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Rhein auf Rekordtief – Lufthansa macht weniger Gewinn – Brand Altstadt Lauterbach: Keine Hinweise auf Brandstiftung

Anmoderation:
Nach Angaben des hessischen Forstministeriums gab es in in Hessen seit Jahresbeginn etwa 100 Waldbrände. Sie betrafen eine Fläche von rund 165 Tausend Quadratmetern, das entspricht etwa 23 Fußballfeldern. Das Ministerium rief inzwischen die erste Alarmstufe aus. Insbesondere Reisig und abgestorbene Bäume seien inzwischen so stark ausgetrocknet, dass sie sich leicht entzünden könnten. Besonders gefährlich sei die Lage rund um Frankfurt, Offenbach und Darmstadt.
Und auch die Kurznachrichten beginnen heute mit den Hitzefolgen:
Rhein auf Rekordtief
Die Pegelstände am Rhein sind an mehreren Orten auf Rekordtiefstwerte gesunken. Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt gab bekannt, dass der Pegel bei Kaub zeitweise bei 24 Zentimetern lag. Das ist ein Zentimeter niedriger als der bisherige Tiefstwert vom Oktober 2018. Diese frühe Zuspitzung der Lage ist ungewöhnlich. Normalerweise sind erst der Spätsommer und der Herbst typische Niedrigwasserzeiten. Gründe seien vor allem Trockenheit und Hitze, regionale Schauer brächten kaum Abhilfe.
Lufthansa macht weniger Gewinn
Wegen der starken Nachtrage nach Flugreisen hat die Deutsche Lufthansa AG ihren Umsatz im zweiten Quartal auf rund 11 Milliarden Euro gesteigert. Unter dem Strich blieb ihr aber nur ein Gewinn von 123 Millionen Euro. Das sind fast 90 % weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Hauptgrund sei, dass das Kerosin durch den Krieg im Iran sehr teuer geworden sei. Die Lufthansa habe dafür im zweiten Quartal rund 750 Millionen Euro mehr ausgeben müssen als geplant.
Keine Hinweise auf Brandstiftung
Sechs Tage nach einem Großbrand im hessischen Lauterbach hat die Polizei mitgeteilt, dass sie keine Anhaltspunkte für eine vorsätzliche Brandstiftung gefunden habe. Es sei aber noch nicht geklärt, ob das Feuer fahrlässig verursacht wurde oder auf einen technischen Defekt zurückzuführen sei. Bei dem Brand wurde mehrere Fachwerkhäuser beschädigt. Die Feuerwehr schätzt den Schaden auf mindestens fünf Millionen Euro.