Dreharbeiten für „Max und die wilde 7“ – Teil 3
Schloss Braunfels hessischen Lahn-Dill-Kreis lockt als schönes Ausflugsziel mit Weitblick regelmäßig viele Besucher anlockt, ist aktuell aber auch ein Filmset. Bereits zum dritten Mal werden hier Teile der Kinderbuchreihe „Max und die Wilde 7“ verfilmt – und wir waren hautnah dabei.
Diese Kulisse kann sich sehen lassen. Schloss Braunfels geht wohl als einer DER Stars von „Max und die Wilde 7“ durch. Als fiktive Seniorenresidenz „Burg Geroldseck“ Schauplatz der mittlerweile dritten Kinderbuchverfilmung. Was sich hier abspielt ist für Lucas Herzog, den 15-jährigen Hauptdarsteller aus Frankfurt, weitaus mehr als eine Abenteuergeschichte.
Lucas Herzog, Darsteller „Max“
„Im Film geht’s ja auch darum, dass der Vater weggelaufen ist oder weggegangen ist. Und so hat halt Max nur seine Mutter. Und so sucht er halt Schutz auch bei den Alten. Weil er halt sonst niemanden hat. Und es geht halt auch darum, loszulassen. Und es könnte vielleicht auch Kindern weiterhelfen, wenn sie eben sehen, wie man damit umgehen kann.“
So tankt Max Mut und Selbstvertrauen im Kreise der Rentner Vera, Horst und Kilian, besser bekannt als die „Wilde 7“. Ging es im zweiten Teil noch darum, das Rätsel der spukenden „Geister-Oma“ zu lösen, wartet nun ein neuer Fall auf die ungewöhnliche Detektivbande: Max’ geliebter Kater Motzkopf wird entführt und droht Opfer geheimer Laborexperimente zu werden. Da ist jede Hilfe gefragt – und so stößt Max Freundin Laura dazu.
Klara Nölle, Darstellerin „Laura“
„Ich find einfach die ganze Geschichte total cool. Mit diesen verschiedenen Generationen, mit den Älteren, mit uns. Und ich mag vor allem die Geschichte von diesem Film, also mit der Entführung, das ist richtig spannend. Ja… Es ist auch lustig teilweise, zwischendurch sind viele Witze drin. Aber eben auch Ernst. Also, es ist auch eine gute Mischung.“
Es ist genau diese Mischung, an der Regisseur Winfried Oelsner Gefallen gefunden hat – im Film wie am Set. Zusammen mit seiner Frau Lisa-Marie Dickreiter hat er die Romanvorlagen und Drehbücher geschrieben. Für ihn ein Familienprojekt, das noch lange nicht abgeschlossen scheint.
Winfried Oelsner, Regisseur
„Es ist eine Entwicklung, ne. Und jedes Mal entwickelt sich der Stoff dann auch so ein bisschen weiter. Und dann hat man vielleicht eine Idee, die man im Roman noch nicht hatte. Kommt dann in den Film rein oder ins Drehbuch. Und dann kommt natürlich durch die Schauspieler, durch den Input, durch die Ideen, kommt noch mal was Neues dazu. Also, es ist immer so ein Prozess und es macht Spaß, das weiterzuentwickeln.“
Und auch Schauspiel-Legende Uschi Glas hat mit 82 Jahren noch nicht genug. Von Anfang an dabei, kehrt sie immer wieder gerne nach Schloss Braunfels zurück.
Uschi Glas, Darstellerin „Vera“
„Dieses Schloss ist natürlich, also einfach von der Kulisse, ist es einmalig. Das ist wirklich wie im Märchen. Und wir haben jetzt zwei verschiedene, wir haben zwei Schlösser, in denen wir drehen. Und jetzt ist es natürlich nach den Jahren schon ein bisschen ein ‚coming home‘. Wir haben 2019 hier angefangen.“


