Weitere Nachrichten im Überblick
Mehr Polizeikontrollen in der nächsten Woche – Kritik an Umgang mit tegut-Übernahme – Sommerloch am Arbeitsmarkt
Anmoderation:
Das Land Rheinland-Pfalz will bei Einbürgerungen sein Vorgehen bei Sprachtests ändern. Die aktuelle Praxis, dass in Ausnahmefällen auf ein Sprachzertifikat verzichtet werden könne, soll beendet werden. Das teilte das Innenministerium in Mainz mit. Die vorherige Ampelregierung hatte die solcher Ausnahmefälle eingeführt. In Zukunft sollen Sprachzertifikate wieder in jedem Fall vorgelegt werden müssen.
Und damit zu weiteren kurzen Nachrichten von heute aus Hessen und Rheinland-Pfalz.
Mehr Polizeikontrollen in der nächsten Woche
Wer mit dem Auto unterwegs ist, sollte vor allem auf sein Tempo achten. Im Rahmen der europaweiten Speed-Week vom 3. bis zum 9. August führt die Polizei in Hessen und Rheinland-Pfalz nämlich vermehrt Geschwindigkeitskontrollen durch. Neben dem Einsatz von Blitzern werde auch mobil kontrolliert. Schwerpunkt seien Stellen, an denen häufig Unfälle geschehen. Wo genau sich die Beamten positionieren, wird nicht verraten.
Kritik an Umgang mit tegut-Übernahme
Der hessische Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori sieht die vorläufige Einschätzung des Bundeskartellamts zur Edeka-Übernahme von Tegut-Supermärkten kritisch. Demnach dürfe der Lebensmittelhändler Edeka nicht so viele Filialen von Tegut übernehmen wie geplant. Mansoori warnt; wenn Filialen im ländlichen Raum schließen müssten, würden viele Menschen ihren Arbeitsplatz verlieren, zudem gäbe es keinen einzigen Nahversorger mehr. Dann verkomme das Kartellrecht zu lebensfremder Theorie. Mansoori fordert deshalb die Bundesregierung auf, sich einzuschalten.
Sommerloch am Arbeitsmarkt
Die Zahl der Arbeitslosen in Rheinland-Pfalz und Hessen ist im Juli stark gestiegen.
Zum Stichtag waren in Hessen rund 215tausend (215.021) Menschen arbeitslos gemeldet. Das waren rund 6.700 mehr als im Juni, sodass die Arbeitslosenquote (um 0,2 Punkte) auf 6,0 Prozent kletterte.
Ähnlich sieht es in Rheinland-Pfalz aus. Den Angaben zufolge waren hier im Juli rund 130.500 Frauen und Männer (130.542) ohne Job und damit 3.700 mehr als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote stieg von 5,5 Prozent auf nun 5,7 Prozent.
Vor allem die Zahl arbeitsloser junger Menschen ging in beiden Bundesländern nach oben. Das sei üblich weil sich viele junge Menschen nach dem Ende ihrer Schul- oder Berufsausbildung auf der Suche nach einer Beschäftigung vorübergehend arbeitslos melden.


