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Schießerei in Raunheim: Polizei sucht öffentlich nach Zeugen — Hessische Kommunen weiter in Finanznot — Verstärkte Kontrollen an „Car Friday“

Polizei sucht öffentlich nach Zeugen
Zwei Wochen nach den tödlichen Schüssen auf zwei Männer in einem Bistro im südhessischen Raunheim fahndet das Landeskriminalamt mit Aufnahmen aus Überwachungskameras nach fünf möglichen Zeugen. Es handelt sich dabei um zwei Männer, die in der Tatnacht an einem Parkplatz in der Nähe des Bistros vorbeigingen. Zwei weitere hielten sich kurz vor den Schüssen im Kiosk in der  Mainstraße auf. Der fünfte potenzielle Zeuge stand eine halbe Stunde nach Mitternacht  in der Mathildenstraße auf dem Gehweg. Am 17. März gegen 4.00 Uhr morgens wurden der 62jährige Betreiber des Bistros und ein 34 Jahre alter Gast erschossen. Der Schütze ist seitdem auf der Flucht.
Kommunen weiter in Finanznot
Die hessischen Kommunen haben 2025 das dritte Jahr in Folge mehr Geld ausgeben als eingenommen. Das hat das Statistische Landesamt heute mitgeteilt. Demnach lag das Finanzierungsdefizit der kommunalen Haushalte bei insgesamt 2,4 Milliarden Euro. Bezogen auf die Gesamtzahl der hessischen Bevölkerung entsprach das einem Minus von 388 Euro pro Kopf.  Dabei wiesen rund 80 Prozent der Kommunen ein Defizit aus. Gründe dafür waren unter anderem die gestiegenen Ausgaben für Sozialleistungen.
Verstärkte Kontrollen an „Car Friday“
Die Polizei in Hessen wird am Karfreitag die traditionellen Treffen der Auto-Tuning-Fans ins Visier nehmen. Der Feiertag wird in der Szene auch „Car Friday“ genannt. Dabei kommt es häufig zu Lärmbelästigungen durch getunte Motoren und Verkehrsverstößen bis hin zu illegalen Autorennen. Auch in Rheinland-Pfalz intensiviert die Polizei zum Beginn der Tuning-Saison ihre Kontrollen.