Skyliners Frankfurt vor dem Saisonstart

Deutschland ist Basketball-Europameister, die Euphorie ist groß – zumal diese Woche auch wieder die Basketball-Bundesliga durchstartet. Die Skyliners aus Frankfurt haben sich dort ein ambitioniertes Ziel gesetzt: Sie wollen endlich wieder in die Meisterschaftsrunde, die Playoffs. Bis dahin könnte es aber ein steiniger Weg werden.

Die Skyliners werfen sich warm für den Saisonstart, sie wollen mehr als in der vergangenen Spielzeit. Da konnten die Frankfurter nach der Rückkehr in die Bundesliga mit dem vorletzten Rang gerade so die Klasse halten. Nun soll es ein einstelliger Tabellenplatz werden und damit die Playoffs. Auch wenn es der neue Cheftrainer und jahrelanger Co-Trainer Klaus Perwas offiziell noch etwas zurückhaltend formuliert.
Klaus Perwas, Trainer Frankfurt Skyliners
„So viele Spiele gewinnen, dass wir mit dem Abstieg nichts zu tun haben. Und dann kommt der nächste Part, wo wir vielleicht gucken können, wo die Reise hingeht. Aber man muss erst mal einen Schritt nach dem anderen machen.“
Schließlich mussten sich die Skyliners in den vergangenen Jahren in Demut üben. Einst eine der besten deutschen Mannschaften, Meister und Pokalsieger, zuletzt 2016 der Europa-Cup. Doch dann kam der sportlich Niedergang und der Sturz in Liga 2. Den Abstieg und den direkten Wiederaufstieg hat Lorenz Brenneke  live miterlebt . Nun würde der 25-jährige Forward gerne wieder an bessere Zeiten anknüpfen.
Lorenz Brenneke, Frankfurt Skyliners
„Ich glaube, nicht viele erwarten viel von uns. Wie es auch schon die letzten Jahre war. Aber ich glaube, dieses Jahr haben wir eine Chance, auch wirklich was zu zeigen und Leute zu überraschen. Und ich hoffe, dass wir das auch machen werden.“
Für die kommende Saison haben sich die Skyliners so verstärkt wie lange nicht. Etwa mit dem US-Amerikaner Ryan Hawkins, der schon in Italien und Frankreich gespielt hat. Oder dessen Landsmann Jaedon LeDee, der direkt aus dem NBA-Nachwuchs kommt. Und den früheren Juniorennationalspieler Till Pape von den Baskets Bonn, der sogleich das Kapitänsamt übernommen hat und sich vor dem Saisonstart angriffslustig zeigt.
Till Pape, Skyliners Frankfurt
„Ich bin einfach so frech und sage, dass es besser wird als letztes Jahr. Ich glaube, es kann ganz gut werden, mit Potenzial zu sehr gut. Als Team haben wir schon ein bisschen über die Ziele gesprochen, als grobes Ziel einen einstelligen Tabellenplatz gesetzt. Und dann kann man das ja immer nochmal nachkorrigieren.“
Also vielleicht sogar noch ein bisschen mehr? Von ihren Testspielen haben die Skyliners schon mal nur eins verloren. Los geht’s heute Abend im Pokal zuhause gegen Ludwigsburg, in der Bundesliga am Sonntag auswärts in Oldenburg. Dann wird sich zeigen, ob die Skyliners endlich wieder an bessere Zeiten anknüpfen können.