DFB-Frauen bereiten sich in Frankfurt auf WM-Qualifikation vor

Auf dem DFB-Campus nach Frankfurt trainiert seit gestern die deutsche Frauen-Nationalmannschaft, um sich auf die anstehenden Qualifikations-Spiele für die Weltmeisterschaft im kommenden Jahr vorzubereiten. Die gute Nachricht: Der Kader ist nahezu in Bestbesetzung – so gut wie alle Leistungsträgerinnen sind mit an Bord.

Ann-Katrin Berger. Torhüterin und sicherer Rückhalt der Mannschaft. Giulia Gwinn. Kapitänin, die vorangeht und Verantwortung übernimmt. Und Klara Bühl. Die offensive Kreativspielerin im Team. Bundestrainer Christian Wück hat all seine Schlüsselspielerinnen zur Verfügung und schenkt dem Kader das Vertrauen, der jetzt schon längere Zeit mit Leistung überzeugt.
Christian Wück, Bundestrainer Frauenfußball-Nationalmannschaft
„Ich denke, es ist ein Punkt, den wir den Spielerinnen auch geben wollen. Dass wir dieses Vertrauen weitergeben wollen. Wir haben glaube ich eine ganz ganz gute Grundlage gefunden im letzten Jahr. Und anhand dieser Kadersituation wollen wir jetzt weitergehen.“
So, wie der DFB auch den Weg mit Christian Wück weitergehen will. Ende Januar: Seine Vertragsverlängerung bis 2029.
Christian Wück, Bundestrainer Frauenfußball-Nationalmannschaft
„Wir wollen das festigen, was wir angefangen haben. Wir wollen die nächsten Schritte gehen. Wir wollen diese Gap, die wir noch haben, zu Spanien oder anderen Top-Nationen weiterhin schließen.“
Um im Sommer 2027 für Großes bereit zu sein. Denn dann heißt es: Weltmeisterschaft in Brasilien. Die erfolgreiche Qualifikation, auch für die Ex-Nationalspielerin und aktuelle Co-Trainerin, Saskia Bartusiak, der klare Anspruch für das DFB-Team.
Saskia Bartusiak, Co-Trainerin Frauenfußball-Nationalmannschaft
„Unser Ziel ist es natürlich, uns über die Qualifikationsspiele, die wir bis zum Juni haben, uns für die WM in Brasilien zu qualifizieren. Das ist unser ganz ganz großes Ziel. Das haben wir vor Augen. Und da müssen wir natürlich Schritt für Schritt von Spiel zu Spiel denken. Aber natürlich wissen wir, wo wir hinwollen. Und das ist ganz klar, dann in Brasilien mit dabei zu sein.“
Der Austragungsort, für die DFB-Frauen ein gutes Omen. Denn in Brasilien feierten sie 2016 mit dem Olympiasieg ihren bislang letzten großen Triumph. Saskia Bartusiak führte die Mannschaft damals als Kapitänin zu Gold. Und hat an das „Land des Fußballs“ demnach nicht die allerschlechtesten Erinnerungen.
Saskia Bartusiak, Co-Trainerin Frauenfußball-Nationalmannschaft
„Für mich persönlich nicht, genau. Und ja, deshalb habe ich nichts dagegen, dass ich nochmal nach Brasilien fahre.“
Die Gegner der kommenden WM-Qualifikationsspiele: Slowenien, Norwegen und Österreich. Am dritten März empfangen die DFB-Frauen in Dresden als ersten Quali-Gegner Slowenien.
Klara Bühl, Nationalspielerin
„Slowenien wird jetzt auch ein sehr wichtiges Spiel. Einfach das direkt am Anfang zu gewinnen und mit einem guten Gefühl in die WM-Quali zu starten. Deswegen sehr coole Spiele. Ich hoffe natürlich auch auf coole Stimmung in den Stadien und einfach grundsätzlich, dass wir als Team zusammenwachsen und uns ein gewisses Selbstvertrauen jetzt auch erspielen.“
Bis zur Anreise nach Dresden am 1. März, wird jetzt täglich am DFB-Campus trainiert und an den Grundlagen gefeilt. Damit es im kommenden Jahr heißt: von der Skyline an die Copacabana.