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  • Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere Nachrichten im Überblick

    Frankfurt weitet Nahverkehr aus — Prämie für Autoverzicht — Initiative für sicheres Schwimmen Frankfurt weitet Nahverkehr aus Während der Fußball-Europameisterschaft werden in Frankfurt mehr Busse, Straßenbahnen sowie S- und U-Bahnen eingesetzt. Sie fahren in engerer Taktung, mit längeren Zügen und sind abends länger im Einsatz, damit die Fans gut zum Public Viewing und ins Stadion kommen. In Frankfurt werden fünf EM-Spiele ausgetragen. Das erste findet am 17. Juni statt. Prämie für Autoverzicht Die Stadt Marburg will ihre Bürger mit einer Prämie von 1.250 Euro belohnen, wenn sie ihr Auto für ein Jahr abmelden. Das Geld in Form eines Guthabens können sie unter anderem für ein Deutschlandticket nutzen oder zur Bezahlung in den lokalen Geschäften und der Gastronomie. Das bundesweit einmalige Projekt soll zum Umstieg auf den Nahverkehr motivieren und die Wirtschaft stärken. Der Stadtrat muss noch zustimmen. Initiative für sicheres Schwimmen Die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Stefanie Hubig hat heute im Hallenbad von Gensingen den Schwimmabzeichen-Schulwettbewerb gestartet. Er ist mit rund 15.000 Euro dotiert. Teilnehmen können alle allgemeinbildenden Schulen bis zur 10. Klasse. Ob eine Schule einen Preis erhält hängt davon, wie groß sie ist und wieviele Schwimmabzeichen ihre Schüler gesammelt haben. Die ersten Abzeichen übergab Hubig heute an die Kinder der Grundschule am Mühlbach in Saulheim.

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    Beamtenbesoldung verfassungswidrig? — Pflichtversicherung gegen Elementarschäden — Einsatz gegen Einbrüche Beamtenbesoldung verfassungswidrig? Das Verwaltungsgericht Koblenz leitet zwei Verfahren zur Frage der angemessenen Besoldung von Beamten in den Jahren 2012 bis 2021 an das Bundesverfassungsgericht weiter. Es geht dabei um die Klagen zweier Beamter der Koblenzer Berufsfeuerwehr wegen zu niedriger Bezüge. Das Bundesverfassungsgericht soll jetzt entscheiden, ob die Besoldung der rheinland-pfälzischen Beamten in den betreffenden Jahren verfassungsgemäß war. Pflichtversicherung gegen Elementarschäden Angesichts der aktuellen Überschwemmungen hat der hessische Ministerpräsident Boris Rhein heute die Bundesregierung aufgefordert, schnell eine gesetzliche Regelung für eine Pflichtversicherung gegen Naturkatastrophen auf den Weg zu bringen. Hochwasser, Starkregen oder Stürme dürften weder Menschen in den finanziellen Ruin treiben noch die Steuerzahler belasten. Einsatz gegen Einbrüche Die hessische Polizei hat ihre Sommerkampagne gegen Wohnungseinbrüche gestartet. Mit verstärkten Kontrollen im öffentlichen Raum und kostenlosen Beratungsangeboten für Bürger wird sie vor allem in der Ferienzeit gezielt gegen Einbrecher vorgehen. Dabei nutzt die Polizei auch eine Prognosesoftware, um Einbruchserien frühzeitig zu erkennen.

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    Weitere Nachrichten aus Rheinland-Pfalz und Hessen im Überblick.   Überflutungen bei AKW Biblis:  Das Rheinhochwasser hat eine Fläche neben dem stillgelegten Atomkraftwerk Biblis überflutet. Das Areal wird seit gestern entwässert. Der Betreiber RWE will jetzt mit Sandsäcken einen Damm aufbauen, um weiteren Wasserzulauf zu verhindern. Die Lage habe aber bisher keine Auswirkungen auf das ehemalige AKW. Der Schaden für die Landwirtschaft ist dagegen groß. Wegen des Rheinhochwassers ruht jetzt auch die Schifffahrt bei Mainz und Worms. Debatte über Nachtragshaushalt: Der hessische Finanzminister Alexander Lorz hat heute den Nachtragshaushalt 2024 in den Landtag eingebracht. Wegen Steuerausfällen und der geplanten Stärkung der Landesbank Hessen-Thüringen sieht er eine Neuverschuldung von gut 2,8 Milliarden Euro vor. Scharfe Kritik kam von der Opposition. Statt neue Schulden anzuhäufen, solle die Landesregierung ihre Ausgaben prüfen. Schweigeminute für getöteten Polizisten: In Heppenheim haben heute Mittag mehr als 100 Menschen des 29jährigen Polizisten gedacht, der nach einem Messerangriff bei einer islamkritischen Veranstaltung auf dem Mannheimer Markplatz gestorben ist. Bei dem Attentat am vergangenen Freitag wurden insgesamt sechs Menschen verletzt. Der mutmaßliche Täter aus Afghanistan wohnt in Heppenheim.        

  • Kabinettssitzung auf dem Hessentag in Fritzlar

    Kabinettssitzung auf dem Hessentag in Fritzlar

    Deutschlands größtes Landesfest: der Hessentag in Fritzlar. Wenn auch das Wetter mehr als durchwachsen ist – es sind schon über 250.000 Besucher gekommen. Noch bis einschließlich Sonntag gibt es in Fritzlar eine bunte Mischung aus Volksfest, Konzerten und politischen Programmpunkten. Zumindest heute hat das Wetter mitgespielt. Bei leicht bewölktem Himmel und Sonnenschein schmeckt die Bratwurst doch gleich viel besser. Und auch die Fahrt auf dem Riesenrad – ohne Regen direkt deutlich angenehmer. Petra Burkhard, betreibt Seniorenresidenz „Ich bin ein Mal mit meiner Enkeltochter schon Riesenrad gefahren, die ist begeistert! Und jetzt schauen wir mal, was es sonst noch hier zu sehen gibt.“ Stefan Burkhard, Heimleiter „Das Wetter, das hält sich ja. Und Temperaturen gehen ja auch. Ist schon schön hier!“ Sabine Heise „Fritzlar gefällt uns sowieso immer total gut!Kommen Sie nach Fritzlar, alle, die das jetzt sehen. Eine super tolle Stadt und Sie werden nicht enttäuscht sein.“ Neben der Unterhaltung und Verköstigung der Besucher stand heute auch wieder die traditionelle Kabinettsitzung des hessischen Landesregierung auf dem Plan. Mit auf der Tagesordnung: eine „Agenda für unser Land“ unter dem Motto: „Hessen – Heimat – Hightech“. Boris Rhein (CDU), Ministerpräsident Hessen „Da geht’s um Innovation und Identität, da geht’s um Bembel und Bitcoin und da geht’s auch um aale Worscht und AI. Also alles Themen, die wirklich sehr hessisch sind. Wir wollen mit der Agenda Brauchtum und Traditionen pflegen.“ Und auch das Nordhessenpaket der Landesregierung für die Hessentagsstadt Fritzlar und den Schwalm-Eder-Kreis standen heute auf dem Programm. Kaweh Mansoori (SPD), Wirtschafts- und Verkehrsminister Hessen „Es geht eben darum, dafür zu sorgen, dass sich diese Region weiterhin gut entwickeln kann. Dass wir gleichwertige Lebensbedingungen haben. Da spielt natürlich eine wichtige Rolle, dass die verkehrliche Anbindung weiter verbessert wird. Deswegen stehen wir auch weiterhin zum Straßenbau. Es geht darum, dass die Unternehmen sich gut […]

  • Europawahlkampf auf dem Bauernhof

    Europawahlkampf auf dem Bauernhof

    Am Sonntag in einer Woche ist Europawahl. Für die Landwirte in Hessen und Rheinland-Pfalz ein sehr wichtiger Termin, denn sie bekommen von der Europäischen Union viel Geld und gleichzeitig jede Menge bürokratische Vorschriften. Die Freien Wähler in Hessen haben heute Wahlkampf auf einem Bauernhof gemacht – mit prominenter Unterstützung aus Bayern. In Sachen Landwirtschaft macht Hubert Aiwanger so schnell niemand was vor: Der bayerische Wirtschaftsminister und Bundesvorsitzende der Freien Wähler ist auf einem Bauernhof aufgewachsen. Während Andreas Klein vom Hof Birkenhöhe bei Wiesbaden-Nordenstadt vor allem Erdbeeren, Äpfeln und Kartoffeln anbaut, hat Aiwanger vor allem Erfahrung mit Milchkühen und Mastschweinen. Und doch ist sein Besuch auf dem Hof Birkenhöhe heute in gewisser Weise ein Heimspiel. Geduldig lässt er sich vom Hausherrn erklären, wo die hessischen Obstbauern der Schuh drückt. Andreas Klein, Landwirt „Diese Bürokratie-Geschichte ist für uns Landwirte das größte Problem glaube ich momentan. Und dass ich auch als Landwirt, dass selbst wenn ich alle Kulturen in einem Top-Zustand habe, ich durch den Klimawandel das Problem habe, dass auch mal eine Ernte komplett ins Wasser fallen kann, ohne dass ich was dafür kann. Im Prinzip: Die Schadensereignisse häufen sich. Es werden immer mehr Starkregenereignisse -Sturm, Wind, Hagel, die leider in Deutschland nicht versicherbar sind.“ Den Klimawandel wird auch Hubert Aiwanger nicht aufhalten können. Wenn es aber um den Abbau unsinniger bürokratischer Hürden geht, möchten die Freien Wähler schon ein Wörtchen mitreden. Sie wollen sich dafür einsetzen, dass die deutsche Landwirtschaft im internationalen Vergleich konkurrenzfähig bleibt. Hubert Aiwanger (Freie Wähler), Bundesvorsitzender „Auf alle Fälle ist das Grundproblem, dass die heimische Landwirtschaft häufig mit Dingen konfrontiert ist, wo unsere Mitbewerber da nicht mit konfrontiert sind. Höhere Löhne, höhere Steuern, mehr Bürokratie. Vorschriften bei der Düngung. Wir müssen mehr auf die Regionalität setzen und den heimischen Produzenten dieselben Wettbewerbsregeln geben wie unseren Mitbewerbern. Nicht […]

  • Widerstand gegen Flüchtlingsunterkunft

    Widerstand gegen Flüchtlingsunterkunft

    Eine Unterkunft für 60 Geflüchtete bei 90 Einwohnern – diese Nachricht sorgt im Gerolsteiner Ortsteil Michelbach Anfang des Jahres für einen riesigen Aufschrei. Für die Bewohner ist das völlig unverhältnismäßig, sie fürchten um die Zukunft des Ortes. Nach dem Protest im Winter gab es ein Gesprächsangebot der Politik – und dennoch fühlen sich die Bürger weiterhin im Stich gelassen. Der Protest in Michelbach geht weiter – es ist ein stiller Protest. Ende Januar kochen hier die Emotionen hoch bei einer Informationsveranstaltung von Julia Gieseking, Landrätin des Vulkaneifelkreises. Aus dem ehemaligen Hotel Huschens soll eine Unterkunft für bis zu 60 Geflüchtete werden. Zu viele für ihren kleinen Ort. Es fehlt an Infrastruktur und Integrationsmöglichkeiten, finden die Menschen hier. Mit ihrer neu gegründeten Bürgerinitiative wollen sie sich dafür einsetzen, Geflüchtete im Kreis besser zu FAIRteilen. Volker Heimes, Anwohner Michelbach „Als Anwohner, hier in dem Ort, geht es einfach nicht. Da müssen andere Lösungen her.“ Nadja Jagusch, Anwohnerin Michelbach „Da macht die Politik einfach zu wenig. Also, da muss asylpolitiktechnisch einfach viel mehr kommen. Es kann nicht sein, dass so ein kleines Dorf wie Michelbach das wirklich ausbaden muss.“ Martin Adrian, Anwohner Michelbach „Wir sind nicht grundsätzlich gegen Flüchtlinge. Ganz im Gegenteil. Wir haben auch der Frau Gieseking beziehungsweise der Kreisverwaltung das Angebot gemacht, in unserem Dorf in Privatwohnungen drei Flüchtlingsfamilien unterzubringen.“ Eine sozialverträgliche Lösung, darum geht es den Michelbachern. Stefanie Lorisch, die Vorsitzende der Bürgerinitiative, ist überzeugt: Wenn die Geflüchteten in privaten Wohnungen unterkämen, bräuchte es keine Gemeinschaftsunterkunft. Stefanie Lorisch, Vorsitzende FAIRteilen e.V. Gerolstein-Michelbach „Wir hätten auch ein Team an Ehrenamtlichen, die sich um die Integration dieser Menschen kümmern würde. Allerdings ist natürlich unser Angebot daran gekoppelt, dass der Landkreis auf die Unterbringung in der Gemeinschaftsunterkunft verzichtet. Und deswegen zählt unser Angebot nicht für die Landrätin. Wie gesagt, das Gegenangebot sind 60 […]

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    Weitere Nachrichten im Überblick

    Klimaprotest vor Europawahl — Beschäftigte leiden unter Hitze — Ungetrübter Badespaß Klimaprotest vor Europawahl Wie hier in Frankfurt haben heute Anhänger der Klimabewegung „Fridays for Future“ in vielen Großstädten für Klimaschutz und Demokratie demonstriert. Kurz vor der Europawahl will die Bewegung ein Zeichen gegen den Aufschwung rechter Parteien setzen. Ein Rechtsruck auf EU-Ebene könne den Klimaschutz gefährden. Fridays for Future fordert den EU-weiten Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas bis 2035. Außerdem sollen die Investitionen in erneuerbare Energien und klimaneutrale Energie verdoppelt werden. Das neue EU-Parlament müsse sich klar für Klimaschutz und Demokratie entscheiden. Beschäftigte leiden unter Hitze Der Klimawandel hat nach einer Auswertung der Krankenkasse DAK deutliche Auswirkungen auf die Arbeitswelt. In Hessen fühlen sich 17 Prozent der Beschäftigen im Job durch Hitzewellen stark belastet, in Rheinland-Pfalz sind es sogar 22 Prozent. Zudem zeigt sich laut DAK, dass es bei steigenden Temperaturen mehr Krankschreibungen unter anderem wegen Herz-Kreislauf-Problemen gibt. Die DAK fordert die Betriebe auf, die Arbeitsabläufe an die Hitzeperioden anzupassen und Maßnahmen zum Schutz der Mitarbeiter zu ergreifen. Ungetrübter Badespaß Mit einer Ausnahme ist die Wasserqualität in den 66 Badeseen in Rheinland-Pfalz ausgezeichnet. Wie das Umweltministerium heute mitteilte, hätten das regelmäßige Überprüfungen durch die Gesundheitsämter und das Landesamt für Umwelt ergeben. Auch die Hessen können sich ohne Bedenken in ihren Badeseen vergnügen. Hier erhaben 57 der 61 Gewässer die Bestnote bekommen. Die Qualität der Badeseen wird auch während der Schwimmsaison regelmäßig überprüft.

  • Vorbereitungen für Sanierung der Riedbahn

    Vorbereitungen für Sanierung der Riedbahn

    Ab dem 15. Juli – ein Tag nach dem Finale der Fußball-Europameisterschaft – wird es für Bahnpendler zwischen Frankfurt und Mannheim ernst. Denn dann beginnt die Generalsanierung der maroden Riedbahn und das bedeutet bis Ende des Jahres Vollsperrung. Weil kein Zug mehr fährt, müssen stattdessen Busse her und die Pendler müssen viel Geduld mitbringen. Heute wurde in Darmstadt gezeigt, um welche Dimensionen es sich handelt. 150 Busse in Purpur für über 1.000 Fahrten am Tag. Sie sollen die Regional- und S-Bahnen vollständig ersetzen, wenn die Riedbahn von Mitte Juli bis Dezember generalsaniert wird. Evelyn Palla, Vorständin Regionalverkehr Deutsche Bahn AG „Die Busse haben wir neu gekauft, also 150 nigelnagelneue Busse und auch komplett ausgestattet; jeder Bus ist barrierefrei, jeder Bus ist mit WLAN ausgestattet, jeder Bus hat auch eine Gepäckablage und einige der Busse haben sogar ein WC.“ Die Riedbahn verläuft von Frankfurt über Groß-Gerau, Biblis, bis nach Mannheim. Sie ist eine der meist befahrenen Strecken in Deutschland. Zwischen den beiden Metropolregionen pendeln täglich rund 15.000 Menschen. Menschen, besser gesagt 400 Busfahrer, sind auch für den geplanten Ersatzverkehr nötig. Die angesichts des Fachkräftemangels zu finden, sei eine Herkulesaufgabe gewesen. Evelyn Palla, Vorständin Regionalverkehr Deutsche Bahn AG „Wichtig ist, dass wir zusätzliche Busfahrerinnen und Busfahrer für die Branche rekrutieren wollten und nicht aus der Branche rekrutieren wollten; das heißt, wir haben hier auch einen Beitrag für die Branche geleistet. Wir haben überwiegend in Deutschland rekrutiert. Es war aber nicht möglich in Deutschland die gesamte Menge an 400 Busfahrerinnen und Busfahrern zu rekrutieren, deswegen haben wir auch in 14 europäischen Ländern rekrutiert.“ Die Bahn unterstütze die neuen Fahrer bei der Integration. Dazu gehörten auch Deutschkurse und bei Bedarf kostenfreie Wohnungen. Anfang Juli folge ein Probebetrieb, damit alle die Ersatzstrecke kennenlernen. Genau da hatte es im Januar, während der ersten Sperrphase noch gehakt. […]

  • Tanzender Pfarrer begeistert auf TikTok

    Tanzender Pfarrer begeistert auf TikTok

    Wenn die Kirche in den Nachrichten vorkommt, dann geht es häufig um Skandale und Austritte. Anders ist das bei evangelischen Kreuzkirche in Fulda und ihrem Pfarrer Stefan Bürger. Gegen den allgemeinen Abwärtstrend ist seine Kirchengemeinde in den letzten Jahren gewachsen. Durch Aktionen wie Themengottesdienste und sein soziales Engagement schafft er es, die Menschen in die Kirche zu locken. Um auch die junge Generation zu begeistern, verlässt er auch mal seine Komfortzone. Gottesdienste halten, Konfiunterricht vorbereiten, sich um die Kirche kümmern. Typische Tätigkeiten, denen Pfarrer Stefan Bürger Tag für Tag nachgeht. Aber das ist nicht alles. Der Pfarrer tanzt. Er tanzt für Videos im Sozialen Netzwerk TikTok. Er tanzt, um Jugendlichen über seine Videos eine Zugang zu Gott zu schaffen. Stefan Bürger, Pfarrer Kreuzkirche Fulda: „Ich bin wirklich nicht der Tänzer und habe auch nie eine Tanzschule besucht und habe mich dann einfach ein bisschen anstecken lassen. Und struggle da auch ziemlich rum, dass ich das einigermaßen hinbekomme, aber vielleicht wird es dadurch auch ein bisschen peppiger, dass ich das nicht perfekt mache. Und zeigt eben auch den Jugendlichen, sie können was besser als ich, zum Beispiel tanzen. Deshalb sind es auch die Jugendlichen, die heute das Kommando haben. Die Choreographie haben sie sich von anderen Videos abgeschaut. Jetzt geht es darum, sie dem Pfarrer beizubringen. offen: Also, du musst die Arme strecken und im Takt. Du machst so. Und vielleicht bisschen mehr mit dem Kopf dann auch. Nicht so, sondern so. Ich muss richtig nach oben oder was? Da sind mehrere Anläufe nötig, bis die Jugendlichen ihr Go für das Video geben. Kurzer Check hinterher: Alle Beteiligten sind mit dem Ergebnis zufrieden. Josephine, 12 Jahre: Ich finde das super, weil also das denkt man ja nicht so von Kirche. Und man denkt, also manche Leute denken auch, dass Kirche nicht […]

  • Filmfestival „Nippon Connection“ in Frankfurt

    Filmfestival „Nippon Connection“ in Frankfurt

    Das weltweit größte Festival für japanische Kultur und Filmkunst außerhalb Japans ist die „Nippon Connection“ in Frankfurt. Diese Woche werden wieder Tausende Besucher erwartet, wenn sich ein Teil der Mainmetropole in „Little Tokyo“ verwandelt. Ob fernöstliche Leckereien, traditionelle Taiko-Trommeln oder rund 100 japanische Filme, von Fantasy bis zum japanischen Zeichentrick Anime. An acht Veranstaltungsorten, darunter auch das Deutsche Filmmuseum, heißt es jetzt wieder: „Nippon Connection.“ Viele japanische Künstler kann man persönlich antreffen. Ob Regisseure bei ihren Filmpremieren oder ausstellende Künstler, sie alle reisen gern nach Frankfurt. Kah Wai Lim, Regisseur „Das Festival ist ein toller Ort, um sich auszutauschen. Das Publikum zeigt großes Interesse und stellt viele Fragen. Das sind magische Momente.“ Michiyo Arakawa, Papierschnitt-Künstlerin „Ich war 2018 das erste Mal hier. Und ich war damals schon sehr überrascht, wie viele Menschen sich hierzulande für japanische Kultur interessieren.“ Takuya Taniguchi, Taiko-Trommler „Dem deutschen Publikum zu begegnen, finde ich sehr bewegend. Hier werden unsere Geschichten auch außerhalb Japans weitergetragen.“ Wie schon beim Publikumsrekord vergangenes Jahr werden erneut weit über 18.000 Besucher erwartet. Viele Veranstaltungen und Workshops sind bereits ausverkauft – Eintauchen in eine exotische Welt. Lea Pils „Wenn man hier in Deutschland sagt, dass man die japanische Kultur gut findet, kriegt man manchmal komische Seitenblicke. Weil es halt dort anders ist als hier. Aber ich fand es schon immer richtig cool.“ Patricia Büger „Also ich bin generell von Japan total begeistert, habe dort auch mal Urlaub gemacht, habe die Sprache gelernt und finde die Kultur, das Essen, alles drum herum super.“ Neben dem japanischen Generalkonsulat unterstützt auch die Hessische Filmförderung die Nippon Connection. Vor 24 Jahren von Studenten gegründet, wird das Festival bis heute überwiegend ehrenamtlich organisiert. Die rund 70 Helfer des gemeinnützigen Vereins holen jedes Jahr ein kleines Stück Japan nach Frankfurt. Florian Höhr, Organisationsleitung Nippon Connection „Wir wollen japanische […]

  • Meisterschaft im Luftkissenspringen

    Meisterschaft im Luftkissenspringen

    Zum Baden lädt das Wetter derzeit nicht ein. Den Teilnehmern der Blobbing WM in Worms scheint das aber nicht viel auszumachen. Wenn Sie sich jetzt fragen was Blobbing ist … sehen sie selbst! Man nehme ein riesiges Luftkissen, Wasser und drei Actionliebhaber. Zwei Personen springen auf das Kissen, die dritte wird in die Luft katapultiert. Das ist Blobbing. Und dieses Wochenende findet in Worms die Weltmeisterschaft statt. Unser Reporter Marcel Gassan schaut sich das Ganze mal genauer an. Marcel Gassan, Reporter „Man sieht’s mir schon an: Das, was die da machen habe ich heute auch vor. Damit ich mir dabei aber nicht allzu sehr wehtue, hole ich mir noch ein paar Tipps ab und das mache ich am besten bei denen, die es auch am besten können.“ Felix Schäfer, Louis Merz und Fabio Koch aus Worms-Leiselheim sind die amtierenden WM-Sieger im Blobbing und auch dieses Jahr die heißen Favoriten. Marcel Gassan, Reporter „Vergangenes Jahr seid ihr zum ersten Mal WM-Sieger geworden, wie habt ihr das geschafft?“ Felix Schäfer, Blobber „Ich würde sagen, da spielen zwei Komponenten eine wichtige Rolle. Zum einen das Team, auf das man sich vertrauen kann, dass die gleichzeitig rein springen und man gut Power bekommt. Zum anderen dann der Springer, der natürlich in der Luft seine Saltos machen muss und da ein bisschen performt.“ Marcel Gassan, Reporter: „Also je besser die Saltos werden, desto mehr Punkte?“ Felix Schäfer, wird als „Blobber“ hoch geschleudert „Genau, ja. Je mehr Saltos, je mehr Schrauben, je cooler es aussieht in der Luft.“ Marcel Gassan, Reporter „Ich hoffe, ich sehe heute auch cool aus, auch wenn ich keine Saltos hin bekomme. Worauf kann ich denn ich als Anfänger denn so achten?“ Fabio Koch, „Jumper“ „Also als aller erstes, wenn du hier von oben rein springst, versuchst du erst mal den ganzen […]

  • Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Der Juni startet nass. Heute Nacht ist es von der Eifel bis zur Rhön bewölkt, dabei bleibt es aber meist trocken. Von Südosten her kommt teils schauerartiger Regen auf. Die Temperaturen gehen auf 13 bis 9 Grad zurück. Der Juni beginnt nicht sehr erfreulich: Morgen am Samstag geht es mit Regen in den Tag. Besonders von der Südpfalz bis in die Rhön kommen die größten Regenmengen zusammen. Möglich sind 25 bis 40 Liter pro Quadratmeter. Richtung Norden kommt es zu Schauern und Gewittern. Die Temperaturen erreichen in Nordhessen um die 20 Grad, sonst bleiben sie etwas darunter. Am Sonntag gibt es nochmal einige Schauer und Gewitter, die sich aber im Lauf des Tages nach Osten verziehen. Der Montag wird also recht schön und überwiegend trocken sein. Am Dienstag folgen dann von Norden her einige Wolken und Regentropfen.

  • Sommerinterview mit dem hessischen Ministerpräsidenten Boris Rhein

    Sommerinterview mit dem hessischen Ministerpräsidenten Boris Rhein

    Boris Rhein stellt sich den Fragen von Eva Dieterle. Eva Dieterle, Moderatorin: Ihre Mittwochsausgabe von 17:30 Sat.1 live hält ein weiteres Sommerinterview für Sie bereit. Wir sind unten im Studio wegen des wechselhaften Wetters, aber das soll dem Inhalt überhaupt keinen Abbruch tun. Denn wir nutzen die Jahresmitte immer so ein bisschen, um auf das große Ganze zu schauen, denn wir befinden uns auch in diesem Jahr wieder in einem politisch sehr spannenden Jahr. Wir sind auf der Zielgeraden zur Europawahl und die gilt für viele ja auch so ein bisschen als Stimmungsbarometer für das, was uns im kommenden Jahr bei der Bundestagswahl erwarten wird. Und das findet mit Sicherheit auch mein heutiger Gast spannend. Es ist der hessische Ministerpräsident der CDU, Boris Rhein. Herzlich willkommen! Boris Rhein (CDU), Ministerpräsident Hessen: Ja, danke, Frau Dieterle. Guten Tag. Dieterle: Herr Rhein, wir machen zu Beginn der Staffel in diesem Jahr immer einen kleinen Abstecher zu einem Ort, der unseren Gästen ganz besonders am Herzen liegt. Und wir schauen jetzt mal, welcher Ort das für Sie war. ———- Die Felder rund um Nieder-Eschbach im Norden Frankfurts – sie sind der Lieblingsort von Boris Rhein. Ein Stück ländliche Idylle mitten in der sonst so trubeligen Metropolregion. Immer im Blick: die Frankfurter Skyline mit ihren prägnanten Gebäuden. Immer wieder hatte es Bestrebungen gegeben hier einen neuen Stadtteil zu errichten, doch noch dürfen Saatkrähen und Co. hier ungestört leben. Boris Rhein (CDU), Lieblingsort: Felder Nieder-Eschbach „Es ist ein toller landwirtschaftlicher Raum. Er wird ja von den Bauern auch entsprechend kultiviert. Und es werden natürlich auch Nahrungsmittel dort gewonnen. Und da kommt sehr vieles dort zusammen. Und man kann die Freizeit dort verbringen und man kann sich einfach wohlfühlen dort.“ Zwischen Gemüse, Raps und Streuobstwiesen geht der Ministerpräsident mit seinem Hund spazieren, fährt Fahrrad oder lässt […]

  • Wehen Wiesbaden will Abstieg verhindern

    Wehen Wiesbaden will Abstieg verhindern

    Hochspannung heute in Wiesbaden: Der SV Wehen Wiesbaden und Jahn Regensburg kämpfen um einen Platz in der Zweiten Fußball-Bundesliga. Beim Relegationsrückspiel vor heimischer Kulisse haben die Wiesbadener den Klassenerhalt in der eigenen Hand. Wer schnappt sich also das Ticket für die 2. Liga? Spannender kann die Relegation kaum sein. Nach einem frühen Rückstand drehen die Hessen in der zweiten Halbzeit das Spiel. Dank eines späten Ausgleichstreffers dürfen aber auch die Regensburger noch hoffen. Das Spiel endet mit einem 2:2 Unentschieden. Für Wehen-Trainer Nils Döring war das Spiel nicht nur wegen des Verlaufs besonders nervenaufreibend. Wegen einer roten Karte im letzten Ligaspiel wurde er vom DFB gesperrt und konnte die Partie nicht wie gewohnt von der Seitenlinie aus verfolgen. Nils Döring, Trainer SV Wehen Wiesbaden „Ja, also das war für mich am Freitagabend schon ein Wechselbad der Gefühle oben auf der Tribüne. Es ist keine schöne Situation wenn man nicht einwirken darf und freu mich natürlich jetzt umso mehr, am Dienstag beim Heimspiel hier die Mannschaft direkt an der Seitenlinie dann auch wieder zu unterstützen und auch mitwirken zu dürfen, aktiv.“ Neben Dörings Rückkehr auf die Trainerbank dürfen sich die Wehener Spieler auch auf ein ausverkauftes Stadion freuen. Über 11.000 Zuschauer kommen in die BRITA-Arena. Für die Wehen-Wiesbaden-Fans gibt es nur einen möglichen Spielausgang. Janne Schütze „Ja, ich bin da ganz zuversichtlich, wir sind hier auch schon in unserer Fangemeinschaft alle dabei am Mitfiebern, aber ich glaube, das wird ganz gut.“ Tim Geisel „Ja, ich erwarte, dass Wiesbaden schon seine Erwartungen von dieser Saison, die sie mitgebracht haben mit reinnehmen ins Spiel, und dass sie nicht absteigen. Würde ich mir wünschen für die.“ Nico Bachofner „Ich denke, die Fans werden Wehen antreiben ohne Ende, damit sie sich das Ding holen können. Und ich freue mich auch einfach echt, im Stadion dabei […]

  • Innenminister informiert über Sicherheit während der Fußball-Europameisterschaft

    Innenminister informiert über Sicherheit während der Fußball-Europameisterschaft

    Noch genau 17 Tage sind es bis zur Heim-Europameisterschaft. Und obwohl in Rheinland-Pfalz keine Spiele stattfinden, bereitet sich das Land auf das Fußballfest vor. Innenminister Michael Ebling hat heute das Sicherheitskonzept vorgestellt. Die slowakische Nationalmannschaft wird ihr Quartier in Mainz aufschlagen und im Bruchwegstadion trainieren. Hier ist die rheinland-pfälzische Polizei im Einsatz. Und auch bei Public-Viewing-Veranstaltungen werden Beamte präsent sein. Sechs rheinland-pfälzische Polizisten werden das internationale Team in der Polizei-Leitstelle unterstützen. Insgesamt sieht man sich für die EM gut aufgestellt Michael Ebling (SPD), Innenminister Rheinland-Pfalz „Es gehört zur Wahrheit dazu, die Weltlage hat sich geändert. Insofern gibt es schon auch nach wie vor eine abstrakt hohe Gefahr, die einfach mit Themen zu tun haben, die auch in so eine Europameisterschaft hineinspielen können. Das kann der Nahostkonflikt sein, das kann zum Beispiel auch Terrorgefahr sein, wie sie sich zuletzt auch in Russland realisiert hat. Das alles im Blick zu behalten, entsprechend zu steuern, aber auch auf solche Lagen gegebenenfalls vorbereitet zu sein, gehört mit dazu, gute Rahmenbedingungen für eine friedlichen EM zu gewährleisten.“