Weitere Nachrichten im Überblick

Tote Studentin Trier: Polizei nimmt Tatverdächtige fest – Reichsbürgerprozess Frankfurt: Angeklagter äußert sich zu Umsturzplänen – Bund unterstützt Kernfusion in Biblis

Anmoderation:
Am Landgericht Bad Kreuznach hat heute ein Strafprozess gegen einen 49-jährigen Mann begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm sexuellen Missbrauch und Vergewaltigung einer Schutzbefohlenen vor. Der Saulheimer war als Erzieher in einer Therapieeinrichtung tätig. Dort soll er mehrfach eine 16 Jahre alte Patientin missbraucht haben.
Und damit zu weiteren kurzen Nachrichten von heute.
Polizei nimmt Tatverdächtige fest
Eine Woche nach der Gedenkfeier für eine getötete Studentin der Universität Trier, hat die Polizei heute zwei Tatverdächtige festgenommen. Es soll sich nach Medienberichten um eine Frau und einen 35jährigen Mann handeln. Dieser soll die Studentin in ihrer Wohnung in der Nordallee erstochen haben. Es werde ihm Mord aus Habgier vorgeworfen. Vor zwei Wochen war bereits ein anderer Student der Universität Trier am Petrisberg erstochen worden. In diesem Fall hatte die Polizei kurz nach der Tat einen Verdächtigen festgenommen.
Angeklagter äußert sich zu Umsturzplänen
Im Frankfurter Strafprozess gegen eine Gruppe mutmaßlicher Reichsbürger um Prinz Reuß hat sich der Angeklagte Peter W. zum ersten Mal zu den Vorwürfen geäußert. Der Gruppe wird Terrorismus und Hochverrat vorgeworfen, weil sie eine gewaltsame Machtübernahme vorbereitet habe. Der frühere Elite-Soldat Peter W. räumte ein, dass das Reichstagsgebäude in Berlin für eine militärische Aktion ausgespäht worden sei. Außerdem habe ihm ein anderer Angeklagter eine Liste mit Namen von vermeintlichen Feinden vorgelegt, die nach einem Umsturz liquidiert werden müssten. Peter W. will seine Aussage in der nächsten Woche fortsetzen.
Bund unterstützt Kernfusion in Biblis
Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein hat die Entscheidung des Bundesforschungsministeriums gelobt, die Forschung und Entwicklung der laserbasierten Kernfusion in Biblis zu fördern. Dort erhielt ein Konsortium aus den Unternehmen Focused Energy und Marvel Fusion einen ersten Förderbescheid über 125 Millionen Euro. Der hessische Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori wertete die Entscheidung als starkes Signal für Hessen. Die Kernfusion verspreche für die Zukunft große Mengen sauberer und bezahlbarer Energie.