Weitere Nachrichten im Überblick

Fresenius steigert Umsatz und Gewinn — K+S will Abwässer weiter in der Werra entsorgen — Nachfrage nach Eiern steigt

Anmoderation:
Nach dem Verbot des islamistischen Vereins Muslim Interaktiv sind in Hessen vier Objekte von der Polizei durchsucht worden. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hatte den Verein verboten, weil er gegen die verfassungsmäßige Ordnung und die Völkerverständigung verstoße. Die Durchsuchungen fanden im Main-Taunus-Kreis und im Kreis Groß-Gerau statt. Hessens Innenminister Roman Poseck erklärte, der radikale Islam müsse mit allen Mitteln des Rechtsstaats bekämpft werden.
Und damit zu weiteren kurzen Nachrichten von heute aus Hessen und Rheinland-Pfalz im Überblick.
Fresenius steigert Umsatz und Gewinn
Der Bad Homburger Krankenhaus- und Arzneimittelkonzern Fresenius hat im dritten Quartal des Jahres überraschend viel verdient. Der Gewinn legte um rund 13 Prozent auf 351 Millionen Euro zu. Der Umsatz stieg auf knapp 5,5 Milliarden Euro. Das waren drei Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Fresenius profitierte vor allem von den guten Geschäften seiner Medikamenten- und Medizintechniktochter Kabi, während es im Klinikgeschäft Einbußen gab.
K+S will Abwässer weiter in der Werra entsorgen
Der Kasseler Salz- und Düngemittelhersteller K+S will auch nach 2027 salzhaltige Produktionsabwässer in die Werra einleiten. Nach Angaben des nordhessischen Konzerns kann er seine Zusage, den Fluss ab 2028 deutlich zu entlasten, nicht einhalten. Grund dafür sei, dass das Einlagern von Lauge in einem früheren Bergwerk in Thüringen nicht genehmigt wurde. Er werde beantragen, die Abwässer bis 2039 in die Werra einzuleiten. Dabei werde der Konzern die aktuellen Grenzwerte weiter einhalten und die Abwassermengen etwas senken.
Nachfrage nach Eiern steigt
Seit den ersten Nachweisen der hochansteckenden Vogelgrippe greifen die Verbraucher in Hessen bei Hühnereiern aus regionaler Produktion stärker zu. Bisher ist die Tierseuche in keinem Geflügelbetrieb in Hessen ausgebrochen. Nach Angaben des hessischen Bauernverbands, sind die Preise für Eier wegen des knapperen Angebots etwas gestiegen. Das liege nicht nur an der Tierseuche, sondern auch an aktuellen Ernährungstrends. Der Bauernverband rät dringend von Hamsterkäufen ab, weil Eier leicht verderblich sind.