Schwere Aufgaben für Darmstadt und Kaiserslautern in der 2. Liga

Der zweite Spieltag in der 2. Fußballbundesliga steht bevor und unsere beiden Teams wollen noch eine Schippe drauflegen. Denn: Sowohl Darmstadt 98, als auch der 1. FC Kaiserslautern sind mit einem Unentschieden in die Saison gestartet. Am Wochenende heißen die Gegner: Dynamo Dresden und Karlsruher SC.

Auf den FCK wartet am Samstagabend das Topspiel! Zuhause am Betzenberg gegen den Karlsruher SC. Ein Derby. Denn: Beide Clubs trennen gerade mal rund 70 Kilometer Luftlinie.
Torsten Lieberknecht, Trainer 1. FC Kaiserslautern
„Also Fakt ist einfach, du kannst dich dem ganzen ja nicht entziehen. Du merkst es in der Stadt. Du merkst es in den Treffen mit den Fans bei uns am Trainingsplatz. Das sind emotionale, müssen emotionale Spiele werden. Das sind besondere Spiele. Besonders Spiele für die Fanlager. Ein Derby ist auf ein Fußballspiel, aber irgendwo auch kein Fußballspiel. Sondern es ist ein Derby.“
Dass sie auf einen körperlich starken Gegner treffen, darauf sei Lieberknechts Mannschaft eingestellt.
Torsten Lieberknecht, Trainer 1. FC Kaiserslautern
„Es ist halt eben auch eine sehr athletische Mannschaft, die viel eben halt auch über die Intensität kommen wird. Aber das sind auch Themen, die uns letztendlich auch beschäftigen. Wo wir auch die Schrauben angedreht haben. Dass auch wir intensiv spielen. Dass wir leidenschaftlich spielen. Dass wir aggressiv spielen.“
Auf Ivan Prtajin, der sich im Februar einen Achillessehnenriss zuzog, muss der FCK weiterhin verzichten. Die Hoffnung: Dass der Kroate im Herbst wieder ins Mannschaftstraining einsteigen kann.
Darmstadt 98 spielt auswärts bei Dynamo Dresden und hat dafür einen neuen Angreifer zur Verfügung. Denn gerade heute haben die Lilien die Leihe von Mittelstürmer Milan Smit verkündet. Der 23-jährige Niederländer wechselt bis Saisonende vom englischen Zweitligisten Stoke City nach Darmstadt.
Florian Kohfeldt, Trainer Darmstadt 98
„Er ist ein Spieler, der sehr sehr sauber ist in seinen technischen Fähigkeiten. Der ein gutes Raumgefühl hat. Der sehr gut Tiefe belaufen kann. Gleichzeitig aber auch aufgrund seiner Größe und aufgrund seines letzten halben Jahres in der Championship, was ihm gutgetan hat von der physischen Komponente her. Dementsprechend bin ich extrem froh, dass er hier ist und ich freue mich auf ihn.“
Der andere Neue im Liliensturm – der Südkoreaner Hojae Lee – hat mit seinem ersten Tor an Spieltag 1 schon mal einen Auftakt nach Maß hingelegt.
Florian Kohfeldt, Trainer Darmstadt 98
„Ich glaube er hatte einen sehr sehr großen Impact auf das Spiel. Sowohl fußballerisch, als auch von der Emotionalität her. Ich glaube er hat sehr sehr klar gezeigt, welche Energie in ihm steckt.“
Anpfiff für Darmstadt 98: Sonntag um 13:30 Uhr. Dann heißt das klare Ziel: Den ersten Dreier der Saison einfahren.