DGB stellt Forderungen zum Landeshaushalt vor

In knapp sechs Wochen will die Hessische Landesregierung ihren Entwurf für den Landeshaushalt 2027 vorstellen und der wird – da braucht man keine Glaskugel für – aller Voraussicht nach von Sparmaßnahmen geprägt sein. Die Wirtschaft läuft nicht rund und auch die Steuereinnahmen schrumpfen immer weiter. Trotzdem hat sich der Deutsche Gewerkschaftsbund heute hinsichtlich des neuen Haushaltes dafür ausgesprochen, den Rotstift bei der öffentlichen Hand nicht allzu stark anzusetzen.

Der Vorsitzende für Hessen, Michael Rudolph sagte heute im Landtag in Wiesbaden, ein gut funktionierender Staat sei die Grundlage für jeden wirtschaftlichen Aufschwung.
Michael Rudolph, Vorsitzender DGB Hessen-Thüringen
„Was macht die Landesregierung? Sie spart vor allem oder kürzt Stellen in den Schulen, die einen erhöhten Bedarf haben, wegen sozialer Probleme. Viele Menschen wünschen sich mehr Polizeipräsenz auf der Straße für die innere Sicherheit, viele Menschen wünschen sich kürzere Wartezeiten in den Bürgerämtern. All das hat ja was damit zu tun, wie viel Personal zur Verfügung steht, um die anfallenden Aufgaben zu lösen. Und da brauchen wir einfach mehr helfende Hände im Unterricht, wie bei der Polizei, als auch in der Verwaltung damit es schneller geht und gut funktioniert.“