Weitere Nachrichten im Überblick

Konstituierende Sitzung im Frankfurter Römer — Streicht Commerzbank weitere Arbeitsplätze? — Immer noch Untersuchungen nach Tschernobyl

Anmoderation:
Und auch in Hessen hat es heute Nacht gebrannt. In einem Parkhaus in Bad Homburg haben mehrere Autos in Flammen gestanden.Dabei wurden nach bisherigen Erkenntnissen 36 Fahrzeuge beschädigt. Elf Autos seien komplett ausgebrannt. Die Polizei geht von einem Schaden um die 800.000 Euro aus. Außerdem besteht die Gefahr, dass das Gebäude einstürzen könnte. Das Parkhaus bleibt deshalb bis auf weiteres gesperrt. Die Polizei kann Brandstiftung nicht ausschließen und bittet mögliche Zeugen sich zu melden.
Und damit zu weiteren kurzen Nachrichten von heute. Der Überblick.
Konstituierende Sitzung im Römer
Die Stadtverordneten in Frankfurt haben sich gestern Abend zum ersten Mal nach der Kommunalwahl im Rathaus versammelt. Sie wählten die CDU-Politikerin Claudia Korenke mit großer Mehrheit zu ihrer Vorsteherin. Die CDU ist aus  der diesjährigen Kommunalwahl in Frankfurt als stärkste Kraft hervorgegangen. Sie hat 23 von 93 Sitzen in der Stadtverordnetenversammlung errungen. Bisher sind alle Gespräche über die Bildung einer Koalition gescheitert. Weder der CDU noch den  Grünen als zweitstärkste Fraktion ist es gelungen, eine Mehrheit zu organisieren.
Streicht Commerzbank weitere Arbeitsplätze?
Im Kampf gegen die Übernahme durch die italienische Großbank Unicredit soll die Commerzbank in Frankfurt laut Medienberichten einen weiteren Stellenabbau planen. Sie habe aber noch nicht entschieden, wie viele Arbeitsplätze wegfallen. Die Commerzbank erklärte, sie werde am 8. Mai ihre aktualisierten Finanzziele und ihre Strategie bis 2030 vorstellen. Zu Spekulationen über die Inhalte äußere sie sich nicht. Erst Anfang 2025 hatte die Commerzbank den Abbau von 3.900 Vollzeitstellen vor allem in Deutschland angekündigt.
Immer noch Untersuchungen nach Tschernobyl
Auch vierzig Jahre nach dem Reaktor-Unglück von Tschernobyl wird die radioaktive Belastung unter anderem von Pilzen und Wildschweinen in Hessen und Rheinland-Pfalz untersucht. Das Landesuntersuchungsamt im rheinland-pfälzischen Speyer prüft weiterhin Stichproben von Lebensmitteln. Dabei liegt  seit mehr als zehn Jahren keine Probe über dem gesetzlichen Höchstwert. Hessen misst weiterhin regelmäßig die Radioaktivität. Hier liegen die Ergebnisse ebenfalls weit unter den gesetzlichen Grenzwerten.