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  • Fraktionssitzungen auf dem Hessentag

    Fraktionssitzungen auf dem Hessentag

    „Nah bei den Leuten“ – das ist so ein typischer Politikerspruch. Das ist das Ziel der Politik, wenn es auch nicht immer gelingen mag. Heute aber schon. Das hessische Parlament zeigt sich bürgernah auf dem Hessentag in Fritzlar. Denn es gehört inzwischen schon zur festen Tradition des größten Landesfestes, dass die im hessischen Landtag vertretenen Parteien dort eine Fraktionssitzung abhalten – und zwar vor Publikum. Heute Mittag in der Turnhalle der Ursulinen-Schule in Fritzlar: Die CDU-Fraktion aus dem hessischen Landtag tagt in voller Mannschaftsstärke. Und den Politikern hört tatsächlich auch mal jemand zu – rund 100 Besucher sind gekommen, um bei der Sitzung Mäuschen zu spielen. Ines Claus (CDU), Fraktionsvorsitzende Landtag Hessen „Das haben wir immer, wenn Hessentag ist. Weil es uns einfach viel bedeutet, dass wir als Fraktionen auch vor Ort sind. Ich meine, die Landeshauptstadt ist in dieser Woche jeweils in der Hessentagsstadt. Dieses Mal in Fritzlar – da sind wir gerne mit dabei. Und es macht eine große Freude, mit der ganzen Fraktion und vielen Gästen vor Ort zu tagen.“ Fritzlar als heimliche Landeshauptstadt? Das dürfte dem einen oder anderen Nordhessen sicherlich runtergehen wie Öl. Nur – wenn die Bürger den Politikern so wie heute in Fritzlar mal so richtig auf die Finger schauen dürfen, dann handelt es sich doch bestimmt eher um eine Art „Showveranstaltung“, oder? „Nein“, sagt der Ministerpräsident … alles echt: Hier wird heute handfeste Politik gemacht. Boris Rhein (CDU), Ministerpräsident Hessen „Ja, es ist so, dass die Fraktionsvorsitzende und der Ministerpräsident Berichte abgeben über das, was ansteht, über das, was gelaufen ist. Das wird dann diskutiert und bewertet. Und daraus werden dann möglicherweise auch politische Initiativen formuliert.“ Den Ministerpräsidenten mal bei der Arbeit zu beobachten und politische Entscheidungsprozesse hautnah mitzuerleben – für manch einen Hessentagsbesucher ist das spannender als eine Fahrt mit dem […]

  • Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere Nachrichten im Überblick

    Terrorprozess Frankfurt: Lebensgefährtin sagt aus — Viel Arbeit für Schnakenjäger — Timo Boll verabschiedet sich Lebensgefährtin sagt aus Im Frankfurter Terrorprozess gegen die mutmaßlichen Mitglieder der «Reichsbürger»-Gruppe um Heinrich XIII. Prinz Reuß hat dessen Lebensgefährtin heute Angaben zur Beziehung gemacht. Aus einer anfänglichen Bekanntschaft habe sich ein Liebesverhältnis entwickelt. Zudem habe sie seine Kunstsammlung betreut. Die 40jährige Russin steht als Unterstützerin der Gruppe vor Gericht. Die Bundesanwaltschaft wirft Prinz Reuß vor, mit ihrer Hilfe Kontakt zur russischen Regierung gesucht zu haben, um Unterstützung zu erhalten. Laut Anklage soll die Gruppe einen gewaltsamen Umsturz geplant haben. Prinz Reuß soll dabei der Rädelsführer gewesen sein. Viel Arbeit für Schnakenjäger Die jüngsten Überschwemmungen entlang des Rheins und seiner Nebenflüsse sorgen für Großeinsätze bei der Kommunalen Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage KABS. Wie sie heute in Speyer mitteilt, sei der Larvenbestand entlang der Überflutungsgebiete in Hessen und Rheinland-Pfalz stark gestiegen. Um eine Schnakenplage zu verhindern, müssten die Experten in den betroffenen Gebieten sehr zeitnah den biologischen Wirkstoff ausbringen, mit dem die Larven getötet werden. Timo Boll verabschiedet sich Rekord-Europameister Timo Boll aus dem hessischen Erbach hat angekündigt, seine internationale Tischtennis-Karriere nach den Olympischen Spielen in Paris im Sommer zu beenden. Danach werde er noch eine Saison in der Tischtennis-Bundesliga spielen und dann endgültig aufhören. Der 43jährige sagte, er habe die Entscheidung lange vor sich hergeschoben. Aber mit zunehmenden Alter sei es ihm immer schwerer gefallen, sich nach Verletzungen wieder zurückkämpfen. Boll hielt sich 25Jahre lang an der Weltspitze. Viermal stand er auf Platz 1der Weltrangliste.

  • In Nierstein entsteht riesiges Rechenzentrum

    In Nierstein entsteht riesiges Rechenzentrum

    Nierstein am Rhein. Bekannt für ausgezeichnete Weinlagen und malerische Aussichten. Und bald auch für das größte Rechenzentrum Deutschlands? Entstehen soll das im Rhein-Selz-Park, einem ehemaligen Kasernengelände. Das Areal hatte zuletzt immer wieder für negative Schlagzeilen gesorgt: Mal waren Schweineställe geplant, dann wieder ein Wohnpark. Beim neuen Projekt Rechenzentrum will man dieses Mal keine Fehler machen. Hier in Nierstein soll Großes entstehen. Der rheinhessische Weinort wird Schauplatz eines echten Mega-Projekts. Bald steht hier Deutschlands größtes Rechenzentrum. Jochen Schmitt (FWG), Bürgermeister Stadt Nierstein „Es hat Strahlkraft, dieses Rechenzentrum. Es soll eins der größten Europas werden und da freuen wir uns halt wirklich drauf. Weil, das gibt auch für die Region was Besonders und es gibt einen Schub insgesamt. Wir rechnen auch mit Zusatztechnologien rund um Nierstein, aber auch in Mainz und sonst irgendwie. Also ich glaube, es wird Bewegung insgesamt in Rheinhessen in Lauf kommen.“ Hier auf dem Gelände des Rhein-Selz-Parks will ein japanischer Großkonzern ein Rechenzentrum bauen und dafür über 5 Milliarden Euro in die Hand nehmen. Um welches Unternehmen es sich handelt, verrät Bürgermeister Jochen Schmitt noch nicht. Das habe man dem Konzern zugesagt. Medienberichten zufolge handelt es sich aber um eine Tochter des Tokioer Telekommunikationskonzerns NTT Group. Aus Sicht von Wirtschaftsinformatiker Franz Rothlauf ist die Ansiedlung des Rechenzentrums in Nierstein eine Sensation. Allein schon wegen seiner Kapazität. Prof. Franz Rothlauf, Wirtschaftsinformatiker Universität Mainz „Zur Einordnung vielleicht: Wir an der Uni Mainz betreiben im akademisches Umfeld ein großes Rechenzentrum, was 3 Megawatt Leistung hat. Das, was normale Unternehmen bauen oder Datencenter-Anbieter, sind vielleicht 50 Megawatt und dieses Rechenzentrum mit 500 Megawatt ist dann nochmal Faktor zehn größer als das was normalerweise so gebaut wird.“ Ein Rechenzentrum mit rekordverdächtiger Kapazität ist also der Plan. Für Nierstein zweifelsfrei ein Aushängeschild. Doch braucht es so viel Rechenleistung? Oder ist das eher größenwahnsinnig? Prof. […]

  • Neuer Studiengang Physician Assistant in Kaiserslautern

    Neuer Studiengang Physician Assistant in Kaiserslautern

    In den USA gibt es sie schon: Physician Assistants – kurz PAs. Ein Beruf an der Schnittstelle zwischen Arzt, Pflegekraft und Patient. Dieser Job soll helfen den zunehmenden Ärztemangel – gerade auf dem Land – in den Griff zu bekommen. An der Hochschule in Zweibrücken startet deshalb ab dem kommenden Wintersemester der erste Studiengang dieser Art in Rheinland-Pfalz. Sie sollen Ärzte nicht ersetzen, dafür aber ergänzen und unterstützen. Die PAs – in Deutsch wohl am besten mit „ärztliche Assistenten“ übersetzt – können eigenständig medizinische Tätigkeiten bis in den OP-Saal übernehmen – unter ärztlicher Anleitung und Verantwortung. Sie sind etwa bei Diagnosen mit eingebunden und betreuen chronisch kranke Patienten. Medizinpersonal für höhere Aufgaben weiterbilden – ein Grund für den neuen Studiengang. Clemens Hoch (SPD), Gesundheitsminister Rheinland-Pfalz „Zum Zweiten sehen wir, dass sich das Berufsbild in einer Arztpraxis wandelt. Wir haben multiprofessionelle Teams, wir haben Herausforderungen in der Ärzteschaft auch was die Betreuung der Patienten angeht, und da ist es gut, wenn wir delegieren können und Aufgaben auch auf andere Mitarbeiter übertragen können und so qualifizieren wir die hier für das ganze Land.“ Denn wer Rheinland-Pfalz bisher für den Studiengang Physician Assistant verlassen musste, kam als Absolvent oft nicht mehr zurück. Krankenhäuser hoffen nun auf mehr Nachwuchs. Die Barmherzigen Brüder Trier sind einer von bisher drei Kooperationspartnern des berufsbegleitenden Studiums. Jérôme Korn-Fourcade, Regionalleiter Barmherzige Brüder Trier „Bei uns in der stationären Einrichtung ist es tatsächlich so, dass wir die PAs vorrangig einsetzen im Bereich der Stationsorganisation, also Dinge, die man früher aus grauer Zeit vielleicht mit Assistenz- und Stationsärzten besetzt hat, die wir heute in der Hülle und Fülle nicht mehr haben und die wir an anderer Stelle brauchen. Umgekehrt, nah am Patienten selber dran, haben wir z.B. in der Gefäßchirurgie zwei Gefäßassistenten, die u.a. über das, was OP-Pflegekräfte normalerweise machen hinaus, […]

  • Paar aus dem Lahn-Dill-Kreis zieht Pflegekinder auf

    Paar aus dem Lahn-Dill-Kreis zieht Pflegekinder auf

    Kinder haben ein Recht auf ein sicheres Zuhause. Wenn dies nicht gewährleistet ist, dann entscheidet das Jugendamt, die Kinder bei einer Pflegefamilie unterzubringen. Rund 90.000 Kinder in Deutschland leben so – und der Bedarf ist hoch, denn Pflegefamilien werden dringend gesucht. Wie wichtig eine liebevolle Pflegefamilie ist, zeigt unser Beispiel aus dem Lahn-Dill-Kreis. Die Pflegeeltern sagen: Unsere Pflegekinder sind das Beste, was uns passieren konnte. Daniel Seibert „Ich fühle mich jetzt nicht nur als Pflegevater, sondern tatsächlich auch als Vater der drei Mädels. Unsere jüngste Pflegetochter kam mit acht Wochen zu uns, das ist … wir haben alles durch, glaube ich, was man mit einem leiblichen Kind auch durchmacht.“ Julia Seibert „Ich habe die drei in mein Herz geschlossen, wie wenn es meine leiblichen Kinder wären, ich denke oft, wenn die bei mir im Bauch gewesen wären, könnte ich sie nicht mehr lieben. Der Plan war: Zwei leibliche Kinder und zwei Pflegekinder, also vier Kinder sollten hier wohnen und das mit den leiblichen Kindern hat sich einfach nicht eingestellt und ich war sehr, sehr dankbar, dass ich aber direkt wusste, dass wir Kinder aufnehmen werden.“ 2013 ist das erste Pflegekind bei Julia und Daniel Seibert eingezogen, kurz darauf auch die ein Jahr ältere Schwester des Mädchens. Zum Schutz der Kinder zeigen wir ihre Gesichter nicht. Die leiblichen Eltern waren überfordert, konnten sich nicht ausreichend kümmern. Anfangs fiel es ihnen schwer zu akzeptieren, dass ihre Töchter in einer anderen Familie aufwachsen sollen. Heute haben Pflege- und leibliche Eltern ein gutes Verhältnis. Einmal im Monat treffen sie und die Kinder sich für zwei Stunden. Zu den Eltern der jüngsten Tochter hat Familie Seibert keinen Kontakt. Der St. Elisabeth-Verein in Marburg hat den Pflegeeltern die Kinder vermittelt. Er betreut mehr als 200 Pflegekinder in ganz Hessen und darüber hinaus. Rahma Ataie leitet den […]

  • Probenstart bei den Nibelungen-Festspielen in Worms

    Probenstart bei den Nibelungen-Festspielen in Worms

    In gut sechs Wochen ist es soweit, dann starten in Worms wieder die Nibelungenfestspiele vor dem weltberühmten Kaiserdom. Seit heute ist das Ensemble vor Ort. Probenstart für das neue Stück „Der Diplomat“. Aber noch nicht in Kostümen und draußen. Am Anfang wird im Wormser Theater erst mal nur gelesen. „Mach das Maul zu und kümmere dich um das Blut, Siegfried fehlt, 100.000 Hunnen stürmen bald unsere Feste und wir sind mittendrin im Krieg. Als ich heute früh von unseren Zinnen blickte, sah ich keine Hunnen.“ Am Anfang steht das Wort, könnte man sagen. Probenstart heißt zusammensitzen und lesen. Keine Aktion, sondern nur die Sprache des Stücks „Der Diplomat“ kennenlernen. Für Hagen Darsteller Thomas Loibl keineswegs langweilig. Thomas Loibl, spielt Hagen „Das Gegenteil ist der Fall, ich bin erst mal für viele lange Leseproben, dass man diese Referenz des Textes auch wirklich noch mal zum Klingen bringt. Weil natürlich durch die Körperlichkeiten, Kulisse, Kostüme und Trallalla da vieles dann erst mal wieder verdeckt würde. Die Texte sind so gut, dass man sich da ein bisschen länger mit beschäftigen darf.“ Er ist der Titelheld des Stücks: Franz Pätzold heute ganz leger, wird ab dem 12. Juli als Diplomat Dietrich von Bern so auf der Bühne stehen. Franz Pätzold, spielt Dietrich von Bern „Der Dietrich von Bern, was ist das für eine Figur? Das ist eine verlorene Seele, welche einen großen Verlust erfährt und deswegen seine politischen Ambitionen über Bord wirft und versucht, den Kreislauf der Gewalt zu durchbrechen.“ Für das richtige Outfit ist Tina Kloempken zuständig. Die studierte Modedesignerin hat Erfahrung mit großen Inszenierungen. Sie hat bereits für die Salzburger Festspiele Kostüme entworfen. Tina Kloemken, Kostümbildnerin „Für mich ist die Herausforderung die Bühne. Wenn es regnet, dann regnet es. Natürlich achtet man darauf, dass die Kostüme jetzt den Temperaturen angepasst sind, dass […]

  • Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Die Temperaturen sinken etwas und Schauer ziehen heran. Die erwischen leider auch den Feiertag. In der Nacht zieht aus Westen neuer Regen auf, der sich in der Eifel und im Westerwald verstärkt. Auch im Osten trübt es sich ein, trocken bleibt es noch in der Vorderpfalz. Unter den Wolken kühlt es nicht allzu stark ab, nämlich auf 14 bis 11 Grad. Die Wochenmitte bringt verbreitet Regen, erst später lockern die Wolken angrenzend im Norden von Rheinland-Pfalz auf. Gerade hier folgen aber mit etwas Sonne zum Abend hin kräftige Schauer. Die höchsten Temperaturen liegen zwischen 16 Grad im Bergland und 19 Grad in Ludwigshafen. Das Tief Orinoco über der Nordsee erfasst Hessen und Rheinland-Pfalz und bringt ab Donnerstag neue Schauer und Gewitter. Die südlichen Landesteile werden gegen Wochenende zudem von einem Mittelmeertief mit Regen getroffen, das im Südosten von Deutschland große Hochwassergefahr bringt.

  • Sommerinterview mit Mathias Wagner (Bündnis 90 / Die Grünen)

    Sommerinterview mit Mathias Wagner (Bündnis 90 / Die Grünen)

    Der hessische Grünen-Fraktionsvorsitze ist bei uns zu Gast. Markus Appelmann, Moderator: Politische Botschaften in lockerer Atmosphäre – herzlich willkommen zu den 17:30 Sat.1 live Sommerinterviews. Heute begrüßen wir einen Gast, der bis vor kurzem eine Regierungsfraktion angeführt hat. Dann aber hat sich der hessische Ministerpräsident Boris Rhein für die SPD und gegen die Grünen als Koalitionspartner ausgesprochen. Ich begrüße heute den Grünen-Fraktionschef im Hessischen Landtag, Mathias Wagner. Herzlich willkommen! Mathias Wagner (Bündnis 90 / Die Grünen), Fraktionsvorsitzender Landtag Hessen: Hallo, Schön, wieder da zu sein. Appelmann: Herr Wagner, über Ihren Platz in der Opposition sprechen wir gleich, zunächst wollen wir Sie ein bisschen persönlicher kennenlernen, und deswegen gehen wir an Ihren Lieblingsplatz, an Ihren Lieblingsort in der hessischen Landeshauptstadt. ———- Der Weinprobierstand in Wiesbaden-Biebrich – der Lieblingsort von Mathias Wagner. Hier am Rheinufer nimmt er heute eine kleine Auszeit. Ein gutes Glas Wein, nette Gespräche und bestes Wetter, mehr braucht es nicht für einen gelungenen Feierabend. Mathias Wagner (Bündnis 90 /Die Grünen), Lieblingsort: Weinstand Biebrich „Den Alltag einfach vergessen und dann in den Feierabend starten. Ich wohn hier in der Nähe, insofern ist das ein sehr schöner Ort für mich. Das Prinzip ist, man ist privat hier. Und das heißt, man redet hier nicht über Politik oder nur, wenn mans wirklich auch will. Aber das will man im Feierabend auch nicht immer.“ Da genießt man lieber den Blick über den Rhein und lässt sich die Sonne aufs Haupt scheinen. Geboren in Frankfurt, aufgewachsen im Taunus – Mathias Wagner ist ein waschechter Hesse. Seit über 20 Jahren nennt er nun Wiesbaden seine Heimat. Der Rheingau grenzt direkt an und liefert viele leckere Weine für die hessische Landeshauptstadt. Und was ist nun die Lieblingsrebsorte des Politikers? Als Grünenchef etwa grüner Veltliner? Mathias Wagner (Bündnis 90 / Die Grünen), Fraktionsvorsitzender Landtag Hessen „Trink […]

  • Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere Nachrichten im Überblick

    Erneuter Busstreik — Personalsorgen in Kommunen — Bilanz der Unwetterschäden Erneuter Busstreik Im Tarifkonflikt bei den privaten Busunternehmen in Hessen hat die Gewerkschaft ver.di die Mitarbeiter für Mittwoch zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Mit dem Ausstand will sie kurz vor der vereinbarten Schlichtung den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen. Personalsorgen in Kommunen Wegen der angespannten Lage auf dem Arbeitsmarkt haben die Städte in Hessen nach ihren Angaben Schwierigkeiten freie Stellen in den Ämtern und den städtischen Betrieben zu besetzen. Für die Bürger erhöhen sich dadurch die Wartezeiten, Leistungen können nur verzögert erbracht werden. Bilanz der Unwetterschäden In Hessen haben Wetterextreme im vergangenen Jahr Schäden von rund 900 Millionen Euro verursacht. Nach Angaben der Versicherungswirtschaft war das fast sieben Mal so viel wie im Vorjahr. In Rheinland-Pfalz ist dagegen die Schadenssumme um fast ein Drittel auf rund 330 Millionen Euro gesunken.

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    Weitere Nachrichten im Überblick

    „Reichsbürger“-Prozess: Verteidigung weist Vorwürfe zurück — Missbrauchsopfer verklagt Bistum Trier — Waldbrände effektiver bekämpfen Verteidigung weist Vorwürfe zurück Im Frankfurter Terrorprozess gegen eine mutmaßliche Gruppe von «Reichsbürgern» hat der Anwalt von Heinrich XIII. Prinz Reuß kritisiert, dass in der Anklageschrift konkrete Tatsachen fehlten. Außerdem enthalte sie Wertungen. Sein Mandant habe keine Gewalttaten vorbereitet und bisher auf der Grundlage des Grundgesetzes gehandelt. Die Bundesanwaltschaft wirft der Gruppe vor, einen gewaltsamen Umsturz geplant zu haben. Prinz Reuß soll dabei der Rädelsführer gewesen sein. Missbrauchsopfer verklagt Bistum Erstmals hat ein Opfer von sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche Klage gegen das Bistum Trier eingereicht. Nach Angaben des Vereins der Missbrauchsopfer Missbit verlangt der Mann 300.000 Euro Schmerzensgeld für die Taten, die ihm ein Pfarrer als Schulkind zugefügt hatte. Die bisherigen finanziellen Leistungen des Bistums empfinde das Opfer angesichts seiner schweren Folgeschäden als Hohn. Waldbrände effektiver bekämpfen Der rheinland-pfälzische Innenminister Michael Ebling hat heute die acht neuen Tanklöschfahrzeuge für die Leitstellenbereiche im Land übergeben. Die insgesamt rund 3,5 Millionen Euro teuren Fahrzeuge sind geländegängig und mit modernster Feuerwehrtechnik ausgerüstet. Die Einsatzkräfte können Brände aus dem fahrenden Fahrzeug bekämpfen.

  • Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere Nachrichten im Überblick

    Frankfurter Waffenverbotszone ausgeweitet — Mehr antisemitische Vorfälle in Hessen — Wettbewerbsfähigkeit für Landwirte sichern Waffenverbotszone ausgeweitet Die Stadt Frankfurt wird ab dem 1. Juni auch im Hauptbahnbahnhof das Tragen von Waffen verbieten. Grund dafür ist, dass sich dort in den vergangenen Jahren die Zahl der Gewaltdelikte verdoppelt hat. Im angrenzenden Bahnhofsviertel gibt es bereits seit dem 1. November eine Waffenverbotszone Sie gilt zwischen 20.00 Uhr und 5.00 Uhr morgens. Mehr antisemitische Vorfälle Der Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober vergangenen Jahres hat auch in Hessen eine antisemitische Welle ausgelöst. Nach Angaben der Meldestelle für Antisemitismus stieg die Zahl der Angriffe, Sachbeschädigungen und Bedrohungen bis zum Jahresende sprunghaft an. Im gesamten Jahr wurden 528 Fälle registriert. Das waren dreimal so viele wie im Jahr zuvor. Wettbewerbsfähigkeit sichern Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein hat den Landwirten weitere Unterstützung zugesagt. Die neue schwarz-rote Landesregierung setze auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Bauern. Auf dem hessischen Bauerntag versprach er, die Regierung werde im Dialog mit ihnen zukunftsfähige, realistische und praxistaugliche Konzepte für die Landwirtschaft entwickeln.

  • Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere Nachrichten aus Rheinland-Pfalz und Hessen im Überblick.   Hessens Busfahrer streiken erneut Wegen erneut unterbrochenener Tarifverhandlungen hat die Gewerkschaft ver.di rund 6000 Fahrer privater Busunternehmen zum wiederholten Male zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Betroffen sind unter anderem Busbetriebe in Nordosthessen, Fulda, Gießen, Frankfurt, Hanau und Wiesbaden. Im aktuellen Tarifstreit fordert die Gewerkschaft unter anderem eine Lohnsteigerung um zweimal 8,5 Prozent sowie einen Inflationsausgleich von 3000 Euro. Der Streik soll kommenden Dienstag und Mittwoch fortgesetzt werden. Biontech stellt Pläne vor Nachdem das schrumpfende Geschäft mit Covid-19-Impfstoff den Gewinn im Jahr 2023 deutlich nach unten gezogen hat, liegt der Fokus bei Biontech mittlerweile auf der Krebsforschung. 2026 soll das erste Krebsmedikament auf den Markt gebracht werden. Auf der heutigen Hauptversammlug teilte Biontech-Chef Ugur Sahin den Aktionären des Mainzer Unternehmens mit, dass 2024 insgesamt bis zu 2,6 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung ausgegeben werden sollen. Nachtragshaushalt für 2024 Kommende Woche stellt der hessische Finanzminister Alexander Lorz den Nachtragshaushalt der im Januar neu gebildeten Landesregierung aus CDU und SPD für das Jahr 2024 vor. Darin sollen auch die ersten politischen Projekte der Koalition enthalten sein. Bis der neue Nachtragshaushalt verabschiedet ist, gilt weiterhin der Doppelhaushalt für die Jahre 2023 und 2024, den die schwarz-grüne Koalition im Januar vergangenen Jahres beschlossen hatte.  

  • Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen. In der kommenden Nacht ist es in Hessen und Rheinland-Pfalz oft stark bewölkt oder bedeckt. Der Regen lässt aber bei schwachem Wind aus unterschiedlichen Richtungen etwas nach, im Norden bleibt es sogar meist trocken. Die Tiefsttemperaturen liegen zwischen 12 Grad an Rhein sowie Main und 9 Grad in der Eifel. Morgen ist es wechselnd, oft aber stark bewölkt und die Schauertätigkeit lebt wieder auf. Einzelne Gewitter mit lokalem Starkregen und stürmischen Böen sind dann ebenfalls möglich. Die Höchstwerte liegen zwischen 14 Grad in den höheren Lagen und 21 Grad bei Ludwigshafen. Der Pfingstsonntag wird nochmal wechselhaft mit lokalen Gewittern, verbunden mit kräftigem Regen, bevor es am Montag von Süden her etwas stabiler wird. Der Dienstag hält dann aber wohl wieder einige kräftige Gewitter für uns parat.

  • Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere Nachrichten im Überblick

    Seligenstadt: Brand in Altstadt — Hessen: Neues Ladenöffnungsgesetz auf dem Weg — Mainz: Keine Strafanzeige für Schwarzfahrer Anmoderation: Eine 23-jährige Frau ist in Weilrod im Hochtaunuskreis durch einen Schuss tödlich verletzt worden. Wie die Polizei und die Generalstaatsanwaltschaft mitteilen, wurde ihr Lebensgefährte – ein 23-jähriger Angehöriger der Bundespolizei – noch am Tatort vorläufig festgenommen. Ersten Ermittlungen zufolge sei die Dienstwaffe des Verdächtigen auch die Tatwaffe. Gegen ihn wird jetzt wegen des Verdachts auf Totschlag ermittelt. Und damit kommen wir zu weiteren kurzen Nachrichten von heute: Brand in Seligenstädter Altstadt Bei einem Brand in einem Fachwerkhaus in Seligenstadt im Kreis Offenbach ist nach ersten Schätzungen ein Schaden von etwa einer halben Million Euro entstanden. Die 89-jährige Bewohnerin des Hauses hatte selbst die Feuerwehr alarmiert und konnte sich ins Freie retten. Sie wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht. Laut Polizei könnte das Feuer durch eine Fritteuse verursacht worden sein. Nach Angaben der Feuerwehr habe sich der Brand rasch auf den Dachstuhl und auf das Dach des Nachbargebäudes ausgebreitet. Neues Ladenöffnungsgesetz auf dem Weg Der Hessische Landtag hat sich heute in erster Lesung mit dem Entwurf eines neuen Ladenöffnungsgesetzes befasst. Der von den Regierungskoalitionen CDU und SPD sowie der oppositionellen FDP gemeinsam vorgelegte Entwurf sieht vor, dass Kleinstsupermärkte mit Automaten und ohne Personal auch an Sonn- und Feiertagen öffnen dürfen. Gegenwärtig ist das aufgrund von Feiertagsregelungen in Hessen verboten. In den Läden sollen ausschließlich Waren des täglichen Verbrauchs angeboten werden dürfen. Der Gesetzentwurf wird nun in den zuständigen Ausschüssen beraten. Keine Strafanzeige für Schwarzfahrer In Mainz müssen Menschen, die ohne ein gültiges Ticket den öffentlichen Nahverkehr nutzen in Zukunft nicht mehr mit einer Strafanzeige wegen Schwarzfahrens rechnen. Der Stadtrat hat einen entsprechenden Antrag der Fraktion Die Linke mehrheitlich angenommen. In der Vergangenheit hatten bereits andere Städte – darunter Wiesbaden – […]

  • Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Starkregen ist im Anmarsch! An vielen Orten besteht Überflutungsgefahr! In Traben-Trarbach hat die Touristensaison längst wieder begonnen, was man auch an den vielen Ausflugsschiffen auf der Mosel sieht. Vom Wasser aus lässt sich die Aussicht genauso gut genießen wie von der Grevenburg. Seit dem 14. Jahrhundert thront sie über dem Mosel-Städtchen. Heutzutage erinnern allerdings nur noch ein paar Mauern an die einst prachtvolle Anlage. Wegen der erhöhten Lage ist es hier oft windig, dazu gesellen sich heute jede Menge Wolken. Auch die Sonne lässt sich ab und zu blicken. In den kommenden Stunden dürfte es aber nass werden, wie in großen Teilen des Sendegebiets. In der kommenden Nacht sind in Hessen und Rheinland-Pfalz anfangs noch starke Gewitter unterwegs, die aber nachlassen. Richtung Ludwigshafen beginnt es regional länger anhaltend zu regnen mit der Gefahr von Überflutungen. Die Tiefsttemperaturen liegen verbreitet zwischen 12 und 10 Grad, in der Eifel kühlt es auf 8 Grad ab. Morgen droht regional kräftiger Dauerregen inklusive Hochwasser. Der Regenschwerpunkt verlagert sich im Laufe des Tages von Ludwigshafen nordwärts. Es bleibt insgesamt unterkühlt mit Höchstwerten zwischen 14 und 18 Grad. Am Samstag und an den Pfingsttagen gibt es neben sonnigen Abschnitten örtlich weitere Schauer und Gewitter. Einzelne Gewitter können dabei wieder recht heftig ausfallen, sie treffen aber nicht jeden. Wenn die Sonne scheint, wird es bis zu 23 Grad warm.