Ausstellung über Wolken in Darmstadt
Worüber reden wir eigentlich immer am liebsten? Genau: über das Wetter. Doch was beeinflusst unser Wetter alles? Es sind zum Beispiel Wolken. Das Hessische Landesmuseum in Darmstadt widmet eine ganze Ausstellung dem Thema Wolken.
Kleine weiße Haufenwolken. Sie bilden sich durch aufsteigende warme Luft. Das Darmstädter Landesmuseum mit einem Schönwetterwolkenhimmel. Der ist echt. Drinnen im Museumsgebäude gibt es ganz unterschiedliche Wolkenformen. Es sind 3-D-Modelle aller Wolkenarten, die sich am Himmel bilden können.
Dr. Daniela Matenaar, Kuratorin der Ausstellung „Wolken. Erleben und Verstehen“
„Man kann sich an den offiziellen internationalen Wolkenatlas halten. Es gibt gerade 29 gültige Arten und dann gibt es noch Sonder- und Begleitformen.“
Ob hohe, mittelhohe oder tiefe Wolken. Sie entstehen in der Atmosphäre. Es sind Ansammlungen von feinsten Wassertöpfchen oder Eiskristallen. Aus mächtigen Wolken können sich Unwetter bilden. Ganz selten regnet es Frösche oder Fische. Dann, wenn durch Gewitterwolken ein Tornado auf dem Wasser entsteht. Die Baldachinspinne nutzt die Kraft der Wolken. Sie lässt sich an ihren gesponnenen Fäden durch die Luft treiben. All das zeigt die Ausstellung „Wolken. Erleben und Verstehen.“ Für einige Besucher gibt es eine Wiederbegegnung mit vertrauten Wolken. Auf Fotos, die sie selbst gemacht haben.
Dr. Martin Faass, Direktor Landesmuseum Darmstadt
„Wir haben im Vorfeld dazu aufgerufen, uns Fotos von Wolken einzureichen. Wir waren selbst überrascht, dass ganz viele diese Gelegenheit wahrgenommen haben. Über 2000 Fotos sind uns zugeschickt worden. Das sind echt mehr, als wir erwartet haben. Und von diesen Fotos zeigen wir etwa 50 in der Ausstellung.“
Ein Spaziergang durch dichte Wolken, oder auch ein Ausflug in die Geschichte. Das Kernstück der Ausstellung ist ein 8 Meter hohes Wolkenmodell, gebastelt von Präparateuren, die sich sonst eher mit Tiermodellen beschäftigten.
Noa Groß, Präparatorin Landesmuseum Darmstadt
„Das Problem, war, etwas zu finden, was weiß bleibt und nicht vergilbt über die Zeit. Und da wurde eben sehr viel probiert und getestet. Und letztendlich haben wir uns dann für das Material entschieden. Das wurde dann noch in verschiedenen Verfahren mit einer Oberflächenstruktur belegt.“


