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Schüsse in Raunheim: Fahndung nach Tatverdächtigem — Weiter viele Asylklagen in Rheinland-Pfalz — Millionen Maikäfer erwartet

Fahndung nach Tatverdächtigem
Vier Wochen nach den tödlichen Schüssen auf zwei Männer in einem Raunheimer Bistro fahnden die Staatsanwaltschaft Darmstadt und das hessische Landeskriminalamt nach dem mutmaßlichen Schützen. Der Verdächtige, der eine gelbe Warnweste trug, soll sich nach ersten Ermittlungen bereits einige Zeit vor der Tat im Stadtgebiet Raunheim aufgehalten haben. Er soll am 17. März gegen 4.00 Uhr morgens den 62-jährigen Betreiber des Bistros und einen 34 Jahre alten Gast erschossen haben. Der Schütze ist seitdem auf der Flucht. Er könnte noch bewaffnet sein. Für Hinweise, die zu seiner Ergreifung führen, ist eine Belohnung von 5.000 Euro ausgesetzt.
Weiter viele Asylklagen in Rheinland-Pfalz
Das Verwaltungsgericht Trier rechnet damit, dass die Zahl der Klagen von abgelehnten Asylbewerbern in diesem Jahr gegenüber dem Vorjahr leicht steigen wird. 2025 gab es 7.800 Verfahren. Grund für die erwartete Zunahme sei, dass derzeit pro Monat mehr als 200 Klagen von Geflüchteten aus Syrien eingereicht werden. Nach dem Regimewechsel in ihrem Heimatland werden die Asylanträge von Syrern inzwischen meistens abgelehnt. Das Verwaltungsgericht Trier ist in erster Instanz für alle Asylklagen in Rheinland-Pfalz zuständig.
Millionen Maikäfer erwartet
Im Hessischen Ried steht in diesem Jahr wieder ein Massenflug von Maikäfern bevor. Der Naturschutzbund NABU  geht davon aus, dass in wenigen Tagen eine halbe Milliarde Käfer unterwegs sind. Autofahrer sollten sich darauf einstellen, dass die tieffliegenden Insekten in der Dämmerung die Sicht stark beeinträchtigen. Das Naturschauspiel findet in der Regel alle vier Jahre statt. Dann ist die Entwicklung der Maikäfer im Boden abgeschlossen.