Offizieller Start der Tourismus-Saison
Haben Sie in den Osterferien Urlaub gemacht, möglicherweise eine Weintour durch die Pfalz, Wandern im Hunsrück oder ein Städtetrip in die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt Mainz? Die Tourismusbranche hierzulande ist jedenfalls zufrieden mit dem Saisonauftakt und blickt optimistisch auf die nächsten Monate. Endlich sei man wieder auf dem Vor-Corona-Niveau angelangt.
Rheinland-Pfalz ist als Reiseland besonders bei Naturliebhabern beliebt. Auf Campingplätzen sind die Übernachtungen im vergangenen Jahr um 13 Prozent auf 3,5 Millionen gestiegen. Wandern, Radfahren und die vielfältige Landschaft genießen sind hoch im Kurs, auch rund um Bingen am Rhein.
Manuela Hassinger, aus Bingen
„Wir haben halt ‘ne tolle Tour heute gemacht und wir können Rheinland-Pfalz nur empfehlen. Wir waren auch schon in der Pfalz zum Wandern.“Andreas, aus dem Nordschwarzwald
„Die Landschaft auf jeden Fall wunderschön. Das Bergige. Am Wasser, das ist immer schön.“Angelika Lautermann, aus Bingen
„Wenn man in Mainz mal hinkommt, man meint, es gibt nur gut gelaunte Leute, die immer irgendwas am Trinken, am Essen sind.“
Städtetrips, Erlebnis-Führungen, Kultur-, Wellness- und Genussangebote sowie Geschäftsreisen und sogenannte „Workations“ sind zunehmend gefragt. Rund neun Millionen Gäste und 23 Millionen Übernachtungen im vergangenen Jahr, jeweils ein leichtes Plus, und eine aktuell gute Buchungslage stimmen die Branche optimistisch. Neue Angebote gibt es vor allem für Aktivtouristen.
Stefan Zindler, Geschäftsführer Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH
„Wir haben beispielsweise jetzt sieben neue Ahrschleifen am Ahrsteig in diesem Jahr, die neu an den Start gehen. Es wird fünf neue Hiwweltouren geben. Wir haben ein tolles Angebot auch in der Südeifel, mit einem neuen Klettersteig in Neuerburg.“
Investitionen etwa in Infrastruktur und Digitalisierung unterstützt die Landesregierung mit 33 Millionen Euro aus dem laufenden Doppelhaushalt. Steigende Kosten und die angespannte geopolitische Lage seien für den Tourismus Risiko und Chance zugleich.
Daniela Schmitt (FDP), Wirtschaftsministerin RLP
„Vielleicht ist es dann anstatt der Pauschalreise 14 Tage in die Türkei dann eben auch 14 Tage in die Eifel, wo man sich sicher fühlt, wo man auch weiß, da ist man gut aufgehoben und man hat verlässliche Partner in den Hotels, in der Gastronomie.“


