Junges Zukunftsfestival in der Eifel

Wie die Zukunft konkret aussieht, weiß niemand und das kann niemand vorhersagen. Es gibt aber Möglichkeiten, sie zu beeinflussen. Das haben über 100 junge Menschen jetzt beim Zukunftsfestival der Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz in Üttfeld in der Eifel gelernt.

Zuversicht für die Zukunft. Darum geht es heute beim Zukunftsfestival. In verschiedenen Workshops beschäftigen sich Menschen der Gen Z mit unterschiedlichen Themen. Was, wenn man noch nicht weiß, wie es für einen weitergeht? Wie kann ein Leben auf dem Land aussehen? Welche Werte sind für die Zukunft wichtig? Im Austausch miteinander wollen die Jugendlichen Antworten auf diese Fragen finden.
Larissa Feedlers, 23, Bankerin
„Durch KI und so weiter wandelt sich die Zukunft ja aktuell sehr stark und dass man sich auch damit beschäftigt und guckt, was kann ich hier machen, was gibt’s für Mehrwerte und dass man auch lernt, was gibt’s bei uns in der Region. Dass man nicht nur in die Stadt ziehen muss, um irgendwas cooles zu machen, was auch zukunftsfähig ist, sondern dass man eben auch etwas hier bei uns in der Region machen kann.“
Nele Kaufmann, 19, Auszubildende zur Industriekauffrau
„Es geht halt um uns, es ist unsere Zukunft und wir müssen da drin leben und ich denk, das ist dann schon gut, sich Gedanken darüber zu machen und irgendwie auch versuchen, sich zu engagieren.“
Philipp Johanns, 22, Dualer Student
„Wir sind ja noch alle sehr jung, wir sind wahrscheinlich dann in naher Zukunft das Gerüst der Gesellschaft. Deswegen sollte man sich schon Gedanken machen, wie in Zukunft die Welt aussieht.“
Das Programm hat die Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz gemeinsam mit den jungen Leuten erarbeitet. Alles unter dem Motto „Was wenn doch“.
Christiane Liesenfeld, Zukunftsinitiative RLP
„Was, wenn’s doch gut wird? Gerade sind wir ja sehr geprägt von Krisen. Klimakrise ist ja grad hier in der Region jetzt auch in der Eifel nochmal sehr deutlich gewesen mit den Waldbränden. Wir haben die Kriege, wir haben KI, Sorgen und Zukunftsängste und das „Was wenn doch“ ist: Was, wenn’s doch gut wird. Was, wenn ich doch was beitragen kann? Also es ist so ein Aufbruch.“
Heute sollen die Jugendlichen Ideen bekommen, was sie selbst in die Hand nehmen können und in den Austausch kommen. Damit sie später für eine gute Zukunft in Rheinland-Pfalz sorgen können.,