Produktion von Opel Astra bleibt in Rüsselsheim
Seit letzter Woche ist klar: Die Produktion des Opel Astra bleibt im Stammwerk in Rüsselsheim. Ein positives Signal in schwierigen Zeiten – denn die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die Automobilproduktion in Deutschland haben Opel stark zugesetzt.
Es geht weiter bei Opel in Rüsselsheim. Denn auch die nächste Generation des Opel Astra soll im Stammwerk des Autoherstellers produziert werden. Die Entwicklung und Fertigung der künftigen Modelle soll 1350 Arbeitsplätzen in der Produktion sichern.
Gute Nachrichten – beim Autobauer aus Hessen zuletzt Mangelware. Denn erst im April verkündet der Opel-Mutterkonzern Stellantis, dass von den insgesamt 1650 Ingenieursstellen im Entwicklungszentrum in Rüsselsheim 650 Stellen abgebaut werden.
Wenige Meter von dort entfernt will sich das Unternehmen mit seinem neuen, gerade noch im Bau befindlichen Firmensitz – dem „Green Campus“ – für die Zukunft aufstellen. Rund um den Campus will die Stadt Rüsselsheim einen neuen Industriepark bauen und so gleich mitprofitieren.
Patrick Burghardt (CDU), Oberbürgermeister Rüsselsheim
„Die Entscheidung jetzt, dass die Produktion mit dem neuen Astra hier stattfindet ist für uns eine sehr sehr gute Entscheidung. Es ist eine sehr wichtige Entscheidung gewesen. Man hat auch das Aufatmen richtig gespürt in der Stadt. Nichtsdestotrotz geht der Wandel weiter. Opel schrumpft auch in den Flächen. Das wird ja weitergehen. Ist für uns aber eine ganz, ganz große Chance. Und wir als Stadt sind natürlich auch als Automobilstadt im Wandel, wie jede anderen Kommune auch, die eine Automobilstandort ist. Von daher aber bin ich sehr optimistisch, dass wir jetzt gute Entscheidungen treffen werden uns diverser aufzustellen. Das ist natürlich auch eine große Chance für uns und die werden wir nutzen.“
Insgesamt plant Opel in Deutschland bis 2030 Investitionen von rund einer Milliarde Euro, darunter in den Standort Rüsselsheim.


