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Galeria erneut insolvent – Umsetzung der Krankenhausreform – Erste Schule mit Fernwärme

Galeria erneut insolvent
Die Warenhauskette Galeria hat zum vierten Mal innerhalb von sechs Jahren Insolvenz angemeldet. Der Geschäftsbetrieb in den 83 Filialen solle vorerst weiterlaufen, erklärte der Konzern. Der Insolvenzantrag diene dazu, das Unternehmen zu stabilisieren und die Voraussetzungen für eine nachhaltige Zukunft zu schaffen. Bereits im Juli hatte Galeria bekannt gegeben, 33 Filialen schließen zu wollen. Darunter zwei in Hessen und vier in Rheinland-Pfalz. Ob nun auch weitere Häuser schließen müssen, ist noch unklar. Galeria beschäftigt in Deutschland rund 12.000 Mitarbeiter
Umsetzung der Krankenhausreform
Im Zuge der Krankenhausreform hat das hessische Gesundheitsministerium heute bekannt gegeben, welche Klinik voraussichtlich welche Behandlung anbieten darf. Wie Gesundheitsministerin Diana Stolz erklärte, bleibt die Zahl der Notfallstandorte gleich. Ebenfalls keine Änderung soll es bei der Geburtshilfe sowie der Kinder- und Jugendmedizin geben. Bei speziellen Eingriffen wie künstlichen Kniegelenken oder Eierstockkrebs sind die Zahl der Krankenhäuser die sie durchführen allerdings kleine als bisher. Wie die Ministerin erklärte, sorge die Spezialisierung für eine höhere Patientensicherheit, da die Kliniken über eine größere Routine verfügten.
Erste Schule mit Fernwärme
Die Hellerhof Schule ist die erste Schule Frankfurts die mit Fernwärme beheizt wird. Am Morgen wurde die Anlage vom Energieversorger Mainova in Betrieb genommen. Bei der Fernwärme wird Abwärme aus Heizkraftwerken und Rechenzentren genutzt um Gebäude zu heizen. Die Hellerhof Schule wurde bis jetzt mit Gas geheizt. Die Umbaukosten von einer Million Euro trägt die Mainova. Die Schule ist eine von 60 Gebäuden, die bis 2030 in Frankfurt an das Fernwärmenetz angeschlossen werden. Dadurch sollen jedes Jahr 2000 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.