Allgemein

  • Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Es bleibt sonnig und mild. Die Nacht verläuft verbreitet trocken und oft sternenklar. Besonders an den Flüssen entsteht örtlich Nebel, sonst erhellt der Mond die Umgebung ungestört. Die Tiefstwerte liegen zwischen plus 3 Grad im Westen und minus 1 Grad an der Lahn. Nach Auflösung von örtlichem Nebel scheint morgen verbreitet die Sonne vom oft blauen Himmel. Ab und zu sind bei schwachem Ostwind auch Schleierwolken unterwegs. Am Nachmittag wird es wieder frühlingshaft mild mit Höchstwerten zwischen 14 Grad in der Eifel und 18 Grad bei Ludwigshafen. Mittwoch und Donnerstag herrscht weiterhin ruhiges Hochdruckwetter. Abgesehen von örtlichem Nebel und ein paar Schönwetterwolken scheint meist die Sonne. Am Freitag bilden sich von Westen her dann ein paar mehr Wolken.

  • Heiner-Rollis aus Darmstadt zum ersten Mal in Bundesliga für Rollstuhlhandball

    Heiner-Rollis aus Darmstadt zum ersten Mal in Bundesliga für Rollstuhlhandball

    Die Heiner-Rollis aus Darmstadt schreiben Sportgeschichte: Der inklusive Verein ist der Einzige im Umkreis von 220 Kilometern für Rollstuhlhandball. Vor zwei Jahren gegründet – haben sich die Darmstädter jetzt für die höchste deutsche Spielklasse qualifiziert: die Bundesliga. Wir haben die Heiner-Rollis bei einem Training besucht. Samstagfrüh, 08:30 Uhr. Während andere noch schlafen heißt es hier in Darmstadt: Training! Zwei Mal die Woche üben die Heiner Rollis ihre Spielzüge – als einziger Rollstuhlhandball-Verein in ganz Hessen. Martin Honcu, Spielertrainer Heiner-Rollis „Wir spielen auf einem ganz normalen Handballfeld, 20 mal 40 Meter. Da gibt’s keine Unterschiede. Wir tun auch normal Dribbeln, wie ein normaler Handballer. Aber wir dürfen auch den Ball auf den Schoß nehmen, um dann mit beiden Händen Schwung zu holen. Weil wenn man dribbelt und mit einer Hand Schwung holt, dann fährt man automatisch eine Kurve und dann fährt man nicht mehr geradeaus.“ Die Tore sind 30 Zentimeter niedriger  als sonst. Die Rollstühle: Sportgeräte der Spitzenklasse und ohne Bremsen, nicht für die Straße geeignet. Kostenpunkt rund 5.000,- Euro, finanziert durch Spenden. Spielertrainer Martin Honcu ist – seit 2024 – von Anfang an dabei. Martin Honcu, Spielertrainer Heiner-Rollis „Der Sport ist mir unheimlich wichtig, weil er bringt mir sehr viel auch mit meiner Krankheit. Ich habe MS, Multiple Sklerose. Bei mir sind die Spastiken überwiegend die Beine betroffen. Und durch den Sport konnte ich schon viele Medikamente absetzen. Also für mich hat der Sport nur Vorteile.“ Vorteile bringt der Sport auch für Außenspielerin Rita Klemens. Die 64-Jährige hatte vor drei Jahren einen schweren Motorradunfall. Rita Klemens, 64 Jahre alt „Vor allem Waden und Schienbein, die waren dermaßen zertrümmert, ja das war kurz vor der Amputation. Ich habe nicht mal gedacht, dass ich mit der rechten Hand schreiben kann, weil eigentlich alles kaputt war aber ja ich habe mich dann zurückgekämpft […]

  • Entsetzen in Grebenhain: Kita-Erzieher soll sechs Kinder missbraucht haben

    Entsetzen in Grebenhain: Kita-Erzieher soll sechs Kinder missbraucht haben

    Im Vogelsbergkreis hat die Polizei einen 34 Jahre alten Mann festgenommen. Die Vorwürfe gegen ihn sind schwerwiegend. Es besteht der dringende Verdacht des sexuellen Missbrauchs von schutzbefohlenen Kindern und des Herstellens kinderpornografischer Inhalte. Der Erzieher soll in einer Kindertagesstätte in Grebenhain in mehreren Fällen Jungen missbraucht haben. Wie die Staatsanwaltschaft Gießen und das Polizeipräsidium Osthessen heute mitteilten, befindet sich der 34 Jahre alte Mann in Untersuchungshaft. Der Festnahme seien Ermittlungen auf Portalen im Darknet vorausgegangen. In der gut 4000-Einwohner-Gemeinde sitzt der Schock tief. Simon Seibert (parteilos), Bürgermeister Grebenhain „Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sind genauso schockiert und betroffen. Keiner hat das erwartet und es hat einfach niemand gesehen. Wir haben einen Schutzkonzept, wir haben das alles und die Regeln werden befolgt und trotzdem ist es passiert also… Ich glaube, man muss jetzt einfach sagen, wir haben eine gute Kindertagesstätte, und das soll auch so weitergehen, da kann keiner was für. Es gibt hier keinen Schuldigen, außer der, der im Knast sitzt.“

  • Streik im Öffentlichen Nahverkehr: Genervte Pendler in Wiesbaden

    Streik im Öffentlichen Nahverkehr: Genervte Pendler in Wiesbaden

    In ganz Deutschland steht der öffentliche Nahverkehr still – oder fährt nur eingeschränkt. Grund ist mal wieder ein bundesweiter Warnstreik im ÖPNV. Auch in Hessen bleiben Busse und Bahnen in vielen Städten in den Depots. Die Busspur bleibt in Wiesbaden heute größtenteils ungenutzt. Und auch für morgen hat ver.di zum Warnstreik aufgerufen. Die Verhandlungen zwischen der Gewerkschaft und den kommunalen Arbeitgebern ziehen sich hin. Die Arbeitnehmer fordern unter anderem höhere Zulagen für beispielsweise Nachtschichten. Es ist bereits der zweite bundesweite Streik bei diesen Verhandlungen. Nach Ansicht der Gewerkschaft ver.di ist dieser mehr als gerechtfertigt. Mathias Venema, ver.di Hessen „Wir sind insgesamt in den Tarifverhandlungen in mehreren Bundesländern. Es hat nirgendswo auch in Hessen, wo wir hier jetzt verhandeln, auch nur irgendwas – wir haben Null Rückmeldung zu unseren Forderungen bekommen nach Verbesserung der Arbeitsbedingungen. Und deswegen müssen wir in den Streik gehen. Zusätzlich für Hessen kam halt auch noch hinzu, dass die Arbeitgeber auch noch Sachen absenken wollten.“ Ein ganz anderes Bild von den bisherigen Verhandlungen hat die Arbeitgeberseite. Marion Hebding, Kommunaler Arbeitgeberverband Hessen „Leider wird gestreikt obwohl wir am Mittwoch zusammen mit ver.di einen sehr guten Verhandlungstermin zur Entgeltordnung hatten. Wir sind aus unserer Sicht komplett durchgekommen. Also aus Sicht des Arbeitgeberverbandes gibt es keinerlei Gründe zum Streik.“ Der belaste am Ende nämlich nur die Menschen die auf Bus und Bahn angewiesen seien. Die Passanten auf der Straße nehmen den Streik trotzdem gelassen. Ecevit Topal „Da sind wir halt gezwungenermaßen betroffen. Aber müssen wir durch. Ich denke, gerechte Entlohnung ist okay wenn sie dafür kämpfen.“ Diana Storozhok „Ich wusste das Gott sei Dank seit gestern. Deshalb konnte ich mich organisieren. Aber es hat schon ein bisschen Stress gemacht. Weil ich musste dann mit Freunden besprechen, wie wir da hinfahren.“ Luca Kappner „Ja, also es ist schon mit Aufwand verbunden. […]

  • BASF in Ludwigshafen verschärft Sparkurs - bereits 4.800 Stellen gestrichen

    BASF in Ludwigshafen verschärft Sparkurs – bereits 4.800 Stellen gestrichen

    Die deutsche Wirtschaft stagniert. Viele Unternehmen sind in schwieriges Fahrwasser geraten. So auch der Chemie-Riese BASF. Heute hat das größte rheinland-pfälzische Unternehmen an seinem Stammsitz in Ludwigshafen Bilanz gezogen. Der Chemiekonzern BASF blickt auf ein schwieriges Jahr zurück. Der Umsatz sank im Vergleich zum Vorjahr um drei Prozent auf 59,7 Milliarden Euro. Auch der Betriebsgewinn ging zurück um 9,5 Prozent auf knapp 6,6 Milliarden Euro. Gründe sind vor allem hohe Energiepreise, steigende Kosten und eine schwächere Nachfrage. Besonders das Stammwerk in Ludwigshafen ist derzeit nicht voll ausgelastet. Auch auf das laufende Jahr blickt der Finanzchef skeptisch. Dirk Elvermann, Vorstand Finanzen BASF „Die Chemieindustrie ist insgesamt weiterhin in einer schwierigen Situation. Es gibt massive Überkapazitäten im Moment auf dem Markt. Es gibt auch relativ große Unsicherheiten, was die geopolitische Situation angeht. Mit diesen Unsicherheiten müssen wir umgehen. Und auch die Kosten in der Industrie sind momentan relativ hoch, deshalb haben wir hier den Fokus die Kosten dementsprechend zu senken.“ Kosten senken heißt vor allem: Stellen abbauen. In den vergangenen zwei Jahren haben rund 4.800 Beschäftigte das Unternehmen verlassen. Außerdem wurde die Zahl der Führungskräfte um elf Prozent reduziert. Gleichzeitig gibt es eine Zusage: Bis Ende 2028 soll es in Ludwigshafen keine betriebsbedingten Kündigungen geben. Für Diskussionen sorgt auch ein anderer Schritt: BASF will rund 4.400 Werkswohnungen in Ludwigshafen verkaufen. Markus Kamieth, Vorstandsvorsitzender BASF „Mir ist wichtig zu betonen, dass wir sehr gut nachvollziehen können, dass wir mit dieser Nachricht Leute verunsichert haben. Hier in und um Ludwigshafen. Das ist sehr verständlich. Und wir verstehen auch die Irritation, die wir damit aufgelöst haben, sowohl bei den Verantwortlichen hier für politische Ämter als natürlich auch insbesondere bei den Mietern, die in diesen Wohnungen leben. Das ist uns völlig klar. Wir wollen uns da aus keiner Verantwortung herausziehen aber wir müssen eben auch der […]

  • Nachrichten vom 27.02.2026

    Nachrichten vom 27.02.2026

    Condor zieht ins Terminal 3 — Kaum Aufschwung auf dem Arbeitsmarkt — Weinmarkt bleibt angespannt Condor zieht ins Terminal 3 Die Fluggesellschaft Condor mit Sitz in Kelsterbach zieht im Sommer 2027 ins neue Terminal 3 am Frankfurter Flughafen. Das gaben die Airline und der Flughafenbetreiber Fraport heute bekannt. Condor will seinen Passagieren in Terminal 3 mehr Flüge und Services wie einen eigenen Lounge-Bereich anbieten. Die Fluggesellschaft ist hinter ihrem ehemaligen Partner Lufthansa der zweitgrößte Kunde am Frankfurter Flughafen. Bislang waren beide Fluglinien in Terminal 1 beheimatet. Das rund vier Milliarden Euro teure Terminal 3 soll in diesem April eröffnet werden. Kaum Aufschwung auf dem Arbeitsmarkt In Hessen und Rheinland-Pfalz hat sich die Zahl der Arbeitslosen im März nur leicht verringert. Die saisonale Erholung fiel diesmal schwächer aus als üblich. In Hessen suchten am Ende des Monats rund 216.000 Menschen einen Job. Die Arbeitslosenquote lag unverändert bei 6,1 Prozent. In Rheinland-Pfalz waren rund 133.000 Männer und Frauen ohne Stelle. Hier lag die Arbeitslosenquote wie im Vormonat bei 5,8 Prozent. Bundesweit sank die Quote geringfügig auf 6,5 Prozent. Weinmarkt bleibt angespannt Die Verbraucher in Deutschland haben im vergangenen Jahr weniger Wein gekauft. Wie das Deutsche Weininstitut im rheinland-pfälzischen Bodenheim heute mitteilte, gingen die Umsätze im Vergleich zum Vorjahr um rund sieben Prozent zurück. Das liege an der weiterhin getrübten Konsumlaune. Positiv sei dagegen, dass die deutschen Weine ihren Marktanteil leicht auf rund 43 Prozent steigern konnten.

  • Rettungsmedaille des Landes für Einsatzkräfte von eingestürztem Hotel in Kröv

    Rettungsmedaille des Landes für Einsatzkräfte von eingestürztem Hotel in Kröv

    Der tragische Hoteleinsturz in Kröv an der Mosel vor anderthalb Jahren hat zwei Menschen das Leben gekostet. Sieben Personen konnten aus den Trümmern gerettet werden – dank des Einsatzes von rund 250 Rettungskräften und Helfern. Darunter auch Mitarbeiter einer Wittlicher Baufirma. Ihr mutiges Handeln wurde nun mit der Rettungs-Medaille des Landes, der höchsten Auszeichnung für Rettungstaten, gewürdigt. Am späten Abend des 6. August 2024 stürzen Teile des Hotels Reichsschenke ein, an dem sich zuvor Risse gebildet hatten. Neun Menschen werden von den Trümmern verschüttet. Der Hotelbetreiber und ein weiblicher Gast kommen ums Leben. Sieben Personen, darunter eine Mutter und ihr Kleinkind, können aber lebend aus dem akut einsturzgefährdeten Haus geborgen werden. Entscheidend sind spezielle Kernbohrungen, um über Löcher Kontakt zu den Verschütteten herzustellen und sie mit Essen und Trinken zu versorgen. Als Bauunternehmer Roman Lange und seine erfahrenen Kollegen von der Feuerwehr um Hilfe gebeten werden, zögern sie keine Sekunde, die Arbeiten mit ihrem schweren Gerät gleich selbst durchzuführen. Roman Lange, Inhaber LRT-Baudienstleistungen Wittlich „Und konnten so unseren Beitrag leisten, dass wir die Frau finden konnten, die noch da eingeklemmt war. Und haben dann den Einsatz auch bis zum Schluss mitgemacht. Und sind dann auch nachher erschöpft wieder weg. Ich war ganz stolz auf meine Mitarbeiter.“ Ein stolzer Chef – und ein stolzer Ministerpräsident. Alexander Schweitzer verleiht Roman Lange, Martin Hagewald und Markus Moll für ihren Einsatz während der 24-stündigen Rettungsaktion die Rettungsmedaille des Landes Rheinland-Pfalz. Alexander Schweitzer (SPD), Ministerpräsident RLP „Da haben Mitarbeiter einer Firma mehr getan, als sie eigentlich müssten. Sie haben eigentlich ihr eigenes Leben dafür aufs Spiel gesetzt, um das Leben anderer Menschen zu retten. Und das ist bemerkenswert. Das ist besonders und das ist aller Ehren wert.“ Eine Ehrung, die Roman Lange und seine Kollegen mit Demut entgegennehmen. Roman Lange, Inhaber LRT-Baudienstleistungen Wittlich „Doch, ist […]

  • Lehrkräftepreis: Roland Struwe aus Kelkheim ist einer der besten Lehrer Hessens

    Lehrkräftepreis: Roland Struwe aus Kelkheim ist einer der besten Lehrer Hessens

    Das haben wir uns in der Schule bestimmt alle gefragt: Was hilft mir dieser Unterricht für mein späteres Leben? An der Eichendorff-Schule in Kelkheim im Main-Taunus-Kreis lautet die Antwort schon lange: sehr viel! Denn hier wird jedes Jahr aufs Neue eine Schüler-Firma gegründet. Und das unter Anleitung von Geschichts- und Politik-Lehrer Roland Struwe. Für sein Engagement hat er jetzt den Deutschen Lehrkräftepreis bekommen. Roland Struwe kommt 2012 als Lehrer an die Eichendorffschule und führt kurz danach das Projekt Schülerfirma ein. Seitdem gründen seine Schüler jedes Jahr aufs Neue ein real existierendes Unternehmen, samt eigener Produktidee, Marketingstrategie und Finanzplanung. Am Ende soll das Produkt auch produziert und verkauft werden. In diesem Jahr, ein Brettspiel … Roland Struwe „…in dem man als Spieler in die Rolle eines Landes schlüpft, das versuchen muss seine Standortfaktoren schrittweise zu verbessern, um Unternehmen anzulocken. In jeder Runde wird ein Unternehmen aufgedeckt. Und derjenige, der die Anforderungen des Unternehmens am besten erfüllt, der bekommt dieses Unternehmen und gewinnt somit Steuereinnahmen, beziehungsweise Punkte.“ Mindestens eine Doppelstunde pro Woche kommen diese Elftklässler in der AG zusammen und lernen so Schlüsselkompetenzen, die im regulären Unterricht zu kurz kommen. Roland Struwe „Zeitmanagment ist ein ganz wichtiger Punkt. Kommunikationsfähigkeit. Die Schüler müssen plötzlich mit Leuten in Interaktion treten, die für sie fremd sind. Müssen telefonieren, förmliche E-Mails schreiben. Das ist alles ganz neu für die Schüler.“ Bei der Arbeit im Team müssten die Schüler zudem lernen Kompromisse einzugehen und im Sinne der Firma zu handeln. Dass sie bereits in der Schule auf ihr Berufsleben vorbereitet werden, kommt bei den Schülern an. Liam Weick „Ich glaube, das bringt uns schon sehr viel weiter, dass wir wissen wie man mit Finanzen umgeht. Pitch Decks macht, mit Leuten redet, Interviews führt und alles. Also das ist schon sehr praktisch.“ Lina El Khoual „Sehr interaktiv. Also […]

  • Nachfahre von Brentano vermacht Brentanohaus in Oestrich-Winkel historische Sammlung

    Nachfahre von Brentano vermacht Brentanohaus in Oestrich-Winkel historische Sammlung

    Das Brentanohaus gilt als einzigartiger Erinnerungsort der Rhein-Romantik und war Treffpunkt der Freundschaftskreise jener Zeit. Zu den zahlreichen Gästen aus Politik und Kultur zählen Johann Wolfgang von Goethe und die Brüder Grimm. Nun wurde die Sammlung durch eine private Schenkung eines direkten Nachfahrens der Familie Brentano erweitert. 432 Objekte, darunter etliche Möbel, Gemälde, Porzellan und Silber. All das stammt nachweislich aus dem historischen Bestand des Brentanohauses. Dank Burkhard Michaeli, dem Ur-Großenkel von Marga von Brentano kehren die Objekte  wieder an ihren Ursprungsort zurück. Dr. Burkhard Michaeli, Brentano-Nachfahre „Wenn man ein Erbe bekommt hat man auch Verantwortung damit umzugehen. Und für mich war die Frage ‚Was kann ich damit anstellen, was auch anderen Leuten dann zugute kommt‘? Ich selbst bin darin groß geworden, ich bin quasi in einem Museum aufgewachsen und für mich war es ein Anliegen, dass auch andere Leute in einem Museum sich dann diese Gegenstände anschauen können, die bei uns zum Leben dazugehörten.“ Alle Objekte sind in einem sehr guten Zustand, denn sie wurden aufwendig restauriert. Mit den einzelnen Stücken verbindet Burkhard Michaeli Erinnerungen an seine Kindheit und die Besuche im Brentanohaus. Dr. Burkhard Michaeli, Brentano-Nachfahre „Die silberne Kuh, eine Milchkuh, die wir beim Kindergeburtstag benutzt haben , um eben Milch in die Tassen zu bekommen. Sehr verbunden war ich auch mit der Porzellanuhr, die etwas schwierig ist aufzuziehen, aber, wenn ich im Haus war ist die Uhr gelaufen und wenn ich dann weg war hieß es: ‚Ah, der Burkhard ist nicht mehr da, jetzt ist die Uhr stehen geblieben‘.“ Das Haus war über 200 Jahre im Besitz der Familie Brentano bevor das Land Hessen es 2014 kauft. Seitdem wurde es vom Träger Staatliche Schlösser und Gärten Hessen schrittweise saniert und restauriert. Die wohl bekanntesten Zimmer des Hauses sind die beiden Goethe-Zimmer, in denen sich der Dichter bei […]

  • Emotionales Heimspiel in Lautern - Der Sporttalk mit Thorsten Arnold

    Emotionales Heimspiel in Lautern – Der Sporttalk mit Thorsten Arnold

    Nach dem couragierten Auftritt der Frankfurter Eintracht am vergangenen Wochenende beim FC Bayern steht an diesem Wochenende für die Hessen das nächste Heimspiel an. Darüber – und  über die Aufgaben unserer anderen Mannschaften hier aus der Region – spricht Eva Dieterle mit unserem Sportreporter. Eva Dieterle, Moderatorin Thorsten, zu Hause hat Eintracht-Trainer Albert Riera ja bislang eine  makellose Bilanz. Thorsten Arnold, Sportreporter: Ja, ein Spiel –  ein Sieg. Und am Sonntag soll direkt der nächste Heimsieg folgen, gegen den SC Freiburg. Dann kann Albert Riera weiter so selbstbewusst auftreten wie bisher, mit markigen Sprüchen. Auch heute gab’s wieder einen. Auf die Frage, wie er denn entscheidet, welche Spieler er aufstellt. Bitte sehr! Albert Riera, Trainer Eintracht Frankfurt „Ich schaue mir nicht nur an, wie sie trainieren. Ich rieche sie förmlich. Wie ein Parfüm. Ich kann das wahrnehmen. In ihren Augen. Wenn ich sie anschaue. Ich weiß genau, was sie brauchen, wie sie sich fühlen. Und deswegen entscheide ich nicht nur fachlich taktisch. Es hängt auch von der gegenseitigen Verständigun ab.“ Arnold: Ja, die berühmte Chemie in der Mannschaft, das ist jetzt auch nix Neues. Jedenfalls ein richtungsweisendes Spiel, wenn die Eintracht nochmal Richtung Europa schielen will. Dieterle: Thorsten, wir schauen direkt zu unserem anderen Erstligisten, zu Mainz 05. Die sammeln Pünktchen um Pünktchen gegen den Abstieg. Arnold: Wird aber schwer morgen auswärts bei Bayer Leverkusen, die sind sehr spielstark, haben richtige Zocker mit drin. Also da werden die Mainzer nicht oft den Ball haben und damit rechnet  auch Trainer Urs Fischer. Urs Fischer, Trainer 1.  FSV Mainz 05 „Ich gehe mal davon aus, dass du effizient sein musst. Dass du nicht allzu viele Möglichkeiten bekommst. Das was du kriegst, da muss was rausschauen.“ Arnold: Und dann  haben wir noch was Interessantes gesehen im Training. Mittlerweile werden ja die Torhüter bei […]

  • Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Das Wochenendwetter zeigt sich durchwachsen und es wird auch wieder etwas kühler. Ein wunderbar frühlingshafter Tag neigt sich dem Ende entgegen: Heute Morgen hat sich vielen von Ihnen allerdings noch dieses Bild geboten: trüber, dichter Nebel. Wer sich hier bei Mainz trotzdem zu einem Morgenspaziergang überwinden konnte, wurde mit einem wunderbaren Naturschauspiel belohnt. Denn nach und nach hat die gleißende Sonne die Nebelschwaden über die Felder schweifen und verdunsten lassen. Die Feldhasen hat es gefreut. Na, wenn da keine Frühlingsgefühle aufkommen. Und wie frühlingshaft das Wochenende wird, sehen wir jetzt in den Aussichten. In der Nacht ist zunächst noch gering bewölkt, von Nordwesten her zieht es später zu. Aber es bleibt noch trocken. Vereinzelt kann sich wieder Nebel bilden. Die Tiefsttemperaturen liegen zwischen 10 Grad bei Koblenz und 5 Grad an der Fulda. Morgen, am Samstag wird’s gemischt. Es ist wechselnd bewölkt, bevorzugt im Nordwesten sind vereinzelte Schauer möglich, meist bleibt es aber niederschlagsfrei. Bei teils böigem Südwestwind liegen die Höchstwerte nur noch zwischen 8 und 16 Grad. Die wärmsten Tage der Woche liegen hinter uns. Auch am Sonntag ist es insgesamt etwas kühler, dafür lockert es auch wieder auf. Die neue Woche startet ruhig mit Nebel und wenigen Wolken, dazu wird es mit Sonne wieder wärmer.

  • Verdacht auf Straftat: Leiche neben Mülltonne in Heusenstamm gefunden

    Verdacht auf Straftat: Leiche neben Mülltonne in Heusenstamm gefunden

    In Heusenstamm im Kreis Offenbach ist eine Leiche gefunden worden. Noch ist unklar, wer die tote Person ist – und wie sie ums Leben kam. Die Ermittler gehen von einer Gewalttat aus. Schockierender Fund in einem Gewerbegebiet im südhessischen Heusenstamm: Ein Mann, der hier in der Nähe arbeitet, findet in der Ottostraße gestern neben einigen Mülltonnen eine Leiche. Er informiert die Polizei. Heute geben die Ermittler Details zum Fall bekannt. Der Tote sei demnach ein Mann mittleren Alters. Seine Identität sei noch nicht offiziell bestätigt, aber es gebe erste Hinweise. Die Behörden prüfen, ob es einen Zusammenhang mit einem Vermisstenfall aus Hessen gibt. Spuren am Körper der Leiche deuten auf Gewalt hin. Sebastian Knell, Staatsanwaltschaft Darmstadt „Staatsanwaltschaft und Polizei ermitteln aufgrund des Verdachts eines Tötungsdeliktes. Es gab Gewalteinwirkungen. Ob diese jedoch todesursächlich waren, das wird abgeklärt. Hierzu wurde eine Obduktion angeordnet, die im Laufe des Tages durchgeführt wird.“ Bis tief in die Nacht sperren Spurensicherer gestern das Gebiet rund um den Fundort der Leiche ab. Auch heute bleibt es abgesperrt, weitere Untersuchungen laufen. Die Polizei bittet mögliche Zeugen, sich zu melden. Wer gestern etwas Verdächtiges beobachtet hat, soll sich bei den Ermittlern melden.

  • Landtagswahl Rheinland-Pfalz: Neue Umfrage zeigt SPD und CDU fast gleichauf

    Landtagswahl Rheinland-Pfalz: Neue Umfrage zeigt SPD und CDU fast gleichauf

    Nur noch etwas mehr als drei Wochen, dann wird in Rheinland-Pfalz ein neuer Landtag gewählt. Laut einer aktuellen Umfrage liegt die CDU knapp vor der SPD, die den Ministerpräsident stellt. Es dürfte ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen werden. Bleibt Alexander Schweitzer von der SPD Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz? Oder wird es vielleicht doch Gordon Schnieder, der Spitzenkandidat der CDU? Wenn am nächsten Sonntag in Rheinland-Pfalz Landtagswahl wäre, würde die CDU nach der neuen Umfrage von Infratest Dimap im Auftrag des SWR 28 Prozent der Stimmen bekommen. Das ist 1 Prozentpunkt weniger als bei der Umfrage im Januar. Die SPD würde um 1 Prozentpunkt zulegen und 27 Prozent der Stimmen erhalten. Die AfD würde 19 und die Grünen 9 Prozent erreichen. Die Freien Wähler würden wieder und die Linke zum ersten Mal den Sprung in den Landtag schaffen. Die mitregierende FDP und alle übrigen Parteien würden hingegen an der 5 Prozent Hürde scheitern. Nach dieser Umfrage hätte die aktuelle Ampelregierung keine Mehrheit mehr. Weil keine andere Partei mit der AfD zusammenarbeiten will, würden wahrscheinlich CDU und SPD eine Regierung bilden. Diese hofft aber noch, die CDU auf den letzten Metern zu überholen. Gregory Scholz (SPD), Generalsekretär RLP „Wir haben seit Oktober vier Prozentpunkte dazubekommen. Sind jetzt fast gleichauf mit dem politischen Hauptbewerber. Die Umfragewerte für den Ministerpräsidenten sind sehr stark und ich glaube mit unserer Performance bis hierhin können wir zufrieden sein. Aber es sind noch 24 Tage bis zum Wahltag und wir wollen jetzt noch alles reinhauen und möglichst viele Menschen von einem sehr starken Programm und von einem sehr authentischen und starken Ministerpräsidenten überzeugen.“ Doch auch die CDU zeigt sich optimistisch, dass sie am Ende vorne liegen wird. Sie stehe derzeit besser da als vor der letzten Landtagswahl. Gordon Schnieder (CDU), Spitzenkandidat Landtagswahl RLP „Bei den letzten Wahlen waren wir bei dieser […]

  • Prekäre Lage in der Gesundheitsversorgung: Immer mehr Krankenhäuser insolvent

    Prekäre Lage in der Gesundheitsversorgung: Immer mehr Krankenhäuser insolvent

    Krankenhausinsolvenzen machen – nicht nur, aber auch bei uns in Hessen und Rheinland-Pfalz – immer wieder Schlagzeilen. Während sich private Träger zurückziehen können, sind Landkreise und kreisfreie Städte gesetzlich dazu verpflichtet, einzuspringen und die stationäre Gesundheits-Versorgung sicherzustellen. Doch das Geld dazu haben sie in Zeiten klammer Kassen häufig nicht. Wie lange kann das gut gehen und wie muss und wird sich die Krankenhauslandschaft verändern? Aufatmen in Boppard. Diese Woche hat der Stadtrat beschlossen, das Krankenhaus hier in den kommenden beiden Jahren mit bis zu zwei Millionen Euro zu unterstützen. Und damit zu retten. Das Krankenhaus Heilig  Geist gehört zum finanziell angeschlagenen Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein. Dessen Gesellschafterversammlung unter dem Vorsitz des Koblenzer Oberbürgermeisters hatte vor wenigen Wochen eigentlich schon beschlossen, den Standort zu schließen. Denn: David Langner (SPD), Vorsitzender Gesellschafterversammlung „Der Standort Boppard ist ein sehr kleiner Standort, höchst defizitär und er liegt eben außerhalb der Gebietskörperschaften der beiden Gesellschafter – Kreis Mayen-Koblenz und der Stadt Koblenz. Und da sind wir auch kommunalrechtlich auf sehr schwierigem Terroir, dass wir ein Krankenhaus unterhalten, dass jenseits unserer Zuständigkeit betrieben wird.“ Jetzt will also die Stadt Boppard für die Verluste aufkommen. Bei weitem kein Einzelfall. Auch das ehemalige DRK-Krankenhaus in Alzey wird jetzt vom Kreis getragen. Ebenfalls in kommunaler Trägerschaft: Das Heilig Geist Hospital in Bingen. Hier müssen die Stadt Bingen und der Landkreis Mainz-Bingen bis 2028 15,8 Millionen Euro aufbringen, um die Verluste des Klinikums auszugleichen. Das Geld dafür hat Oberbürgermeister Thomas Feser eigentlich nicht. Thomas Feser (CDU), Oberbürgermeister Bingen „Das war keine strategische Entscheidung, sondern das war für mich einfach für die Bürgerinnen und Bürger, für die Grundversorgung, für die Notfallversorgung eine wichtige Entscheidung. Weil ich bin auch der Auffassung, gerade, was den Gesundheitsbereich angeht, wo Ärzte gebraucht werden, müssen wir uns auch als Staat – oder wir als Kommune – in die […]

  • Krankenhausinsolvenzen: RLP-Gesundheitsminister Clemens Hoch zu Gast im Studio

    Krankenhausinsolvenzen: RLP-Gesundheitsminister Clemens Hoch zu Gast im Studio

    Wie geht es weiter mit der Krankenhausversorgung in Rheinland-Pfalz? Eva Dieterle, Moderatorin: Und ein Thema, das so wichtig ist, dass wir es jetzt noch vertiefen wollen. Das tun wir jetzt mit dem rheinland-pfälzischen Gesundheitsminister Clemens Hoch. Guten Abend. Clemens Hoch (SPD), Gesundheitsminister RLP: Guten Abend. Dieterle: Herr Hoch, dass jetzt Kommunen ihre Krankenhäuser retten, also sozusagen die Steuerzahler, das kann ja langfristig nicht die Lösung sein. Hoch: Erst mal ist das Geld, mit dem Krankenhäuser finanziert werden, das Geld der Steuerzahler und der Beitragszahler. Das Kommunen, also die Landkreise, Krankenhäuser betreiben, das ist der Grundsatz. Wir kennen alle ja noch von früher die sogenannten Kreiskrankenhäuser und das war ganz etabliert, dass jetzt wie in Bingen und in Boppard auch tatsächlich die Städte mit einspringen, das ist neu. Ich bin aber an den Standorten sehr dankbar, dass man sich nicht auf eine Zuständigkeitsdiskussion mit der Kreisebene begeben hat, sondern sagt: “Wir packen da selber mit an”, Hand in Hand übrigens mit uns, mit dem Land. Und wir schauen gemeinsam auf den Bund und sagen: “Auf Dauer geht das aber nicht vor Ort”. Dann muss der Bund für eine auskömmliche Finanzierung sorgen. Dieterle: Genau, Sie haben Boppard gerade genannt. Dort werden jetzt rund 2 Millionen € investiert. Fakt ist auch: Das können sich die Kommunen dauerhaft nicht leisten. Die Menschen vor Ort, die jetzt vielleicht aufatmen, die können sich aber mitnichten sicher sein, dass das dazu führt, dass ihr Krankenhaus weiterhin bleibt. Auch langfristig. Hoch: Wir haben immer gesagt, bei dem Fall Boppard, das ist ein Paradebeispiel für uns, so eine Regioklinik zu etablieren, also ein Krankenhaus für Alltagsnotfälle. Wir wollen ja die Krankenhausreform nutzen, auch eine gewisse Spezialisierung auszubringen, die Alltagsnotfälle nah vor Ort, wenn es wirklich der Herzinfarkt oder Schlaganfall ist in spezialisierten Kliniken und das, was planbar ist, also die […]