Großeinsatz bei Ackerbrand

In Südeuropa kämpfen Einsatzkräfte seit Tagen gegen lodernde Flammen – und auch hier bei uns kommt es fast täglich zu Bränden, die die Feuerwehr bislang zum Glück schnell eindämmen konnte. Erst gestern Abend hat in Osthessen ein brennendes  landwirtschaftliches Gerät für einen Großeinsatz gesorgt. Die Flammen schlugen nämlich vom staubtrockenen Acker gefährlich auf den angrenzenden Wald über.

Aufsteigende Rauchwolken über Großenlüder-Eichenau. Hier brennen Büsche und Bäume auf einem 300 Quadratmeter großen Stoppelacker. Rund 70 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei sind im Einsatz, um die Flammen unter Kontrolle zu bringen. Um 17:13 Uhr schlägt die Leitstelle Fulda Alarm. Doch schon kurz nach dem Eintreffen der ersten Kräfte wird klar: Das Feuer ist deutlich größer als zunächst vermutet. Besonders die abgelegene Lage macht die Löscharbeiten schwierig. Wasser muss über mehrere Kilometer herangeschafft werden. Dabei erhalten die Einsatzkräfte Unterstützung aus der Landwirtschaft. Mehrere Landwirte rücken mit Wasser- und Güllefässern an und helfen dabei, zusätzliches Löschwasser zur Brandstelle zu liefern. Nach etwa einer Stunde gelingt es den Einsatzkräften, die Flammen unter Kontrolle zu bringen. Besonders erleichternd: Das Feuer kann kurz vor einer kleinen Stallung mit Rebhühnern gestoppt werden. Die Tiere bleiben unverletzt.