Neuzugänge bei Eintracht Frankfurt

Am Wochenende geht es schon wieder los in der ersten Fußball-Bundesliga! Nach den Feiertagen sind die Profi-Clubs direkt wieder ins Training eingestiegen – verstärkt durch den ein oder anderen Neuzugang. Das Winter-Transferfenster rege genutzt hat Eintracht Frankfurt. Wir konnten einen Blick auf die „Neuen“ der Eintracht erhaschen – und auf einen sind alle Fans besonders gespannt!

Ein „Frankfurter Bub“, den es raus in die Welt zog, um ein besserer Fußballer zu werden. Jetzt kehrt Younes Ebnoutalib nach Hause zurück – in „seine“ Stadt Frankfurt. Und trägt ab sofort das Trikot mit dem Adler auf der Brust – das Trikot der Eintracht.
Younes Ebnoutalib, Neuzugang Eintracht Frankfurt
„Ich bin einfach nur stolz. Es ist mir eine Ehre, hier zu sein. Für seine eigene Stadt zu spielen, wenn man das kann, ist es einfach ein Traum. Und ich versuch einfach alles jetzt reinzuhauen und einfach nur die Zeit zu genießen. Und Emotionen gehören halt dazu, ich glaube da werden schon die Tränen fließen.“
Freudentränen zum Bundesliga-Debut – vielleicht schon am Freitag gegen Borussia Dortmund. Nach einem Gastspiel in Italien landet Ebnoutalib nach den Stationen Gießen und Elversberg nun also bei der Eintracht. Hier in der Nordweststadt wächst der 22 Jahre alte Deutsch-Marokkaner auf, muss sich auf den Bolzplätzen durchkämpfen – oft gegen Ältere. Seinen Durchsetzungswillen habe er von seinem berühmten Vater: Faissal Ebnoutalib, holte bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney im Taekwondo die Silbermedaille für Deutschland.
Younes Ebnoutalib, Stürmer Eintracht Frankfurt
„Ich hab ja zehn Jahre selbst  Taekwondo gemacht, da hat uns unser Vater immer mitgenommen zum Taekwondo Training. Und ich würde sagen, bis heute tut mir das noch gut, an der Muskulatur und Beweglichkeit oder Spritzigkeit.“
Neben Ebnoutalib startet das „Abenteuer Eintracht“ auch für andere neue Spieler: Von der zweiten Mannschaft der TSG Hoffenheim kommt Stürmer Ayoube Amaimouni-Echghouyab. Als Linksverteidiger hat die Eintracht den Japaner Keita Kosugi verpflichtet, zuletzt in der schwedischen Liga aktiv. Für sie alle gilt es jetzt, sich an die Erste Bundesliga zu gewöhnen.
Younes Ebnoutalib, Neuzugang Eintracht Frankfurt
„Ja man merkt schon, dass es ein Sprung ist im athletischen Bereich. Die Spieler sind aggressiver, körperlich stärker und ich versuche mich einfach bestmöglich jetzt anzupassen und einfach nur Gas zu geben.“
Gas geben und die Fans glücklich machen. Am Freitagabend werden die Eintracht-Spieler buchstäblich von der Leine gelassen.