Nachrichten vom 28.11.2025

Amazon-Beschäftigte streiken — Tödlicher Unfall in Rheinland-Pfalz — Appell zu friedlichem Protest

Anmoderation:
Die Staatsanwaltschaft Frankfurt hat Anklage gegen einen 17-Jährigen wegen der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat erhoben. Der Deutsche aus dem Kreis Limburg-Weilburg soll sich Material zur Sprengstoffherstellung und eine Schusswaffe beschafft haben. Er habe ein ausgeprägt rassistisches und rechtsextremistisches Weltbild und soll entschlossen gewesen sein, Personen, die diesem Weltbild nicht entsprechen zu bekämpfen. Außerdem werden ein 18-Jähriger und ein 15-Jähriger wegen Beihilfe angeklagt.
Und damit zu weiteren kurzen Nachrichten von heute aus Hessen und Rheinland-Pfalz.
Amazon-Beschäftigte streiken
An den Amazon-Standorten in Bad Hersfeld, Koblenz und Frankenthal haben die Beschäftigen heute ihre Arbeit niedergelegt. Die Gewerkschaft verdi will am umsatzstärksten Tag des Jahres, dem Black Friday, für eine bessere Bezahlung kämpfen und fordert die Einführung von Tarifverträgen bei Amazon. Der Online-Versandhändler verweigere bislang jegliche Gesprächsbereitschaft, so verdi. Amazon betont man setze auf wettbewerbsfähige Löhne und gute Extras für Mitarbeiter. Der Streik habe keine Auswirkungen auf den Service, alle Lieferungen blieben pünktlich.
Tödlicher Unfall in Rheinland-Pfalz
Am Donnerstagabend ist ein PKW auf der Autobahn 48 bei Polch mit hoher Geschwindigkeit auf einen LKW aufgefahren. Der Autofahrer wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und dabei tödlich verletzt. Rettungskräfte der Feuerwehr konnten den Mann nur noch tot aus dem Fahrzeug bergen. Der Fahrer des LKW wurde nicht verletzt. Die Fahrbahn in Richtung Koblenz blieb für Reinigungs- und Bergungsarbeiten für mehrere Stunden gesperrt. Wie genau es zu dem Unfall kommen konnte ist nun Gegenstand der Ermittlungen.
Appell zu friedlichem Protest
Hessens Innenminister Roman Poseck hat vor dem Gründungstreffen der neuen AfD-Jugendorganisationen in Gießen die angekündigten Blockaden des Aktionsbündnisses «Widersetzen» kritisiert.   Poseck sagte es sei legitim, dass es eine Gegendemonstrationen gebe, diese müsse aber in verfassungsrechtlich vorgegebenen Grenzen stattfinden. Ohne Gewalt und ohne die AfD-Veranstaltung zu verhindern. Am Wochenende werden in Gießen rund 50.000 Gegendemonstranten erwartet. Das Innenministerium rechnet mit dem größten Polizeieinsatz in der hessischen Geschichte.