Weitere Nachrichten im Überblick

Verdacht auf Wettbewerbsverstoß von Deutsche Börse und Nasdaq — Chemieindustrie kommt nicht aus der Krise — Weitere Hilfe für US-Zivilbeschäftige

Anmoderation:
Und jetzt schauen wir nach Hanau, denn dort ermittelt der Staatsschutz nun wegen blutiger Schmierereien – teilweise in Form von Hakenkreuzen. Nachdem fast 50 Autos, mehrere Hauswände und Briefkästen in Hanau offenbar mit Blut beschmiert worden sind, hat die Polizei heute Vormittag in diesem Zusammenhang einen Mann festgenommen. Er soll unter erheblichem Alkoholenfluss gestanden haben. Da er bei der Festnahme verletzt war, vermutet die Polizei, dass die Schmierereien mit seinem Blut gemacht worden sind. Die Ermittlungen laufen.
Und damit jetzt zu weiteren kurzen Nachrichten von heute.
Verdacht auf Wettbewerbsverstoß
Die EU-Kommission hat ein Kartellverfahren gegen die Deutsche Börse in Frankfurt und ihrem US-amerikanischen Konkurrenten Nasdaq eingeleitet. Die beiden Unternehmen stehen im Verdacht, sich bei bestimmten Finanzprodukten auf dem Europäischen Markt illegalerweise abgesprochen zu haben. Zudem sollen sie  Preise abgestimmt und geschäftlich sensible Informationen ausgetauscht haben. Sollte sich das bestätigen, drohen den Unternehmen hohe Strafen.
Chemieindustrie kommt nicht aus der Krise
Die Produktionszahlen und die Umsätze in der hessischen Chemieindustrie sind auch in diesem Jahr gesunken. Wie ihr Verband heute mitteilt, ist ihre Produktion seit 2021 um 30 Prozent zurückgegangen. Das sei ein beispielloser Verlust in der Nachkriegsgeschichte. Laut einer aktuellen Umfrage erwarte die überwiegende Mehrheit der Unternehmen auch für die Zukunft keine Besserung. Die Politik müsse jetzt handeln, um die Industrie wieder wettbewerbsfähig zu machen.
Weitere Hilfe für US-Zivilbeschäftige
Trotz der anhaltenden Haushaltssperre in den USA sind die Löhne der Zivilbeschäftigten bei den US-Streitkräften in Deutschland auch für November gesichert. Das hat der rheinland-pfälzische Innenminister Michael Ebling mitgeteilt. Das Bundesfinanzministerium habe zugesagt, wie schon im Oktober in Vorleistung zu treten und das Geld bereitzustellen. Auch das Weihnachtsgeld werde gezahlt.