Nachrichten vom 27.11.2025

Deutscher soll zum Mond fliegen — Burschenschaft „Germania Halle“ zieht vor Gericht — Messerverbot in Bussen und Bahnen

Anmoderation:
Bei einem Chemieunfall in Koblenz sind am frühen Morgen sechs Menschen verletzt worden. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, seinen sie in ein Krankenhaus eingeliefert worden. In einem Betrieb, der Hygieneartikel herstellt, hätten sich aus noch unbekannten Gründen zwei chemische Stoffe vermischt, sodass sich ein Gas bildete. Gefahrstoffmessungen rund um die Firma hätten keine Auffälligkeiten ergeben.
Und damit zu weiteren kurzen Nachrichten von heute aus Hessen und Rheinland-Pfalz
Deutscher soll zum Mond fliegen
Diese Überraschung verkündete die Europäischen Weltraumorganisation  ESA mit Sitz in Darmstadt heute. Auf der Konferenz der zuständigen Minister aus den 23 Mitgliedstaaten der  ESA, die heute in Bremen begonnen hat, wurde erstmals öffentlich verkündet, dass bei den geplanten Artemis-Missionen ein DEUTSCHER zum Mond fliegen soll. Wer das sein wird und wann, diese Fragen blieben heute noch offen. Außerdem ging es auf der Konferenz um ein Rekordbudget für Raumfahrtaktivitäten, um international wettbewerbsfähig zu bleiben.
Burschenschaft zieht vor Gericht
Das Verwaltungsgericht in Mainz verhandelt heute eine Klage der schlagenden Burschenschaft „Germania Halle“ gegen das rheinland-pfälzische Landesamt für Verfassungsschutz. Die Mainzer Burschenschaft wehrt sich gegen die Bezeichnung als extremistische Gruppierung im Verfassungsschutzbericht. Das Innenministerium begründete die Einstufung als Beobachtungsfall mit zahlreichen und zunehmend intensiven Verbindungen in die rechtsextreme Szene. Das Urteil des Verwaltungsgerichts steht noch aus.
Messerverbot in Bussen und Bahnen
Im öffentlichen Nahverkehr in Rheinland-Pfalz tritt heute das angekündigte Verbot von Messern und Waffen in Kraft. Das hat das Innenministerium mitgeteilt. Mit dieser Verschärfung solle die Prävention vor Gewalttaten gestärkt werden und sich das Sicherheitsgefühl der Menschen verbessern. Kontrolliert wird die Maßnahme ab sofort von Polizei und kommunalen Vollzugsdiensten. Bei Verstößen droht eine Geldbuße von bis zu 10.000 Euro geahndet.
Abmoderation:
Einbrecher haben in der vergangenen Nacht mit einem Gullydeckel die Tür eines Juweliergeschäfts in Pfungstadt eingeschlagen und Schmuck gestohlen. Das teilte die Polizei mit. Die drei Täter seien nach dem Raub mit einem Auto durch die Innenstadt Richtung Autobahn geflüchtet. An dem Geschäft entstand ein Schaden von mehreren tausend Euro. Wie hoch der Wert der gestohlenen Schmuckstücke ist, sei noch unklar.