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Gesetz gegen spekulativen Leerstand — Merck steigert Gewinn deutlich — Männer verursachen die meisten Unfälle

Anmoderation:
Die Frankfurter Polizei hat einen 20-Jährigen und eine 16-Jährige wegen Mordversuchs festgenommen. Die beiden sollen einen Mann im Stadtteil Gallus mit einem Baseballschläger niedergeschlagen und ausgeraubt haben. Ein Täter habe weiter auf den am Boden liegenden Mann eingetreten. Wie die Polizei berichtet, habe die 16-Jährige die Tat gefilmt und im Internet geteilt. Die beiden Verdächtigen sitzen jetzt in Untersuchungshaft.
Und damit zu weiteren Kurznachrichten.
Gesetz gegen spekulativen Leerstand
Hessische Kommunen mit angespanntem Wohnungsmarkt können den Leerstand von Wohnungen künftig auf sechs Monate begrenzen. Ein entsprechendes Gesetz hat der Landtag heute mit den Stimmen der schwarz-roten Regierungskoalition beschlossen. Ausnahmen gibt es bei laufenden Sanierungen, Umbauten oder Erbstreitigkeiten. Leerstände von mehr als einem halben Jahr müssen künftig genehmigt werden. Eigentümer, die ihre Immobilie in der Hoffnung auf höhere Mieten oder Kaufpreise nicht auf dem Markt anbieten, müssen mit einem Bußgeld rechnen.
Merck steigert Gewinn deutlich
Der Darmstädter Pharma- und Technologiekonzern Merck hat im dritten Quartal des Jahres einen Gewinn von rund 900 Millionen Euro erzielt. Das waren fast 11 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum ein Jahr zuvor. Die Geschäfte des Konzerns liefen unerwartet gut. In der Laborsparte profitierte Merck von einer steigenden Nachfrage nach Produkten für die Arzneimittelherstellung. Im Halbleitergeschäft sorgte vor allem der Boom um Künstliche Intelligenz für höhere Einnahmen.
Männer verursachen die meisten Unfälle
In Hessen wurden im vergangenen Jahr rund 25.000 Menschen bei Verkehrsunfällen verletzt, 198 kamen ums Leben. Das hat das Statistische Landesamt heute mitgeteilt. Demnach wurden rund 68 Prozent der Unfälle mit Verletzten oder Toten von Männern verursacht. Unter anderem hätten mehr Männer als Frauen einen Führerschein und würden öfter am Steuer sitzen. Die häufigsten Unfallursachen waren den Daten zufolge ungenügender Sicherheitsabstand und zu schnelles Fahren. Die Zahlen für Rheinland-Pfalz liegen noch nicht vor.