Schwere Unfälle in Hessen und Rheinland-Pfalz

Ziemlich viel los war heute Nacht auf den Straßen in Hessen und Rheinland-Pfalz. Am Mainzer Autobahn-Kreuz auf der A60 hat sich zum Beispiel ein Schwertransport festgefahren. Der lange Windradturm, den er geladen hatte, passte einfach nicht durch die Abfahrt. Schäden gab es aber keine, der Fahrer stoppte den Sattelschlepper rechtzeitig. – So viel Glück hatten andere Verkehrsteilnehmer heute Nacht leider nicht.

Der Fahrer dieses LKW wird verletzt. Der mit einigen Tonnen Textilien beladene Transport gerät um 5 Uhr in der Nacht auf der A 61 bei Gundersheim in Rheinland-Pfalz ins Schlingern und kippt um. Bis zum Morgen ist der LKW von der Autobahn geborgen. Trotzdem bleibt die rechte Spur gesperrt, was zu einem kilometerlangen Rückstau führt. Erst am Nachmittag kann die A61 wieder freigegeben werden. Die Unfallursache wird nun ermittelt werden.
Nur einige Kilometer weiter, im hessischen Trebur, wird die Feuerwehr gestern Abend zu einem brennenden Auto gerufen.
Christian Lautz, Wehrführer Freiwillige Feuerwehr Trebur
„Beim Eintreffen war das Fahrzeug schon im Vollbrand. Die vier Insassen, konnten glücklicherweise das Fahrzeug schon direkt nach dem Unfall verlassen.“
Zwei jugendliche Insassen müssen in ein Krankenhaus. Die 18-jährige Fahrerin berichtet, dass sie auf der Landstraße 3012 nach Trebur unterwegs ist, als sie plötzlich die Kontrolle über ihren Wagen verliert.
„Es wird vermutet, dass Wild auf der Straße war und hierbei die Fahrerin ausweichen musste.“
Das Fahrzeug prallt heftig gegen ein Brückengeländer und fängt sofort Feuer. Trotz des schnellen Eingreifens der Rettungskräfte brennt der Wagen komplett aus, es entsteht ein Totalschaden.
Ein ganz ähnliches Bild bietet sich am Abend der Kasseler Berufsfeuerwehr. Ein brennender PKW auf der A7 fordert ihren Einsatz. Der Brand wird zwar schnell gelöscht – auch hier gibt es aber einen Totalschaden. Die Autobahn wird für eine halbe Stunde voll gesperrt.
Eine einsatzreiche Nacht war es – für Feuerwehr und Polizei.