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  • Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen.

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    Weitere Nachrichten aus Rheinland-Pfalz und Hessen im Überblick.   Schadensersatzforderungen nach Flugzeugabsturz Elf Jahre nach der Germanwings-Katastrophe mit 150 Toten hat heute am Landgericht Braunschweig ein neues Verfahren begonnen. 30 Hinterbliebene ziehen gegen die Bundesrepublik Deutschland vor Gericht. In dem Zivilverfahren geht es um Schadensersatzforderungen von jeweils bis zu 110.000 Euro. Der damalige Co-Pilot Andreas L. aus Montabaur hatte das Flugzeug absichtlich in ein Bergmassiv in den französischen Alpen gesteuert. Aus Sicht der Kläger sei die Flugtauglichkeit von L. vor dem Unglück nicht ausreichend überwacht worden. Leichte Zuversicht am Arbeitsmarkt Trotz Sommer- und Ferienflaute bleibt die Zahl der Arbeitslosen in Hessen im August fast konstant. Wie die Regionaldirektion der Arbeitsagentur heute in Frankfurt mitteilte, waren im August in Hessen 214.842 Menschen arbeitslos gemeldet. Im Juli waren es noch 215.021 Arbeitslose gewesen. Die Quote bleibt damit bei 6 Prozent. In Rheinland-Pfalz ist die Arbeitslosenquote sogar erstmals seit Jahren von Juli bis August gesunken. Demnach waren im August nur noch 129.600 Menschen ohne Job – und damit gut 900 weniger als noch im Monat zuvor. Die Arbeitslosenquote sank von 5,7 auf 5,6 Prozent. Kultur und Party in Frankfurt In der Mainmetropole beginnt heute das Museumsuferfest. Bis Sonntagabend werden rund um den Main über eine Millionen Besucher erwartet. Neben rund 400 Ständen gibt es an zwölf Bühnen kostenlos Musik zu hören. Für sieben Euro erhält man Eintritt zu insgesamt 27 Museen. Den Abschluss bildet wie jedes Jahr ein großes Feuerwerk am Sonntagabend.

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    Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen. In der Nacht ziehen letzte kompakte Wolken über Hessen und Rheinland-Pfalz weiter nach Osten ab. Dahinter ist es nur locker bewölkt, stellenweise auch sternenklar. Gegen Morgen bilden sich einzelne Nebelfelder. Die Temperaturen sinken dazu auf Tiefstwerte zwischen 15 und 13 Grad. Morgen startet der Tag trocken und mit recht viel Sonnenschein. Im Tagesverlauf verdichten sich jedoch die Wolken von Westen wieder und einzelne Schauer sind möglich. Mit Höchstwerten zwischen 21 und 26 Grad liegen wir in einem angenehmen Bereich. Am Sonntag und Montag kann es bei wechselnder Bewölkung immer wieder einen Schauer geben. Der Septemberstart sieht bisher am trockensten aus. Insgesamt liegen die Temperaturen rund um die Sommer-Marke von 25 Grad.

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    Weitere Nachrichten aus Rheinland-Pfalz und Hessen im Überblick. Mehr Hitzetote Der extrem heiße Sommer hat in diesem Jahr in Rheinland-Pfalz deutlich mehr Menschenleben gefordert als bisher angenommen. So hat das Robert-Koch-Institut für das Bundesland nun rund 2.000 hitzebedingte Todesfälle errechnet. Bisher waren die Forscher von 1600 Hitzetoten ausgegangen.  Insgesamt spricht das RKI von Knapp 16.000 Sterbefällen in Deutschland aufgrund der Hitzeperioden. Das seien deutlich mehr als in den Vorjahren. Für Hessen schätzt das Institut die Zahl der Hitzetoten auf knapp 2.200.  Bei der Berechnung kombiniert das Robert-Koch-Institut unter anderem Sterbefallzahlen des Statistischen Bundesamtes und Daten des Deutschen Wetterdienstes Tausende für AfD-Verbot In Wiesbaden hat heute die Initiative „AfD-Verbot JETZT!“ eine Unterschriftenliste für ein AfD-Verbotsverfahren an den hessischen Landtag übergeben. Darin fordern über 15.000 Unterzeichner die Landesregierung auf, sich im Bundesrat für eine Prüfung durch das Bundesverfassungsgericht einzusetzen. Dieses kann Parteien nach Artikel 21 des Grundgesetzes für verfassungswidrig erklären. Dazu müssen Parteien aktiv und in aggressiv-kämpferischer Weise gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung arbeiten. Die politischen Meinungen zu einem Verbotsantrag sind gespalten. Das Bundesamt für Verfassungsschutz stuft die AfD aktuell als rechtsextremistischen Verdachtsfall ein. Klingbeil lädt zum Gespräch über Commerzbank Bundesfinanzminister Lars Klingbeil hat UniCredit-Chef Andrea Orcel für den 14. September zu einem Gespräch eingeladen. Die italienische Großbank Unicredit will die Commerzbank mit Sitz in Frankfurt übernehmen und hat sich schon 50 Prozent der Anteile gesichert. Die Commerzbank ist gegen eine Übernahme. Der Bund, dem 12 Prozent der Commerzbank-Anteile gehören, hatte bisher den Verkauf abgelehnt.  Zuletzt gab es Spekulationen, wonach die Bundesregierung  der Übernahme zustimmen könnte, wenn die beiden Banken sich auf eine gemeinsame Strategie einigen.

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    Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen.   In der Nacht ziehen aus Südwesten dichte Wolken mit Schauern und heftigen Gewittern nordostwärts. Besonders in der ersten Nachthälfte besteht lokal Unwettergefahr durch schwere Sturmböen, Hagelschlag und heftigen Regen. Die Tiefstwerte liegen zwischen 20 Grad am Mittelrhein und 17 Grad in der Eifel. Morgen am Freitag  sind weiter viele Wolken sowie Schauer und Gewitter unterwegs, die wiederholt kräftig ausfallen können. Besonders am Nachmittag sind wieder teils schwere Gewitter mit Unwetterpotential zu befürchten. Es wird nicht mehr so heiß mit Höchstwerten zwischen 19 und 25 Grad. Am Wochenende beruhigt sich das Wetter, bleibt aber wechselhaft. Neben Regenschauern zeigt sich die Sonne. In den längeren sonnigen Phasen liegen die Temperaturen weiter im sommerlichen Bereich.

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    Flughafen-Mitarbeiter an Malaria gestorben – Boris Rhein gegen Zuckersteuer – Wetzlar: Nagelneues Parkhaus wird abgerissen Anmoderation: Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Gordon Schnieder fordert mehr Tempo bei der Rheinvertiefung. Das Niedrigwasser führe zu Lieferproblemen und belaste die Wirtschaft. Es sei nicht machbar alle Transportgüter auf Straße und Schiene zu verlagern.Schnieder fordert deshalb den Bund auf, zügig mit dem Ausbau des Rheins zu beginnen. Und jetzt gibt es hier weitere kurze Nachrichten des Tages – dafür blicken wir zuerst nach Frankfurt. Flughafen-Mitarbeiter an Malaria gestorben Ein Mitarbeiter des Frankfurter Flughafens ist nach einer Malaria-Infektion gestorben. Das gab der Flughafenbetreiber Fraport bekannt. Ursache sollen im Mücken sein, die sich im Gepäck befanden. Mitte Juli hatten sich vier Mitarbeiter des Flughafens bei der Arbeit mit der Infektionskrankheit angesteckt. Mittlerweile haben sich zwei weitere infiziert, so Fraport. Alle befinden sich in ärztlicher Behandlung. Malaria kann nicht von Mensch zu Mensch übertragen werden Rhein gegen Zuckersteuer Hessens Ministerpräsident Boris Rhein ist gegen die Einführung einer Zuckersteuer. Er erwarte eine klare Absage an eine weitere Teuer-Steuer, so der CDU-Politiker zur Nachrichtenagentur dpa. Die Bundesregierung aus CDU, CSU und SPD plant im Zusammenhang mit dem Sparpaket die Einführung einer Steuer auf gezuckerte Getränke. Rhein positioniert sich damit gegen das Vorhaben der eigenen Partei. Zucker- und Getränke-Wirtschaft sind vehement gegen diese Steuer, die Verbraucherzentralen begrüßen die Pläne. Nagelneues Parkhaus wird abgerissen Das neue aber nie genutzte Parkhaus in Wetzlar wird ab heute abgerissen. Der Rohbau steht bereits seit zweieinhalb Jahren leer, denn im Januar 2024 waren nach starkem Frost Schäden am Beton aufgetreten. Ein Fehler des Bauunternehmens, so der Lahn-Dill-Kreis. Man habe sich auf einen Vergleich geeinigt. Nach dem Abriss wird ein neues Parkhaus gebaut – nächstes Jahr soll es fertig sein.

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    Zukunft des Wilke-Wurst-Areals – Kein Schmerzensgeld wegen Trierer Amokfahrt – Gute Saison für Freibäder Zukunft des Wilke-Wurst-Areals Die Zukunft des ehemaligen Wilke-Wurst Geländes ist gesichert: die Gemeinde Twistetal verkauft das 50 tausend Quadratmeter große Areal an den Frankfurter Investor Lugmann-Gruppe. Der will  in den nächsten Jahren neue Produktions und Schulungsräume bauen. Außerdem ist eine Grundschule geplant. Die Behörden stoppten 2019 die Produktion wegen der schlechten  hygienschen Bedingungen in der Wurstfabrik. Seit Juli diesen Jahres müssen sich drei ehemalige Führungskräfte wegen fahrlässiger Tötung in elf Fällen vor dem Kasseler Landgericht verantworten. Kein Schmerzensgeld wegen Amokfahrt Das Land Rheinland-Pfalz muss einem Polizeibeamten keine 10 Tausend Euro Schmerzensgeld bezahlen.Das hat das Verwaltungsgericht Trier entschieden. Der Polizeibeamte war bei der Amokfahrt am 1. Dezember 2020 , bei dem ein Mann in Trier gezielt Passanten in der Fußgängerzone angefahren hatte, zum Einsatz in die Innenstadt gerufen worden. Infolge dessen habe der Beamte psychische Beeinträchtigungen erlitten, die als Dienstunfall anerkannt wurden und zeitweise zu Arbeitsunfähigkeit führten. Das Landgericht Trier urteilte: der Amokfahrer muss dem Polizisten 10 tausend Euro Schmerzensgeld zahlen. Da die Zwangsvollstreckung erfolglos blieb wollte der Beamte das Geld nun vom Land haben. Die Richter wiesen die Klage ab. Gute Saison für Freibäder Der heiße Sommer hat den Freibädern in Rheinland-Pfalz und Hessen Besucherrekorde beschert. So wurden in Hanau 118.000 Gäste gezählt, so viele wie seit zehn Jahren nicht mehr. In Frankfurt gingen diesen Sommer eine Million Menschen in die Freibäder.  Der besucherstärkste Tag mit 63.000 Gästen war der 27. Juni. Weil der Sommer noch nicht vorbei ist, denken mehrere Städte über eine Verlängerung der Saison nach: So will Hanau sein Freibad nicht am 15.September schließen, sondern ein Woche später.

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    Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Die Temperaturen steigen wieder. In der Nacht fällt in Hessen noch etwas Regen, von Südwesten her lockern die Wolken aber auf. Die Temperaturen gehen bis auf 12 Grad zurück. Morgen können anfangs noch ein paar Tropfen fallen, tagsüber bleibt es trocken und es lockert auf. Mit Höchstwerten bis 29 Grad wird es recht warm. Am Donnerstag wird es heiß, bevor erste heftige Gewitter auftauchen. Zum Freitag hin kühlt es ab.

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    Tierfutter wird knapp – Katholischer Pfarrer legt Amt für Liebe nieder – Wiesbadener Weinfest beendet Anmoderation: Auf dem Gelände eines Basaltwerks in Kalbach im Landkreis Fulda ist es heute morgen zu einem tödlichen Arbeits-Unfall gekommen. Wie die Polizei mitteilt wurde ein 34-jähriger Angestellter bei Arbeiten an einem LKW eingeklemmt und dabei tödlich verletzt. Auch der mit dem Rettungshubschrauber eingeflogene Notarzt konnte nichts mehr für den Mann tun. Die genauen Umstände des Unfalls werden nun ermittelt. Und jetzt schauen wir auf weitere kurzen Nachrichten an diesem Montag aus Hessen und Rheinland-Pfalz. Tierfutter wird knapp Wegen der Dürre in diesem Sommer müssen viele Bauern in Rheinland-Pfalz beim Füttern Ihrer Tiere auf Futterreserven zurückgreifen. Durch die Hitze der vergangenen Wochen sind viele Wiesen vertrocknet und der Mais verkümmert. Die Bauern hoffen nun auf viel Regen damit sie im Oktober noch einmal Gras schneiden könnten. Das nächste Frühjahr sei entscheidend. Wenn das wieder sehr trocken werde, bekämen viele Betriebe Probleme in der Versorgung Ihrer Tiere, so die Bauern. Katholischer Pfarrer legt Amt für Liebe nieder Pfarrer Andreas Unfried von der St.Ursula-Gemeinde in Oberursel verzichtet auf seine Pfarrei. Der Grund: Er wird seine langjährige Geliebte heiraten. Der zuständige Limburger Bischof Georg Bätzing hat Unfried umgehend von seinem Priesteramt suspendiert, denn katholische Pfarrer sind  zu Ehelosigkeit und Verzicht auf Sex verpflichtet. Seit vielen Jahren gibt es Diskussionen in der Katholischen Kirche um den  Zölibat. Viele halten den Verzicht auf Ehe und Familie als nicht mehr zeitgemäß und fordern Reformen. Wiesbadener Weinfest beendet Nach zehn Tagen ist die 49. Rheingauer Weinwoche gestern zu Ende gegangen. Winzer, Veranstalter und Stadt ziehen ein positives Fazit: Über 100.000 tausend Besucher kamen  zu einem der größten Weinfeste der Welt.  An 120 Ständen rund um die Wiesbadener Marktkirche präsentierten Rheingauer Winzer über 1000 verschiedene Weine und Sekte. Nächstes Jahr wird Jubiläum gefeiert: dann findet die Weinwoche zum 50. […]

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    Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Es wird regnerisch bei um die 20 Grad. Und jetzt nehmen wir Sie mit nach Frankfurt in den Carl-von-Weinberg-Park. Trotz des eher grauen August-Wetters wollten sich einige Familien ihren Ausflug ins Grüne nicht nehmen lassen. Nur einen Steinwurf vom Frankfurter Stadion entfernt, konnte sich die Sonne trotz des strahlenden 11:0-Siegs der Eintracht im DFB-Pokal heute aber nur selten gegen die Wolken durchsetzen. Auch wenn es in den letzten Tagen geregnet hat: Dass der Boden noch deutlich mehr Wasser vertragen könnte, ist auch hier kaum zu übersehen. Ob s demnächst nass von oben kommt, schauen wir uns jetzt an. In der Nacht ist der Himmel über Hessen und Rheinland-Pfalz noch längere Zeit klar, von Südwesten her wird es aber wolkiger mit einzelnen Schauern und Gewittern zum Morgen. Die Temperaturen sinken auf frische 14 bis 9 Grad. Morgen am Dienstag wechseln sich Sonne und teils dichtere Wolken ab. Dabei kann es weiterhin einzelne, aber kräftige Schauer und Gewitter geben. Dazu steigen die Werte auf 18 bis 23 Grad. In den Tagen danach besteht weiterhin eine erhöhte Schauer- und Gewitterneigung. Dazwischen scheint aber auch die Sonne gelegentlich und die Temperaturen steigen nochmals über die 30-Grad-Marke.

  • Streit um Alkoholausschank - Vereinslokal will Pächterpärchen rausschmeißen

    Streit um Alkoholausschank – Vereinslokal will Pächterpärchen rausschmeißen

    Kaum ein Thema hat in Gießen die Gemüter in letzter Zeit so erhitzt wie dieses: Seit einem Pächter-Wechsel in der Gastronomie im örtlichen Tennis-Verein wird auf dem Gelände kein Alkohol mehr ausgeschenkt. Dem Verein passt das gar nicht: Er hat den Pächtern fristlos gekündigt – doch die wehren sich vor Gericht. Ein Fall, den es in Deutschland so wohl noch nicht gegeben hat – und der jetzt vor dem Oberlandesgericht Frankfurt verhandelt wird. Gözleme statt Currywurst: Im Vereinsheim des Tennisclubs Rot-Weiß in Gießen servieren Isabell und ihr Mann anatolische Speisen – Alkohol steht bei ihnen nicht auf der Karte. Das sorgt für einen erbitterten Rechtsstreit. Der Verein pocht strikt auf den Ausschank, das Pächterpaar lehnt ab. Heute verhandelt das Oberlandesgericht Frankfurt. Isabell und Bayram Dalkilic, Pächter Gastronomie „Jetzt kämpfen wir um unser Recht hier, dass wir nicht auf die Straße geschmissen werden, sage ich jetzt mal so grob und hier geht es um Existenzen, um unsere Kinder, um unsere Zukunft.“ Schriftlich vereinbart wurde beim Vertragsschluss im November 2025 zum Thema Alkohol nichts. Vor der Kamera sprechen will vom Tennisverein heute niemand. Der Vereinsvorstand argumentiert vor Gericht aber, der Bierausschank gehöre zum üblichen Standard einer deutschen Vereinsgaststätte. Insbesondere männliche Mitglieder seien es seit Jahrzehnten gewohnt, zu den Mahlzeiten Bier zu bestellen. Mittlerweile brächten sich einige Mitglieder ihre Getränke selbst mit. Der Vorstand befürchtet spürbare wirtschaftliche Einbußen für den Club sowie den Austritt von Mitgliedern. Isabell und Bayram Dalkılıç sagen, sie hätten von Anfang an gesagt, dass sie ein familienorientiertes Lokal ohne Alkoholausschank betreiben wollen. Dem Verein hätten sie im Laufe des Streits immer wieder Kompromisse vorgeschlagen. Tuncay Sahin, Rechtsanwalt Familie Dalkilic „Wir haben ja schon im Vorfeld der Gegenseite Angebote unterbreitet. Wo wir gesagt haben, die können auf eigene Verantwortung in der Gaststätte von meiner Mandantschaft selbst Alkohol mitbringen. Wir waren bereit, dass […]

  • Bilanz zum Brandsommer - Im Gespräch mit Kreisbrandinspektor Christian Rossel

    Bilanz zum Brandsommer – Im Gespräch mit Kreisbrandinspektor Christian Rossel

    Mindestens 160 Waldbrände gab es in Hessen bereits in diesem Jahr. Viele davon lagen in den letzten vierzehn Tagen, in denen die Trockenheit und Hitze ihren Höhepunkt erreicht haben. Die Feuerwehren waren fast im Dauereinsatz – die Helfer mussten bei Temperaturen von 35 Grad und mehr oft an ihre Grenzen gehen. Eva Dieterle, Moderatorin: Jetzt wo es wieder etwas Regen gibt, und die meisten Feuer gelöscht sind, wollen wir die Gelegenheit nutzen und eine erste Bilanz dieses außergewöhnlichen Sommers ziehen. Und das mache ich jetzt mit dem Kreisbrand-Inspektor des Rheingau-Taunus-Kreises Christian Rossel. Christian Rossel, Kreisbrandinspektor Rheingau-Taunus-Kreis Guten Abend, Frau Dieterle. Dieterle: Herr Rossel wie fällt denn ihre Bilanz dieses Brand-Sommers aus? Rossel: Ja, wir haben aufregende Tage und jetzt auch fast schon Wochen hinter uns. Ich will das auch vielleicht kurz in Zahlen fassen. Zum Thema Wald und Vegetationsbrand sind bei uns im Rheingau-Taunus-Kreis im letzten Jahr, also 2025, 33 Mal die Feuerwehren alarmiert worden. Und in diesem Jahr sind wir bereits jetzt schon, obwohl das Jahr danach noch läuft, bei 140 Alarmierungen und davon allein in den letzten 14 Tagen 63. Also Sie sehen, das war ein deutlich anspruchsvolleres Jahr für uns in diesem Bereich und auch die letzten Tage und Wochen haben uns hier deutlich gefordert. Dieterle: Hatten Sie denn das Gefühl, dass die Feuerwehren im Kreis gut genug ausgerüstet sind, für Waldbrände in dieser Häufigkeit? Man muss ja davon ausgehen, dass die Intensität auch in den nächsten Jahren hoch bleibt. Rossel: Wir haben uns schon vor fast fünf Jahren bei diesem Thema auf den Weg gemacht, Planungen aufgestellt, die Ausbildung daran ausgerichtet und auch Material beschafft, weil wir wussten, es wird mehr in diesem Bereich werden, was die Feuerwehren und die Einsatzkräfte fordern wird. Allerdings haben uns die Einsätze von diesem Jahr gezeigt, dass die Planungen nicht […]

  • Riesen Volksfest - Schausteller auf Bad Kreuznacher Jahrmarkt bauen Fahrgeschäfte auf

    Riesen Volksfest – Schausteller auf Bad Kreuznacher Jahrmarkt bauen Fahrgeschäfte auf

    Heute geht er wieder los. Der Bad Kreuznacher Jahrmarkt. Das größte Volksfest zwischen Nahe, Mosel, Rhein und Saar. Die „Gässjer“ – so nennen sich die echten Kreuznacher – fiebern jedes Jahr auf diesen Termin hin. Die ersten Besucher strömen in diesen Minuten auf das Pfingstwiesen-Festgelände. 180 Schausteller sorgen nun fünf Tage lang mit ihren Buden und Fahrgeschäften für gute Stimmung. Und wir waren am Mittwoch schon mal vor Ort und haben uns ein Bild vom Aufbau gemacht. Testfahrt auf der 45 Meter hohen Riesenschaukel „Konga“. Nur eine von zahlreichen Attraktionen auf dem Bad Kreuznacher Jahrmarkt. Völlig losgelöst – nicht nur von der Erde, sondern auch von allen Alltagssorgen, sollen sich die Besucher hier fünf Tage lang fühlen. Ralf Leonhard, Vorsitzender Schaustellerverband Bad Kreuznach „Jede Region lebt ihre Feste aber hier das wird sehr intensiv gelebt und dem entgegengefiebert.“ Die Veranstalter rechnen mit insgesamt 250.000 Besuchern. Das Fest gilt in Schaustellerkreisen als ein gutes Geschäft. Ralf Leonhard, Vorsitzender Schaustellerverband Bad Kreuznach „Der Kreuznacher Jahrmarkt ist einer der zehn stärksten 5-Tages-Veranstaltungen Deutschlands. In so einer kleinen Stadt, so einer ländlichen Region eine Seltenheit. Aber das bedeutet dann für uns, hier kann man, wenn alle Faktoren stimmen, in relativ kurzer Zeit relativ viel Umsatz generieren.“ Für eine Kommune wie Bad Kreuznach sind Volksfeste neben Tradition auch Wirtschaftsförderung. Eine schwarze Null, bei all den Kosten, vor allem beim Thema Sicherheit, ist aber kaum möglich. Das traditionelle Feuerwerk in diesem Jahr: Auf Grund der Trockenheit verboten. Eine Drohnen- oder Lasershow wäre zu teuer gewesen. Die Standgebühren weiterhin niedrig zu halten, werde jedes Jahr schwieriger. Mathias Weyand, Marktmeister Stadt Bad Kreuznach „Wir haben in den letzten fünf Jahren zwei mal erhöhen müssen aber wir haben moderat erhöht. Das heißt, wir gucken schon in welchen Sparten wir wie erhöhen können. Das heißt, Imbisse, Gartenwirtschaften, große Fahrgeschäfte haben wir etwas mehr erhöht, als die kleinen, so Entenangeln, Pfeilwerfen, […]

  • Nachrichten vom 21.08.2026

    Nachrichten vom 21.08.2026

    Tourismusrekord in Rheinland-Pfalz – Leichte Entlastung am Rhein – Aufräumarbeiten in Solms Anmoderation: Im nordhessischen Hofgeismar ist am Morgen ein Auto mit hoher Geschwindigkeit durch die Fußgängerzone gefahren und hat mehrere Menschen verletzt. Wie die Polizei mitteilte, gehe sie davon aus, dass der 68-jährige Fahrer medizinische Probleme gehabt habe. Acht Menschen hätten Schürfwunden, Prellungen oder einen Schock davongetragen. Der Fahrer wurde ins Krankenhaus gebracht. Und damit zu weiteren kurzen Nachrichten von heute. Rekord bei Tourismus In Rheinland-Pfalz boomt der Tourismus: in der ersten Jahreshälfte diesen Jahres gab es bei 4 Millionen Gästen 10,3 Millionen Übernachtungen, das sind die höchsten Zahlen seit 20 Jahren. Zur Zeit seien Wandern und Radfahren sehr beliebt. Und da sei Rheinland-Pfalz genau das richtige , so Wirtschafts- und Tourismus-Minister Michael Ebling. Leichte Entlastung am Rhein Nach historischen Pegel-Tiefständen bringt der Regen der vergangenen Tage eine leichte Entlastung für die Rhein-Schifffahrt. Das Absinken der Pegel sei zunächst gestoppt, so der Bundesverband der Binnenschifffahrt. Der besonders wichtige Pegel bei Kaub liegt aber immer noch unter dem bisherigen Tiefstand aus dem Jahr 2018, nämlich am morgen bei 14 Zentimetern. Am  Wochenende soll er aber deutlich ansteigen. Aufräumarbeiten Nach dem Tornado in Mittelhessen laufen die Aufräumarbeiten. Die Stadt Solms hat Container aufgestellt, um die Anwohner bei der Entsorgung von Trümmern zu helfen. Zwei Häuser wegen der Schäden nicht mehr zu bewohnen sein, den beiden Familien werden Notunterkünfte bereitgestellt. Der Tornado fegte gestern durch den Großraum Wetzlar. Im Stadtteil Münchholzhausen wurden etwa 60 Häuser beschädigt, in Solms sind 12 Häuser betroffen. Abmoderation: Nun ist es offiziell: Die tegut-Zentrale in Fulda schließt zum 31. März 2027, das hat der Mutterkonzern Migros heute mitgeteilt. Im Zuge des Verkaufs von tegut verlieren alle 470 Mitarbeiter in Fulda ihren Job. Die meisten Filialen von tegut sollen durch Edeka und Rewe übernommen werden. Die Übernahme ist allerdings noch […]