Miniaturwelt im Odenwald
Sascha Krebs, Mitarbeiter Miniaturwelt Fürth
„Es ist ja ein Abtauchen in eine Welt, die noch friedvoll ist. Ja, wo man sorgenfrei die Gedanken schweifen lassen kann.“
Verschlafene Örtchen im Schwarzwald, geschäftiges Treiben an Bahnsteigen, Baden am Rheinstrand, schnelle Hilfe bei Alltagsunglücken. Zu entdecken gibt es hier so einiges, in den Fürther Miniaturwelten im Odenwald.
Auf rund 13 Kilometern Gleisen sind etwa 500 Züge unterwegs. Langweilig wird es selbst Stammgästen nie.
Julian Tenhans
„Weil es immer was Neues gibt, es gibt immer neue Landschaften, neue Züge zum Beispiel.“Daniel Schork
„Kindheitserinnerungen kommen hoch. Ich war früher auch mit dem Vater in der Modelleisenbahn-Ausstellung schon öfter und jetzt mit meinem Sohn. Ist super.“Andrea Tenhans
„Wenn alle anderen, die Bundesländer, wieder starten in die Schule, haben wir meistens noch eine Woche Ferien und dann kommen wir meistens immer her, wenn es ein bisschen ruhiger ist dann.“Peter Theilinger
„Dadurch, dass ich selber Modelleisenbahn bastle und zuhause natürlich der Platz begrenzt ist, gehen wir hierher, holen uns neue Anregungen. Die Häuser, die Landschaften, die kleinen Gimmicks, die hier eingebaut sind.“Charlotte Hujer
„Und das detailgetreue und das finde ich klasse, ja, dass sich da jemand die Arbeit so macht.“
Einer derjenigen, der sich die Arbeit macht, ist Sascha Krebs. Landschaften planen, bauen, Führungen halten und zusehen, dass alles am Laufen bleibt. So verbringt er mit nur einem weiteren Kollegen seine Zeit hier.
Sascha Krebs, Mitarbeiter Fürther Miniaturwelten
„Manchmal zu viel Zeit. Dass von Zuhause ein Anruf kommt, das Essen ist fertig. Aber das gehört dazu, wenn man für eine Leidenschaft lebt. Umso schöner ist dann auch das Ergebnis. Man merkt eigentlich die Zeit gar nicht, die man hier drinnen arbeitet.“
Gerade arbeitet Sascha Krebs an einem neuen Bauabschnitt, dem Rheintal. Die Loreley – frisch aus dem 3D-Drucker – will schließlich ihren Felsen beziehen. Jedes Detail ist maßstabgetreu 1:87 umgesetzt und aufwendig recherchiert.
Sascha Krebs, Mitarbeiter Fürther Miniaturwelten
„Tatsächlich Internet oder wenn es um bestimmte Sachen geht, wie jetzt bei der Bullaybrücke, dann ist man sogar direkt vor Ort und guckt auch, wie ist auch wie ist da die Oberleitung dort denn aufgebaut und dann versucht man das anhand von Fotos, die man dort macht, das genauso nachzulöten.“


