Opel-Zoo baut Nashorn-Anlage
Auf den Tag genau heute wird der Opel-Zoo im hessischen Kronberg 70 Jahre alt. Das feiert der Zoo aber nicht nur mit einem speziellen Jubiläumswochenende: Der Bau eines ganzen neuen Areals läuft auf Hochtouren.
Er ist jetzt schon ganz neugierig auf die neuen Nachbarn. Gleich nebenan entsteht auf 18.000 Quadratmetern die neue Asien-Anlage für sieben bedrohte Tierarten. Als Schirmherr lässt es sich Hessens Ministerpräsident Boris Rhein nicht nehmen, den Grundstein selbst zu enthüllen.
Boris Rhein (CDU), Ministerpräsident Hessen
„Eine ganz neue Dimension auch wirklich von Forschung und auch dem Zusammenbringen von Mensch und Tier hier mit diesem Asien-Gehege. Das ist schon was ganz Besonderes, was jetzt hier entsteht. Und ich glaube, dass das ein enormer Anziehungspunkt sein wird.“
So soll das Gehege einmal aussehen, Wasserbecken inklusive. Rund 21 Millionen Euro kostet das Ganze. Da der Opel-Zoo privat finanziert ist, beteiligt sich das Land Hessen nicht an den Kosten. In zwei Jahren soll alles fertig sein, dann ziehen hier u.a. Panzernashörner ein. Die ersten Nashörner überhaupt im Opel-Zoo.
Thomas Kauffels, Direktor Opel-Zoo
„Der Opel-Zoo ist bekannt für große Tiere in großen Anlagen und das bietet sich einfach an. Bei Nashörnern denkt man normalerweise eigentlich an Afrika. Dabei gibt es von den fünf Nashorn-Arten auf der Welt drei in Asien, davon ist das Panzernashorn das größte.“
Diese Schwergewichte dürften dann ernsthafte Konkurrenz in der Besuchergunst bekommen. Nun heißt es aber erstmal Geburtstag feiern und eine Erfolgsgeschichte, die vor 70 Jahren im Garten der Automobil-Familie von Opel begann.
Gregor von Opel, Sohn von Zoo-Gründer Georg von Opel
„Es war eine ganz private Tierhaltung. Er hat ja auch nie daran gedacht, einen zoologischen Garten zu gründen und aufzubauen. Es war sein privates Hobby, was er mit viel Leidenschaft betrieben hat.“


