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  • Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Der Saharastaub trübt den Himmel milchig ein. Aber generell wird es wieder sonnig und die Temperaturen steigen auf bis zu 21 Grad. In der Nacht klart es bei uns in Hessen und Rheinland-Pfalz meist auf, selten sind die Wolken auch mal dicker. Dafür bildet sich aber zum Morgen wieder Nebel in einigen Tälern. Die Tiefstwerte liegen zwischen 7 Grad in den höheren Lagen im Südwesten und minus 1 Grad an der Lahn. Morgen am Samstag scheint nach Frühnebel wieder häufiger die Sonne. Durch den Saharastaub ist der Himmel wieder milchig teils auch stärker eingetrübt. Schwacher, lokal mäßiger Wind aus östlichen Richtungen. Die Luft erwärmt sich auf Höchstwerte zwischen 17 Grad in der Eifel und 21 Grad im Rhein-Main-Gebiet. Bis Montag wird es nach Nebel wieder sonnig. Ab Dienstag nimmt die Schauer- und Gewitterneigung von Westen her etwas zu. Es bleibt mild, die Höchstwerte gehen aber etwas zurück.

  • Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere Nachrichten im Überblick

    Demos gegen Wehrdienstreform — Mehr Verkehrstote in Rheinland-Pfalz — Schulbetrieb an der Frankfurter Anni-Albers-Schule wieder möglich Anmoderation: Im Skandal um den nordhessischen Wursthersteller Wilke könnte im Sommer der Gerichtsprozess beginnen. Das teilte das Landgericht Kassel heute mit. Fast sechseinhalb Jahre ist es her, dass das Werk geschlossen werden musste, nachdem mit Keimen verunreinigte Produkte mutmaßlich für elf Todesfälle gesorgt haben. Beschuldigt sind der ehemalige Wilke-Geschäftsführer, seine Stellvertreterin sowie der damalige Produktionsleiter. Neben einer Vielzahl von medizinischen Sachverständigen sollen insgesamt 32 Zeugen gehört werden – in der Mehrzahl ehemalige Mitarbeiter der Firma. Und damit zu weiteren kurzen Nachrichten von heute aus Hessen und Rheinland-Pfalz im Überblick. Demos gegen Wehrdienstreform Wie hier in Mainz haben Schüler in weiteren Städten in Rheinland-Pfalz und Hessen gegen den neuen Wehrdienst protestiert. Die Kundgebungen sind Teil der bundesweiten Demonstrationen unter dem Motto «Schulstreik gegen Wehrpflicht». Die Schüler wollen verhindern, dass aus dem aktuell freiwilligen Wehrdienst irgendwann eine Wehrpflicht wird. Das hessische Kultusministerium betonte, dass es nicht erlaubt sei, während der Unterrichtszeit an Demonstrationen teilzunehmen. Wer das missachte, fehle unentschuldigt. Mehr Verkehrstote Auf den Straßen in Rheinland-Pfalz sind im vergangenen Jahr deutlich mehr Menschen ums Leben gekommen als im Jahr zuvor. Nach Angaben des Statistischen Landesamts starben insgesamt 158 Personen bei Verkehrsunfällen. Das war eine Steigerung um rund 22 Prozent. Auch die Zahl der Verletzten nahm zu. Sie erhöhte sich um 6,5 Prozent. Gleichzeitig gab es aber nicht mehr Verkehrsunfälle als im Vorjahr. Schulbetrieb wieder möglich Seit heute ist die Anni-Albers-Schule in Frankfurt wieder für den Unterricht freigegeben. Das hat die Stadt heute mitgeteilt. Nachdem Statiker Schäden am Dach des Gebäudes festgestellt hatten, waren Teile der Berufsschule seit Mittwoch der vergangenen Woche aus Sicherheitsgründen gesperrt. Der Unterricht fiel aus. Nach Angaben der Stadt sind die Schäden am Dach jetzt so weit behoben, dass das Gebäude wieder gefahrlos […]

  • Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Es bleibt weiter sehr mild für Anfang März. In der Nacht erreichen den Südwesten allmählich ein paar hohe Wolkenfelder, sonst bleibt der Himmel häufig sternenklar. In Hessens Tälern bildet sich später auch mal Nebel. Die Luft kühlt auf 5 Grad in den höheren Lagen und auf minus 2 Grad in einigen Tälern ab. Morgen am Freitag geht es mit dem sonnigem Frühlingswetter sowie den obligatorischen Frühnebelfeldern weiter. Über uns ziehen mit Wüstenstaub aber häufiger hohe Wolken hinweg. Es bleibt weiter sehr mild für Anfang März. Die Höchstwerte liegen bei schwachem Südostwind zwischen 17 und 19 Grad. Mehr Wolken ziehen ab Sonntag über uns hinweg, ab und an kann es dann auch etwas regnen, sonst ist es aber oft sonnig. Nach teils noch frostigen Nächten erreichen wir tagsüber um 20 Grad.

  • Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere Nachrichten im Überblick

    Immer mehr Übergewichtige — Kein Truppenabzug geplant — Frankfurter Flughafen: Centerbahn wird gesperrt Immer mehr Übergewichtige In Hessen und Rheinland-Pfalz leiden immer mehr Menschen an Übergewicht. Das hat die Krankenkasse IKK Südwest heute anlässlich des Welt-Adipositas-Tags mitgeteilt. Bei ihren Versicherten seien die entsprechenden Diagnosen in den vergangenen Jahren um knapp 11 Prozent auf rund 67.000 gestiegen. Die stetig zunehmende Zahl an Übergewichtigen gehöre zu den größten Problemen in unserem Gesundheitssystem. Notwendig sei unter anderem ein  Werbeverbot für  stark zuckerhaltige  Lebensmittel. Kein Truppenabzug geplant Die USA wollen weiter an den militärischen Standorten  in Deutschland festhalten. Das hat Bundeskanzler Friedrich Merz nach dem Treffen mit US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus erklärt. Ob Trump zugesagt habe, dass das US-Kontingent im bisherigen Umfang erhalten bleibt, sagte Merz nicht. Zuvor hatte es Befürchtungen gegeben, dass Trump die US-Streitkräfte abziehen könnte. Das würde besonders Rheinland-Pfalz treffen. Dort ist mehr  als die Hälfte der etwa 37.000 US-Soldaten in Deutschland stationiert. Die Standorte sind auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für Rheinland-Pfalz. Centerbahn wird gesperrt Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport wird seine zentrale  Start- und Landebahn vom 8. bis 24. März sanieren. Wie er heute mitteilte, werde sie dafür außer Betrieb genommen. In den 15 Tagen werde turnusmäßig der Asphalt  der stark beanspruchten Bahn erneuert.  Dabei werde zum ersten Mal vor Ort gut die Hälfte  des abgetragenen Materials aufbereitet und dem neuen Asphalt beigemischt. Rund 100 Spezialisten arbeiteten im Schichtbetrieb. Der Flugverkehr werde aber ohne Einschränkungen aufrechterhalten. Die Maschinen würden auf die übrigen drei Bahnen verteilt.

  • Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Die Nacht wird kalt, dafür ziehen die Temperaturen tagsüber an. In der Nacht klart es bei uns in Hessen und Rheinland-Pfalz zunächst auf, bevor sich bevorzugt an den Flüssen Nebel bildet. Auf den Bergen bleibt es meist sternenklar. Die Luft kühlt kräftig ab und die Tiefstwerte liegen zwischen plus 4 und minus 1 Grad. Lokal muss mit Reifglätte gerechnet werden. Morgen am Donnerstag lösen sich die meisten Nebelfelder rasch auf und die Sonne zeigt sich. Im äußersten Südwesten sind mit etwas Saharastaub auch hohe Schleierwolken dabei. Die Höchstwerte liegen bei Südostwind zwischen 14 Grad in der Eifel und 19 Grad im Rhein-Main Gebiet. Das milde Hochdruckwetter geht erst mal weiter, Saharastaub trübt den Himmel aber mehr oder weniger ein und erschwert damit die Temperaturprognose. Scheint die Sonne ungetrübt durch, werden es bis 18 oder 19 Grad.

  • Konflikt in Nahost: Erste gestrandete Reisende kommen wieder in Frankfurt an

    Konflikt in Nahost: Erste gestrandete Reisende kommen wieder in Frankfurt an

    Nach dem Angriff von Israel und den USA auf den Iran am Wochenende antwortet das Mullah-Regime mit Beschuss auch auf andere Staaten in der Golfregion. Dort warten geschätzt rund 30.000 deutsche Reisende darauf, in Sicherheit gebracht zu werden. Einige sind heute wohlbehalten am Frankfurter Flughafen angekommen, viele sitzen noch fest, etwa in Dubai. Diese Aufnahme vom Samstagabend aus Dubai zeigt, wie ein mutmaßlich iranischer Flugkörper direkt neben einem Hotel explodiert. Mehrere Menschen werden dabei verletzt. Am nächsten Tag gibt es einen Einschlag am Flughafen, der Luftraum bleibt zunächst gesperrt. Auch die 29-jährige Katja Panasyuk aus Bad Kreuznach sitzt in Dubai fest. Von ihrem Hotel aus konnte sie die Rauchsäule beobachten. Katja Panasyuk „Samstagnacht hat auch mein Handy geklingelt. Ich hab eine Benachrichtigung bekommen, dass Raketen fliegen und ich soll mir einen Bunker suchen, aber gibt es hier nicht wirklich. Ich war heute Morgen an der Rezeption. Die lassen Leute nach Zimmernummern raus. Vier Zimmer von unserem Hotel durften heute fliegen. Ich hab hier mit vielen Leuten geredet, ein paar waren sehr lange in der Warteschleife von den Emirates, haben dadurch einen Flug für morgen bekommen. Aber wir alle warten. Von den meisten Leuten ist das Gepäck immer noch am Flughafen, meins inklusive. Und wir bekommen auch keine Benachrichtigung, wann wir das Gepäck abholen können, wie es weitergeht.“ Nachdem der Flugbetrieb in Dubai teilweise wieder aufgenommen wird,  landet heute Nachmittag eine Maschine der Fluggesellschaft Emirates  am Frankfurter Flughafen. An Bord viele erleichterte Reiserückkehrer, es spielen sich emotionale Szenen ab. Sascha Kuczewski, aus Dortmund „Ich hab’s erst geglaubt, als der Flieger abgehoben hat, muss ich gestehen. Also, da kann ja immer noch alles passieren. Dass man im Flugzeug sitzt, wieder raus muss. Es hat geklappt, ich bin hier, ich bin sehr froh.“ Robert, aus Köln „Es gibt so Momente, wo man einfach […]

  • Wirtschaft fordert: Bürokratie muss endlich abgebaut werden

    Wirtschaft fordert: Bürokratie muss endlich abgebaut werden

    Die Wirtschaft in Rheinland-Pfalz schlägt kurz vor der Landtagswahl in zweieinhalb Wochen Alarm. Viele Unternehmen klagen über zu viel Bürokratie und immer neue Dokumentationspflichten. Das kostet Zeit und vor allem Geld. Wir haben eine Baustelle in der Pfalz besucht und die Frage gestellt: Wie stark belastet die Bürokratie die Betriebe? Hier wird gespachtelt, gestrichen und verputzt. Während auf dieser Baustelle im pfälzischen Kandel Wände gestaltet werden, müssen die Mitarbeiter im Büro dokumentieren, welche Materialien verwendet wurden und woher sie stammen. Für Geschäftsführerin Claudia Sturm ist das ein wachsendes Problem. Sie sagt: An vielen Baustellen entstehe ein enormer Dokumentationsaufwand. Claudia Sturm, Geschäftsführerin C&U Sturm GmbH „Manchmal bei einem großen Bauvorhaben sind das sechs, sieben Ordner, die dann zum Kunden geschickt werden. Der muss sie dann archivieren. Und vielleicht braucht er irgendwann eine Seite daraus. Also, wir könnten das viel effizienter machen, indem man einfach ein DIN A4-Blatt mit den Produkten einfach runterschreibt und nicht immer ein Produktdatenblatt zu allem.“ Acht der 90 Mitarbeiter des Betriebs arbeiten in der Verwaltung. Zu den ganzen Datenblättern, Prüfvermerken und Nachweisen gesellen sich immer neue Vorschriften aus Brüssel, Berlin und Mainz, so die Chefin. Schritt zu halten werde da immer schwieriger. Claudia Sturm, Geschäftsführerin C&U Sturm GmbH „Die ganzen Pflichten auch immer mitzubekommen und sich einzulesen, dass man keinen Fehler macht und keine hohen Strafen hat, da haben wir einen Mitarbeiter, der nur … und der stöhnt immer ziemlich viel, weil er einfach sagt: ‚Ich kann gar nicht alles richtig machen. Es ist zu viel. Ich ersticke in diesen ganzen Richtlinien.‘“ Mitarbeiter, die sich nur um Dokumentation und Papierkram kümmern. Keine Seltenheit mehr in vielen Betrieben. Auch die Industrie- und Handelskammern sehen für die künftige Landesregierung Handlungsbedarf. Karina Szwede, Hauptgeschäftsführerin IHK für Rheinhessen „Also auf jeden Fall Fokus auf Wirtschaftswachstum setzen. Wettbewerbsfähigkeit stärken. Und verstehen, dass […]

  • Neue EU-Regelung: Moselwinzer fürchten um "Piesporter Goldtröpfchen"

    Neue EU-Regelung: Moselwinzer fürchten um „Piesporter Goldtröpfchen“

    Der traditionsreiche Weinname „Piesporter Goldtröpfchen“ steht derzeit auf dem Prüfstand. Grund ist ein neues EU-Gesetz, das sich um Weinbezeichnungsrecht kümmert. Jetzt kämpfen die Moselwinzer um den guten Namen eines Premium-Weinbergs. Steile Hänge, Schieferböden und ein Name, der weltweit für Mosel-Riesling steht: das Piesporter Goldtröpfchen. Doch die Zukunft dieser renommierten Weinmarke ist ungewiss. Denn ein Teil der Weinlage liegt offiziell auf der Gemarkung des Nachbarortes Neumagen-Dhron. Das betrifft die Weinberge von rund einem Dutzend Winzern. Darunter  die  von  Johannes Haart. Johannes Haart, Winzer „Dort vorne, 10 Meter von uns würde die Grenze laufen, sodass wir jetzt schon auf der Neumagen-Dhroner Gemarkung stehen. Ab hier wäre sozusagen alles in diese Richtung Dhroner Goldtröpfchen. Für mich persönlich wäre es jetzt ein Viertel meiner Produktion, die wegfallen würde, weil ich nicht wirklich eine Alternative sehen würde das anders zu kompensieren.“ Für das Weingut  Haart bedeutet das konkret: 6.000 Flaschen weniger unter dem Namen Piesporter Goldtröpfchen. Seit 1337 besitzt die älteste Winzerfamilie Piesports  ihre Weinberge hier. Johannes Haart, Winzer „Es würde ein neuer Name entstehen, das Dhroner Goldtröpfchen. Und das, würde ich sagen, würde zu sehr großer Verwirrung  führen. Konsumenten wären verwirrt: ist das ein neuer Weinberg? Hat das noch was zu tun mit dem eigentlichen Goldtröpfchen? Und das ist etwas, was wir uns nicht leisten können als Piesporter Winzer.“ Um den traditionsreichen Namen zu erhalten, liegt nun ein ungewöhnlicher Vorschlag auf dem Tisch: ein Flächentausch. Die Gemeinde Neumagen-Dhron soll die betroffenen Weinberge im Moselbogen an Piesport abtreten. Im Gegenzug würde sie einige Hektar am „Dhroner Hofberger“ erhalten – einer Lage, die teilweise auf Piesporter Gemarkung liegt. Dieter Heintz (FBL), Ortsbürgermeister von Neumagen-Dhron „Mein Amtskollege Eward Meuren und ich waren dann schon erstmal überrascht. Wir haben uns dann mit unserer Winzerschaft im Ort zusammengesetzt, haben erörtert, wie sie die Lage sehen, die aber alle zu dem […]

  • Krebserkrankungen besser bekämpfen - Gesundheitsminister weiht neues Forschungszentrum in Mainz ein

    Krebserkrankungen besser bekämpfen – Gesundheitsminister weiht neues Forschungszentrum in Mainz ein

    Krebserkrankungen mithilfe des Immunsystems noch wirksamer bekämpfen, das ist das Ziel, das künftig im neuen Forschungsgebäude HI-TRON der Mainzer Universitätsmedizin verfolgt wird. Für das neue Gebäude des Helmholtz-Instituts wurde heute Richtfest gefeiert. Die Arbeiten am Rohbau sind nach drei Jahren beendet, 2028 sollen die Krebsforscher einziehen. Auch der rheinland-pfälzische Gesundheitsminister Clemens Hoch feierte heute mit und betont die Wichtigkeit dieses medizinischen Meilensteins. Clemens Hoch (SPD), Gesundheitsminister RLP „Natürlich die ganz große Volkskrankheit mittlerweile in Deutschland und auf der Welt. Und wir forschen hier mit der Expertise von vier Institutionen daran, wie wir Krebs nicht nur früher bekämpfen können. Sondern auch unter Zuhilfenahme des Immunsystems sehr viel besser bekämpfen können. Hier wird daran geforscht mit der Universitätsmedizin, mit unserer speziellen Expertise beim Immunsystem, wie wir unseren Körper selber befähigen können, die Krebszellen zu bekämpfen. Und das ist das ganz große medizinische Zukunftsfeld.“

  • Nachrichten vom 03.03.2026

    Nachrichten vom 03.03.2026

    Wiederaufbauhilfen im Ahrtal laufen aus — Hessen plant Crack-Studie — Zeckensaison hat begonnen Anmoderation: Zu den Nachrichten: Nach dem blutigen Messerangriff am Wochenende in Kaiserslautern ist nun einer der beiden attackierten Männer im Krankenhaus gestorben. Das andere Opfer befindet sich weiter in akuter Lebensgefahr. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten, werde nun ein Verfahren gegen einen festgenommenen 18 Jahre alten Syrer wegen Totschlags geführt. Am Samstag Abend habe der Mann in der Innenstadt einem 22-Jährigen zunächst in den Rücken gestochen, ein 20-Jähriger erlitt Stichverletzungen im Brustbereich. Zeugen der Tat sollen sich nach wie vor bei der Polizei in Kaiserslautern melden. Und damit zu weiteren kurzen Nachrichten von heute aus Hessen und Rheinland-Pfalz im Überblick. Wiederaufbauhilfen laufen aus Fast fünf Jahre nach der Flutkatastrophe im Sommer 2021 haben in der Eifel noch immer Menschen trotz ihrer Hochwasserschäden keine finanzielle Hilfe beantragt. Das hat die Caritas mitgeteilt. Sie geht von einer vierstelligen Zahl von Betroffenen aus, die sich aus Unwissenheit, Angst oder Scham nicht bei den Behörden gemeldet haben. Die Caritas will diese Menschen jetzt noch erreichen, denn der Erstantrag für Fluthilfe muss bis zum 30. Juni bei der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz gestellt werden. Die Fluthilfe der Caritas läuft zum Jahresende aus. Hessen plant Crack-Studie Das Land Hessen will bis zu zwei Millionen Euro für eine Studie bereitstellen, die zur Entwicklung eines Ersatzstoffs für die Droge Crack führen soll. Ministerpräsident Boris Rhein hat sich in einem Brief an das Universitätsklinikum Frankfurt gewandt. Dort gibt es bereits ein Konzept zur Substitutionsbehandlung von Abhängigen in der Mainmetropole. Rhein bezeichnete das geplante wissenschaftliche Vorhaben als innovatives Mittel, um die medizinische Versorgung der Crack-Abhängigen zu verbessern. Es könne auch dazu beitragen, die Situation im Bahnhofsviertel zu stabilisieren. Zeckensaison hat begonnen Wegen der milden Temperaturen sind die Zecken schon jetzt wieder aktiv. Deshalb hat die hessische Gesundheitsministerin […]

  • Weltmeister im Kunstpfeifen begeistert bei Konzerten in Trier

    Weltmeister im Kunstpfeifen begeistert bei Konzerten in Trier

    Yusuke Matsmura ist Kunstpfeifer, hat die Weltmeisterschaft gewonnen und tritt aktuell in Trier auf. Wenn Pfeifen zur Kunst wird. Über drei Oktaven kommt er beim Pfeifen. Mit schnellen Tonabfolgen und genauer Intonation hat Kunstpfeifer Yusuke Matsumura kein Problem. Yusuke Matsumura, Kunstpfeifer „Zuerst ist die Zungenposition wichtig. Also chhhh. Dieses Geräusch ist sehr wichtig. Ü üben Ü. Dann kann man so üben: chhhhüüüü. So kann man pfeifen.“ Wenn das Grundprinzip klappt, geht es um die Tonhöhe. Wichtig dabei: die Position der Zunge. Yusuke Matsumura, Kunstpfeifer „Wenn man höher pfeifen möchte, dann ist die Zungenposition viel enger. Also nicht o, sondern ü. So muss man rutschen. Und wenn man tiefer pfeifen möchte, dann kann man tendenziell o aussprechen.“ Als Kind kann Yusuke  gar nicht pfeifen. Bis er anfängt, Tuba zu spielen. Er beginnt damit, sich das Kunstpfeifen selbst beizubringen. Und das mit Erfolg, auch beruflich. Im Musical „My Fair Lady“ am Theater Trier pfeift Yusuke ein ganzes Solo. Yusuke Matsumura, Kunstpfeifer „Meine angenehme Tonlage ist mittelhoch. Nicht am höchsten, aber manche Pfeifer können noch höher als ich, aber vielleicht ziemlich hoch. aber meine Stimme ist, also ja, ich bin Basssänger. Also meine Stimme ist ganz tief. Also ich singe tief, aber ich pfeife hoch.“ Bei der Weltmeisterschaft vor zwei Jahren wird er erster. Seitdem ist er auf der Jagd nach noch mehr Preisen. Yusuke Matsumuras nächstes Ziel: Der Online-Wettbewerb Global Whistling Championship. Mit einem Video hat er sich beworben. Sein Lieblingsstück: das Trompetenkonzert von Joseph Haydn. Yusuke Matsumura, Kunstpfeifer „Das ist so schwierig technisch. Und es ist nicht so einfach, es einmalig perfekt zu pfeifen. Ich habe es sehr viele Male aufgenommen und  ich habe selbst geforscht. Also wie ich meinen Körper fühlen kann oder wie ich wirklich musikalisch interpretieren möchte.“ Intonation, Dynamik und Präsentation. Darauf kommt es bei der Wertung an. […]

  • Voll im Trend - In Kandel werden Pastinaken geerntet

    Voll im Trend – In Kandel werden Pastinaken geerntet

    Ein altes Gemüse, das wieder im Kommen ist: Pastinaken. Bis ins 18. Jahrhundert galt das Wurzelgemüse als Grundnahrungsmittel, bis es von der ertragreicheren Kartoffel verdrängt wurde. Jetzt sind Pastinaken wieder voll im Trend und werden im Gemüsegarten Deutschlands – in der Pfalz – angebaut. Es ist bestes Erntewetter. Sonnig, trocken und mild. Doch weil es in den vergangenen Monaten so viel geregnet und geschneit hat, ist der Boden in der Südpfalz noch sehr feucht. Zu feucht für die Erntemaschine. Die Pastinaken müssen per Hand aus dem Boden gezogen werden. Auf 1,2 Hektar baut Michael Zapf das wiederentdeckte alte Gemüse an. Michael Zapf, Landwirt aus Kandel „Je länger man sie im Boden lassen kann, desto besser halten sie sich, bleiben sie länger frisch. Pastinaken machen wir seit zwei Jahren. Wir haben halt was gesucht für den Winter, für die Produktion im Winter. Da kamen halt Pastinaken auf den Tisch.“ Die Wurzeln sind ein perfektes Wintergemüse, weil ihnen Frost nichts ausmacht. Beim Ernten ist Übung erforderlich, denn das karottenähnliche Gemüse kann leicht brechen. Pastinaken zählen zu den ältesten Pflanzen, die von Menschen gegessen werden. Vermutlich wurden sie schon in der Steinzeit gesammelt. Doch im Laufe der Jahrhunderte hat die schneller wachsende Kartoffel die Pastinake verdrängt, jetzt wird sie als gesundes,  regionales Gemüse  wiederentdeckt. Michael Zapf, Landwirt aus Kandel „Ja, doch, ist sehr vitaminhaltig. Vitamin K, Vitamin C hat es sehr viel.“ Dazu ist die Pastinake kalorienarm. Die Pflanze zählt zu den Doldengewächsen und schmeckt süßlich-würzig. Ähnlich wie Karotten und Sellerie. Auf dem Hof von Michael Zapf wird das Gemüse nach der Ernte direkt gewaschen und für den Verkauf fertiggemacht. Pastinaken können roh gegessen, geschmort, gekocht, gedämpft oder gedünstet werden. Sie werden an Supermärkte und die Gastronomie verkauft. Viele Kunden haben Extrawünsche. Michael Zapf, Landwirt aus Kandel „Ja, in der Verpackung ist jeder […]

  • Seltenes Netzgiraffen-Baby "Mumbi" im Opelzoo geboren

    Seltenes Netzgiraffen-Baby „Mumbi“ im Opelzoo geboren

    Nach knapp 15 Monaten Tragzeit hat die Giraffe „Maja“ ihren ersten Nachwuchs auf die Welt gebracht. Die Tierpfleger tauften das zierliche Kalb in Anlehnung an seine afrikanische Herkunft auf den kenianischen Namen “Mumbi”. Mumbi – das bedeutet „Die Gründungsmutter“ oder die „Urmutter“. Ein ganz schön großer Name für ein kleines Baby. Wobei klein nicht so richtig stimmt, denn Mumbi misst schon stolze 1 Meter 73. Und die wollen heute viele Neugierige  sehen. Das ist dem kleinen Giraffenmädchen erst mal nicht so geheuer. Nach der Geburt geht es Mutter und Kalb zunächst gut, doch dann gibt es Probleme: Jörg Jebram,  Koordinator Europäisches Artenschutzprogramm für Giraffen „Wir haben dann eben festgestellt, dass trotz Bemühungen Mutter-Kind-Bindung anzuregen die Mutter sich zwar ansatzweise um das Kleine gekümmert hat, also mal abgeleckt hat und so weiter, aber eben es nicht trinken ließ.“ Die Tierpfleger müssen eingreifen. Jetzt wird Mumbi mit der Flasche aufgezogen. Der Kontakt zwischen Mensch und Tier wird dabei aber so gering wie möglich gehalten. Jörg Jebram, Koordinator Europäisches Artenschutzprogramm für Giraffen „Nur einmal kurz die Flasche geben und dann das Tier wieder zurück in die Gruppe kommt, wo sie dann eben auch gerade von Kimia, also die Kuh, die letztes Jahr geboren hat, abgeleckt wird und dann dort eben lernt, dass sie ne Giraffe ist.“ Netzgiraffen leben in Afrika und sind vom Aussterben bedroht. Das liegt zum einen daran, dass ihr Lebensraum durch wachsende Städte immer kleiner wird, zum anderen aber auch an der illegalen Jagd auf die Tiere. Jörg Jebram, Koordinator Europäisches Artenschutzprogramm für Giraffen „In den letzten 30 Jahren ist die Population der Netzgiraffe um 42 Prozent zurückgegangen. Das heißt wir brauchen in unseren Zoos Reservepopulationen, wo wir für den Fall der Fälle also Tiere noch haben und wenn dann irgendwann vielleicht mal die Bedrohungsfaktoren in Afrika in den Griff […]

  • Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Der Frühling macht es sich bei uns bequem. Richtig viel Sonnenschein gab es heute in Darmstadt. Wie hier an der Mathildenhöhe, die jetzt seit fast fünf Jahren UNESCO-Weltkulturerbe ist. Die goldenen Kuppeln und Verzierungen der Ende des 19. Jahrhunderts gebauten russischen Kapelle funkeln in der Sonne. Und an der Seitenwand des Hochzeitsturms kann man dann auch noch schnell an der Sonnenuhr die Zeit ablesen. Und wir gucken jetzt nicht auf die Uhr, sondern auf unsere Wetterkarten: Bleibt es auch in den nächsten Tagen so schön sonnig? In der Nacht ist es zunächst noch gering bewölkt und örtlich bildet sich Nebel. Zum Morgen werden die Wolken dann von Norden her etwas dichter. Die Tiefsttemperatur liegt meist zwischen 3 und 0 Grad, in den Täler kann es Bodenfrost geben. Morgen ist es nach Auflösung örtlicher Nebelfelder im Süden sonnig, im Norden zunächst bewölkt, tagsüber aber ebenfalls zunehmend heiter. Meist weht schwacher Wind aus östlicher Richtung. Die Temperatur steigt auf 15 Grad in der Eifel sowie in Nordhessen und auf 18 Grad im Süden. Bis Freitag setzt sich nach Nebel die Sonne durch. Eingetrübt ist der Himmel höchstens durch Saharastaub. Ab Samstag gibt es mehr Wolken, aber es bleibt trocken. Nachts kann es noch leicht frostig werden, tagsüber bleibt es für die Jahreszeit ungewöhnlich mild. Bis 19 Grad sind drin.

  • Eskalation im Nahen Osten: Reaktionen aus Hessen

    Eskalation im Nahen Osten: Reaktionen aus Hessen

    Am Wochenende haben die USA und Israel den Iran angegriffen, um das dortige Terror-Regime zu stürzen und den Bau von Atomwaffen zu stoppen. Und das führt auch bei uns in Rheinland-Pfalz und Hessen zu einer angespannten Lage. Während Exil-Iraner in Frankfurt den Schlag gegen das Mullah-Regime feiern, erhöhen die Sicherheitsbehörden bei uns den Schutz sensibler Einrichtungen. Die Sorge vor möglichen Gegenreaktionen wächst. Freudentänze, Fahnen und Feiern: In Frankfurt versammeln sich am Samstag laut Polizei rund 2.000 Menschen zu einer Demonstration, unter ihnen viele Exil-Iraner. Es ist die größte von einem Dutzend Versammlungen in Hessen am vergangenen Wochenende. Die Teilnehmer bejubeln die Angriffe der USA und Israels auf iranische Militärziele. Für sie ist der Schlag gegen das Mullah-Regime in Teheran und der Tod des Staatsoberhaupts Ali Chamenei ein Zeichen der Hoffnung. Ali Parsa „Einer der größten Diktatoren der Welt ist gestorben. Und wir sind einfach sehr froh.“ Sarah Nikfar „Wir freuen uns und hoffen sehr auf ein freies Iran und auch alle anderen Länder.“ Behnoush Ardalan „Ich bekomme immer Tränen in den Augen, weil endlich mal mein Land, mein Volk, meine Menschen, die ich über alles liebe, frei werden können und wieder in Frieden leben können.“ Firouz Parnianfar „Nach 47 Jahren ist unser Traum wahr geworden. Und es fehlt nur noch ein Stück bis zur endgültigen Freiheit.“ Anousha Mosadegh „Wir haben die schlimmsten Tage hinter uns. Und jetzt geht es nur aufwärts.“ In die Euphorie mischt sich bei vielen aber auch die Sorge um Familienmitglieder in der Heimat. So wie bei Sahel Sotoodehnia aus Frankfurt. Ihre Eltern leben im Iran. Weil die Regierung das Internet gekappt hat, sucht sie regelmäßig in sozialen Netzwerken nach Menschen, die sich gerade im Iran aufhalten, und schreibt sie an. Sahel Sotoodehnia „Könnt ihr bitte unsere Eltern oder unsere Familien anrufen, damit wir irgendwie ein Lebenszeichen […]