Weitere Nachrichten im Überblick

Kali-Nachfrage hoch – Schutz vor Spielsucht – Frankfurter Kunstwerk feierlich eingeweiht

Anmoderation:
Im Flussbett bei Trebur hat nämlich ein Spaziergänger eine Phosphorgranate aus dem zweiten Weltkrieg gefunden. Jahrzehntelang lag sie im Wasser verborgen. Jetzt, wo die Granate wieder in Kontakt mit Luft kam, begann sie zu dampfen. Ganz klar: ein Fall für den Kampfmittelräumdienst, der die Munition unschädlich machte und abtransportierte. Die Experten warnen eindringlich davor, gefundene Kampfmittel zu berühren oder gar mitzunehmen.
Und damit zu weiteren kurzen Nachrichten von heute aus Hessen und Rheinland-Pfalz im Überblick.
Kali-Nachfrage hoch
Der Kasseler Kalidüngerproduzent K+S erwartet nach mehr Umsatz im zweiten Quartal auch fürs gesamte Jahr 2026 ein besseres Geschäft. Im zweiten Quartal steigerte K+S bei einem Umsatzwachstum um 12 Prozent den Gewinn auf 176 Millionen Euro. Die Nachfrage sei hoch gewesen und man hätte mehr produzieren können, so der Düngemittelhersteller. Im Juli begann der insgesamt 600 Millionen teure Umbau am Standort Wintershall, um den CO2-Ausstoß zu senken und die Abwässer um die Hälfte zu reduzieren.
Schutz vor Spielsucht
Im bundesweit zentralen Spielersperrsystem für Glücksspiele sind derzeit knapp 390.000 Sperren eingetragen. Das teilte das Regierungspräsidium Darmstadt mit, das hier für ganz Deutschland zuständig ist. Im ersten Halbjahr habe es rund 600.000 Statusabfragen über Spieler gegeben. Das Spielersperrsystem dient dem Schutz vor Glücksspielsucht. Spieler können sich selbst eintragen lassen oder von dritten Personen gesperrt werden. Beim Betreten einer Spielhalle, Spielbank oder eines Wettanbieters wird per Ausweis die Identität festgestellt. Ist ein Spieler gesperrt, muss ihm der Zutritt verwehrt werden.
Kunstwerk feierlich eingeweiht
Mehrere Tausend Zuschauer sahen sich am Abend in Frankfurt die erste Illumination von „A sky full of Hope“ an. Nach der Eröffnung des Kunstwerks durch Oberbürgermeister Mike Josef und einer kurzen Einführung durch Künstlerin Janet Echelman begann auf der Konstablerwache die 20 minütige Licht und Klangkomposition. Die Skulptur bleibt dort für drei Jahre hängen. Sie hatte im Vorfeld für große Diskussionen gesorgt, unter anderem wegen der Kosten von 2,3 Millionen Euro.