Frankfurt / Rhein-Main ist World Design Capital

Die Region Frankfurt Rhein-Main ist ‚World Design Capital 2026‘ und damit die erste Region Deutschlands, die diesen internationalen Titel trägt. – Dieser wird alle zwei Jahre von der ‚World Design Organisation‘ in Montreal verliehen und zeichnet Städte und Regionen aus, die Design als Motor für gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und ökologischen Wandel nutzen. Bis zu 2.000 Veranstaltungen formen das Programm in diesem Jahr. Darunter viele Kooperationen – wie zum Beispiel mit dem Staatstheater Darmstadt, das heute Teil der großen Eröffnung in Darmstadt ist.

Von allein ändern sich die Dinge nicht. Ein selbstkomponiertes Lied zum Auftakt eines besonderen Jahres. Mit dieser Botschaft eröffnet der Kinder- und Jugendchor des Staatstheaters Darmstadt die World Design Capital 2026.
Ina Hartwig (SPD), Kulturdezernentin Frankfurt
„Zunächst einmal ist das eine Auszeichnung. Wir haben uns beworben und den Titel bekommen. Darüber freuen wir uns und sind stolz. Und jetzt geht es los und das finde ich auch besonders schön, denn seit anderthalb Jahren wird hart daran gearbeitet an diesem Programm. Jetzt entfaltet sich die Dynamik und ich bin sehr gespannt.“
„Design for Democracy: Atmospheres for a better life“ lautet das diesjährige Motto. Ziel ist es eine erlebenswerte, demokratische und wirtschaftlich nachhaltige Zukunft zu schaffen. Doch was hat das mit Design zu tun?
Carolina Romahn, Geschäftsführerin WDC 2026
„Natürlich auch im Sinne von schöner Atmosphäre gestalten. Stühle gestalten, die wir brauchen, um gemeinsam an einem Tisch zu sitzen. Aber auch die Gespräche und Stimmungen herzustellen. Dafür ist Gestaltung ganz wichtig und ein wichtiges Werkzeug für mehr Demokratie.“
Rund 450 Projekte machen diesen Ansatz erlebbar: Ausstellungen, Workshops und konkrete Stadtprojekte laden Menschen innerhalb und außerhalb  der Region ein aktiv mitzuwirken. Finanziert wird das Programm überwiegend aus öffentlichen Mitteln. Rund 14 Millionen Euro kommen von der Stadt Frankfurt, dem Kulturfonds Frankfurt RheinMain und dem Land Hessen.
Benedikt Kuhn (CDU), Chef der Hessischen Staatskanzlei
„Wir wollen ganz viel zuhören und auch lernen. Es kommen ja sehr viele kreative Menschen aus der ganzen Welt in diesem Jahr zu uns. Und ich glaube wir werden aus diesem Jahr, wenn wir es gut machen und das ist unser gemeinsames Ziel, anders rausgehen wie wir reingegangen sind.“
Ob die Impulse tatsächlich langfristig wirksam bleiben, zeigt sich in einem Jahr. Bis dahin wird die Region mit 31 Städten und Landkreisen zur Bühne, lokal erlebbar und global sichtbar.