Mitmachexperimente im Curiosity Cube

Der Curiosity Cube – ein Mitmachlabor des Chemieunternehmens Merck in Darmstadt -will Kindern die Welt der Wissenschaft leicht zugänglich näherbringen. Dieses Jahr dreht sich alles um das Thema „Synthetische Biologie“.

Hier stehen sie, die Wissenschaftler von morgen. Die Drittklässler der Astrid-Lindgren-Schule aus Darmstadt-Arheilgen, erleben heute bei der Eröffnung des Curiosity Cubes von Merck Wissenschaft hautnah und machen fleißig Experimente.
Wie sieht unser Erbgut aus? Mit Bausteinen können die Kinder unterschiedliche DNA-Stränge nachbauen. Es gilt: Einfach ausprobieren, auch wenn man vielleicht nicht direkt alles versteht.
Leonie, 10 Jahre
„Also ich versuche, dass es so leuchtet, aber keine Ahnung. Es soll die DNA darstellen, die zum Beispiel leuchtet, oder verschiedene Sachen macht.“
Matteo, 9 Jahre
„Eigentlich witzig, wie das alles so geht, wie die Technik hier funktioniert.“
Und wie funktionieren eigentlich Enzyme in unserem Körper? Auch hier gilt es zu experimentieren,  bunte Magnete zusammenzusetzen. An den Bausteinen lernen die Kinder, dass Enzyme verschiedene Formen haben und diese darüber entscheiden, wie und wo sie im Körper wirken. Das sogenannte  Schlüssel-Schloss-Prinzip.
Ilias, 9 Jahre
„Wäre es gut ob alle Schlüssel in ein Schloss passen würden? Dann haben die gesagt ‚Nein‘, dann haben die gesagt ‚Warum‘?“
Hannah, 9 Jahre
„Ich hab gelernt, dass man nicht mit jedem Schlüssel also dann die Tür öffnen kann, weil ich bin zum Beispiel laktoseintolerant und bei mir könnte jetzt nicht der Schlüssel passen, den jemand hat, der keine Laktoseintoleranz hat.“
Mit dem mobilen Wissenschaftslabor möchte Merck jungen Menschen den Zugang zu den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik erleichtern und sie für einen möglichen Beruf  begeistern. Denn auch hier  fehlt es an Fachkräften.
Matthias Bürk, Standortleiter Merck
„Das, was uns auszeichnet ist unser Erfindergeist und dazu gehören naturwissenschaftliche Fächer ganz ganz elementar dazu. Wir sind überzeugt, dass Technik, dass Wissenschaft ein Schlüssel ist, um Zusammenhänge zu verstehen und deswegen leisten wir damit auch einen gewissen gesellschaftlichen Beitrag.“
Das Projekt startet bereits in sein fünftes Jahr. Neben dem Container in Darmstadt gibt es noch einen zweiten, der in diesem Jahr durch insgesamt 14 europäische Länder tourt.
Matthias Bürk, Standortleiter Merck
„Ich würdE mich freuen, wenn wir in einigen Jahren mal jemanden haben, der sich bei Merck bewirbt und sagt: ‚Ich hab euch damals über den Curiosity Cube kennengelernt‘.“
Und vielleicht wurden heute tatsächlich Grundsteine für zukünftige Karrieren gelegt.
Hannah, 9 Jahre
„Ich find’s schön neue Sachen herauszufinden über die Welt über die Natur und es macht mir jetzt auch hier sehr viel Spaß und ja ich könnte mir das vorstellen später auch nochmal zu machen.“
Der Curiosity Cube steht noch bis Ende September hier in Darmstadt. Interessierte Schulen können sich auf der Internetseite einfach und kostenlos anmelden.