Nachrichten vom 10.07.2026
Sanierungsbeginn der Rechtsrheinstrecke
Die Deutsche Bahn startet heute die fünfmonatige Korridorsanierung der rechten Rheinstrecke zwischen Troisdorf und Wiesbaden. Damit bleibt die Strecke, die über den Rheingau, Koblenz und Neuwied führt bis zum 12. Dezember gesperrt. Fern- und Güterzüge werden umgeleitet, im Nahverkehr fahren Ersatzbusse. Ziel der Arbeiten ist, dass die Bahnen zuverlässig und pünktlich und mit weniger Störungen fahren. Insgesamt investiert die DB rund 1,6 Milliarden Euro. Neben Gleisen, Oberleitungen, Weichen und Brücken werden auch Bahnhöfe modernisiert. Die rechtsrheinische Strecke gilt als eine der wichtigsten Verkehrsachsen in Hessen.
Mehr Munitionsfunde bei Niedrigwasser
Niedrige Wasserstände in Flüssen und Seen können derzeit wieder Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg freilegen, da Gewässer teilweise zur Munitionsentsorgung genutzt wurden. Der hessische Kampfmittelräumdienst warnt davor, verdächtige Gegenstände zu berühren oder zu bewegen. Durch jahrzehntelange Witterungseinflüsse seien die Funde unberechenbar und könnten weiterhin gefährlich sein. Wer Munition entdeckt, sollte umgehend über den Notruf 110 die Polizei verständigen.
Hessen begrüßt Bundesratsentscheidung
Der Bundesrat hat einem hessischen Gesetzentwurf zugestimmt, der die Leugnung des Existenzrechts Israels unter Strafe stellen soll. Hessen sieht darin eine wichtige Maßnahme zum Schutz jüdischen Lebens in Deutschland. Ministerpräsident Boris Rhein und Justizminister Christian Heinz begrüßen die Entscheidung als klares Signal gegen Antisemitismus.Bisher ist die reine Leugnung des Existenzrechts Israels nicht ausdrücklich strafbar.Der neue Entwurf soll eine Lücke im deutschen Strafrecht schließen. Der Bundestag muss das Gesetz noch verabschieden bevor es in Kraft treten kann.


