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  • Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere Nachrichten im Überblick

    Sechs Tage Streik im Bahnverkehr — Mainzer Kläranlage wird aufgerüstet — Falschparken in Frankfurt oft ungestraft — Bundeswehr in Fritzlar übt Nachtflüge Anmoderation: Staatsanwaltschaft und Zollfahndern ist bei Trier ein Schlag gegen die Drogenkriminalität gelungen. Bei der Durchsuchung eines Lastwagen aus Spanien fanden die Ermittler 500 Kilogramm Marihuana. Verdeckte Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Trier und der Zollfahnder aus Kaiserslautern haben zu dem großen Drogenfund geführt. Die heiße Ware befand sich, gelagert zwischen Textilien und Schuhen, in Kartons verpackt. Genauere Angaben wollen die Behörden zum jetzigen Zeitpunkt nicht machen. Der 52 Jahre alte Fahrer wurde vorläufig festgenommen. Damit kommen wir zu den weiteren Nachrichten des Tages. Sechs Tage Streik im Bahnverkehr Die Lokführergewerkschaft GDL hat die Beschäftigten der Deutschen Bahn zum mittlerweile vierten und bislang längsten Ausstand im aktuellen Tarifkonflikt aufgerufen. Wie die GDL heute in Frankfurt mitteilte, soll im Güterverkehr ab Dienstagabend um 18.00 Uhr gestreikt werden, im Personenverkehr von Mittwochmorgen um 2.00 Uhr. Enden soll der Ausstand erst am kommenden Montag um 18.00 Uhr. Die Deutsche Bahn rechnet erneut mit massiven Einschränkungen im Fern-, Regional und Güterverkehr. Sie arbeitet an einem Notfallplan. Beide Tarifparteien streiten über ein neues Arbeitszeitmodell für Schichtarbeiter. Die Gewerkschaft lehnt die bisherigen Angebote der Bahn als unzureichend ab. Kläranlage wird aufgerüstet Das Land Rheinland-Pfalz unterstützt die Modernisierung der Kläranlage in Mainz-Mombach mit 6,5 Millionen Euro. Einen entsprechenden Förderbescheid zum Gewässerschutz hat Umweltministerin Katrin Eder heute überreicht. In der Anlage soll eine vierte Reinigungsstufe gebaut werden. Sie kann unter anderem einen Großteil von Arzneimittelrückständen und Haushaltschemikalien aus dem Abwasser filtern. Laut Eder wird die Kläranlage dadurch zu einer der bundesweit modernsten Anlagen. Falschparken oft ungestraft In Frankfurt werden Verkehrssünder wie Falschparker zu selten belangt. Die Beobachtungen von Ortsbeiräten hat der Magistrats jetzt bestätigt. In nahezu allen Stadtgebieten könne der Verkehr wegen des Personalmangels nicht ausreichend überwacht werden. […]

  • Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Die Temperaturen steigen deutlich an. Dazu wird es stürmisch und sehr nass. Die Sternsinger dürften froh sein, ihre Mission beendet zu haben, denn draußen herrscht gerade richtiges Tauwetter bei Temperaturen um die 6 Grad. Der Blick vom Neroberg aus über Wiesbaden war heute Nachmittag grau und wolkenverhangen. Immer wieder hat es im Tagesverlauf geregnet. Heute war es größtenteils noch windstill, das soll sich aber in den Abendstunden und in den kommenden Tagen ändern. Es soll richtig stürmisch werden. Was uns genau erwartet, das schauen wir uns jetzt auf den Wetterkarten an. Heute Nacht haben wir in Hessen und Rheinland-Pfalz noch viele Wolken und Schauer, die im Bergland auch mit Schnee vermischt sein können. Von Westen her wird es aber gegen Morgen trockener. Die Temperaturen gehen auf 6 bis 2 Grad zurück, der Wind ist anfangs noch stark böig. Morgen am Dienstag kann es im Hessischen Bergland noch letzte Schauer geben, dann bleibt es bei einem Mix aus Sonne und Wolken aber trocken. Erst gegen Abend kommen aus Westen neue Regenwolken auf. Die höchsten Temperaturen liegen zwischen 7 und 9 Grad, nur im Bergland darunter. Am Mittwoch überquert uns erst Regen, dann kommen Regenschauer und der Wind ist sehr stark, mit Sturmböen im Bergland. Es wird mild mit zu bis 15 Grad. Nach einer Regenpause am Donnerstag wird es am Freitag aber schon wieder nass.

  • Demonstration gegen Rechtsextremismus

    Demonstration gegen Rechtsextremismus

    In ganz Deutschland gehen in diesen Tagen Menschen auf die Straße: Sie wollen ein Zeichen setzen gegen Rechtsextremismus. So auch gestern Abend in Mainz. Erwartet wurden bei der Kundgebung ursprünglich 300 Teilnehmer, doch es wurden viel mehr. Auch Mitglieder der rheinland-pfälzischen Landesregierung haben daran teilgenommen. „Ganz Mainz hasst die AfD! Ganz Mainz hasst die AfD!“ Es ist ein „Zeichen gegen rechts“, das die über 5.000 Menschen hier in Mainz setzen wollen. Viele sind besorgt, dass die Demokratie von rechtsextremen Kräften bedroht werden könnte. Patricia Mollnau „Wir halten gegen die scheiß AfD und es wird Zeit, dass wir – die gesellschaftliche Mitte – laut werden in ganz Deutschland, dass wir das nicht mehr wollen. Nie wieder.“ Diana Gläßer „Und dass die vor allen Dingen nicht die Mehrheit sind. Denn wir sind die Mehrheit, wir stehen für Vielfalt, wir stehen für Menschenrechte.“ Siegfried Schuch „Wir finden das Erstarken der Rechtspopulisten erschreckend und wir wollen den Anfängen wehren und nie mehr Faschisten bei uns haben.“ Auslöser für den Protest sind Berichte über ein Treffen von AfD Mitgliedern mit Vertretern rechtsextremer Kreise in Potsdam, bei dem im November über Ausweisungen von Ausländern wie auch deutschen Staatsbürgern in großem Stil diskutiert worden sein soll. An der Demonstration nahmen auch Mitglieder der rheinland-pfälzischen Landesregierung teil. Sie positionieren sich klar gegen rechtsextreme Kräfte. Malu Dreyer (SPD), Ministerpräsidentin Rheinland-Pfalz „Also das Zeichen ist natürlich gegen Rechtsextremismus. Ich denke, die Menschen sind wirklich alarmiert seit in Potsdam so öffentlich klar geworden ist, dass die rechtsextremen Bewegungen – und auch dort hat es Mitglieder der AfD gegeben – dass sie Pläne haben zur Deportation von Menschen und und und.“ Alexander Schweitzer (SPD), Sozialminister Rheinland-Pfalz „Ich glaube, es ist ein Zeichen gegen Rassismus, gegen Antisemitismus und es ist damit auch ein Zeichen gegen die Partei, die all das in sich vereint. […]

  • Studiogespräch mit Ines Claus, CDU-Fraktionsvorsitzende im hessischen Landtag, über die neue Regierungskoalition mit der SPD

    Studiogespräch mit Ines Claus, CDU-Fraktionsvorsitzende im hessischen Landtag, über die neue Regierungskoalition mit der SPD

    Seit gestern ist die neue hessische Landesregierung im Amt, ein Bündnis aus CDU und SPD unter Führung von Ministerpräsident Boris Rhein. Über die Herausforderungen, die auf dieses neue Bündnis warten, spricht Eva Dieterle mit Ines Claus, der Vorsitzenden der CDU-Fraktion im hessischen Landtag – vorher werfen wir noch mal einen Blick auf die spannendsten Momente der konstituierenden Sitzung. Boris Rhein, der alte und auch neue Ministerpräsident, gestern im hessischen Landtag. Wiedergewählt mit 76 Stimmen – also mit einer Stimme mehr als die schwarz-rote Koalition Abgeordnete hat. Die Wahl gestern – sie ist der Abschluss einer von der CDU überragend gewonnenen Landtagswahl und intensiven Koalitionsverhandlungen. An deren Ende man sich gegen den bisherigen grünen Koalitionspartner und für eine Zusammenarbeit mit den Sozialdemokraten entschieden hat. Immer dabei am Verhandlungstisch war auch sie: Ines Claus, die Fraktionsvorsitzende der CDU. Als der frühere Ministerpräsident Volker Bouffier sie 2020 für den Posten vorschlug, war es für viele eine große Überraschung – kaum jemand hatte Claus auf dem Zettel. Rund 78 Prozent der Fraktionsmitglieder stimmten für „die dreifache Mutter aus der vierten Reihe“, wie sich die Juristin damals selbst bezeichnete. Diese Woche wurde Claus erneut im Amt bestätigt – dieses Mal mit rund 94 Prozent. Ines Claus (CDU), Fraktionsvorsitzende Landtag Hessen, am 16.1.2024 „Das ist wirklich ein toller Tag. Das ist für uns ein toller Start.“ Ein toller Start, der vielleicht durch das Agieren des neuen Koalitionspartners doch ein bisschen getrübt wurde. Denn Claus steht zwar weiter an der Spitze der CDU-Fraktion – an der Spitze der SPD-Fraktion dagegen gibt’s einen Wechsel. Günter Rudolph ist den Vorsitz los. Und das obwohl die hessische Landesvorsitzende Nancy Faeser ihn zur Wiederwahl vorgeschlagen hatte. Doch zu dieser Wahl ist Rudolph erst gar nicht mehr angetreten, zu gering war wohl seine Chance zu gewinnen. Boris Rhein (CDU), Ministerpräsident Hessen, am […]

  • Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere Nachrichten im Überblick

    Anklage im Fall Steffen B. erhoben — BASF verfehlt eigene Ziele — Nicht genug Wohnungen für Rentner Anmoderation: Jetzt blicken wir nach Frankfurt, denn dort hat ein Jogger im Stadtwald die Leiche eines Mannes gefunden. Wie ein Polizeisprecher mitteilte, gibt es Hinweise auf ein Gewaltverbrechen. Der Tote war am Donnerstag in einem Holzpavillon entdeckt worden und ist bislang noch nicht identifiziert. Eine Obduktion soll jetzt die Todesursache klären. Und damit kommen wir zu weiteren kurzen Nachrichten von heute: Anklage im Fall Steffen B. erhoben Nach dem gewaltsamem Tod des Arztes Steffen B. in Gerolstein hat die Staatsanwaltschaft Trier die 35jährige Lebensgefährtin des Opfers als Mittäterin wegen Totschlags angeklagt, ihren zur Tatzeit 16jährigen Sohn und seinen gleichaltrigen Freund wegen Mordes. Sie sollen den 53jährigen Orthopäden an Sylvester 2022 in seinem Haus getötet und die Leiche in einem Waldgebiet bei Rockeskyll vergraben haben. Motiv soll das zerrüttete Familienverhältnis gewesen sein. BASF verfehlt eigene Ziele Der Ludwigshafener Chemiekonzern BASF gerät wegen schwacher Nachfrage und hoher Energiekosten immer mehr unter Druck. Wie das Unternehmen heute mitteilte, lagen Umsatz und Gewinn im vergangenen Jahr deutlich unter den eigenen Erwartungen. Der Umsatz ging nach vorläufigen Zahlen um gut 20 Prozent zurück. Der Gewinn vor Steuern und Zinsen brach um 45 Prozent ein. Nicht genug Wohnungen für Rentner Sozialverbände und Gewerkschaften kritisieren, dass in Hessen viel zu wenige altersgerechte Wohnungen gebaut werden. Das Problem werde sich mit dem Renteneintritt der geburtenstarken Jahrgänge der Sechzigerjahre noch verschärfen. Bis 2040 würden 38.000 Wohnungen mehr für Senioren benötigt. Neubauten sollten künftig grundsätzlich barrierefrei sein.

  • Stadt Offenbach übernimmt Kaufhof-Gebäude

    Stadt Offenbach übernimmt Kaufhof-Gebäude

    Der Online-Handel floriert, die Händler vor Ort haben es zunehmend schwer. Ein Trend, den man den Innenstädten anmerkt. Leerstehende Geschäfte gehören mittlerweile zum gewohnten Bild. Davon betroffen sind durch die Insolvenz des Kaufhaus-Riesen Galeria Karstadt-Kaufhof auch ganze Gebäudelomplexe. Aber was macht man mit diesen riesigen Häusern in bester Innenstadt-Lage? Nachdem die Stadt Hanau im Herbst angekündigt hat, das ehemalige Kaufhof-Gebäude zu kaufen, zieht Offenbach jetzt nach. Wo früher jeden Tag Tausende Kunden nach Kleidung, Schmuck und Dekoration gestöbert haben, herrscht jetzt gähnende Leere. Das riesige Gebäude mitten in der Offenbacher Fußgängerzone wirkt, als hätte es die besten Zeiten hinter sich. Das aber will die Stadt nicht hinnehmen und plant, das Gebäude für 13 Millionen Euro zu kaufen. Dazu kommen Umbaukosten in Millionenhöhe – eine große Investition für die Stadt am Main. Felix Schwenke (SPD), Oberbürgermeister Stadt Offenbach „Die Stadt Offenbach wird das deswegen stemmen, weil sie zuletzt auch mal das ein oder andere gute wirtschaftliche Jahr schon hatte. Und dann haben wir gesagt: ‚Wenn wir gleichzeitig etwas für Bildung tun können und für die Innenstadt, dann machen wir das.’“ Im ehemaligen Kaufhaus soll unter dem Namen „Station Mitte“ die neue Stadtbibliothek entstehen. Vier Stockwerke hat die Stadt dafür vorgesehen. Neben dem Verleih von Büchern, Musikträgern und DVDs, will man hier auch neue Angebote schaffen. Felix Schwenke (SPD), Oberbürgermeister Stadt Offenbach „In Offenbach leben auch viele Kinder auf beengten Wohnverhältnissen, die nicht die Möglichkeit haben, irgendwo einen ruhigen Arbeitsplatz zu haben, noch dazu mit schnellem Internet. Und das wollen wir schaffen. Und dafür muss die Bibliothek in Offenbach viel, viel größer werden, dass sie solchen modernen Gerechtigkeitsfragen, nämlich Chancengerechtigkeit, Bildungsgerechtigkeit tatsächlich genügen kann.“ Paul-Gerhard Weiß (FDP), Bildungs- und Planungsdezernent Stadt Offenbach „Es werden eine Vielzahl an Medien dort angeboten. Es gibt einen Maker Space, es gibt auch Gaming-Bereiche und vor allem […]

  • Studiogespräch über die Fußball-Bundesliga

    Studiogespräch über die Fußball-Bundesliga

    Wir sprechen mit unserem Sportreporter Thorsten Arnold über die bevorstehenden Spiele der Fußball-Bundesligisten in Hessen und Rheinland-Pfalz. Eva Dieterle, Moderatorin: Weiter geht es jetzt mit dem Sport. Unter sehr frostigen Bedingungen mussten Sie in dieser Woche trainieren, die Profis der Fußballbundesliga am Wochenende steht der offizielle Start in die Rückrunde an, doch nicht für alle Teams. Das für heute Abend angesetzte Spiel Mainz 05 gegen Union Berlin wurde bereits abgesagt. Unter anderem darüber spreche ich jetzt mit unserem Sportreporter Thorsten Arnold. Thorsten, warum diese Absage? Thorsten Arnold, Sportreporter: Ja, da geht es weniger um den grünen Rasen, den hätte man auch irgendwie hingekriegt, es gibt ja eine Rasenheizung. Nein, es geht vielmehr um die Umstände drumherum im Stadion. Da sind viele Stehplatzränge noch vereist und auch die Wege zum Stadion hin, da sehen wir es, da führen ja viele übers freie Feld. Da wollte man heute Abend in dieser Winterlandschaft nicht noch Tausende Zuschauer drüber schicken. Dieterle: Und wann wird dieses Spiel jetzt nachgeholt? Arnold: Ja, da gibt es in der Tat noch keinen Termin, weil der Kalender ist ziemlich eng. Klar ist nur irgendwann unter der Woche und wenn man mal schaut, frühester Termin bietet sich die Fastnachtswoche an, ausgerechnet in Mainz. Da wird gerade die Polizei dann sagen: “Super Idee!” Also gut, irgendwann werden sie schon einen Termin finden. Nur klar ist: Heute Abend wird es nicht stattfinden. Dieterle: Bleibt für uns mehr Zeit, über das Spiel schlechthin zu sprechen, über das Spiel, auf das alle Hessinnen und Hessen hinfiebern: das Derby Darmstadt 98 gegen Eintracht Frankfurt. Arnold: Ja, und da wollen natürlich die Lilien als Außenseiter es dem großen Nachbarn mal so richtig zeigen. Und klar ist, spielerisch allein wird es nicht klappen, da muss es zur Sache gehen. Wer könnte das besser wissen als Torsten Lieberknecht, […]

  • Wintersport in der Eifel

    Wintersport in der Eifel

    Bei uns in der Sendung bleibt es sportlich – wir wechseln aber zum WINTER-sport. Denn der viele Schnee gestern hat neben dem großen Verkehrs-Chaos auch etwas Gutes: Auch kleinere Ski-Gebiete in Hessen und Rheinland-Pfalz können ihre Lifte anschmeißen. Wie hier auf der Hohen Acht mitten in der Eifel. Ein Schwung. Noch einer. Und noch einer. Auf knapp 750 Metern Höhe können Ski- und Board-Begeisterte seit heute wieder die Hohe Acht runterbrettern, den höchsten Berg der Eifel. Der viele Schnee in den letzten Tagen macht es möglich. Die Wintersportfans macht er glücklich. Anselm Kalff „Normalerweise fahre ich im Sommer hier immer mit dem Motorrad entlang und denke mir jedes Mal: ‚Irgendwann gehst da auch mal Skilaufen.‘ Und jetzt hat sich halt die Möglichkeit ergeben. Das Wetter passt, der Schnee passt, ich habe gerade frei und insofern haben wir gesagt; ‚Ja, das machen wir heute 12 Uhr‘ und waren die ersten am Lift.“ Albert Ganser „Für unsere Verhältnisse hier finde ich die schon gut. Sie sind nicht sehr gut, weil der Schnee nicht hoch genug ist, aber man kann gut fahren.“ Markus Eckert „Für ein reines Naturschneegebiet muss ich sagen, ganz toll. Richtig schön, dass es jetzt Anfang der Woche noch einmal so geschneit hat. Und das wollte ich auf jeden Fall ausnutzen.“ 30 Zentimeter Neuschnee ist in den letzten zwei Tagen runtergekommen. Und den braucht es auch, denn Schneekanonen gibt es in dem kleinen Skigebiet nicht. Manfred Hoffmann (parteilos), Ortsbürgermeister Kaltenborn „Es muss dann schon immer ein paar Tage lang ordentlich schneien. Am besten vorher noch Frost, damit der Boden schon entsprechend präpariert ist. Und dann müssen wir ja mit dem PistenBully erst einmal alles präparieren.“ Nur einen Tag benötigen die Mitarbeiter der 350-Einwohner-Gemeinde, um die zwei Pisten vorzubereiten. Im letzten Jahr hatten sie hier acht Lift-Tage. Für wen das nichts […]

  • Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Uns erwartet ein sonniges, kaltes Winterwochenende. In der kommenden Nacht klart es bei uns in Hessen und Rheinland-Pfalz erstmal auf, später bilden sich bei schwachem Südwestwind Boden- und Hochnebelfelder. Die Luft kühlt ordentlich ab und die Tiefstwerte liegen zwischen minus 6 und minus 12 Grad. Morgen am Samstag dreht der schwache Wind noch etwas mehr auf südliche Richtungen und die Sonne heizt die Nebelfelder oft weg, sodass in der Spitze rund sieben Stunden Sonne möglich sind. Die Höchstwerte liegen meist um den Gefrierpunkt, mit längerem Nebel bleibt es auch mal frostig! Am Sonntag bleibt es noch meist trocken, aber die Wolken werden von Westen her etwas dicker. Am Montag wird es dann rasch windiger und es zieht teils kräftiger Regen durch. Dazu wird es ungewöhnlich mild.

  • Verkehrsprobleme durch Eis und Schnee

    Verkehrsprobleme durch Eis und Schnee

    Das Winterwetter hat uns auch heute weiter fest im Griff. Schnee, Glätte und querliegende LKW – auf vielen Autobahnen in Rheinland-Pfalz und in Hessen ging schon seit gestern Abend nichts mehr. Für viele hieß es deshalb: Übernachten auf der Autobahn. Die A4 bei Bad Hersfeld gestern am späten Abend. LKW, PKW – alle stecken fest. Und auch dieser Überholversuch endet an der Mittelleitplanke. Viele stehen hier stundenlang, ohne auch nur einen Zentimeter voran zu kommen. Kevin Weigelt, LKW-Fahrer „Hier an der Stelle – anderthalb Stunden, davor habe ich aber schon mal zwölf Kilometer vorher gestanden, viereinhalb Stunden. Ich komme eigentlich gar nicht mehr weg, weil ich habe mich auch festgefahren. Meine Reifen drehen durch, also ich bräuchte sowieso Hilfe.“ Frank Florczak, LKW-Fahrer: „Ich wollte hier eigentlich noch schön durchfahren. Kirchheimer Dreieck und so, bevor der große Schnee anfängt. Aber dann bin ich überrascht worden. Ich bin vorhin dem Schneepflug hinterher gefahren, das ging auch wunderbar. Aber der ist dann vor der letzten Abfahrt runtergefahren, da war Feierabend. Und eigentlich bin ich nicht der Typ, der auf der Autobahn steht und übernachtet da, aber heute geht es nicht anders.“ Nichts geht mehr – auch heute Mittag auf der A1 zwischen Moseltal und Mehring. Mehrere LKW stehen quer – hunderte Fahrzeuge stehen im Stau. Die Räum- und Streufahrzeuge kommen kaum durch. „Einer kam, der hat den Standstreifen geschoben und dann war’s das. Aber es ging ja nicht, weil auch der Mittelstreifen war von LKWs blockiert.“ Die Lage an Deutschlands größtem Flughafen in Frankfurt hatte sich zwar schon gestern Nachmittag wieder etwas entspannt, doch auch heute mussten mehr als 300 der geplanten rund 1.000 Flüge gestrichen werden. Von einem Normalbetrieb ist man hier also immer noch weit entfernt. Erhebliche Behinderungen auch auf der A7 bei Fulda. Die Polizei appelliert an die Autofahrer, nicht […]

  • Feuerwehr trainiert Eisrettung

    Feuerwehr trainiert Eisrettung

    Nicht nur die Straßen sind spiegelglatt. Durch die Minus-Temperaturen der vergangenen Tage, sind auch einige Seen in Hessen und Rheinland-Pfalz zugefroren. Was mancherorts zum fröhlichen Schlittschuhlaufen genutzt wird, kann auch schnell zur lebensgefährlichen Falle werden. Nämlich dann, wenn das Eis bricht. Um für solche Fälle vorbereitet zu sein, übt die Berufsfeuerwehr Darmstadt regelmäßig die Rettung aus dem Eis. Jetzt zählt jede Sekunde. Geräte bereitstellen, Schutzanzug anlegen und ab aufs Eis! Die Fachgruppe Spezielle Rettung der Feuerwehr Darmstadt ist auf solche Fälle spezialisiert. Und trotzdem ist die Eisrettung jedes Mal wieder ein Nervenkitzel. Daniel Schmeichel, Berufsfeuerwehr Darmstadt „Bei den Übungen, die wir hier durchführen, kommt es vor allem auf Schnelligkeit an. Wir versuchen uns auf der Anfahrt schon weitestgehend auszurüsten, so wie es halt möglich ist im Fahrzeug die Kälteschutzanzüge schon anzuziehen. Und dann kommt’s halt einfach auf Schnelligkeit drauf an. So schnell wie möglich zur Person zu kommen und die Person so schnell wie möglich aus dem Gefahrenbereich zu retten.“ Denn bei diesen eiskalten Wassertemperaturen kühlt der Körper schnell aus, die Kräfte schwinden, die eingebrochene Person droht zu erfrieren. Und im Normalfall trägt sie auch keinen Trockenanzug, so wie Daniel Schmeichel und seine Kollegin Leigh Traber bei dieser Übung. Sie übernehmen abwechselnd die Rolle von Retter und Opfer. Dazu kommt eine Mannschaft am Ufer, die die beiden sichert. Um die Abläufe zu perfektionieren, spielt das Rettungsteam verschiedene Szenarien durch. Martin Reeg, Berufsfeuerwehr Darmstadt „Wir haben es erstmal gemacht ohne irgendwelche Hilfsmittel, einfach damit die Leute auch das Gefühl dafür entwickeln, was die Hilfsmittel quasi machen und an welcher Stelle sie unterstützen können. Und dann hinterher haben wir ja gesehen, mit dem Spineboard, mit dem Rettungsbrett, dass das eigene Synergieeffekte hat, dass es auch viel schneller geht unter Umständen, indem man Auftrieb generiert durch das Brett selber.“ So perfekte Bedingungen wie […]

  • Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere Nachrichten im Überblick

    Wintershall Dea-Verkauf gefährdet — Deutscher Städtetag gegen Sparauflagen für Arbeitsagenturen — Wieder Streik im privaten Busverkehr — Schwierige Tarifverhandlungen bei den Bodenbeschäftigen  der Lufthansa erwartet Anmoderation: Die Bundesanwaltschaft hat Anklage gegen einen mutmaßlichen Kriegsverbrecher aus Syrien erhoben. Er soll sich vor dem Staatsschutzsenat des Oberlandes-Gerichts Koblenz verantworten. Als Mitglied der Terrororganisation Islamischer Staat soll er an mehreren Hinrichtungen von Kämpfern der oppositionellen Freien Syrischen Armee beteiligt gewesen sein. Die Anklage lautet auf Mitgliedschaft in einer Terrorvereinigung, Kriegsverbrechen und Mord. Und damit kommen wir zu weiteren kurzen Nachrichten von heute: Wintershall Dea-Verkauf gefährdet Die Pläne des Ludwigshafener Chemiekonzerns BASF, seine Öl- und Gastochter Wintershall Dea an einen britischen Ölkonzern zu verkaufen, stoßen laut Medienberichten auf Widerstand in der Politik. Das Bundeswirtschaftsministerium werde die Verkaufspläne sehr intensiv prüfen. Grund dafür sei, dass Deutschland bei einem Verkauf von Wintershall Dea seinen einzigen Öl- und Gasförderer sowie dessen umfangreiches Expertenwissen verliere. Die Bundesregierung kann die Übernahme eines Unternehmens wie Wintershall Dea unter bestimmten Voraussetzungen untersagen, wenn der Käufer nicht aus der EU stammt. Gegen Sparauflagen für Arbeitsagenturen Der Deutsche Städtetag hat heute in Trier mehr Geld und mehr Personal für die Jobcenter und Arbeitsagenturen gefordert. Ihre Arbeit sei wesentlich, um den zunehmenden Fachkräftemangel zu lindern. Die Pläne der Bundesregierung, dort mehr als eine Milliarde Euro einzusparen, seien der falsche Weg. Zudem müssten alle Geflüchteten mit Bleibeperspektive schneller arbeiten dürfen. Dafür müssten bisherige Hürden wie Beschäftigungsverbote und die Anerkennungsverfahren von Qualifikationen grundlegend überprüft werden. Wieder Streik im privaten Busverkehr Nach dem eintägigen Ausstand am Montag haben die Beschäftigten der privaten Busunternehmen in Rheinland-Pfalz seit heute Nacht um 3.00 Uhr erneut die Arbeit niedergelegt. Der Warnstreik soll bis zum Schichtende am Freitagabend dauern. Landesweit fallen viele Verbindungen aus. Die Gewerkschaft Ver.di fordert in dem Tarifkonflikt unter anderem monatlich 500 Euro mehr Lohn für die rund 4.000 […]

  • Neue Richtlinien für Schulneubauten

    Neue Richtlinien für Schulneubauten

    Modern, hell und vor allem digital – so soll sie sein, die „Schule der Zukunft“. Seit Januar gilt in Rheinland-Pfalz eine neue Schulbaurichtlinie. Darin regelt das Land, wie Schulen baulich ausgestattet sein müssen und welche Maßnahmen in welchem Umfang gefördert werden. Die Ausstattung von Schulen soll sich dabei nach den aktuellsten pädagogischen Anforderungen richten. Wie das aussehen kann, zeigt ein Beispiel in Worms. Der typische Klassenraum – es gibt ihn noch, auch in der Schule der Zukunft. Aber gelernt wird eben nicht mehr nur in einem Raum. Die Schüler können hier an der Pfrimmtal-Realschule plus wählen, ob sie sich an Einzelarbeitsplätzen abschotten wollen, an Gruppentischen oder ganz frei irgendwo in Schulgebäude arbeiten. Milena Muskovsky, Zehntklässlerin Pfrimmtal-Realschule plus „Manchmal wenn ich so sehe, oh ich verstehe das Thema und denke, ich probiere es jetzt mal alleine, ohne dass ich ständig den Lehrer frage, ob es richtig ist oder beim Nachbarn dann vielleicht mal lunze, gehe ich dann einfach raus und mache das für mich selbst.“ Mia Riehl, Sechstklässlerin Pfrimmtal-Realschule plus „Ich bin eher gerne draußen im Cluster, weil ich kann mich draußen einfach besser konzentrieren als im Unterricht.“ Sich selbst strukturieren, eigenständig arbeiten und im wahrsten Sinne des Wortes Raum für individuelle Gedanken und Herangehensweisen haben – das sollen die Schüler hier üben. Doch was ist mit denjenigen, die Schwierigkeiten haben, sich selbst zu strukturieren? Simone Gnädig, Schulleiterin Pfrimmtal-Realschule plus „Wir haben zwei Klassenleitungen, die sich eine Klasse sozusagen im klassischen Sinne teilen und die haben sich dann die Klasse eingeteilt, sodass jeder der Lehrkräfte – wenn wir von 25 Kindern gerade in der 5. und 6. Klasse sprechen und die dann teilen, hat jeder Kollege so zwölf Kinder, wo er mit den Kindern dann auch arbeitet.“ Dieses Modell setzt aber voraus, dass es an der Schule genügend Lehrer gibt. Modern, […]

  • Tierische Katastrophenhelfer

    Tierische Katastrophenhelfer

    In Rheinland-Pfalz gibt es landesweit sieben Feuerwehr-Facheinheiten, die mit Rettungshunden und spezieller Ortungstechnik nach vermissten und verschütteten Personen suchen, auch in Gewässern. Heute hat der rheinland-pfälzische Innenminister Michael Ebling eine der Facheinheiten in Frankenthal besucht, um sich insbesondere das Training der Rettungshunde genauer anzuschauen. Yves Hennig und sein Schäferhund Fire machen sich bereit für den Einsatz, sie zeigen was sie so alles drauf haben. Zur Übung muss Fire einen vermissten Mann suchen, es ist ein Feuerwehrkollege. Der Schäferhund findet ihn schnell und erhält als Belohnung sein Lieblingsspielzeug. Seit drei Jahren sind Fire und Yves Hennig bei der Feuerwehr Südliche Weinstraße ein Team. Ein Team, das wie alle Mitglieder der Rettungshundestaffeln ehrenamtlich arbeitet. Yves Hennig, Rettungshundeführer Feuerwehr Südliche Weinstraße „Letzter Einsatz war in Bad Bergzabern, das waren zwei Einsätze hintereinander. Erst eine Vermisstensuche im Krankenhaus in Landau, die Person wurde dann gefunden, und dann sind wir nach Bad Bergzabern gefahren, da war eine vermisste Frau. Man muss den Hund lesen können, also ich muss dem Hund aus den Augen lesen, was er eigentlich jetzt gerade gerochen hat oder vorfindet, und dementsprechend als Team arbeiten.“ Insgesamt gibt es über das ganze Bundesland verteilt sieben spezielle Rettungshundestaffeln der Feuerwehren. Fünf sind heute Nachmittag vor Ort in Frankenthal. Die Staffeln aus Hamm, Trier, Zweibrücken, Südliche Weinstraße und Marcel Klein mit Ghost aus Frankenthal. Sie werden bei der Suche nach verschütteten und vermissten Personen eingesetzt. Im In- und Ausland. Michael Ebling (SPD), Innenminister Rheinland-Pfalz „Tatsächlich ist die Einheit bis zu 500 Mal im Jahr im Einsatz, sie wird also auch oft gerufen, wenn Leute vermisst werden. Wir denken an orientierungslose Seniorinnen und Senioren, wir denken an Menschen, die suizidgefährdet sind; es sind mehr als nur die großen Katastrophen, wo diese Facheinheit einen wichtigen Dienst leistet.“ Große Katastrophen, wie die Flutkatastrophe 2021 im Ahrtal. Damals waren […]

  • Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Nach zwei Tagen Winterchaos können wir uns auf einen Sonne-Wolken-Mix freuen. In der Nacht gibt es in Hessen und Rheinland-Pfalz neben Auflockerungen noch einzelne Schauerwolken. Lokal bildet sich zum Morgen auch Nebel, teils wird es auch sternenklar. Die Luft kühlt kräftig ab und die Tiefstwerte liegen zwischen minus 5 Grad im Süden und minus 9 Grad in der Eifel. Morgen lösen sich die Nebelfelder mancherorts nur zögernd auf, häufiger stellt sich im Laufe des Tages aber ein freundlicher Sonne-Wolken-Mix ein und es bleibt meist trocken. Dazu gibt es allerdings nur zarte Plusgrade, oberhalb von 400 Metern bleiben wir sogar im Dauerfrost. Der Samstag hat bis auf einzelne Nebel- und Wolkenfelder recht viel Sonne zu bieten, am Sonntag werden die Wolken dann aber langsam von Westen her wieder dichter. Die neue Woche beginnt unangenehm: Am Montag wird es teils stürmisch und verbreitet nass bei ansteigenden Temperaturen.