul: „Man denkt immer: Kickboxen – der brutale Sport. Aber so ist es eigentlich gar nicht. Beim Fußball oder so verletzt man sich denke ich eher mehr als bei meiner Sportart, weil es halt immer nur ein Treffer und dann wieder auseinander ist. Und die wird immer für brutal gehalten, aber ist sie eigentlich nicht.“ In der Kampfschule ihres Vaters in Langenlonsheim, trainiert Theresa mehrmals in der Woche. Papa Dirk, der gleichzeitig auch ihr Trainer ist, muss dann ab und zu ein paar Schläge und Tritte von seiner Tochter einstecken. Theresa ist durch ihren Vater zum Kickboxen gekommen. Theresa Pekrul: „Also es wurde mir quasi in die Wiege gelegt, weil mein Vater halt schon den Sport macht und in meiner Familie generell der Sport sehr beliebt ist. Und dann bin ich da halt so reingekommen und es hat mir Riesenspaß gemacht.“ Dieser Spaß führt Theresa Mitte Mai zu zwei angesehenen Titeln. Sie gewinnt die German Open in den Gewichtsklassen bis 55 und bis 60 Kilogramm. Bei dem internationalen Wettbewerb, setzt sich die Kickboxerin teilweise sogar gegen Gegnerinnen durch, die 25 Kilo mehr auf die Waage bringen. Theresa Pekrul: „Ich kam da hin mit einer Angst. […]

  • Chris de Burgh in Fulda: Der Weltstar aus Irland präsentiert sein erstes Musical

    Chris de Burgh in Fulda: Der Weltstar aus Irland präsentiert sein erstes Musical

    „Lady in Red“ und „Don’t pay the ferryman“ sind Pop-Klassiker, die wohl jeder mitsingen kann. Der Mann der sie geschrieben hat – Chris de Burgh – ist zurzeit in Osthessen, denn in Fulda erlebt sein Musical „Robin Hood“ morgen Abend seine Welt-Uraufführung. Wir konnten heute kurz vor der Premiere mit dem Weltstar sprechen.   Was lockt einen Weltstar ins beschauliche Fulda? Chris de Burgh gibt darauf eine ziemlich klare Antwort: Es gefällt ihm hier: Chris de Burgh, Popsänger: „Ich kann sagen, dass ich wahrscheinlich in mehr Orten in Deutschland war als manche deutsche. Was ich an Fulda mag ist die Altstadt, man kann in spazieren, in Restaurants gehen, das ist Geschichte hier. Ich bin auch gerne in der Rhön.“ Vielleicht auch deshalb hat sich Chris de Burgh für die Weltpremiere des Musicals „Robin Hood“ die Domstadt ausgesucht. Morgen Abend wird seine Version der Legende der mittelalterlichen Sage über Liebe, Intrigen, Ritterlichkeit und Gerechtigkeit präsentiert. Dass er Songs schreiben kann, das muss Chris de Burgh niemandem mehr beweisen. Am Robin Hood-Stoff hat ihn besonders ein Aspekt fasziniert: Chris de Burgh: „Er war ein normaler Mann, aber dann wird er aufgefordert, etwas Außergewöhnliches zu machen, nämlich für die Rechte der Armen zu kämpfen und gegen Unterdrückung und Ungerechtigkeit. Ich frage mich, wenn wir in der Situation wären, was würden wir machen?“ Fulda hat sich in den vergangenen Jahren zu einer Musical-Hochburg gemausert. Nach der Corona-Zwangs-Pause gibt es in diesem Sommer im Schlosstheater wieder Gefühle und Musik satt. Das freut auch den Oberbürgermeister, bei dem sich der berühmte Gast heute ins Goldene Buch der Stadt einträgt. Heiko Wingenfeld (CDU), Oberbürgermeister Fulda: „Es ist wirklich etwas Besonderes weil Chris de Burgh seit über 25 Jahren einen engen Bezug zu Fulda hat und weil die Macher des Musicals gemeinsam mit ihm, die kommen hier aus […]

  • Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Die Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen. In der Nacht lockert es zunächst verbreitet auf, bevor sich lokal auch mal Nebel bildet. Zum Morgen werden auch die Wolken von Süden her etwas dichter. Die Temperaturen sinken auf 14 Grad bei Ludwigshafen und  5 Grad in den höheren Lagen. Morgen scheint zunächst noch die Sonne, aber die Wolken werden von Südwesten her immer dichter und ziehen nach Hessen. Am Nachmittag bilden sich dann einige kräftige Gewitter. Die Temperaturen steigen auf 22 bis 27 Grad. Am wärmsten wird es im Rhein-Main-Gebiet, in Ludwigshafen und in Koblenz. Am Samstag gibt es besonders im Süden kräftige Gewitter. Am Pfingstsonntag kommt es lokal zu Unwettern. Wir müssen uns auf  Starkregen, Hagel und Sturmböen einstellen. Am Montag beruhigt sich die Lage dann wieder etwas.

  • 9-Euro-Ticket gilt ab heute

    9-Euro-Ticket gilt ab heute

    Einmal 9 Euro zahlen, einen Monat lang Busse und Bahnen im Nahverkehr nutzen – seit heute ist das in ganz Deutschland möglich. Das 9-Euro-Ticket ist Teil des Entlastungspakets, mit dem die Bundesregierung die finanziellen Folgen der rasant steigenden Energiekosten für die Bürger zumindest etwas abmildern will. Gleichzeitig geht es darum, den Menschen den öffentlichen Personen-Nahverkehr schmackhaft zu machen – als Probier-Angebot sozusagen. Der Andrang auf das 9-Euro-Ticket ist schon seit Verkaufsbeginn vergangene Woche groß. Der Andrang auf Busse und Bahnen hielt sich heute aber –  zumindest im Rhein-Main-Gebiet – erstmal in Grenzen. Heute Morgen am Frankfurter Hauptbahnhof: Viel los wie immer zur Rush Hour – spürbar mehr Andrang als sonst herrscht hier aber nicht. Keine langen Schlangen an den Fahrkartenautomaten – alles weitgehend normal an Tag 1 des 9-Euro-Tickets. Auch am Bahnhof in Maintal-Dörnigheim warten nur die üblichen Pendler auf den Regionalzug von Aschaffenburg nach Frankfurt. In den Abteilen bleiben die meisten Sitze leer. Ein 9-Euro-Ticket hat hier trotzdem fast jeder. Claudia Bödel, Augenoptiker-Meisterin „Grundsätzlich freue ich mich sehr, dass die Öffis günstiger werden, weil ich auch aus Umweltgründen gerne mit den Öffentlichen fahre. Und als Pendlerin ist es jetzt natürlich auch ne Kostenersparnis.“ Daan Loendersloot, Vertriebler „Ich komme aus Wörth am Main. Und mit 9 Euro ist das einfach besser. Und günstiger für mich.“ Lars Löffler, Azubi „Ohne das 9-Euro-Ticket wäre ich gar nicht hier in dem Zug. Weil der Zug kommt ja aus Bayern. Und es gibt keinen Verbundstarif zwischen Bayern und Hessen. Mein Schülerticket gilt nur in Hessen. Jetzt dank dem 9-Euro-Ticket kann ich endlich von zu Hause aus zur Arbeit fahren – und kann das Auto stehen lassen.“ Gerade bei Fahrten zwischen mehreren Bundesländern können die Fahrgäste mit dem 9-Euro-Ticket viel Geld sparen. So kostet die Fahrt vom bayerischen Aschaffenburg ins hessische Frankfurt und zurück normalerweise […]

  • Tankrabatt für Autofahrer

    Tankrabatt für Autofahrer

    Ab heute tritt die Senkung der Energiesteuer in Kraft, die Bürger beim Autofahren entlasten soll. Kritiker hatten im Vorfeld bezweifelt, dass die Spritpreise dadurch abrupt sinken. Doch das war heute tatsächlich der Fall. Spritpreise unter 2 Euro, das gab es schon seit Wochen nicht mehr. 35 Cent weniger Steuern für Benzin, knapp 17 weniger für Diesel – bei einigen Tankstellen kommt das mit Preisen unter 1,90 sogar fast schon 1:1 beim Verbraucher an. Manche Autofahrer würden sich zwar eine noch günstigere Tankfüllung wünschen, aber schon mal besser als nichts. Murat Asaki, Küchenmonteur „Gestern, vorgestern war’s bei 2,23 Euro. Heute sind es weniger als 2 Euro. Das ist besser für mein Portemonnaie, oder?“ Francesco Lunesu, Barkeeper „Ja gut, es könnte wieder eher so wie früher sein, würde ich sagen. So wie es vor zwei Jahren war. Aber es ist schon mal ein Anfang. Der Rabatt ist schon etwas besser auch für die Taschen.“ Uwe Jung, Flughafenmitarbeiter „Ich lasse das Auto auch ganz oft stehen und versuche, anderweitig umzusteigen. Denn ich finde knapp 2 Euro ehrlich gesagt immer noch ziemlich happig für einen Liter. Wenn man das Auto immer braucht und darauf angewiesen ist, um zum Dienst zu kommen – nicht gut!“ Der ganz große Ansturm bleibt heute vielerorts aus, die meisten Autofahrer haben ihren Tank vorsorglich nicht bis zum Stichtag leergefahren. Dass die Spritpreise derart fallen, hatten viele Kritiker im Vorfeld nicht erwartet. Denn das bis heute angelieferte und jetzt vorrätige Benzin war für die Tankstellen noch mit dem höheren Steuersatz belastet. Dass an den meisten Zapfsäulen dennoch bereits die Preise runtergehen, dürfte am starken öffentlichen Fokus und Wettbewerbsdruck liegen. Für den Automobil-Club ADAC gibt es aber noch deutlich Luft nach unten. Oliver Reidegeld, Sprecher ADAC „Also, die volle Senkung der Energiesteuer ist noch nicht beim Verbraucher angekommen. Da werden wir […]

  • Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere telefonische Krankschreibung gefordert — Hessen muss mit DITIB kooperieren — Helferzentren im Ahrtal werden abgebaut Weiter telefonische Krankschreibung gefordert Der rheinland-pfälzische Hausärzteverband kritisiert, dass sich Patienten mit Erkältungsbeschwerden ab heute nicht mehr per Telefon von ihrem Arzt krankschreiben lassen können. Dr. Barbara Römer, Hausärzteverband Rheinland-Pfalz „Die telefonische Krankmeldung war ein wichtiges Instrument für uns, weil wir gerade in den letzten zwei Jahren sehr, sehr viele Infekt-Patienten hatten, natürlich an allererster Stelle Corona. Aber auch alle anderen Infektionskrankheiten haben keine Pause gemacht. Das heißt, die Möglichkeit, Patienten, nicht jeden Patienten mit einer Akuterkrankung in der Praxis sehen zu müssen, sondern mit telefonischer Rücksprache dann krankschreiben zu dürfen für eine Woche, war ein wichtiges Entlastungsmoment, das uns jetzt wegfällt.“ Der gemeinsame Bundesausschuss von Ärzten, Krankenkassen und Krankenhäusern hat die Sonderregelung nicht verlängert. Sie wurde vor rund zwei Jahren wegen der Corona-Pandemie eingeführt. Hessen muss mit DITIB kooperieren Das Land Hessen war nicht berechtigt, den bekenntnisorientierten islamischen Religionsunterricht in Zusammenarbeit mit dem türkischen Moscheeverband DITIB auszusetzen. Das hat heute der Verwaltungsgerichtshof in Kassel entschieden. Hessen hatte diesen Unterricht zum Schuljahr 2013/14 eingerichtet. 2020 setzte das Land den Unterricht aus, weil es Zweifel an der notwendigen Unabhängigkeit des Verbandes vom türkischen Staat hatte. DITIB hatte schon vor dem Verwaltungsgericht Wiesbaden geklagt und sich durchgesetzt. Der Beschluss des Verwaltungsgerichtshofs ist nicht mehr anfechtbar. Helferzentren werden abgebaut Der Kreis Ahrweiler wird das Helferzentrum und das Spendenverteilzentrum in Grafschaft schließen. Das hat der Kreistag beschlossen. Man sei den vielen Helfern sehr dankbar, aber jetzt würden Fachkräfte gebraucht. Zudem sei der finanzielle Aufwand für die einzelnen Einrichtungen zu groß. Spendengüter würden nur noch bis Ende Juli ausgegeben. Zuvor hatte bereits der Helfer-Shuttle erklärt, seine Freiwilligen ab sofort über eine Online-Börse an die Opfer der Flutkatastrophe im Ahrtal zu vermitteln.

  • Genesen, aber nicht gesund: Leben mit dem Post-Covid-Syndrom

    Genesen, aber nicht gesund: Leben mit dem Post-Covid-Syndrom

    26 Millionen: So viele Menschen haben sich in Deutschland nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert. Die meisten von ihnen sind genesen – doch eben nicht alle. Von Post-Covid ist die Rede, wenn Betroffene länger als 3 Monate nach der Infektion an verschiedenen Symptomen wie etwa starker Müdigkeit leiden und ihren Alltag kaum noch bewältigen können. Zu ihnen gehört auch Angela Lohoff aus Hundheim bei Kastellaun. Sie hat die erste Post-Covid-Selbsthilfe-Gruppe in Rheinland-Pfalz gegründet.

  • Auswilderung von Feldhamstern

    Auswilderung von Feldhamstern

    Früher wurde er als Plage in der Landwirtschaft bekämpft, heute ist er in Deutschland vom Aussterben bedroht: Der Europäische Feldhamster. Der Hochtaunus-Kreis will die Nager jetzt wieder ansiedeln, doch das ist gar nicht so einfach. Er ist einer von vierzehn Feldhamstern, die nach etwa einem Jahr auf der Zuchtstation heute in ihren natürlichen Lebensraum umziehen. Ein besonderer Moment für Tierpfleger und Naturschützer, denn dass dieses Feld von nun an vierzehn neue Bewohner hat, ist alles andere als selbstverständlich. Bis ins späte 20. Jahrhundert galt der Feldhamster als Schädling und wurde systematisch gejagt. Dr. Dr. Dieter Selzer, Leiter der Unteren Naturschutzbehörde des Hochtaunuskreises „Es gab Prämien sogar, wenn man entsprechender Weise dann, ich sage mal tote Feldhamster auf Institutionen wie der Bürgermeisterei zum Beispiel abgegeben hat. Zum anderen natürlich ist auch die Struktur im Agrarbereich, in der Feldflurgemarkung so, dass es sich nicht unbedingt feldhamsterfreundlich darstellt.“ Der Einsatz von Pestiziden und die Etablierung von Monokulturen machen es den Nagern zunehmend schwer, in den Feldern zu überleben. Um diesem Trend entgegenzuwirken, hat der Hochtaunuskreis, gemeinsam mit dem Opel-Zoo in Kronberg, vor vier Jahren ein Zuchtprojekt ins Leben gerufen. Eine Herausforderung, denn die Tiere reagieren sehr sensibel auf Geräusche und Stress. Und sie sind durchaus wählerisch, was ihre Partner betrifft. Um Inzucht zu vermeiden, werden die Zuchttiere regelmäßig ausgetauscht. Raphael Kremper, Tierpfleger „Da sind wir auch froh, dass wir dann ab und zu wieder Wildfänge dazubekommen. Das sind dann Tiere, die von Bauvorhaben eingefangen werden, weil sie auf den Baustellen zum Beispiel stören würden.“ Einer dieser Wildfänge ist Olaf. Mit einer stattlichen Größe von 30 Zentimetern und einem Gewicht von 700 Gramm ist er der größte Feldhamster hier im Zoo und der Casanova. Viele der Jungtiere stammen von ihm ab. Jetzt ist es auch für ihn Zeit zu gehen. Raphael Kremper, Tierpfleger „Auf […]