Eintracht-Frauen bereiten sich auf neue Saison vor

Bei den Fußballerinnen von Eintracht Frankfurt heißt es wieder mal Umbruch: Stammspielerinnen wie Elisa Senß, Geraldine Reuteler und Nadine Riesen sind gegangen. Sie haben den Verein jahrelang getragen. Jetzt sollen es neue Gesichter richten.

Neue Gesichter bei Eintracht Frankfurt. Ganz vorne mit dabei: Larissa Mühlhaus. Mit 17 Toren für Werder Bremen wurde sie Torschützenkönigin der vergangenen Bundesliga-Saison. Jetzt soll sie hier in Frankfurt für Tore sorgen.
Larissa Mühlhaus, Stürmerin Eintracht Frankfurt
„Ich komme eher mit dem Spiel mit dem Ball. Kreativität, fühle mich einfach frei aufm Spielfeld. Will einfach zeigen, was ich kann, so bisschen bolzplatzartig.“
Mit ihren 1,79 Metern gehört sie jetzt zu den größten Spielerinnen der Eintracht. Viele sind jetzt schon Fans von ihr.
Larissa Mühlhaus, Stürmerin Eintracht Frankfurt
„Ich habe schon im letzten Testspiel gesehen, dass manche schon ein Trikot mit meinem Namen haben. Nichtmal ich hatte ein Trikot mit meinem Namen hinten drauf, deshalb war schon cool zu sehen und ich fühle mich natürlich geehrt und freue mich auf die nächste Zeit.“
Weiterer Neuzugang: Die schwedische Nationalspielerin Hanna Bennison. Sie soll im Mittelfeld für Struktur sorgen. Die 23-Jährige kommt von den Königlichen – Real Madrid. Hat dort zwei Jahren lang gespielt. Eine schwere Zeit für sie.
Hanna Bennison, Mittelfeldspielerin Eintracht Frankfurt
„Es war hart, weil ich nicht oft gespielt habe. Bei meinen vorherigen Vereinen war ich es gewohnt mehr zu spielen. Das war eine Herausforderung für mich: Nur auf der Bank zu sitzen und im Training ständig zu versuchen mein Bestes zu geben und mich weiterzuentwickeln. Das war das schwierigste Jahr für mich, würde ich sagen.“
Wichtigste Spielerin ist und bleibt Kapitänin Laura Freigang. Doch ob sie spielen darf, ist momentan offen: Sie soll drei Doping-Tests verpasst haben, der Deutsche Fußball Bund prüft den Fall gerade. Trotzdem: Für Trainer Niko Arnautis kein Grund zur Aufregung:
Niko Arnautis, Trainer Eintracht Frankfurt
„Ich glaube für uns ist da jetzt keine Belastung dabei. Ich glaube insbesondere geht’s darum, wie geht sie mit der Sache um und solange das so ist, wie es ist gehen wir immer davon aus, dass sie spielt.“
Niko Arnautis geht jetzt in seine zehnte Saison als Trainer der Ersten Mannschaft und prägt so ein ganzes Jahrzehnt.
Niko Arnautis, Trainer Eintracht Frankfurt
„Ich lebe glaube ich den Verein sehr. Ist irgendwo für mich – in der eigenen Stadt, im eigenen Verein das zu erleben was ganz, ganz Besonderes und ich glaube, dass wir gemeinsam da sehr, sehr vieles richtig gemacht haben.“
Für die Frankfurterinnen beginnt die Saison in knapp zwei Wochen – im Mini-Turnier um den Einzug in die Champions League.
Lena Neubert
„Also ich glaube, Vorfreude ist immer da, weil es gibt nichts besseres als Fußball.“
Karin Schenk
„Wir waren am Sonntag schon beim Testspiel und sind heute hier, also es muss jetzt endlich wieder losgehen.“
Julia Henrich
„Ich habe super Vorfreude. Ich habe mir heute freigenommen, dass ich sie sehen kann. Dauerkarte liegt bereit und Saison kann jetzt losgehen.“
Dann wird es wieder laut im Stadion – im Herzen von Europa.