Turbo-Frühling bringt Sonnenschein und bis zu 20 Grad
Waren Sie heute auch das erste Mal in diesem Jahr ohne Jacke vor der Tür? In weiten Teilen von Hessen und Rheinland-Pfalz war das dank der milden frühlingshaften Temperaturen möglich. Ein richtiger Turbo-Frühling. Aber woher kommt das warme Wetter eigentlich und noch wichtiger: Bleibt es uns noch ein bisschen erhalten?
Das erste Eis des Jahres schmeckt besonders gut. Das gilt auch heute bei 16 Grad im hssischen Bensheim.
Alexander Ritzert
„Man hat wieder die Motivation rauszugehen, die Sonne zu genießen, Kaffee zu trinken. Das ist das, was ich normalerweise in der Mittagspause mache.“Shima
„Gigantisch! Es war so deprimierend und kalt und ätzend und dann steigert man sich so rein in schlechte Neuigkeiten und doomscrollt die ganze Zeit, weil man kann ja nicht rausgehen und jetzt endlich wieder draußen ist die Welt endlich wieder in Ordnung.“Mehriban Mugan, Eisdielenbesitzerin
„Ich freue mich als Eisdielenbesitzerin, dass so früh schon gutes Wetter ist. Das klingelt natürlich in der Kasse. Ich freue mich und ich freue mich auch auf den Sommer.“
Bei den aktuell frühlingshaften Temperaturen kommt selbst der Meteorologe heute im T-Shirt zu unserem Interview und erklärt:
Thore Hansen, Deutscher Wetterdienst
„Wir haben es mit einer großräumige Südwestströmung zu tun. Einem Hochdruckgebiet über Osteuropa und einem Tiefdruckgebiet über dem Nord Westen Europas und wir dazwischen liegen in einer südwestlichen Strömung. Und mit der kommt die Luft von den Azoren, von Madeira, von den Kanaren, von sehr weit weg. Und dort ist es deutlich milder als bei uns und wir Profitieren jetzt von diesen milden Luftmassen.“
Anders als in der Eisdiele freuen sich die Menschen, dass es hier kein Eis mehr gibt. Im Staatspark Fürstenlager an der Bergstraße genießt man die wärmenden Strahlen und auch die Tiere haben gegen ein bisschen Sonne ganz und gar nichts einzuwenden. Aber: Muss man jetzt schnell ein Foto machen, weil es bald schon wieder vorbei ist mit der Frühlingsstimmung?
Thore Hansen, Deutscher Wetterdienst
„Der Wärmehöhepunkt ist jetzt erst mal am Freitag erreicht, danach geht es mit den Temperaturen wieder ein paar Grad runter, aber wir bleiben auf einem überdurchschnittlichen Temperaturniveau für den Monatswechsel Februar März. Und auch eher mit Hochdruck Einfluss gepaart, d.h. eher trocken, eher mehr Sonnenschein und milder als gewöhnlich.“


