Allgemein

  • Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere Nachrichten im Überblick

    Zugverkehr rollt wieder — Streiks im ÖPNV angekündigt — Barley führt SPD in die Europawahl — Deutlich mehr Passagiere am Flughafen Hahn Anmoderation: In Hessen hat die Polizei die Wohnungen von 75 Männern und Frauen durchsucht, die im Verdacht stehen, pornografische Aufnahmen von Minderjährigen erworben und verbreitet zu haben. Das hat heute das Landes-Kriminalamt mitgeteilt. Bei der Razzia seien über 500 Computer, Smartphones und USB-Stciks sichergestellt worden, die die Ermittler jetzt auswerten würden. Und damit kommen wir zu weiteren kurzen Nachrichten: Zugverkehr rollt wieder Nach dem vorzeitigen Ende des Streiks der Lokführergewerkschaft GDL fährt die Bahn nach eigenen Angaben wieder nach dem regulären Fahrplan. Im Personenverkehr habe es allerdings heute noch vereinzelte Ausfälle und Einschränkungen gegeben. In der Nacht zu Samstag hatten sich die Deutsche Bahn und die Gewerkschaft darauf verständigt, die Tarifverhandlungen wieder aufzunehmen. Deshalb hat die GDL den Streik bereits heute Nacht um 2.00 Uhr beendet. Ursprünglich sollte er noch bis 18.00 Uhr dauern. Beide Seiten gaben an, dass sie bis Anfang März einen Tarifabschluss erreichen wollen. Bis zum 3. März gilt eine Friedenspflicht. Bis dahin sind weitere Streiks ausgeschlossen. Streiks im Nahverkehr angekündigt Die Gewerkschaft ver.di hat für kommenden Freitag unter anderem in Hessen und Rheinland-Pfalz zu ganztägigen Warnstreiks im öffentlichen Personennahverkehr aufgerufen. Sie will in den laufenden Tarifverhandlungen mit den kommunalen Arbeitgebern den Druck erhöhen. Bei der ersten Verhandlungsrunde kam in keiner Region eine Einigung zustande. Ver.di will unter anderem mehr Lohn und bessere Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten. Die Belastungen der Mitarbeiter durch den Personalmangel haben laut der Gewerkschaft immer mehr zugenommen. Barley führt SPD in die Europawahl Die Vizepräsidentin des Europaparlaments, Katharina Barley ist erneut SPD-Spitzenkandidatin für die Europawahl am 9. Juni. Die Politikerin aus Rheinland-Pfalz erhielt auf der Delegiertenkonferenz in Berlin rund 99 Prozent der Stimmen. Die 55-Jährige war schon bei der Europawahl 2019 […]

  • Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Während der Winter auf Sparflamme köchelt, schickt der Frühling schon mal erste Zeichen. Trotz des strahlenden Sonnenscheins konnte man einen Mantel brauchen. Und so ging das heute zum Wochenstart auch direkt weiter, zum Beispiel hier an der Promenade in Mainz-Kastel. Bei Temperaturen zwischen 6 und 8 Grad, konnte man die Wintersonne genießen. Da deutet doch schon ganz schön viel auf den bevorstehenden Frühling hin. Und ob das auch in der ersten Wochenhälfte so bleiben wird, das schauen wir uns jetzt an. Hier ist der Blick auf die Wetterkarten für Rheinland-Pfalz und Hessen. Heute Nacht ist es in Hessen und Rheinland-Pfalz teils klar, von Norden her ziehen einige lockere Wolken auf. Gegen Morgen gibt es auch gebietsweise Nebel. Die Temperaturen sinken auf 5 bis 1 Grad, in Hessen kann es örtlich auch leichten Frost geben. Morgen am Dienstag starten wir vor allem südlich von Mosel und Lahn mit einem Mix aus Nebel und Sonne. Im Laufe des Tages kommt von Norden her etwas dichtere Bewölkung auf. Regen gibt es aber erst in der Nacht. Es wird sehr mild, das Thermometer zeigt 7 bis 11 Grad. Am Mittwoch zieht der Regen aus der Nacht nach Süden ab, dann lockert es wieder auf. Aber schon am Donnerstag bekommen wir wieder neue Regenwolken. An den Temperaturen ändert sich kaum etwas, der Winter köchelt auf Sparflamme.

  • Widerstand gegen Flüchtlingsheim in Gerolstein-Michelbach

    Widerstand gegen Flüchtlingsheim in Gerolstein-Michelbach

    Im Gerolsteiner Ortsteil Michelbach kochen derzeit die Emotionen hoch. Grund ist ein ehemaliges Hotel, das nun Flüchtlingsunterkunft werden soll. Bis zu 60 Asylsuchende auf rund 90 Einwohner – für viele hier steht das in keinem Verhältnis. Sie fühlen sich von der Politik im Stich gelassen. Eine für gestern Abend angesetzte Informationsveranstaltung der Landrätin wird zum Schlagabtausch mit den Demonstranten. „Aber Sie haben sich hierfür entschieden, unter der Decke.“ – „Den Druck wollen Sie an uns abgeben.“ – „An die kleinste Gemeinde, die Sie sonst einen Scheißdreck interessiert hat.“ – „Wir haben auch Einrichtungen in Desserath, in …“ Die Stimmung in Michelbach – aufgeheizt. Die Fronten – verhärtet. Mehr als 160 Demonstranten versammeln sich gestern ab dem späten Nachmittag vor dem ehemaligen Hotel Huschens im Ortskern von Michelbach. Genau hier sollen in wenigen Wochen die ersten von bis zu 60 Geflüchteten untergebracht werden. Die Anwohner fühlen sich von der Kreisverwaltung Vulkaneifel vor vollendete Tatsachen gestellt. Regina Hünemeyer „Sowas kann man nicht über die Köpfe entscheiden. Ohne zu kommunizieren. Also, ich bin da so enttäuscht und wirklich entrüstet sehr, sehr ärgerlich drüber.“ Frank Humpertz „Die Dorfgemeinschaft leidet drunter. Aber auch für die Flüchtlinge, die hierhin kämen, die haben… Wie gesagt, was wollen die, was wollen die machen. Wir haben hier nix.“ Andrea Gärtner „Keine Infrastruktur, keine Busverbindungen … nichts. Keinen Aufenthaltsplatz für die Geflüchteten. Das ist einfach zu schwierig. „ Alexandra Jansen „Das war’s. Das ist der Tod für Michelbach.“ Die Bewohner sehen Ruhe und Dorffrieden in Gefahr. So viele Geflüchtete könne man nicht verkraften, schon gar nicht angemessen integrieren. Das sieht auch Ortsvorsteherin Elsbeth Mandok so. Sie kritisiert darüber hinaus, … Elsbeth Mandok (SPD), Ortsvorsteherin Michelbach „… dass ich diejenige bin, die hier vor Ort lebt und eingebunden ist in die Dorfgemeinschaft. Dass ich aber gar nicht die Möglichkeit hatte, unsere […]

  • Habeck beim Jahresempfang der Wirtschaft

    Habeck beim Jahresempfang der Wirtschaft

    „Das Unmögliche möglich machen“ – dieser Werbeslogan des Spezialglasherstellers Schott hat Vizekanzler und Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck gestern bei seinem Besuch in Mainz imponiert. Wahrscheinlich weil er weiß, dass seine Aufgabe in der Bundesregierung recht ähnlich ist – schließlich sind die Beliebtheitswerte der Ampelkoalition auf ein Allzeit-Tief gesunken. Gestern Abend war Robert Habeck Hauptredner beim Jahresempfang der Wirtschaft. Wie zufrieden ist die Wirtschaft mit Ihrem Wirtschaftsminsiter? Diese Frage klären wir gleich – zunächst aber sind wir bei einem Familienunternehmen in Worms, das klar den Finger in die Wunde legt. Hier bei Renolit dreht sich alles um Folien: selbstklebende Folien für Autos, Folien für Möbel und Fenster. Seit fast 80 Jahren produziert das Unternehmen in Worms und in der ganzen Welt. Doch gerade am Standort Deutschland bleiben Forderungen unerfüllt. Michael Kundel, Vorstandsvorsitzender Renolit SE „Stabile Rahmenbedingungen bei dem Kernthema Energie. Und das ist die Kernforderung, die wir haben. Sowohl an die Landesregierung, aber vor allen Dingen an die Bundes- und Europapolitik. Wir brauchen hier einfach Berechenbarkeit für die Unternehmen, um langfristig auch Investitionsentscheidungen in der Industrie abzusichern.“ Schwer kalkulierbare Energiekosten, eine schier grenzenlose Bürokratie und fehlende Fachkräfte. Diese Probleme kennt nicht nur Renolit, sondern auch andere Unternehmen in Rheinland-Pfalz. Beim Jahresempfang der Wirtschaft am Donnerstagabend kommen die Themen auf den Tisch. 2.600 Gäste aus Wirtschaft und Politik treffen sich in Mainz. Darunter auch Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Malu Dreyer (SPD), Ministerpräsidentin Rheinland-Pfalz „Der Frust ist immer noch sehr groß. Und es gibt auch wirklich noch viel zu tun. Und viele Dinge, die vielleicht vor 20, 30 Jahren noch gut gemeint waren. Vielleicht auch erforderlich waren, die fallen heute aus der Zeit. Und wir müssen deshalb schauen, wie schaffen wir das, wirklich immer wieder mit einem großen Wurf Entbürokratisierung zu stemmen.“ Während drinnen die ersten Gäste Platz nehmen, machen draußen Landwirte laut auf sich […]

  • Negativpreis „Plagiarius“ für dreiste Produktfälschung

    Negativpreis „Plagiarius“ für dreiste Produktfälschung

    Diese beiden Picknick-Körbchen sehen auf den ersten Blick ziemlich gleich aus. Doch das sind sie nicht. Links das Original eines namhaften Herstellers – rechts eine billige Kopie aus Fernost. Ein klarer Fall von Produktdiebstahl – und doch nur ein Beispiel von vielen. Gerade in Zeiten des Internethandels boomt der Verkauf von gefälschten Produkten wie nie zu vor. Ein paar besonders dreiste Fälle wurden heute im Rahmen der Konsumgütermesse Ambiente in Frankfurt mit dem Negativpreis „Plagiarius“ ausgezeichnet. Diese Murmelbahn für Kinder stammt aus der Schweiz. Hergestellt in Handarbeit – aus nachhaltigem, unbehandelten Birkenholz. Und hier die dreiste 1:1-Kopie aus China. Selbst auf den zweiten Blick kaum als Fälschung zu erkennen. Und hätten Sie erkannt, dass dieser VW Käfer in der Lego Edition nichts weiter als eine plumpe Fälschung aus Holland ist? Bis ins kleinste Detail dem Original aus Wolfsburg nachempfunden – selbst der Name des Produkts wurde einfach übernommen. Leider kein Einzelfall – überall auf der Welt wird gefälscht, was das Zeug hält. Christine Lacroix, Negativpreis „Plagiarius“ „Das sieht man sowohl an den Zahlen des Zolls, dass das ständig zunimmt und sich auf sehr hohem Niveau bewegt. Wir sprechen nicht von einem Kavaliersdelikt. Und es wird auch immer dreister. Wir haben auf der einen Seite immer mehr Vielfalt von Plagiaten, Fälschungen, Fake-Shops und dem ganzen Identitätsklau und allem. Das ist wirklich alles mit dabei. Und auf der anderen Seite auch immer mehr gefährliche Plagiate. Und das zeigt natürlich wieder die Skrupellosigkeit der Fälscher.“ Gefährlich wird es etwa bei gefälschten Fahrzeugteilen, die qualitativ so minderwertig sind, dass sie dem Fahrer bei nächster Gelegenheit um die Ohren fliegen, oder bei auch bei gefälschten Kinderspielzeugen aus Fernost, die mit hochgiftigen Schadstoffen belastet sind. Doch nur ein Produktpirat ist dermaßen dreist, dass er den ersten Platz beim Negativpreis „Plagiarius“ erhält: In diesem Jahr ist das […]

  • Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere Nachrichten im Überblick

    Weniger Angebote im Frankfurter Nahverkehr — Schott Pharma plant weitere Investitionen — CDU Hessen hat neue Generalsekretärin Weniger Angebote im Nahverkehr In Frankfurt gelten ab morgen reduzierte Fahrpläne für U-Bahnen, Straßenbahnen und Busse. Damit will die Stadt verhindern, dass Verbindungen wegen des Personalmangels ausfallen. Das Angebot für die Fahrgäste soll verlässlicher sein.  Nach Angaben der städtischen Verkehrsgesellschaft Traffiq wird jede Haltestelle weiterhin bedient, allerdings werden die zeitlichen Abstände zwischen den Fahrten größer. Außerdem sollen längere U-Bahnzüge und Gelenkbusse eingesetzt werden, um mehr Passagiere zu transportieren. Die Anpassungen sollen  zunächst bis zu den Sommerferien gelten. Schott Pharma plant weitere Investitionen Das börsennotierte Mainzer Unternehmen Schott Pharma will auch in diesem Jahr rund 20 Millionen Euro in seine Standorte investieren und die Produktionskapazitäten weiter ausbauen. Das hat die Pharmasparte des Mainzer Spezialglasherstellers Schott heute mitgeteilt. Im Geschäftsjahr 2023 sei der Umsatz um neun Prozent auf rund 900 Millionen Euro gestiegen. Der Gewinn habe um 21 Prozent auf rund 150 Millionen Euro zugelegt. Schott Pharma stellt unter anderem Ampullen, Spritzen und Glasflaschen für den Medizinbereich her. CDU Hessen hat neue Generalsekretärin Der Landesvorstand der hessischen CDU hat sich einstimmig dafür ausgesprochen, dass Anna-Maria Bischof die neue Generalsekretärin ist. Sie ist die erste Frau in diesem Parteiamt in Hessen. Wie Ministerpräsident Boris Rhein mitteilte, übernehme Bischof das Amt nun kommissarisch von Manfred Pentz. Dieser war als Europaminister in das neue schwarz-rote Landeskabinett gewechselt. Bischof werde sich beim Landesparteitag am 22. Juni in Wetzlar zur Wahl stellen. Die 34-jährige stellvertretende Landesvorsitzende kommt aus Fritzlar und ist auch Kreisvorsitzende der CDU Schwalm-Eder.

  • Das Leben des „Asozialen“ Alfons Ims

    Das Leben des „Asozialen“ Alfons Ims

    Jedes Jahr am 27. Januar wird in Deutschland der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. Morgen ist es wieder soweit. Das Datum erinnert an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz am 27. Januar 1945. Was viele nicht wissen: Auch von den Nazis als „asozial“ bezeichnete Menschen wurden gedemütigt und misshandelt und viele auch in KZs ermordet. Sie gelten lange als verleugnete Opfer des Nationalsozialismus. Erst langsam rücken auch sie in den Fokus der Aufarbeitung. Auch weil immer mehr Menschen an die Öffentlichkeit gehen. So wie Alfons Ims aus Kaiserslautern – er hat ein Buch über seine Familiengeschichte geschrieben. Wir treffen Alfons Ims an dem Ort, an dem er 1949 in einer Holzbaracke auf die Welt gekommen ist. Im Kaiserslauterner Kalkofen. Nach den Vorstellungen der Nazis hätte er niemals geboren werden dürfen. Alfons Ludwig Ims „Nach den rassenhygienischen Vorstellungen der Nazis dürfte es mich eigentlich gar nicht geben. Weil ich eben den Volkskörper verunreinige.“ Alfons Ims Vater Heinrich war öfter arbeitslos und wurde von den Nazis als „moralisch minderwertig“ abgestempelt. Zusammen mit seiner Frau Anna hatte er sieben Kinder. Sie lebten hier auf dem Kalkofen, in großer Armut. Die Familie wurde von den Nazis verfolgt, als sogenannte „Asoziale“. „Die Grundursache aller wiederholt festgestellten Mängel und Übelstände in der Familie kann nicht in häuslicher Not und Armut gesehen werden. Dieses sind Folgen und nicht Ursache. sind lediglich Ursache ist ausschließlich auf der Elternseite die moralische Minderwertigkeit.“ … so beschreibt das Jugendamt die Situation der Familien Ims. 1939 stecken die Nazis Teile der Baracken auf dem Kalkofen in Brand. Sie sahen wegen Familien wie der von Alfons Ims die sogenannte „erbgesunde Volksgemeinschaft“ in Gefahr. „Die Nazis haben es sich es relativ einfach gemacht. Für sie waren soziale Probleme zum Teil eben erbbedingt. Das heißt, das ist die „asoziale Veranlagung“. Meine Familie wurde eben als Balast-Existenzen …, […]

  • Studiogespräch über die Fußball-Bundesliga

    Studiogespräch über die Fußball-Bundesliga

    Ein Rhein-Main-Nachbarschaftsduell und attraktive Spiele für unsere Zweitligisten – mehr dazu mit unserem Sportreporter Thorsten Arnold. Markus Appelmann, Moderator: Ein vollgepackte Fußball-Wochenende steht uns bevor und mit Vollgas geht es auch direkt heute Abend los mit dem Rhein-Main-Duell Eintracht Frankfurt gegen Mainz 05. Darüber wollen wir sprechen mit Sportreporter Thorsten Arnold im Studio. Thorsten, dieses Nachbarschaftsduell steht ja dieses Mal unter besonderen Vorzeichen. Thorsten Arnold: Na klar. Ich sage nur: Lokführerstreik. Also 58.000 Fans, die wollen ja pünktlich zum Anpfiff im Stadion sein. Und meistens kommen ja ganz viele mit der S-Bahn angereist, diesmal werden sie aufs Auto umsteigen. Wer da jetzt noch nicht auf dem Weg ist, der sollte schleunigst los. 20:30 Uhr geht’s los und einer kann es kaum abwarten: Eintracht-Trainer Dino Toppmöller. Dino Toppmöller, Trainer Eintracht Frankfurt „Wir freuen uns unheimlich auf das Abendspiel, haben zuletzt auch um 20:30 Uhr gegen Borussia Mönchengladbach hier im Deutsche Bank Park gespielt. Und da freuen wir uns einfach darauf, die tolle Atmosphäre hier im Heimspiel jetzt endlich wieder erleben zu dürfen und wollen unbedingt loslegen.“ Arnold: Ja, und kurz vor Anpfiff, da wird es richtig emotional im Stadion. Peter Fischer, der erlebt sein letztes Eintracht-Heimspiel als Präsident, tritt da ja nächste Woche ab und wird feierlich verabschiedet. Appelmann: Apropos Abschied: Heute kam ja die Meldung und damit gehen wir rüber zu Mainz 05. Jürgen Klopp, der ja in Mainz seine Trainerkarriere angefangen hat, er hört beim FC Liverpool zum Saisonende auf. Damit konnte man jetzt nicht rechnen, oder? Arnold: Ja, hat mich auch überrascht. Hat ja eigentlich doch einen Vertrag unterschrieben bis 2026. Aber jetzt soll Schluss sein nach der Saison. Die Energie, die werde langsam weniger, sagt er. Mal gucken. Ich muss mal abwarten, ob das wirklich in Sachen Jürgen Klopp und Fußball schon alles war. Appelmann: Gehen wir […]

  • Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Nach einem durchwachsenen Samstag erwartet uns ein angenehmer Sonntag. In der Nacht gibt es im Osten nochmal Regen. Dann lockert es verbreitet auf und der Westwind lässt nach. Es bildet sich Nebel in den Niederungen und es klart auf den Bergen auf. Die Luft kühlt rasch ab und bei Tiefstwerten zwischen plus 1 und minus 4 Grad kann es auch stellenweise glatt werden. Morgen löst die Sonne die Frühnebelfelder meist auf und sie zeigt sich dann häufig auch mal ungestört, ab und an sind besonders im Nordosten auch noch dickere Wolken unterwegs. Die Luft erwärmt sich nur zurückhaltend und die Höchstwerte liegen zwischen 4 und 7 Grad. Der Sonntag wird angenehm nach teils zäher Nebelauflösung. Dann wird es Tag für Tag etwas wolkiger und am Dienstag sind ganz im Westen auch ein paar Tropfen dabei. Mit südlichem Wind wird es besonders nördlich der Mittelgebirge über 10 Grad mild.

  • Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere Nachrichten im Überblick

    Prozess nach Tod auf Fußballplatz — Mehr präparierte Geldautomaten gefordert — Aktiv gegen Rassismus Anmoderation: Bei Streik denken alle erstmal an den derzeitigen Bahnstreik – aber auch bei der Lufthansa Tochter Discover Airlines werden morgen Piloten und Kabinenpersonal die Arbeit niederlegen. Mit dem vierundzwanzigstündigen Streik wollen die Gewerkschaften bessere Arbeitsbedingungen durchsetzen. Ein Sprecher der Discover Airlines bezeichnete den Arbeitskampf als unnötige Eskalation. Die Fluggesellschaft werde versuchen, mit einem Ersatzflugplan möglichst viele Fluggäste an die gewünschten Ziele zu transportieren. Und damit kommen wir zu weiteren kurzen Nachrichten: . Prozess nach Tod auf Fußballplatz In Frankfurt steht seit heute ein 17-Jähriger wegen einer tödlichen Schlägerei auf einem Fußballplatz vor Gericht. Der Angeklagte war Mitglied einer Mannschaft aus Metz in Frankreich. Er soll an Pfingsten vergangenen Jahres bei einem Jugendfußballturnier einen 15 Jährigen Jungen aus Berlin so geschlagen haben, dass er drei Tage später starb. Der 17-Jährige muss sich jetzt wegen Körperverletzung mit Todesfolge verantworten. Weil er noch minderjährig ist, findet der Prozess unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Mehr präparierte Geldautomaten gefordert Damit sich die Zahl der Geldautomatensprengungen deutlich verringert, sind nach Ansicht des Landeskriminalamts Rheinland-Pfalz auch die Banken gefordert. Trotz der hohen Kosten sollten die Geldinstitute ihre Automaten mit Systemen ausstatten, die Geldscheine bei einer Sprengung einfärben. Dadurch werde das Geld für die Täter wertlos. Wenn sie nicht an brauchbare Beute gelangen könnten, würden die kriminellen Banden auch weniger Geldautomaten sprengen. Das zeigten die Erfolge mit Färbesystemen in Frankreich. Aktiv gegen Rassismus Die Sophie-Scholl-Schule in Mainz ist heute mit dem Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ausgezeichnet worden. Dafür müssen sich mindestens 70 Prozent der Schüler schriftlich dazu verpflichteten, sich gegen Diskriminierung jeder Art und für Zivilcourage zu engagieren. Patin des Projekts an der berufsbildenden Schule ist die rheinland-pfälzische Jugendministerin Katharina Binz. In Rheinland-Pfalz gibt es jetzt 199 Schulen, die […]

  • Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Der starke Wind bläst morgen die Regenwolken weg. Heute Nacht ist es in Hessen und Rheinland-Pfalz noch stark bewölkt und es fällt anfangs auch noch etwas Regen. Gegen Morgen bleibt es aber von Westen her trocken. Die Temperaturen sinken auf 8 bis 7 Grad am Rhein und 6 bis 3 Grad im Bergland. Morgen überqueren uns von Nordwesten her Regenwolken, dabei kann es auch mal länger anhaltend regnen. Hinter diesen Wolken lockert es am Nachmittag in Rheinland-Pfalz etwas auf. Es ist dabei sehr windig. Der Wind bringt aber auch die milde Luft, das Thermometer zeigt 8 bis 10, am Rhein 11 bis 12 Grad. Ab Samstag haben wir Hochdruckwetter. Das bedeutet in der Früh auch mal Nebel, dann aber oft viel Sonnenschein. Dafür werden die Nächte wieder frostig. Am Montag nimmt die Bewölkung wieder etwas zu, es bleibt aber trocken und bis 12 Grad mild.  

  • Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere Nachrichten im Überblick

    Plädoyer im Trierer Prozess nach Disco-Randale — Schockanrufe mit KI möglich — Mehr Geld für Mainzer Straßenfastnacht Anmoderation: Die Polizei hat heute die Autobahn A7 bei Hünfeld in Osthessen für längere Zeit in beide Richtungen voll gesperrt. Grund waren Ermittlungen, nachdem offenbar gestern Morgen ein LKW aus einem anderen Fahrzeug heraus beschossen wurde. Der Fahrer des Lasters blieb zum Glück unverletzt. Auf der Autobahn kamen heute auch mehrere Spengstoff-Spürhunde zum Einsatz. Verdächtiges gefunden wurde bislang nicht. Die Polizei sucht nun mögliche Zeugen. Und damit zu weiteren kurzen Nachrichten des Tages. Plädoyer im Prozess nach Disco-Randale Wegen der gewalttätigen Angriffe auf Polizisten vor einer Discothek in Trier an Weiberfastnacht hat die Staatsanwaltschaft heute für zwei der elf deutschen Angeklagten Haftstrafen ohne Bewährung gefordert. Ein 43-Jähriger soll für ein Jahr und neun Monate ins Gefängnis. Der einzige erwachsene Angeklagte ist wegen Körperverletzung vorbestraft. Für einen mehrfach vorbestraften 17-Jährigen fordert die Staatsanwaltschaft zwei Jahre Haft. Die weiteren Angeklagten sollen vier Wochen Jugendarrest sowie Geld- und Arbeitsauflagen erhalten. Sie sollen Polizisten bei einem Einsatz in der Nacht zum 17. Februar vergangenen Jahres aus einer größeren Menschenmenge heraus massiv angegriffen haben. Schockanrufe mit KI möglich Das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz warnt davor, dass Betrüger in Zukunft bei Enkeltricks Künstliche Intelligenz einsetzen können. Mit KI seien die Betrüger in der Lage, Stimmen zu simulieren. Der gefälschte Anruf klinge dann täuschend echt. Das LKA empfehle, Code-Wörter für den Fall solcher Anrufe zu vereinbaren. Der Einsatz der KI habe derzeit begonnen. Das Risiko sei groß, dass die Fälle rasant steigen werden. Mehr Geld für Straßenfastnacht Die Stadt Mainz stellt 200.000 Euro für den Rosenmontagszug bereit. Das hat der Finanzausschuss gestern Abend einstimmig beschlossen. Nach Angaben des Mainzer Carneval Vereins MCV wäre die Finanzierung des Fastnachtsumzugs ohne die Hilfe der Stadt gefährdet gewesen. Der Verein könne die stark gestiegenen Kosten vor […]

  • Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Der Regen nimmt in den nächsten Tagen wieder zu. Heute Nacht klingen die Schauer in Hessen und Rheinland-Pfalz erst einmal ab und die Wolken lockern auch gebietsweise auf. Insgesamt bleibt es aber oft bewölkt und zum Morgen ziehen von Westen schon neue Wolken auf. Es bleibt mild mit Tiefstwerten zwischen 7 und 3 Grad. Östlich des Rheins startet der Donnerstag trocken und es kann auch ein paar Auflockerungen geben. Westlich ziehen im Tagesverlauf immer mehr Wolken auf und es breitet sich Regen langsam ostwärts aus. Dazu steigen die Temperaturen auf Werte zwischen 7 und 11 Grad. Am Freitag überquert uns ein Regengebiet, teilweise regnet es sehr kräftig. Aber am Wochenende kommt Ruhe ins Wetter. Nach lokalem Frühnebel scheint am Tage öfter die Sonne und es bleibt trocken. Allerdings steigt nachts das Frostrisiko wieder an.

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    Weitere Nachrichten im Überblick

    Parlamentarische Gruppe gegründet — Rekord bei Krankmeldungen — NS-Archiv bittet um Mithilfe Anmoderation: Bei der Lufthansa-Tochter Discover Airlines droht ein Streik der Piloten. In der heute beendeten Urabstimmung stimmten knapp 96 Prozent der Mitglieder für einen Arbeitskampf, teilte die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit in Frankfurt mit. Ein Streiktermin wurde zunächst nicht genannt. Stattdessen wurde der Arbeitgeber aufgefordert, ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen, damit die Tarifparteien an den Verhandlungstisch zurückkehren könnten. Und damit kommen wir zu weiteren kurzen Nachrichten. Parlamentarische Gruppe gegründet Im rheinland-pfälzischen Landtag haben sich der frühere AfD-Fraktionsvorsitzende Michael Frisch, der fraktionslose AfD-Politiker Martin Louis Schmidt und das ehemalige AfD-Mitglied Matthias Joa zu einer sogenannten Parlamentarischen Gruppe zusammengeschlossen. Wie sie heute mitteilten, werden sie die Gründung morgen offiziell im Landtag bekanntgeben. Die Gruppe trage den Namen “Drei Farben“, abgeleitet von den deutschen Nationalfarben Schwarz-Rot-Gold. Ihr Programm sei freiheitlich, konservativ und patriotisch. Ziel sei es, mit allen gewählten Abgeordneten sachlich und fair nach den besten Lösungen für die Zukunft zu suchen. Rekord bei Krankmeldungen In Rheinland-Pfalz haben im vergangenen Jahr Beschäftige im Schnitt 21 Tage wegen Krankheit nicht arbeiten können, in Hessen waren es 20 Tage. Das geht aus einer Auswertung der Krankenkasse DAK hervor. In Rheinland-Pfalz seien die Krankschreibungen gegenüber dem vorjahr um knapp 15 Prozent gestiegen, in Hessen um 16 Prozent. Die meisten Ausfälle hätten Atemwegserkrankungen wie Erkältungen, Bronchitis und Grippe verursacht. Die hohen Fehlzeiten hätten die Arbeitsabläufe in vielen Betrieben und Behörden stark beeinträchtigt. NS-Archiv bittet um Mithilfe Das weltgrößte Archiv zu den Opfern des Nationalsozialismus im hessischen Bad Arolsen sucht Freiwillige für die Digitalisierung von Dokumenten über NS-Überlebende. Dazu hat das Archiv bis zum 28. Februar die Initiative „jeder Name zählt“ wieder aktiviert. Die freiwilligen Helfer sollen unter „arolsen-archives.org“ die wichtigsten Informationen auf bereits eingescannten Karteikarten in eine Online-Maske übertragen, um die Daten weltweit zugänglich zu machen.

  • Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Achtung, es werden Sturmböen erwartet! Endlich hat sich heute die Sonne mal wieder blicken lassen. Strahlend blauer Himmel und nur ein paar Wölkchen unterwegs. Der perfekte Tag also für einen Spaziergang im Gonsenheimer Wald in der Nähe von Mainz. Aber Achtung: Obwohl der Schnee der vergangenen Tage bei um die 8 Grad heute größtenteils geschmolzen ist, verstecken sich darunter noch dicke Eisplatten. Also: Rutschgefahr. Und auch morgen sollten sie sich vorsichtig im Wald bewegen. Es wird nämlich stürmisch und da könnten einige Bäume durch den aufgeweichten Boden umfallen. Mehr Details gibt’s jetzt in den Wetteraussichten. Heute Nacht ist es im Süden von Rheinland-Pfalz vorübergehend trocken. Aber von Norden erreichen uns neue Wolken mit schauerartigem Regen. Der starke Wind nimmt dabei weiter zu. Die Temperaturen sinken auf 7 bis 4 Grad, gegen Morgen steigen sie aber rasch wieder. Morgen am Mittwoch starten wir mit Regen. Der lässt aber allmählich nach und von Westen her kann sich gelegentlich die Sonne zeigen. Aber es bleibt stürmisch, im Bergland gibt es Sturmböen, in Kammlagen schwere Sturmböen. Der starke Wind bringt auch die milde Atlantikluft zu uns, das Thermometer zeigt 9 bis 14 Grad. Am Donnerstag wird es vorübergehend trockener, aber von Westen kommt neuer Regen auf. Der überquert uns am Freitag, teils wird es ordentlich nass. Aber am Samstag kommt Ruhe ins Wetter. Es gibt nach Nebelauflösung oft Sonne.