Wärmepumpe wird per Helikopter eingebaut

Spektakulärer Hubschrauber-Einsatz heute über den Dächern Frankfurts: Eine große Rechtsanwaltskanzlei zieht in ein neues Gebäude – doch zuvor müssen noch mehrere tonnenschwere Wärmepumpen auf dem Dach des Hochhauses angebracht werden. Einen Kran aufzustellen, ist an dieser Stelle der Innenstadt nicht möglich – also gibt es den Lieferservice heute eben einfach aus der Luft.

Was braucht man, um drei Wärmepumpen und ein Notstromaggregat auf das Dach eines elfstöckigen Hochhauses zu verfrachten? Durchs Treppenhaus passen die rund 3,3 Tonnen schweren und ziemlich unhandlichen Bauteile schon mal nicht. Kran geht hier an der Eschersheimer Landstraße mitten in der Frankfurter Innenstadt auch nicht: Denn direkt unter der Straße verläuft eine U-Bahn-Strecke – ein Kran samt Tonnenfracht wäre dafür zu schwer. Also übernimmt kurzerhand ein Lasten-Hubschrauber den Job.
Thomas Schröer, FPS Rechtsanwaltsgesellschaft: „Das ist ein Spezialunternehmen aus der Schweiz. Die machen das den ganzen Tag in den Bergen. Und die kann man für solche Einsätze buchen.“
Anfragen bei deutschen Hubschrauber-Unternehmen waren zuvor ins Leere gelaufen: Niemand sah sich dazu in der Lage, den gefährlichen Auftrag mitten im Herzen der Mainmetropole zu übernehmen. Für das bergerfahrene Team aus der Schweiz ist die Aktion dagegen offenbar ein Klacks: Gerade mal 15 Minuten dauert es, bis alle Aggregate aus dem Hof aufs Dach verfrachtet sind, wo sie jetzt in aller Ruhe verbaut werden können.
Thomas Schröer, FPS Rechtsanwaltsgesellschaft: „Uns war klar, dass das Profis sind und die das super machen. Und uns fällt ein Stein vom Herzen, weil das Wetter auch super war. Alles perfekt!“
Jetzt steht einem Umzug der rund 150 FPS-Mitarbeiter ins neue Gebäude noch in diesem Jahr also nichts mehr im Wege. Landen muss der Hubschrauber während der ganzen Aktion übrigens nicht: Nach einem kurzen Tankstopp im Vordertaunus geht es für die Besatzung auf direktem Weg zurück in die Schweiz.