Weitere Nachrichten im Überblick

Warnung vor Linksextremismus — Kassel Airport macht weiter Verluste — Kein Geld für Lebensmittel

Anmoderation:
Das Kassler Projekt zur Eindämmung der Waschbärplage ist mit europäischem Recht vereinbar. Das hat jetzt das Bundesumweltministerium entschieden. Im Sommer 2025 hatte die Stadt damit begonnen Waschbären einzufangen, zu sterilisieren und wieder freizulassen. So wollte man die Population ohne das Töten der Tiere eindämmen. Das Regierungspräsidium hatte das Projekt wegen rechtlicher Bedenken aber bereits nach zwei Wochen gestoppt. Jetzt kann das Sterilisieren der Waschbären in Kassel fortgesetzt werden.
Und damit zu weiteren kurzen Nachrichten von heute aus Hessen und Rheinland-Pfalz im Überblick.
Warnung vor Linksextremismus
Der hessische Innenminister Roman Poseck warnt davor, dass der Linksextremismus immer gefährlicher werde. Das erklärte er heute mit Blick auf den Anschlag auf die Stromversorgung in Berlin. Sowohl die Täter als auch die Taten würden zunehmend radikaler. Sie bedrohten unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung und unsere Sicherheit. Der Linksextremismus müsse mit allen Mitteln des Rechtsstaats bekämpft werden.
Kassel Airport macht weiter Verluste
Das hessische Finanzministerium erwartet für das vergangene Jahr am Kassel Airport ein Minus von rund 5 Millionen.  In diesem Winter gab es dort keine feste Linienflugverbindung. Regelmäßige Flüge sind erst ab Ende Januar wieder geplant. Der nordhessische Airport macht seit seiner Eröffnung 2013 Defizite in Millionenhöhe. Das Land Hessen als größter Anteilseigner sieht den Flughafen dennoch als wichtiges Infrastrukturprojekt. In seinem Umfeld würden sich viele Unternehmen ansiedeln. Das schaffe Arbeitsplätze und bringe Steuereinnahmen.
Kein Geld für Lebensmittel
In der Pfalz sind immer mehr Menschen auf die Lebensmittelspenden der Tafeln angewiesen. So ist die Zahl der Bedürftigen in Kusel nach Angaben der Tafel im vergangenen Jahr um 20 Prozent gestiegen. Mittlerweile seien neben den Flüchtlingen auch immer mehr deutsche Familien auf Hilfe angewiesen. Das betreffe vor allem Alleinerziehende mit Kindern. Aber auch viele Senioren, deren Rente wegen der gestiegenen Kosten nicht ausreiche, bräuchten die Spenden. Die Tafeln fordern von der Politik mehr finanzielle Unterstützung.