Sternsinger segnen Hessischen Landtag
Die Sternsinger sind unterwegs und ziehen von Haus zu Haus. Steht der hessische Landtag unter einem guten Stern? Dafür haben die Sternsinger heute gesorgt – bei ihrem traditionellen Besuch.
Auch wenn manche Krone noch zu groß ist, die Sternsinger aus den Bistümern Fulda, Limburg und Mainz wollen Großes bewegen. Unter dem Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ sammeln sie in diesem Jahr Spenden für das Kindermissionswerk. Die hessische Landtagspräsidentin sieht in den Sternsingern ein Symbol der Hoffnung und Solidarität.
Astrid Wallmann (CDU), Landtagspräsidentin Hessen
„Sie reisen durch das Land, bringen den Segen zu den jeweiligen Häusern und engagieren sich darüber hinaus für Kinderrechte, etwas was uns alle angeht. Und es ist alles andere als selbstverständlich, dass Jugendliche sagen: ja ich bin bereit in meiner Freizeit mich hier zu engagieren. Und ich finde, dass ist aller Ehren wert und deshalb bin ich auch persönlich dankbar heute, die Jugendlichen heute hier getroffen zu haben.“
Mehr als 138 Millionen Kinder weltweit sind von Kinderarbeit betroffen, die meisten von ihnen in Afrika und Asien. Besonders sammeln die Sternsinger in diesem Jahr für Kinder in Bangladesch.
Pia, 9 Jahre alt
„Manche arbeiten auch mit giftigen Stoffen und wenn die die einatmen, können die nicht so lange leben.“Matthäus, 11 Jahre alt
„Das ist uns auch wichtig weil wenn die Kinder weiterarbeiten müssten, dann haben die keine Chance irgendwann richtig Geld zu verdienen und das ist auch sehr wichtig.“Lioba, 12 Jahre alt
„Wir machen nur kleine Taten, aber dafür konnten wir dann anderen Kindern ganz viel helfen. Und das gibt einem ein sehr gutes Gefühl danach.“


