Küken schlüpfen im Naturhistorischen Museum Mainz
Mit etwas Glück können Sie jetzt den Küken beim Schlüpfen zusehen. Seit fast 50 Jahren gehören die Osterküken zum Naturhistorischen Museum in Mainz dazu – eine wahre Tradition. Dem Museum geht es vor allem darum, den Besuchern die Verbindung zwischen lebendigen Tieren und unserem Frühstücksei auf den Tisch näherzubringen.
Wenn das Küken die Schale einmal angepickt hat, dann geht es relativ schnell, bis es aus dem Ei geschlüpft ist. Die Küken im Naturhistorischen Museum liegen im warmen Brutkasten und bleiben rund 10 Tage in ihrem Gehege, bis sie zurück zu einem privaten Mainzer Züchter gebracht werden. Wer hier die jungen Hühner beobachtet, der lernt auch viel darüber, wie sie auf die Welt kommen. Das Kükenschlüpfen ist besonders bei Grundschülern beliebt.
Luisa, Schülerin aus Bingen
„Also, dass ein Ei befruchtet wird und da das Küken drin entsteht.“Alina, Schülerin aus Bingen
„Dass sie zum Schlüpfen 21 Tage brauchen, also drei Wochen.“Emily, Schülerin aus Bingen
„Und wenn die schlüpfen, dann haben die so einen kleinen Zahn, mit dem sie sich durch die Eierschale picken.“
Die Schülerinnen und Schüler der vierten Klasse der Grundschule am Entenbach erfahren nicht nur, wie so ein Küken aus einem Ei schlüpft. Ziel der Museumspädagogen ist es, dass die Kids die Verbindung zwischen lebendigem Tier und unserer Nahrung herstellen können. Die 9 bis 10-Jährigen erfahren auch, woran sie erkennen, wo unsere Frühstückseier herkommen und wie die Hühner gehalten werden.
Nicole Fischer, Vize-Direktorin Naturhistorisches Museum Mainz
„Haltungsformen thematisieren wir, das ist uns ganz wichtig. Eben auch was zum Thema Mensch und Huhn zu sagen, das Huhn als Nutztier und nicht nur als niedliches Küken. Sondern eben auch diesen Aspekt zu beleuchten und ein Bewusstsein bei unseren Gästen dadurch zu schaffen.“
Dazu gibt es noch viele Modelle von den wilden Verwandten des Huhns. Exotische Vögel und einheimische. Arten die es heute noch bei uns gibt, aber auch ausgestorbene Verwandte der Vögel. Wie dieser Echsenbeckensaurier, der vor rund 130 Millionen Jahren gelebt hat. Natürlich sind die versteinerten Dino-Eier echte Highlights, aber die Grundschüler aus Bingen zieht es doch immer wieder zu den Küken, die vielleicht bald ihr Ei verlassen, oder schon geschlüpft sind.
Emily, Schülerin aus Bingen
„Die sind so süß, am liebsten würde ich alle adoptieren.“


