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Zukunft des Wilke-Wurst-Areals – Kein Schmerzensgeld wegen Trierer Amokfahrt – Gute Saison für Freibäder

Zukunft des Wilke-Wurst-Areals
Die Zukunft des ehemaligen Wilke-Wurst Geländes ist gesichert: die Gemeinde Twistetal verkauft das 50 tausend Quadratmeter große Areal an den Frankfurter Investor Lugmann-Gruppe. Der will  in den nächsten Jahren neue Produktions und Schulungsräume bauen. Außerdem ist eine Grundschule geplant. Die Behörden stoppten 2019 die Produktion wegen der schlechten  hygienschen Bedingungen in der Wurstfabrik. Seit Juli diesen Jahres müssen sich drei ehemalige Führungskräfte wegen fahrlässiger Tötung in elf Fällen vor dem Kasseler Landgericht verantworten.
Kein Schmerzensgeld wegen Amokfahrt
Das Land Rheinland-Pfalz muss einem Polizeibeamten keine 10 Tausend Euro Schmerzensgeld bezahlen.Das hat das Verwaltungsgericht Trier entschieden. Der Polizeibeamte war bei der Amokfahrt am 1. Dezember 2020 , bei dem ein Mann in Trier gezielt Passanten in der Fußgängerzone angefahren hatte, zum Einsatz in die Innenstadt gerufen worden. Infolge dessen habe der Beamte psychische Beeinträchtigungen erlitten, die als Dienstunfall anerkannt wurden und zeitweise zu Arbeitsunfähigkeit führten. Das Landgericht Trier urteilte: der Amokfahrer muss dem Polizisten 10 tausend Euro Schmerzensgeld zahlen. Da die Zwangsvollstreckung erfolglos blieb wollte der Beamte das Geld nun vom Land haben. Die Richter wiesen die Klage ab.
Gute Saison für Freibäder
Der heiße Sommer hat den Freibädern in Rheinland-Pfalz und Hessen Besucherrekorde beschert. So wurden in Hanau 118.000 Gäste gezählt, so viele wie seit zehn Jahren nicht mehr. In Frankfurt gingen diesen Sommer eine Million Menschen in die Freibäder.  Der besucherstärkste Tag mit 63.000 Gästen war der 27. Juni. Weil der Sommer noch nicht vorbei ist, denken mehrere Städte über eine Verlängerung der Saison nach: So will Hanau sein Freibad nicht am 15.September schließen, sondern ein Woche später.