Löwen Frankfurt vor DEL-Start
Nach den Fußball-Profis starten kommendes Wochenende auch die Eishockey-Cracks wieder durch. In der ersten Deutschen Eishockey-Liga mit dabei: die Löwen aus Frankfurt. Wie sieht es für den früheren deutschen Meister in der anstehenden Saison aus? Unser Teamcheck.
Das Löwenrudel ist wieder auf dem Eis. Vergangene Spielzeit schafften es die Frankfurter mit Platz 10 gerade so in die Playoff-Qualifikation, schieden dort aber direkt aus. Das soll diesmal besser werden.
Mannschaft
Die Löwen haben sich mit einigen Neuzugängen verstärkt. Etwa mit dem kanadischen Stürmer Matthew Wedman, der im Zentrum vor dem gegnerischen Tor für Unruhe sorgen soll. Oder dem US-Amerikaner Ryan McKiernan, der als Verteidiger bereits zwei deutsche Meisterschaften mit Berlin und München holte. Ungewohnt für alle Neuzugänge: Die in Frankfurt traditionelle Apfelwein-Taufe zu Saisonbeginn, Einstand der ungewöhnlichen Art.
Ryan McKiernan, Neuzugang Löwen Frankfurt
„Das ist eine tolle Sache, wir sind alle jetzt richtige Frankfurter hier. Die Stimmung in der Kabine ist richtig gut, wir haben tolle Menschen hier in der Mannschaft.“
Hinzu kommen einige neue Talente wie Tommy Pasanen, der schon Erfahrung im amerikanischen College-Eishockey sammeln konnte.
Trainer
Headcoach Tom Rowe geht in sein zweites Jahr in Frankfurt. Nun will der frühere NHL-Profi und ehemalige Assistenztrainer der deutschen Nationalmannschaft die Löwen weiterentwickeln.
Tom Rowe, Trainer Löwen Frankfurt
„Definitiv besser als Platz 10. Wir haben dieses Jahr ein wirklich solides Team und wollen klar in die Playoffs, so wie jeder. Aber ich will dieses Jahr eine große Steigerung im Vergleich zum letzten Jahr erreichen.“
Prognose
Für ihr Saisonziel setzen die Hessen auf eine neue Taktik, im Fokus: Die Spielscheibe. Das neue System kurz erklärt vom neuen Sportdirektor Jan Barta, zuvor bereits Spieler und Co-Trainer in Frankfurt.
Jan Barta, Sportdirektor Löwen Frankfurt
„Wir wollen ein Puckbesitz-Team sein. Mit mehr Bedacht an die Sache rangehen, wir wollen die Spiele kontrollieren. Und um die Spiele zu kontrollieren, brauchen wir den Puck. Den behalten wir bei uns und schenken ihn nicht her, nachdem wir ihn uns hart erkämpft haben.“


