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Windkraft im Staatswald bringt Millionen — CDU will einjährige Kita-Pflicht — K+S meldet Gewinn

Anmoderation:
Der Technologie-Konzern Google will in den kommenden Jahren 5,5 Milliarden Euro in Deutschland investieren. Davon soll ein großer Teil nach Hessen gehen. Das gab der Konzern soeben auf einer Pressekonferenz in Berlin bekannt. So ist ein neues Rechenzentrum in Dietzenbach geplant und der Standort Hanau soll weiter ausgebaut werden. Die Rhein-Main-Region kommt bei solchen Investitionen häufig zum Zuge, weil sich in Frankfurt einer der größten Internetknoten der Welt befindet.
Und damit zu weiteren kurzen Nachrichten von heute aus Hessen und Rheinland-Pfalz
Windkraft im Staatswald bringt Millionen
Der Landesbetrieb Hessen Forst hat im vergangenen Jahr fast 11 Millionen Euro eingenommen, indem er Windenergieanlagen im Staatswald gestattet hat. Das geht aus einer Antwort des Landwirtschaftsministeriums auf eine Anfrage der Grünen-Landtagsfraktion hervor. 2019 lagen die Erlöse noch bei rund 6 Millionen Euro. In Hessen liegen rund 35 Prozent der Flächen, die vorrangig für Windkraft genutzt werden sollen, in landeseigenen Wäldern. Für drei Viertel der Flächen gibt es bereits Verträge.
CDU will einjährige Kita-Pflicht
Die rheinland-pfälzische CDU setzt sich für ein verpflichtendes Kita-Jahr vor der Einschulung ein. In dieser Zeit sollten Sachthemen spielerisch vermittelt und neben sozialen Kompetenzen vor allem auch der Spracherwerb gefördert werden. Dazu müssten die Deutschkenntnisse aller Kinder im Alter von viereinhalb Jahren ermittelt werden, um den individuellen Förderbedarf festzustellen. Die Maßnahmen sollen den Übergang von der Kita in die Grundschule verbessern.
K+S meldet Gewinn
Der Kasseler Salz- und Düngemittelkonzern K+S hat im dritten Quartal des Jahres einen Nettogewinn von rund 18 Millionen Euro erzielt. Im gleichen Zeitraum ein Jahr zuvor hatte das nordhessische Unternehmen noch einen Verlust von rund 44 Millionen Euro gemacht. Der Umsatz stieg um 1,5 Prozent auf rund 880 Millionen Euro. K+S profitierte von den weiterhin hohen Preisen für seine Spezialprodukte. Den geringeren Absatz im Düngemittelgeschäft konnte der Konzern durch Preissteigerungen mehr als ausgleichen.